Peskow: Wirtschaftskooperation mit den USA erst nach Lösung des Ukraine-Konflikts
Wladimir Putin und Donald Trump haben den politischen Willen zur Wiederherstellung des Dialogs zwischen Russland und den USA bekundet. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow während einer Pressekonferenz am Dienstag. Laut dem Beamten waren die bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und Washington unter der Regierung von Joe Biden praktisch abgeschafft worden. Nun sollen Maßnahmen zur Normalisierung der Beziehungen, einschließlich der Arbeit der diplomatischen Vertretungen, auf Expertenebene erörtert werden.
Weiter ist die Lösung des Ukraine-Konflikts an der Tagesordnung. Erst danach könne man über die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen sprechen. Eine Kooperation, auch in Bezug auf Russlands Vorrat an Seltenen Erden, seien laut Peskow aussichtsreich: „Wir haben unsere eigenen Pläne zum Abbau strategischer Ressourcen, aber es gibt auch recht umfassende Perspektiven für die Zusammenarbeit. Die Perspektiven sind also da, die Möglichkeit ist da. Wenn die Zeit kommt, sagen wir, um den politischen Willen dazu zu demonstrieren, werden wir offen dafür sein.“
Auf die Frage, ob Putin den USA vertraue, hob Peskow hervor, die Beziehungen seien in den vergangenen vier Jahren stark beschädigt worden und könnten nicht über Nacht wiederhergestellt werden. Moskau und Washington hätten noch einen langen Weg vor sich.
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