Eine Erkältung ist meistens nichts Hochdramatisches – aber sie ist auch kein Freifahrtschein, einfach weiter durchzupowern. Dein Immunsystem arbeitet im Hintergrund auf Hochtouren, und alles, was du tust (oder eben nicht tust), kann diesen Prozess unterstützen oder bremsen. Sinnvoll ist deshalb vor allem: Beschwerden gezielt lindern, den Körper entlasten und rechtzeitig aufmerksam werden, wenn etwas nicht mehr nach „banaler Erkältung“ aussieht.
Konkret heißt das: Schmerzen und Fieber nicht „wegignorieren“, sondern bei Bedarf mit Medikamenten wie Paracetamol oder Ibuprofen behandeln – aber immer Dosierung und maximale Tagesdosis beachten. Die Nase lässt sich gut mit einer Nasenspülung mit Salzlösung unterstützen; das befreit und befeuchtet die Schleimhäute. Abschwellendes Nasenspray kann für ein paar Tage helfen, besser zu schlafen und zu atmen, sollte aber wirklich nur kurzfristig eingesetzt werden. Ganz wichtig ist außerdem, genug zu trinken und den Körper mit leichter, nährstoffreicher Ernährung zu versorgen – Tee, Wasser, Suppen/Brühen statt Alkohol, Zucker und schwerem Essen. Und der Punkt, den viele am liebsten auslassen: Ruhe. Kein Sport mit Fieber, keine „Ich zieh das schon durch“-Mentalität, sondern Schlaf, Pausen und erst dann langsam wieder starten, wenn die Symptome wirklich abklingen.
Ab einem gewissen Punkt reicht „nur aussitzen“ aber nicht mehr: Hohes Fieber über mehrere Tage, starke Atemnot, heftiger Brustschmerz, deutliche Verschlechterung nach kurzer Besserung oder ein sehr schlechtes Allgemeinbefinden sind Warnsignale, bei denen du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen solltest – gerade, wenn Vorerkrankungen bestehen.
An dieser Stelle auch ein Danke an @Jonesrulez und @Docalsleben für eure Arbeit und die Inspiration. :erhobene_hände:
DoktorWeigl







