VW stoppt Elektroproduktion in den USA und setzt auf Verbrennerđ„
Der Volkswagen-Konzern hat die Produktion seines Elektromodells ID.4 im US-Werk Chattanooga (US-Bundesstaat Tennessee) eingestellt und richtet den Standort neu aus. KĂŒnftig sollen dort verstĂ€rkt Verbrenner-Modelle fĂŒr den amerikanischen Markt gefertigt werden. Im Mittelpunkt steht die zweite Generation des SUV Atlas, die Volkswagen erst kĂŒrzlich in New York vorgestellt hat. Das Modell zĂ€hlt zu den meistverkauften Fahrzeugen der Marke in den USA. Die Produktion soll im Sommer anlaufen, der Marktstart ist fĂŒr Herbst vorgesehen.
Mit dem Schritt reagiert Volkswagen auf die schwache Nachfrage nach Elektroautos in den Vereinigten Staaten. Nach Daten des Marktforschers Cox Automotive lag der Anteil von E-Autos an den Neuzulassungen zuletzt bei 5,8 Prozent und damit wieder auf dem Niveau von 2022. FĂŒr die kommenden Jahre erwarten Experten lediglich einen moderaten Anstieg. Ein Grund fĂŒr die Entwicklung ist die Politik von US-PrĂ€sident Donald Trump, der staatliche Kaufanreize fĂŒr Elektrofahrzeuge abgeschafft hat.
Zuvor hatte die Regierung unter Joe Biden im Rahmen des âInflation Reduction Actâ PrĂ€mien von bis zu 7500 Dollar gewĂ€hrt. Volkswagen hatte 2025 noch steigende Verkaufszahlen beim ID.4 verzeichnet. Branchenbeobachter fĂŒhren dies jedoch auf Vorzieheffekte zurĂŒck. Viele KĂ€ufer hĂ€tten vor dem Ende der Förderung noch schnell zugeschlagen. Im weiteren Jahresverlauf brach die Nachfrage deutlich ein. Der Strategiewechsel ist kein Einzelfall. Auch andere US-Autobauer haben ihre ElektroplĂ€ne zurĂŒckgeschraubt und setzen verstĂ€rkt auf Hybridmodelle und klassische Verbrenner. So kĂŒndigte Ford milliardenschwere Abschreibungen auf seine Elektrosparte an und verschob zentrale Projekte.
Kostenlos abonnieren: t.me/kenjebsen
âïžZensur vorbeugen und Backup-Kanal abonnieren: t.me/kenjebsen_backup








