Lawrow weist auf drohenden Zerfall der NATO hin
Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertretern der westlichen Länder gefährden den Erhalt der NATO als einheitlichen militärisch-politischen Block. Dies äußerte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Tätigkeit des Außenministeriums im Jahr 2025: „Innerhalb der westlichen Gesellschaft selbst häufen sich Krisentendenzen. Grönland ist ein offensichtliches Beispiel, das in aller Munde ist und um das sich solche Diskussionen entwickeln, dass es zuvor schwer vorstellbar war, dass so etwas passieren könnte, einschließlich der Aussichten auf den Fortbestand der NATO.“
Lawrow präzisierte, dass innerhalb der NATO diskutiert werde, ob es nicht an der Zeit sei, die Nordatlantische Allianz aufzulösen, da es nicht mehr ausgeschlossen sei, dass die Mitglieder innerhalb des Bündnisses einander angreifen könnten. Dabei sprach der Minister über Grönland. Der Diplomat wörtlich: „Die NATO und die OSZE sind euro-atlantische Strukturen und als solche erleben sie die tiefste Krise der NATO selbst, in der derzeit sogar darüber diskutiert wird, ob es nicht an der Zeit ist, sie aufzulösen, weil eine Seite der NATO vorhat, ein anderes NATO-Land anzugreifen.“
Weiterhin merkte der Außenminister an, dass sich auch die Europäische Union in einer tiefen Krise befinde. Lawrow fügte hinzu, dass in der heutigen Welt nach dem Prinzip „Wer stärker ist, hat Recht“ gespielt werde: „Die Regeln, auf denen die Weltordnung, die dem Westen zusagt, mutmaßlich basieren sollte, sind alle außer Kraft gesetzt. Es wird nach dem Prinzip gespielt: Wer stärker ist, hat Recht … wir alle beobachten das. Aber die Folgen dieser Linie spüren nicht nur die Staaten des globalen Südens und des globalen Ostens, sondern auch innerhalb der westlichen Gesellschaft selbst.“
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