Monsanto steht für die Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen und die Patentierung von Lebensmitteln. Immer mehr Menschen lehnen diese Vereinheitlichung ab. Am 25. Mai wird weltweit dagegen protestiert. Quelle DWN
Unter dem Motto „March Against Monsanto“ hat sich ein weltweites Protest-Netzwerk gegen den Agrochemie-Riesen gebildet. Bisher sind Veranstaltungen in 41 Staaten geplant. Auch in Berlin, München, Frankfurt, Krefeld und Düsseldorf wird demonstriert.
Im Begleittext kritisieren die Veranstalter nicht nur die zunehmende Kontrolle der Konzerne über die Lebensmittel-Erzeugung und den Filz, der seit Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Monsanto und den Regulierungsbehörden in vielen Ländern prägt (mehr hier). Auch dieRisiken für Gesundheit und Umwelt, die der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) mit sich bringt, wird thematisiert. Gefordert werden unabhängige wissenschaftliche Studien zu GVOs, auch solche die die Langzeit-Folgen untersuchen.
Dominic Titus, Haupt-Organisator der Protestaktion in München, spricht bei „March Against Monsanto“ von einer Graswurzel-Bewegung. „Die Veranstalter sind hauptsächlich Privatpersonen. Kontakt mit der Protestorganisatoren in den USA oder in anderen deutschen Städten bestehen nur lose“, sagte Titus den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Die Aktionen seien bewusst fast ausschließlich über Facebook organisiert, weil das trotz aller Datenschutz-Vorbehalte die weitaus effektivste Form der Vernetzung sei. Bündnispartner sind nach eigenen Angaben hauptsächlich kleinere Umwelt-Initiativen, aber auch Die Linke und die Ökologisch-Demokratische Partei.
Gegen die ausschließliche Verwendung von Facebook gibt es jedoch auch Bedenken bei Teilnehmern an den Protesten: Man müsse sich einloggen und laufe Gefahr, dass der US-Konzern die privaten Daten nicht sonderlich schütze.
Facebook ist bereits mehrfach in die Kritik geraten, weil der Handel mit Daten offenbar zum Geschäftsmodell des Unternehmens gehört (mehr zu dieser Kritik – hier).
Der Widerstand gegen die Konzentration auf dem Lebensmittel-Markt steigt. Im April sammelte eine Petition gegen Monsanto mehr als zwei Millionen Unterstützungserklärungen (hier). privatehealthorgani
Der deutsche Innenminister und der deutsche Verteidigungsminister kaufen in den USA Drohnen, die zur gezielten Tötung eingesetzt werden sollen. Wo genau Deutschland die Waffen einsetzen wird, ist unklar. Fest steht, dass der deutsche Steuerzahler einen saftigen Beitrag zur Belebung der US-Rüstungsindustrie leistet.
Drei bewaffnete US-Drohnen im Wert von 40 Millionen Euro hat die Bundesregierung aus den USA bestellt. Um den Deal zu festigen, reisten Verteidigungsminister de Maizière und Innenminister Friedrich am Dienstag in die USA.
Der Einsatz von Drohnen – nicht nur zurgezielten Tötung von Einzelpersonen – ist in Deutschland und den USA umstritten. Regelmäßig werden Unbeteiligte Opfer der unbemannten Waffe. Hier weiter bei DWN
Die Amerikaner sind schon seit 2009 in geheimen Aktionen in Mali aktiv. Offizieller Grund: Sie sollen den Botschafter schützen. Klammheimlich haben die USA jedoch schon seit längerem verschiedene Operationen in Mali gestartet. Die Eskalation durch Frankreich spielt ihnen nun in die Karten. Quelle: DWN
Nach Aussagen ihres Präsidenten Francois Hollande verteidigen die Franzosen in Mali die Demokratie. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle unterstützt diesen Krieg, da seiner Ansicht nach Mali „unmittelbar vor unserer Haustür“ liegt (mehr hier). In der vergangenen Woche kündigten auch die USA an, den Franzosen zu Hilfe kommen zu wollen (mehr hier).
Allerdings sind die USA schon seit Jahren in Mali präsent, wie aus einem Bericht der Washington Post vom 9. Juli 2012 zu ersehen ist. Im April 2012 stürzte ein Geländewagen von einer Brücke ins Wasser des Niger. Im Wrack wurden die Leichen dreier US-Soldaten und dreier marokkanischer Prostituierten gefunden – einen Monat nachdem die USA ihre Militärbeziehungen zu Mali offiziell beendet hatten. Die Soldaten gehörten einer geheimen Spezialtruppe der US-Armee an. Das Afrikakommando des US-Militärs sagte, die drei Soldaten gehörten zu „der kleinen Zahl von Soldaten“, die der malischen Regierung geholfen hatten, bevor diese im März 2012 von einem Militärführer gestürzt wurde, der in den USA ausgebildet worden war. Die US-Soldaten seien dann jedoch im Land geblieben, um die US-Botschaft zu schützen.
Die USA führen nach Unterlagen von Wikileaks seit Jahren geheime Operationen in Mali durch. Die Regierung von Präsident Barack Obama hat zwar den Einsatz in Mali nicht bestätigt, gibt aber zu, weltweit Spezialoperationen „zur Bekämpfung des Terrorismus“ durchzuführen. Zum Teil arbeiten die US-Truppen auch offen, etwa bei der Ausbildung einheimischer Truppen. Bereits 2009 gab es im Pentagon Geheimpläne zu einem militärischen Engagement in Mali. Soldaten von US-Spezialeinheiten sollten in die malische Armee eingebunden werden. Der US-Botschafter verhinderte jedoch die offizielle Umsetzung dieser Pläne, weil sie bei den afrikanischen Nachbarn zu Empörung führen könnten, zitiert ihn die Washington Post. Mit dieser Einschätzung hatte er recht, wie das Geiseldrama der letzten Woche in Algerien gezeigt hat (mehr hier). Die Washington Post geht jedoch davon aus, dass es bereits seit einiger Zeit unabgesprochene Aktivitäten der US-Militärs gibt. Der Finanzblog Zerohegde sieht den Grund des US-Interesses in den Ölvorkommen von Nigeria, die die Amerikaner unter allen Umständen verteidigen wollen (hier).
Ein Pharmareferent packt aus! Das Interview führte der Journalist und Künstler Udo Pohlmann, Carl-Severing-Strase 53, 33649 Bielefeld im Zuge des öffentlichen Interesses ! Wolfgang Löcher
Der Militärhistoriker, Peter Feist, favorisiert ein Bündnis mit Rußland. Er bezieht sich auf die geschichtlichen Erkenntnisse, wonach immer Ruhe und Prosperität herrschte, wenn Deutschland mit Rußland verbündet waren. Die Mackinder Theorie, Heartland Theorie, sollte heute aber bei solchen Gedanken berücksichtigt werden.
»Im Laufe meiner Karriere hatte ich viele Gelegenheiten, auf streng geheime Dokumente zuzugreifen […] Was ich sah, erfüllte mich mit Wut und Verachtung […] Ich nahm mir vor aufzudecken, welche Macht die Regierungen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten lenkt. Ich habe mich mit den bekannten Geheimgesellschaften wie dem Royal Institute for International Affairs (RIIA), dem Council on Foreign Relations (CFR), den Bilderbergern, den Trilateralen, den Zionisten und den Freimaurern und all den Ablegern dieser Geheimgesellschaften wohlvertraut gemacht […]«
Die einzige Weltmacht – so lautet der Titel eines Buchs, das der ehemalige Sicherheitsberater Präsident Carters, Zbygniew Brzezinski, Ende 1997 schrieb. Er vergleicht darin die globale Vorherrschaft der Amerikaner mit den Weltreichen der Römer und des britischen Empire. Dabei bezieht er sich ausdrücklich auf Gedankengänge, die unter dem Begriff “Geopolitik” in die Geschichte eingegangen sind. Harold Mackinder zu Beginn des Jahrhunderts und Albrecht Haushofer in den zwanziger Jahren entwickelten die Theorie, dass die Herrschaft über größere Gebiete immer mit der Macht über bestimmte “Kernländer” zusammenhänge.
»Eurasien ist das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird.« Zbigniew Brzezinski
Bernhard Rode deckt in dieser umfangreichen Studie auf, dass es den USA in Wirklichkeit um die Durchsetzung einer geheimen Jahrhundertagenda geht, deren Hauptziele die Beherrschung Eurasiens und die Kontrolle seiner immensen Rohstoffvorräte sind.
Ausführlich geht er dabei auch auf die Denkschulen der angloamerikanischen Geopolitik ein.
Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Russlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue »Great Game« – der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens – seine Darstellung. Der Autor bezieht in seine Gesamtbetrachtung aber auch die Konfliktherde in den eurasischen Randstaaten – sei es in Afghanistan, Iran, Georgien, der Ukraine oder in den zentralasiatischen Republiken – ein und hinterfragt diese vor der Kulisse dieses »Großen Spiels«. hier weiter
Koreakrieg, Vietnamkrieg, Irakkrieg, Afghanistankrieg, Angriff auf Libyen – doch die kriegerischste Nation der Welt, die Vereinigten Staaten, bezichtigt immer wieder andere Länder, den Weltfrieden zu gefährden. Der russische Abgeordnete Yevgeny Fyodorov äußerte neue Anschuldigungen, die USA würden einen dritten Weltkrieg vorbereiten. Und dazu sei ihnen jedes Mittel recht. Auch die Destabilisierung befreundeter Staaten wie Griechenland oder Ägypten. Quelle: theintelligence.de
Dass Russland die Vereinigten Staaten der Kriegstreiberei bezichtigt, ist nichts Neues. Schon zu Beginn des Jahres 2010 wurden Analysen von Konstantin Sivkov, dem ersten Vizepräsidenten der russischen Akademie für geopolitische Angelegenheiten, bekannt, die besagen, dass sich ein dritter Weltkrieg bereits in der letzten von drei Vorbereitungsphasen befände. Nicht Kapitalismus versus Kommunismus sei die Konstellation, sondern Materialismus versus Idealismus. Wobei Sivkov davon ausging, dass Russland idealistische Standpunkte vertrete.
In der englischen Online-Ausgabe der Prawda wurde gestern Yevgeny Fyodorov, Duma-Abgeordneter und Vorsitzender des Komitees für Wirtschaftspolitik und Unternehmertum, zitiert, der ebenfalls glaubt, dass die Vereinigten Staaten den dritten Weltkrieg vorbereiten. „Zurzeit gleitet die Welt in eine völlige Destabilisierung“, schreibt die Prawda, „die unvermeidbar in einem Weltkrieg enden wird.“ Der sowjetisch-afghanische Konflikt der 1980er-Jahre sei in Wahrheit ein Konflikt zwischen der UdSSR und den USA gewesen, wird ergänzend hinzugefügt.
Diesbezüglich möchte ich an ein, vom ehemaligen amerikanischen Sicherheitsberater Zbigniew Brezinski im Januar 1998 dem Nouvel Observateur gegebenes Interviewerinnern, das zweifelsfrei erklärt, dass die Vereinigten Staaten die afghanischen Mudschaheddin – und somit Osama Bin Laden – unterstützten. Die Rechnung ist aufgegangen. Der ungewinnbare Afghanistankrieg brachte das Ende der Sowjetunion mit sich.
Yevgeny Fyodorov geht in seinen Anschuldigungen so weit, zu behaupten, die Vereinigten Staaten würden den internationalen Terrorismus unterstützen, um letztendlich ein „globales Feuer“ zu entfachen. Auch bezichtigt er die Vereinigten Staaten als Auslöser der Eurokrise. Es waren amerikanische Rating-Agenturen, deren Herabstufung Griechenlands die Schuldenkrise ins Rollen gebracht hat. Ohne im Prawda-Artikel Erwähnung zu finden, war es nicht eine von Goldman Sachs unterstützte Manipulation der griechischen Bilanzen, die den Eintritt in die Eurozone erst ermöglichte?
Fyodorov ist nicht der Einzige, der hinter der Revolution in Ägypten ausländische Einflüsse erkennt. Wenn wir uns an die Art der Berichterstattung über die Unruhen in Kairo erinnern, so richtete sich diese zweifelsfrei gegen den damaligen Staatspräsidenten Mubarak, der über Jahrzehnte hinweg als Verbündeter der Vereinigten Staaten galt. Abgelöst wurde er durch wesentlich extremistischer eingestellte Kräfte.
Den pessimistischen Vorstellungen des Duma-Abgeordneten zufolge bedürfe es lediglich eines Verbindens territorialer Konflikte, um einen neuen Weltkrieg zu entfachen. Betrachten wir parallel dazu den seit Jahren angekündigten Krieg gegen den Iran und den schwelenden Konflikt zwischen Syrien und dem NATO-Staat Türkei, scheinen derartige Befürchtungen keineswegs unbegründet zu sein. Schon im September hatte Fyodorov auf den bröckelnden Status des US-Dollars als Leitwährung verwiesen. Sollte sich diese seit Jahren erkennbare Tendenz einer Aufhebung der Vormachtstellung der US-Währung fortsetzen, so wäre nicht nur die wirtschaftliche Position der USA gefährdet, auch die Finanzierung des enorm teuren Militärapparates zur Kontrolle der Welt und gleichzeitiger Unterstützung einer bestimmten Finanzlobby wäre nicht mehr gesichert.
Der ehemalige Botschafter der USA in Venezuela, Patrick Duddy, kündigt bereits den nächsten Staatsstreich der USA an. Diesmal in Südamerika.Quelle: Mowitz (Foto li.) principiis-obsta
Der bei seinem Volk über alle Maßen beliebte und in der übrigen Welt von allen Anständigen hoch geschätzte venezolanische Präsident Hugo Chávez, liegt vor den anstehenden venezolanischen Präsidentschaftswahlen am 7.10.2012, laut aktuellen Wahluntersuchungen mit einer Unterstützung von 61% der Wähler weit vor seinen Mitbewerbern. Die überwältigende Sympathie und Unterstützung die Chávez bei seinem Volk genießt, lassen die Handlanger des Wall-Street-Kapitals von ihren gewohnten Destabilisierungsmethoden Abstand nehmen.
Anstatt sich, wie bisher, hinter angezettelten Unmutsäußerungen gekaufter Protestler zu verstecken, wartet der Ex-Botschafter Duddy bereits jetzt schon mit fertigen Vorschlägen für eine US-Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas auf. Ein Schelm der glaubt, er mache dies auf eigene Faust. Im Übrigen ist anzunehmen, dass es sich bei den US-Planungen im Großen und Ganzen um Blaupausen der bereits durchgeführten US-Angriffkriegsverbrechen im Irak, Libyen und Syrien handelt. Nur ist es diesmal schon vorzeitig an die Öffentlichkeit gedrungen. Das kann auch damit zu tun haben, dass ihnen sowieso keiner mehr ihre Lügen abnimmt und sie sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht länger die Mühe machen wollen, sich die “demokratische” Maske bei ihren völkerrechtswidrigen Angriffskriegen als Legitimation noch weiter überzuziehen.
Das britische Solidaritätsnetzwerk mit Venezuela hat auf die Existenz eines Papiers aufmerksam gemacht:
“Demnach empfielt Duddy, einen “Ausbruch von Gewalt und/oder die Störung demokratischer Abläufe” zum Anlass zu nehmen, der militärischen Führung Venezuelas zu übermitteln, dass sie “zur Aufrechterhaltung der Verfassung, zur Respektierung der Menschenrechte und dem Schutz der demokratischen Tradition des Landes verpflichtet” sei. Des weiteren schlägt Duddy die Nutzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vor, um Venezuela eines Bruchs der Interamerikanischenn Demokratiecharta zu bezichtigen. Die USA sollten den Fall vor den UN-Sicherheitsrat bringen und gleichzeitig “eine Koalition von Partnern organisieren, um einer illegitimen venezolanischen Regierung den Zugriff auf ihr Vermögen im Ausland sowie den Zugang zum internationalen Finanzsystemeinzuschränken”“
Präsident Hugo Chávez, von den Neocons dieser Welt gehasster, aber höchst erfolgreicher Kämpfer gegen die neoliberale Ausbeuterpolitik des internationalen Groß- und Finanzkapitals wurde bereits im April 2002 kurzfristig Opfer eines Putsches, an dem laut mehreren Zeitungen, darunter die New York Times, auch die US-Regierung unter George W. Bush beteiligt war. Andere Zeitungshinweise, deuteten darauf hin, dass der spätere Putschpräsident Pedro Carmona mehrere Monate vor dem damaligen Staatsstreich im Weißen Haus empfangen wurde und ihm während des Putsches diplomatische Rückendeckung gegeben wurde.
In Russland haben die Yankees gestern einen herben Verlust hinnehmen müssen, als ihre Organisation für organisierte subversive Arbeit, United States Agency for International Development, USAID, aus Russland rausgeschmissen wurde. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat USAID 2,7 Milliarden Dollar in Russland investiert. Böse Zungen behaupten das Geld sei für Destabilisierungsarbeiten in Russland geflossen, während die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, mitteilte, die Vereinigten Staaten seien “extrem stolz darüber was USAID in 20 Jahren” in Russland erreicht habe. Das sieht der russische Präsident Putin glücklicherweise wohl ganz anders.
Die Spannungen zwischen den USA und Russland/China schaukeln sich unaufhaltsam hoch. Seegestützte Raketensysteme der USA und der NATO bedrohen Russland und der in unmittelbarer Nachbarschaft Russlands geplante Raketenabwehrschild hat die Russen veranlasst eine deutliche Warnung gegen das europäische Projekt auszusprechen falls es verwirklicht wird. Man sei auch zu einem Präventivschlag gegen das Raketenabwehrsystem bereit. Auch China ist im Visier der globalen Demokratieverbreiter. Wer will da noch einen finalen Krieg mit Sicherheit ausschließen wollen? Die gegenwärtige Krise des Kapitalismus hat alle Ingrediensen um das endgültige Aus dieses Systems einzuläuten. Die bange Frage ist nur ob der Kriegskapitalismus alleine fällt, oder ob er die ganze Welt mit sich reißt.
“Einer der am wenigsten beachteten Fakten der Geschichte ist meiner Ansicht nach, dass alle Kriege seit der Einführung von Geld – Papiergeld und dergleichen – von Banken verschärft wurden, indem sie Geld einfach zur Verfügung stellten, um jeweils beide Kriegsparteien zu finanzieren. Das ist schlicht eine historische Tatsache. Für mich ist klar: Wenn sie nicht einfach Geld aus dem Nichts hätten erzeugen können, wenn es nicht möglich gewesen wäre, diese versteckte Steuer mit dem Namen «Inflation» zu benutzen, um Geld für die Kriege einzutreiben, dann wären viele Kriege wohl nicht geführt worden. Es hätte vermutlich einige Scharmützel und begrenzte Schlachten gegeben, aber die meisten Menschen hätten mehr nicht toleriert … Ich glaube nicht, dass das amerikanische Volk heute den Krieg im Irak tolerieren würde, wenn es ihn direkt mit Steuern finanzieren müsste. Vielen Bürgern ist nicht klar, dass sie den Krieg durch die Inflation finanzieren – das wird ihnen erst noch klar werden. Doch würde der Steuereintreiber direkt zu ihnen kommen und sagen: «Schau, wir müssen dieses Jahr die Steuern verdoppeln, weil wir diesen Krieg im Irak haben und weil wir den Terrorismus im Irak bekämpfen, also wir brauchen die doppelte Summe wie letztes Jahr», dann würden die meisten, die allermeisten Amerikaner sagen: «Nein, lass uns die Sache nochmal anschauen.» Das Bankwesen ist also für die Kriege so wichtig, weil es den kriegführenden Regierungen die Finanzierung ihrer Kriege relativ einfach macht – und das wissen die Bankiers schon seit sehr langer Zeit. Und wie bereits erwähnt, waren die Rothschilds die ersten, die am historischen Horizont auftauchten und sich bedrohlich ausbreiteten, und wir stellen fest, dass sie in vielen Kriegen beide Parteien finanzierten.“ G. Edward Griffin
Kein Land ist derzeit so schlecht dazu geeignet mit seinen “Demokratiebelehrungen” die Welt zu beglücken wie die USA. Nicht nur wegen ihrer immerwährenden Kriege mit denen sie die Welt überziehen, sondern auch wegen des enormen inneramerikanischen Demokratiedefizites, der durch die Übernahme der politischen Macht durch die Wall Street enstanden ist.
Hugo Chávez – Ein Staatsstreich von innen (Doku Venezuela)