Diktator von Katar in Berlin: Kein Wort von Menschenrechten und Demokratie

Wenn der demokratisch gewählte russische Präsident Wladimir Putin, dessen Land einem Sieg im Krieg gegen Syrien im Wege steht, zu Besuch Deutschland ist, dann überschlagen sich deutsche Massenmedien mit Kritik bezüglich Demokratie und Menschenrechten und abwertenden Bezeichnungen wie Autokrat. Quelle: noch ein Parteibuch

Nun war soeben ein Mann in Berlin, der wirklich ein Diktator ist, nämlich Hamad bin Jassim bin Jabr Al-Thani, der wahhabitische Diktator von Katar. Vor wenigen Wochen erst hat Diktator Al-Thani den katarischen Dichter Mohammed al-Ajami als Strafe für sein “Jasmin-Gedicht” zu lebenslanger Haft verurteilen lassen.

Der Diktator war in Berlin, um um deutsche Investitionen zu werben, Interesse an deutschen Panzern zu bekunden, und sicherlich auch, um mehr deutsche Unterstützung für den zionistisch-wahhabitischen Terrorkrieg gegen Syrien einzufordern.

Und nun mag man in den Massenmedien mal danach suchen, wie deutsche Politiker sich verhielten und wie deutsche Massenmedien über den Diktator und seinen Besuch in Deutschland berichteten, wenn sie überhaupt berichteten. Hier ist ein Artikel im Handelsblatt und hier ist eine Nachricht bei n-tv. Die Worte Menschenrechte und Demokratie sind da nicht zu finden.

Wie könnte es auch anders sein? Schließlich ist Diktator Al-Thani ein wichtiger Partner von “Israel” beim Krieg gegen Syrien und grenzenlose Solidarität mit “Israel” ist in Deutschland Staatsräson. Mehr muss man zum Umgang der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft mit Themen wie Demokratie und Menschenrechten kaum wissen.

Der doppelte Standard offenbart folgendes: die “westliche Wertegmeinschaft” benutzt Themen wie Demokratie und Menschenrechte als Rechtfertigung für das Führen von Angriffskrieg und als Propaganda-Waffe gegen geopolitische Konkurrenten, hat aber kein echtes Interesse daran.
Kopp Verlag

“Die Mutter aller Schlachten” – 10 Jahre Irak-Krieg

File photo of U.S. Marine Corp Assaultman Kirk Dalrymple watching as a statue of Iraq's President Saddam Hussein falls in BaghdadMedien stellen den inszenierten Sturz der Statue Saddams immer noch so hin, als hätte sich der so abgespielt. Das Niederreißen der Statue Saddam Husseins im Jahr 2003 war ein Propagandaevent, inszeniert von Propagandateam der Vereinigten Staaten von Amerika. Quelle: John Glaser antikrieg.com

Am Dienstag war der zehnte Jahrestag des Falls von Bagdad durch einmarschierende Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika, in schändlicher Weise gekennzeichnet durch das Niederreißen der Saddam Hussein-Statue auf dem Firdous-Platz in Bagdad.

Dieses Ereignis wird von den Medien nach wie vor als ausschlaggebender, symbolischer Moment im Krieg gegen den Irak behandelt, als einfache Iraker, befreit von tapferen amerikanischen Soldaten, triumphierend das tyrannische Symbol des Diktators niederrissen.

Immer wieder wurde jedoch bestätigt, dass dieses Ereignis vom Team für psychologische Operationen der Marines der Vereinigten Staaten von Amerika inszeniert wurde, denen der Propagandawert eines solchen Fotos bewusst war.

Indem sie auf den zehnten Jahrestag des Sturzes der Statue hinwies, beschrieb Associated Press das unvergessliche Ereignis: „Glückliche Iraker rissen die 5 m hohe Bronzestatue ihres Langzeit-Diktator mit der Hilfe eines amerikanischen Panzers nieder. Die weltweit gesendete Szene wurde zu einem Symbol dieses Krieges, einem Symbol für den endgültigen Sieg über Saddam Hussein.“

Nicht erwähnt wurde in dem AP-Bericht die Tatsache, dass „es ein Oberst der Marine war – und nicht glückliche Zivilisten, wie aufgrund der TV-Bilder weithin angenommen – der entschied, die Statue umzuwerfen,“ wie die Los Angeles Times 2004 berichtete.

In Wirklichkeit benötigten die Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika Lautsprecher, um Iraker hin zu der Statue zu bekommen – was unbedingt erforderlich war, damit die inszenierte Propagandaveranstaltung überzeugend wirkte.

„Es war ein schnelldenkendes Armeeteam für psychologische Operationen, das das Ereignis so hinkriegte, als wäre es eine spontane Aktion von Irakern,“ fuhr der Bericht in der L.A.Times fort.

Befürworter des Krieges gegen den Irak, damalige wie heutige, stellen das Ereignis noch immer als symbolisch für „Operation Iraqi Freedom“ („Operation Irakische Freiheit“) hin. Sie haben damit mehr Recht, als sie wissen. Das Ereignis war symbolisch. Es war symbolisch für den gesamten Irakkrieg: eine ungeheure Lüge gegenüber Millionen von unschuldigen Irakern und Amerikanern.

Abu Ghraib – der wahre Skandal war größer. Viel größer!

“Die Mutter aller Schlachten” – 10 Jahre Irak-Krieg – 10 Jahre Leid für das irakische Volk.

 

John Pilgers Film über die ‘Paying the Price Killing the Children of Iraq’

Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak – business as usual…

DIE TOTEN VON HADITHA – MASSAKER IM IRAK - VIDEO DOKU BEI WELTKRIEG.CC

GEGEN DAS VERGESSEN: IRAK, EIN VIDEO SCHOCKT DIE WELT!

IRAK – US SOLDATEN VERGEWALTIGEN 14 JAEHRIGES MÄDCHEN VIDEO

IRAK - KRIEGSVERBRECHEN-US ABSCHEULICHKEITEN UND GRAUSAMKEITEN. VIDEO

LUPO CATTIVO - 

US-POLICESTATE: US REGIERUNG IMPLEMENTIERT DRAKONISCHES KRIEGSRECHT – RON PAUL INTERVIEW

GEORGE W. BUSH – WATERBOARDING? VERDAMMT, JA! BUSH GAB PERSÖNLICH DIE BEFEHLE DAZU

Warum uns Experten täuschen und wie wir erkennen,wann wir ihnen nicht trauen sollten

Die Rettung von Zypern – Volker Pispers zur Zypern-Rettung


Die Bananenrepublik

Was Sie über den Irak nicht hören werden

Der Krieg gegen den Irak lässt immer noch viele Fragen aufkommen, 10 Jahre, nachdem diese ersten Bomben Saddam Hussein aufsuchten.

Der Großteil der Berichterstattung über diesen zehnten Jahrestag wird sich um die Entscheidungen drehen, die zu dem Krieg geführt haben, die Mischung aus Lügen und Arroganz in der Bush-Administration, welche niemals aus ihrer ungeheuren Sorglosigkeit die Lehren gezogen hat. Quelle: Von John Tirman ”What You Won’t Hear About Iraq”  - erschienen und übersetzt bei antikrieg.com

Andere werden das Hauptaugenmerk auf die Naivität der liberalen Falken richten – Hitchens, Remnick, Ignatieff und andere – deren Selbstgerechtigkeit eine Metropole erleuchten hätte können. Oder der Scheinwerfer wird auf die gefallenen Soldaten und Marines gerichtet sein, die 4.488 im Irak Getöteten, und die Auswirkungen auf deren Familien.

Nicht viel werden wir darüber hören, was mit den Irakern geschah.  Continue reading

Die Deutschen haben den Krieg gewonnen…

… behauptet jedenfalls Petra Raab, deren Seite ich durch einen Kommentar von Rainer Dung fand, und die über sich selbst schreibt:

“Petra Raab ist die Dualseele des Moderators und Entertainers “Stefan Raab”. In ihren Büchern beschreibt sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit diesem und zeigt auf, wer der jetzige Mensch momentan ist, wie er dazu wurde und wie er wieder zu dem wird, was er vor seiner Spaltung war.”

Sehr optimistisch, was die Frau Raab da über die Deutschen von sich gibt. Es mag zutreffen auf Leute des “alten Schlages”, doch wenn ich auf einen großen Teil der hiesigen Jugendlichen blicke, habe ich so meine Bedenken bezüglich ihrer Prognose.

Die gezielte, konzertierte Verblödungsmaschinerie hat in den letzten zwei, drei Jahrzehnten hervorragende Arbeit geleistet. Das Bildungssystem, kontinuierlich verschlimmbessert, und die Sprachprobleme in den Migranten-Städten und Stadtteilen haben eine Generation erschaffen, die von ihren Voraussetzungen her offenbar kaum noch in der Lage ist, komplexere Zusammenhänge zu erfassen, geschweige denn, überhaupt Informationen von mehr als drei Zeilen Länge verarbeiten zu können (den komplexen Umgang mit einem “Gamecontroller” beherrschen sie im Gegensatz zum Dorfschreiber hingegen perfekt).

“Wenn isch groß bin, werd’ ich Harz4″ – solche Sätze hört man längst auch von deutschen Kindern, deren deutsche Eltern wohl ebenfalls auf das “t” in Hartz verzichten würden. hier weiterlesen beim Dorfschreiber

“Straße zum Endsieg”

Fast die ganze Welt hat inzwischen eingesehen, dass für die zionistisch-wahhabitischen Aggressoren im dritten Weltkrieg an der syrischen Front kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Quelle: noch ein Parteibuch

Der US-Oberbefehlshaber Barack Obama, der französische Pleitier Francois Hollande und sogar der zionistische Lakai David Cameron scheinen inzwischen eingesehen zu haben, dass der Krieg gegen Syrien nicht zu gewinnen ist.

Lediglich einige kleinere Franktionen, allen voran die Herrscher über die sich im Sinkflug befindende Türkei und das zionistische Regime über Al-Quds, vertreten noch die Überzeugung, dass der Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien noch zu gewinnen sei. Unter dem Untertitel “Straße zum Endsieg” legt nun am heutigen Sonntag Can Kasapoğlu, Doktorand der “israelischen” Bar-Ilan Universität, in Today’s Zaman, einer gleichermaßen dem türkischen Regime sowie dem CIA-Schützling Fethullah Gülen nahestehenden Publikation, dar, wie der Weg auf zum Endsieg im Krieg gegen Syrien aus Sicht der türkisch-zionistischen Kriegsgemeinschaft aussieht. Kurz gesagt kann man sagen, dass der türkisch-zionistische Plan darauf hinausläuft, Aleppo zu erobern, die syrische Armee durch Terror in den restlichen Landesteilen zu chwächen und dann von Aleppo aus irgendwie den Rest Syriens zu erobern.

Das wesentliche Problem mit dem türkisch-zionistischen Kriegsplan gegen Syrien besteht darin, dass er die Realität am Boden in Syrien außer Acht lässt und stattdessen auf den Lügen der eigenen Kriegspropaganda aufbaut. Während die türkisch-zionistische Kriegsallianz gegen Syrien stolz sinnlose Terrorattacken auf die Flughäfen im Raum Aleppo vermeldet, berichtem syrische Journalisten bebildert darüber, dass die syrische Armee in den letzten Tagen große Fortschritte bei der Befreiung der Altstadt Aleppos vom Terrorismus gemacht hat.

Im Unterschied zur zionistisch-türkischen Terrorfront gegen Syrien ist der Pfad zum Sieg für die syrische Regierung sehr klar: mit kompromissbereiten Kräften verhandeln und kompromisslose Terroristen ausschalten. Wenn keine türkischen-zionistischen Terroristen in Syrien mehr übrig sind, ist der Krieg gewonnen. Im Unterschied zur zionistisch-türkischen Terrorfront verfügen die syrischen Selbstverteidigungskräfte und ihre Unterstützer über die Ressourcen, um zu gewinnen.

“Felslabyrinth voller Höhlen und Waffenlager”

Im Dritten Weltkrieg um die Weltherrschaft ist das Angriffskriegsbündnis “Westliche Wertegemeinschaft” an seiner Frontverwirrung in Mali auf Schwierigkeiten gestoßen. Quelle: noch ein Parteibuch

Wie das CIA-nahe Kriegstreiber-Blog “Spon” meldet, hat die westliche Wertegemeinschaft nun herausgefunden, dass es im Nordosten von Mali das rund 250.000km große Ifoghas-Gebirge gibt. Von der Fläche her ist das Gebirge zwar nur wenig größer als Großbritannien, doch wie Spon schreibt, sei das Gebiet ein “Felslabyrinth voller Höhlen und Waffenlager.” Diese Eigenschaften der straßenlosen Felsengegend werden nun also wohl in modernem Kartenmaterial vermerkt werden, ähnlich wie Schiffskapitäne seit Urzeiten Riffs in Seekarten ergänzen, die sie durch “Auflaufen” entdecken.

Und anstelle sich ehrenhaft in einer offenen Schlacht von französischen Kampfbombern eliminieren zu lassen, haben sich die kriegserfahrenen wahhabitischen Wüstenterroristen, die NATO-Staaten zur Unterstützung des Sturzes der von Muammar Gaddafi geführten libyschen Regierung vor zwei Jahren großzügig mit modernsten Waffen, bester Technik und intensiven Schulungen in Guerillakrieg aufgerüstet haben, und die dann anschließend in Mali zu einer Bedrohung für den französischen Uranbergbau geworden sind, nun ausgerechnet dorthin zurückgezogen. “Die Aufständischen haben gelernt, sich so zu organisieren, dass die Franzosen sie nicht finden können,” zitiert die Kriegstreiber-Postille einen Offizier aus Mali. Damit konnte natürlich niemand rechnen.

Weiterhin wird ein französischer Krieger der westlichen Wertegmeinschaft zitiert, der erklärt, es brauche “einen Großeinsatz, um die wichtigsten Zonen abzuriegeln” und das werde “eine Weile dauern.” Bundeskriegsminister Thomas de Maizière tat unterdessen kund, niemand könne heute sagen, “ob der ‘Einsatz’ in Mali ein, zwei oder drei Jahre dauern” werde und “welche Anforderungen ‘die Lage’ in zwei Jahren” stelle. Nun ist guter Rat teuer.

Um die Kasse etwas aufzubessern hat das deutsche Regime deshalb soeben beschlossen, den saudischen Anführern der wahhabitischen Terroristen, gegen die die reichlich bankrotte westliche Wertegemeinschaft in Mali Krieg führt, moderne Kriegsschiffe im Wert von rund 1,5 Miliarden Euro zu verkaufen. In Zeiten, wo lang etablierte Schmuggelrouten über Land durch die Sahara durch Krieg gestört sind, sind seegestützte Alternativen schließlich besonders wichtig.

Ob die erneute Aufrüstung der saudischen Waffenbrüder der westlichen Wertegemeinschaft wirklich helfen wird, wird sich allerdings wohl erst entscheiden, nachdem die westliche Wertegemeinschaft sich entschieden hat, ob sie ihren dritten Weltkrieg letztlich wie in Libyen und Syrien an der Seite von zahlungskräftigen wahhabitischen Terroristen wie denen von Al Qaeda oder wie in Afghanistan und Mali im Kampf gegen Al-Qaeda-Terroristen führen will.