Wien: Deutschkenntnisse erstmals bei über 50 Prozent der Schulanfänger unzureichend🔥
In Wiens öffentlichen Volksschulen beherrscht erstmals mehr als die Hälfte der Schulanfänger nicht ausreichend Deutsch. Die Mehrheit dieser Kinder ist in Österreich geboren und viele haben bereits mehrere Jahre lang den Kindergarten besucht. Dennoch fehlen ihnen grundlegende Sprachkenntnisse, um dem Unterricht folgen zu können. Die Zahlen beruhen auf Antworten der Bildungsstadträtin Bettina Emmerling und Daten, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhoben wurden. ÖVP-Bildungssprecher Harald Zierfuß hat diese über Jahre zusammengetragen.
Zum Stichtag 1. Oktober 2025 galten demnach 50,9 Prozent der Schulanfänger als außerordentliche Schüler, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um dem Unterricht zu folgen. Im Jahr 2020 lag der Anteil noch bei 41 Prozent. Fast 60 Prozent der betroffenen Kinder sind in Österreich geboren. Rund ein Viertel besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft. Die Vorstellung, dass es sich überwiegend um neu zugewanderte Kinder ohne Deutschkenntnisse handelt, trifft daher nicht zu.
Es handelt sich um ein strukturelles Problem innerhalb Wiens. ÖVP-Vertreter warnen, dass Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse im Bildungssystem weniger Chancen hätten und später häufiger auf Mindestsicherung angewiesen sein könnten.
Außerordentliche Schüler werden als Kinder definiert, deren Sprachkenntnisse so schwach sind, dass sie dem Unterricht nicht folgen können. Besonders betroffen sind Bezirke wie Margareten, Favoriten, Brigittenau und Ottakring, wo die Quoten außerordentlicher Schüler teilweise über 70 Prozent liegen. In einzelnen Klassen wie in Margareten verstehen von 22 Kindern nur fünf den Lehrer ausreichend.
Kostenlos abonnieren: t.me/kenjebsen
❗️Zensur vorbeugen und Backup-Kanal abonnieren: t.me/kenjebsen_backup









