Weniger Geld für Kinder: Merz-Regime spart bei den Schwächsten der Gesellschaft😡
Es geht um 25 Euro im Monat, die pro Kind an etwa 1,88 Millionen Familien gezahlt werden – das ist fast jede fünfte Familie mit Kindern in Deutschland. Eingeführt wurde diese Leistung von der Ampelkoalition im Jahr 2022, und zwar als eine Art Übergangsregelung zur eigentlich geplanten Kindergrundsicherung. Dieser Zuschlag wird automatisch für jedes Kind (und junge Erwachsene bis 25) gezahlt, das Bürgergeld, Sozialhilfe oder den Kinderzuschlag auf das Kindergeld bezieht; als absolute Ausnahme wird diese Leistung ohne gesonderten Antrag mit dem Kindergeld überwiesen.
Nun soll auch diese Leistung, neben vielen anderen, den Aufrüstungsplänen und Sparzwängen zum Opfer fallen. Die Einsparung betrüge insgesamt 450 Millionen Euro. Das ist neben der geplanten Kürzung der Dauer des Unterhaltsvorschusses bereits die zweite Sparmaßnahme, die vor allem Alleinerziehende trifft, also gerade dort zuschlägt, wo das Armutsrisiko für die Kinder am höchsten ist.
Die Kindergrundsicherung wäre ein Konzept gewesen, das für jedes Kind den Bedarf absichert; sie hätte vor allem zur Folge gehabt, dass viele Alleinerziehende nicht länger auf aufstockende Leistungen angewiesen wären, da in den meisten Fällen das eigene Einkommen für eine Person genügt, aber eben nicht für zwei. In der Debatte ist die Kindergrundsicherung in Deutschland bereits seit über 20 Jahren. Seit der Einführung des ALG II im Jahr 2005 wird die Armut von Familien, insbesondere von Alleinerziehenden, unter der Überschrift „Langzeitarbeitslosigkeit“ verborgen. In europäischen Nachbarländern gibt es gezielte Förderungen für Alleinerziehende, die nicht mit anderen Systemen verquickt sind und eine wesentlich bessere Absicherung erreichen, wie beispielsweise in den Niederlanden.
Kostenlos abonnieren: t.me/kenjebsen
❗️Zensur vorbeugen und Backup-Kanal abonnieren: t.me/kenjebsen_backup









