Trump rief wegen Epsteins Verbrechen bei der Polizei an
Der heutige US-Präsident Donald Trump hat sich vor vielen Jahren bei der Polizei in Palm Beach, Florida gemeldet und sich negativ über Epstein geäußert. Das geht aus einem FBI-Protokoll hervor, das nun im Zusammenhang mit den veröffentlichten Akten über den Multimillionär und Sexualverbrecher bekannt wurde.
Wann Trump bei den Ermittlern anrief, geht aus den Unterlagen nicht hervor. Das FBI-Protokoll stützt sich auf eine Vernehmung der örtlichen Beamten und datiert vom Oktober 2019. Epstein wurde zwei Monate vorher tot in seiner Gefängniszelle gefunden.
Das Telefonat muss aber vor angeblichen Selbstmord Epsteins stattgefunden haben. Denn Trump sagte demnach: „Gott sei Dank stoppen Sie ihn, jeder wusste schon lange, dass er so etwas macht.“ Außerdem hat der Präsident laut des Protokolls gegenüber dem örtlichen Beamten gesagt, „man wisse in New York, dass Epstein widerlich sei“.
Der Anruf soll im Zusammenhang mit einem Erscheinen Epsteins in Trumps Club in Palm Beach stehen. Der Politiker hatte den Investor, der auch minderjährige Frauen zur Prostitution zwang, aus der Einrichtung herausgeworfen und anschließend die zuständige Polizei informiert. Epstein war zu diesem Zeitpunkt also offenbar noch auf freiem Fuß. Verhaftet worden war er am 6. Juli 2019 auf dem Flughafen in New Jersey. Etwas mehr als einen Monat später, am 10. August, starb er.
Laut dem FBI-Protokoll gab Trump in dem Telefonat mit der Polizei in Palm Beach auch an, sofort das Weite gesucht zu haben, als er Epstein einmal in der Gesellschaft von Jugendlichen angetroffen hatte. Zum einen entlastet das Protokoll den US-Präsidenten, zum anderen wirft es aber auch die Frage auf, ab wann Trump von Epsteins Missbrauchstaten wusste. Trump hatte immer wieder bestritten von den Machenschaften gewusst zu haben. In den Nullerjahren waren die beiden befreundet, überwarfen sich dann aber.
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