Schock für Merz: Abstand zwischen AfD und Union wächst weiter
Die Union hat im aktuellen Insa-Sonntagstrend gegenüber der AfD weiter an Boden verloren. Während die Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla nach wie vor auf 29 Prozent kommt, fällt die CDU/CSU um einen Punkt im Vergleich zur vergangenen Insa-Umfrage. Wenn am Sonntag Wahlen wären, würden somit nur noch 21 Prozent der Befragten die Union wählen. Der Abwärtstrend der Union war zuletzt nur in einer YouGov-Umfrage noch deutlicher sichtbar als die Parteien von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) gemeinsam bei 20 Prozent lagen.
Die SPD hingegen konnte einen Prozentpunkt dazugewinnen und liegt nun mit den Grünen gleichauf bei 13 Prozent. Die Grünen haben sich wie die Linkspartei im Vergleich zur Insa-Umfrage am 27. Juni nicht verändert. Auch unter den neugewählten Vorsitzenden Luigi Pantisano und Ines Schwerdtner kommen die Linken weiterhin auf zehn Prozent.
Die Liberalen schaffen es auch unter ihrem Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki nicht über die Fünf-Prozent-Hürde und würden daher den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen. Wie das BSW von Sahra Wagenknecht kommt die FDP auf vier Prozent. Allerdings verbesserte sich das BSW leicht um einen Punkt. Alle anderen Parteien fallen insgesamt um einen Punkt auf sechs Prozent der Stimmen.
Mit dem Fall der Union und der Steigung der SPD jeweils um einen Prozentpunkt erreichen die Regierungsparteien 36 Prozent. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hatten Union und SPD zusammen noch knapp 45 Prozent der Zweitstimmen erhalten.
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