Sachsen: AfD und CDU drehen linker NGO den Geldhahn zuđ„
Der Stadtrat Wurzen hat die ĂŒppige Förderung der linken NGO âNetzwerk fĂŒr Demokratische Kulturâ (NDK) auf Antrag der AfD beendet. Es ging dabei zwar ânurâ um 12.000 Euro Steuergelder. Aber gemÀà der landesweiten Förderrichtlinie ist das Geld der Stadt notwendig, um weitere Fördermittel vom Land zu erhalten. Und damit droht das Ende des Vereins. Denn in den vergangenen beiden Jahren erhielt das NDK 463.218,15 Euro vom Freistaat Sachsen und der Stadtverwaltung. Vom Landesprogramm âLeipziger Raumâ flossen im vorigen Jahr 150.000 Euro an die linke Vorfeldorganisation.
Schon vor der Abstimmung ĂŒber die Streichung der Gelder kam es zu einem Eklat. Ein Mitglied der Linksfraktion bepöbelte und bedrohte zwei CDU-StadtrĂ€tinnen so stark, dass erstmals beschlossen wurde, ĂŒber den AfD-Antrag nicht offen, sondern geheim abzustimmen. Damit sollten die StadtrĂ€te geschĂŒtzt werden, die sich fĂŒr die Streichung der Gelder einsetzen. Wegen seiner AusfĂ€lle wurde der Politiker von der Sitzung ausgeschlossen.
Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, seien die CDU-StadtrĂ€tinnen Sarah Fischer und Daniela Thiele derart eingeschĂŒchtert gewesen, dass sie es mit der Angst zu tun bekamen. âEs war ein scharfer Tonâ, berichtete Fischer spĂ€ter. Sie habe sich bedroht gefĂŒhlt: âWir sind in der Politik alles Ehrenamtler, haben Haus und Familie, da muss man vorsichtig seinâ.
Trotz der bedrohlichen AtmosphĂ€re fiel das Ergebnis eindeutig aus: Zwölf StadtrĂ€te entzogen dem NDK die Förderung, fĂŒnf wollten sie beibehalten, drei enthielten sich. Aus Protest gegen die geheime Abstimmung machten Linkspartei und SPD ihr Abstimmungsverhalten spĂ€ter öffentlich. Die CDU weigerte sich, es ebenso zu tun.
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