Linksjustizministerin Hubig werkelt weiter an der Gleichschaltung der Gerichteđ„
SPD-Justizministerin Stefanie Hubig versuchte im MĂ€rz, sich durch ihre Mitwirkung an der Fernandes-Ulmen-Posse als groĂe VerbrechensbekĂ€mpferin zu inszenieren, indem sie das imaginĂ€re Delikt der âvirtuellen Vergewaltigungâ zur GroĂgefahr aufblies und einen fertigen Gesetzentwurf zur verschĂ€rften Internet-Zensur in der Schublade hatte. Dies ging jedoch kolossal nach hinten los. Die konzertierte, aber leicht durchschaubare Medienkampagne verpuffte wirkungslos, am Montag attestierte das Hanseatische Oberlandesgericht der âSpiegelâ-Story, mit der sie losgetreten wurde, auch noch, dass es ihren Kernbehauptungen an âeinem Mindestbestand an Beweistatsachenâ fehle.
Hubigs Gesetzentwurf liegt bis heute in der Schublade â und wird wohl auch nicht mehr das Licht der Welt erblicken. Nach diesem Debakel, fĂŒr das sie eigentlich zurĂŒcktreten mĂŒsste, sucht sie nun einen Weg, um sich erneut medienwirksam zu profilieren, auch wenn es genau so durchschaubar und verlogen ist, wie beim letzten Mal. Nun will die Ministerin Schöffen einer weltanschaulichen PrĂŒfung unterziehen.
Der Grund ist natĂŒrlich, dass sie Gerichte vor der Unterwanderung durch vermeintliche Rechtsextreme schĂŒtzen will. âDer Rechtsextremismus ist die gröĂte Gefahr fĂŒr unsere Demokratie und wir mĂŒssen unseren Rechtsstaat stĂ€rken fĂŒr die Auseinandersetzung mit Verfassungsfeinden und Extremistenâ, sonderte sie das immergleiche abgedroschene und grundfalsche Gefasel ab. Wer fĂŒr die Justiz arbeite, mĂŒsse mit beiden FĂŒĂen auf dem Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen. Deshalb arbeite sie derzeit an einem Gesetzentwurf, âder die Verfassungstreue und die Wahl von Schöffen klarer regeln sollâ.
Angeblich geben es nĂ€mlich Hinweise darauf, âdass sich zunehmend Kandidaten als Schöffen bewerben, die nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehenâ.
Wer Schöffin oder Schöffe werden wolle, mĂŒsse sich verfassungstreu verhalten â und das werde man âgesetzlich klarstellenâ. In ThĂŒringen werde etwa der Rechtsstaat angegriffen, indem die Wahl von Verfassungsrichtern blockiert werde. Das dĂŒrfe nicht sein und gelte bei den Schöffenwahlen in Ă€hnlicher Weise. Hier werde ihr Ministerium âbald einen Regelungsvorschlag vorlegen, um die Folgen möglicher Blockaden zu mindernâ, so Hubig.
Schöffen wirken als ehrenamtliche Richter an Strafverfahren mit. Ihre Stimmen zĂ€hlen bei der Urteilsfindung genauso viel wie die von Berufsrichtern. Trotz des riesigen Mangels an Freiwilligen fĂŒr diesen Dienst will Hubig nun auch solche albernen PrĂŒfungen durchfĂŒhren. NatĂŒrlich geht es hier nur darum, AfD-Mitglieder- und Politiker von den Gerichten fernzuhalten. Deshalb wird nun eine angeblich drohende rechte Unterwanderung der Gerichte herbeigelogen. Wie immer hört man von Hubig kein einziges Wort ĂŒber Islamisten oder Linksextreme, die die beiden gröĂten Gefahren in diesem Land sind. Wer Mitglied der gemeingefĂ€hrlichen Linkspartei ist, die offen den Systemumsturz und die Abschaffung der Marktwirtschaft fordert und die gegen Juden, den Staat Israel und politisch Andersdenkende hetzt, muss nicht befĂŒrchten, dass ihm der Schöffendienst oder sonst etwas verwehrt wird, unbescholtene AfD-Mitglieder aber sehr wohl.
Anstatt stĂ€ndig Gesetze gegen irgendwelche Phantombedrohungen aus dem Hut zu zaubern, tĂ€te Hubig besser daran, sich etwa fĂŒr die hĂ€rtere Bestrafung der tĂ€glichen Gruppenvergewaltigungen einzusetzen, die mehrheitlich von Migranten begangen werden. Doch zu diesen und anderen realen Gefahren in diesem Land schweigt sie und zieht es vor, undemokratische Symbolpolitik zu betreiben, die zu einer Gesinnungsjustiz fĂŒhrt.
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