Hitze-Wahn pur: SPD-Umweltstaatssekretär Flasbarth will “nationalen Aktionsplan”🤡
Hitzepanik statt kühlem Kopf: Der SPD-Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth fordert angesichts des angeblich so ultraheißen heißen Sommers 2026 (gähn!) einen “nationalen Hitzeaktionsplan”. Die Hysterisierung des immer Dagewesenen tritt damit in eine neue Phase ein. Flankiert wird diese Selbsthypnose durch die eigenen Regierungsbehörden, allen voran wieder einmal das Funktionspanikorgan Robert-Koch-Institut (RKI): Dieses schätzte allein bis Mitte Juli fast “10.000 hitzebedingte Todesfälle” – obwohl in so gut wie keinem einzigen dieser Todesfälle “Hitze“ als ursächlich im Totenschein vermerkt ist. Nach dem Motto “Pandemie – oder aktuell: Hitzekrise – ist, was ihr draus macht“ wird auch die Rekordrhetorik bemüht: Dies sei mehr als in jedem Gesamtjahr “seit 2016”. Was war 2016? Da war es also schlimmer – komisch nur, dass damals noch niemand von diesem Phänomen “Hitzetod“ redete…!
Flasbarth will nun “Länderpläne bündeln” und sieht die “Anpassung an den Klimawandel” als “gesellschaftliche Herausforderung” und weist “Klimaschutz-Skeptikern” eine “Mitverantwortung für künftiges Leid” zu. Erinnert irgendwie an die Pandemie der Ungeimpften… Die Zahlen klingen dramatisch, sind aber statistische Modelle der Übersterblichkeit: Wochen mit hoher Durchschnittstemperatur (>20 °C) werden mit Sterberaten vergangener Jahre verglichen.
Auf Totenscheinen erscheint Hitze (Hitzschlag etc.) extrem selten – historisch im Schnitt rund 20 Fälle pro Jahr. Über 80 Prozent der geschätzten Opfer sind über 75, oft mit Herz-, Lungen- oder Demenzerkrankungen. Viele sterben „vorgezogen“ (Mortality Displacement); nach Hitzewellen sinken die Sterbezahlen wieder. Kälte tötet in Deutschland und Europa weiterhin deutlich mehr Menschen (3–4 % der Todesfälle versus unter 1 % bei Hitze).
Ein “nationaler Plan” klingt nach Handlung, bedeutet aber sinnlose Panik- und Symbolpolitik. Länder und Kommunen haben bereits “Hitzeaktionspläne” oder Empfehlungen seit Jahren umgesetzt und befolgen den noch unter dem Panikpriester Karl Lauterbach entworfenen “Hitzeschutzplan Gesundheit” von 2023. Jedes Jahr derselbe Schwachsinn, dieselben Ankündigungen – und kaum Evaluation der angeblichen Wirkung. Statt realer Maßnahmen gegen sommerliche Spitzentemperaturen wie Beschattung, Begrünung, Klimaanlagen in Pflegeheimen und Kliniken, Trinkbrunnen wird dumm herummoralisiert und polarisiert. Hitze ist real und belastend, besonders für Vulnerable – das ist nichts Neues. Aber die Devise muss lauten: Kühl bleiben statt heißlaufen!
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