Günther bekräftigt seine kranken Zensur-Forderungen🔥
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat seine Forderung, soziale Medien und die Presse stärker zu zensieren, verteidigt. Der Presse komme eine besondere gesellschaftliche Verantwortung zu, sogenannte „alternative Medien“ arbeiteten jedoch mit „Verkürzung, gezieltem Weglassen und bewusster Falschinterpretation“, monierte Günther. „Das hält keine Gesellschaft dauerhaft aus“, schrieb der Christdemokrat am Sonntag auf Instagram.
Zudem bestätigte er seine Forderung nach einem Social-Media-Verbot für unter-16jährige, die er in der vergangenen Woche in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ geäußert hatte. Kinder und Jugendliche seien in den Sozialen Netzwerken „oft ungeschützt mit überfordernden, verängstigenden oder manipulativen Inhalten konfrontiert“, betonte der 52jährige.
Es liege gleichermaßen an Politik und Gesellschaft, „den Kampf für die Demokratie“ zu führen. Deshalb habe er sich in der „Markus Lanz“-Sendung deutlich gegen „alternative Medien“ positioniert, die „das Verbreiten von Fake-News und politische Kampagnen“ betrieben. „Nicht überall, wo Journalismus draufsteht, ist auch Journalismus drin“, heißt es in dem Instagram-Beitrag.
Günther hatte am vergangenen Samstag bei „Markus Lanz“ gefordert, Soziale Medien stärker zu regulieren. Auf Nachfrage von Lanz, ob das im Zweifel auch Verbote beinhalten könne, antwortete Günther: „Ja. Darüber reden wir.“
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