„Die 100“: Teilnehmer sagt aus
Vor Kurzem hat das Staatsfernsehen mal wieder eine Glanzleistung in Sachen Propaganda hingelegt. In dem Format „Die 100“ sollten sich Bürger im Bezug auf die AfD positionieren. Dass Gruppendruck und die Furcht, sich als „Rechter“ zu exponieren, sind sicherlich elementar für das Format und bei dieser Thematik.
Damit ist das Format im doppelten Sinne perfide, weil die Menschen vor Ort mit Klarnamen, Beruf und Wohnort Stellung beziehen müssen, wobei die „richtige“ Antwort unübersehbar vorgegeben ist. Und weil sich das Bild dieser Bürgerherde, sie weitgehend stramm in die vorgegebene Richtung geht, auf den Zuschauer zuhause überträgt. Man darf dabei an zahlreiche Sozialexperimente erinnern, bei denen festgestellt wird, dass sich der Einzelne der Masse beugt, selbst wenn er erstmal eine konträre Auffassung hat.
Einer der wenigen, die sich der Gruppendynamik allerdings nicht gebeugt haben, war der Student Linus-Lukas, der nun bei Clownswelt auspackt, was der Zuschauer nicht zu sehen bekam:









