Bundesregierung plant Abschaffung der Krankenmitversicherung von Ehepartnernđ„
Ende MĂ€rz wird von CDU-Gesundheitsministerin Nina Warken eingesetzte Expertenkommission VorschlĂ€ge zur Stabilisierung der KrankenkassenbeitrĂ€ge prĂ€sentieren. Der mutmaĂliche Vorschlag laut dem Handelsblatt: Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung fĂŒr Ehepartner in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Bis zu 225 Euro zusĂ€tzlich pro Monat â 200 Euro Krankenkassenbeitrag plus 25 Euro Pflegeversicherung â sollen plötzlich fĂ€llig werden. Das sind 2.700 Euro im Jahr, die aus dem Nichts kommen sollen. Besonders hart trifft es die klassischen Einverdienerfamilien, in denen ein Partner berufstĂ€tig ist und der andere Kinder erzieht, Angehörige pflegt oder aus anderen GrĂŒnden nicht voll erwerbstĂ€tig sein kann. Genau diese Lebensmodelle, die jahrzehntelang als selbstverstĂ€ndlich galten, werden jetzt systematisch unbezahlbar gemacht.
Die offizielle ErzĂ€hlung von âArbeitsanreizenâ und âDefizitabbauâ ist eine bodenlose Frechheit. Die gesetzliche Krankenversicherung verschlingt bereits â nicht zuletzt wegen einer unkontrollierten Massenmigration, die Menschen versorgt, die nie in dieses System eingezahlt haben â 369 Milliarden Euro jĂ€hrlich â ein astronomischer Betrag, der nicht durch âzu wenige Beitragszahlerâ, sondern durch jahrelange Verschwendung, BĂŒrokratie-Wahn, ĂŒberbordende Verwaltung, ĂŒberteuerte Medikamente und fehlende echte Strukturreformen entstanden ist. Statt diese systemischen Defekte endlich anzugehen, greift die Politik zum einfachsten und grausamsten Hebel: Sie lĂ€sst die Familien bluten.
Ausnahmen gibt es nur fĂŒr Eltern von Kleinkindern oder bei PflegebedĂŒrftigkeit â ein lĂ€cherlich enger Rahmen, der die RealitĂ€t der meisten Familien verhöhnt. FĂŒr alle anderen heiĂt es: Zahlen oder beide schuften gehen. Die Botschaft ist glasklar: HĂ€usliche Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder einfach die Entscheidung fĂŒr ein traditionelles Familienmodell haben in der modernen Bundesrepublik keinen Wert mehr. Sie werden bestraft â mit bis zu 2.700 Euro Strafe pro Jahr.
WĂ€hrend die Mittelschicht ohnehin unter Rekord-Sozialabgaben, explodierenden Energiepreisen, Mieten und Lebenshaltungskosten leidet, kommt jetzt dieser Hammer dazu. Wer mit einem mittleren Einkommen eine Familie ernĂ€hrt, soll plötzlich 225 Euro monatlich zusĂ€tzlich aufbringen â oder die Kinder in die Kita pressen und beide Elternteile Vollzeit arbeiten lassen. Das ist kein Anreiz. Das ist Zwang. Das ist staatlich verordneter Familienzerfall. Das ist das Gegenteil von Fortschritt. Es ist ein ideologisch getriebener Schlag gegen die Familie als gesellschaftliches Fundament. Es treibt die Geburtenrate derjenigen, die schon lĂ€nger hier leben, weiter in den Abgrund, weil Kinder bekommen und erziehen jetzt noch teurer wird. Es zerstört finanzielle SpielrĂ€ume, die ohnehin knapp sind. Und es entlarvt die Heuchelei einer Politik, die stĂ€ndig von âFamilienförderungâ und âEntlastungâ spricht, aber in Wahrheit nur neue Belastungen schafft.
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