Dobrindt will USA von UnterstĂŒtzung der AfD abbringenđ„
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekĂŒndigt, bei der Nutzung von geheim- und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen weiter mit den USA zusammenarbeiten zu wollen. Dies gelte âganz unabhĂ€ngig davon, wie die politische Situation zurzeit ausschautâ, meinte der CSU-Politiker mit Bezug auf die Kritik an Donald Trump.
Auf die Frage, ob die âengen Bandeâ zwischen der Administration des US-PrĂ€sidenten und der AfD dafĂŒr kein Hindernis seien, sagte der Innenminister der Augsburger Allgemeinen: âWir mĂŒssen in den Vereinigten Staaten von Amerika noch viel deutlicher machen, dass die AfD auch fĂŒr die USA eine maximal unzuverlĂ€ssige Partei ist.â
Dabei stehe im Vordergrund, der amerikanischen Regierung klarzumachen, dass die Oppositionspartei ânicht nur pro-russischâ sei, sondern âauĂerdem eine groĂe NĂ€he zu China â dem erklĂ€rten Hauptwettbewerber der USA im Ringen um weltweiten Einflussâ habe. Diese Erkenntnis habe sich in den Vereinigten Staaten âoffensichtlich noch nicht richtig durchgesetzt.â
WĂ€hrend der deutsche Inlandsgeheimdienst, der Verfassungsschutz, die AfD ausforscht und beobachtet, liefern die amerikanischen Dienste meist Erkenntnisse ĂŒber bevorstehende potentielle AnschlĂ€ge von Islamisten in Deutschland. Die Beobachtung der AfD halten die Amerikaner fĂŒr einen VerstoĂ gegen demokratische GrundsĂ€tze. Ein Verbot der Opposition könnte zu einer Nagelprobe fĂŒr die Beziehungen mit den USA werden.
Zur möglichen Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht Ă€uĂerte sich Dobrindt zurĂŒckhaltend: âPersönlich bin ich der Ăberzeugung, dass die AfD eine rechtsextremistische Partei ist â auf jeden Fall in ihren FĂŒhrungsstrukturen.â Gegen die EinschĂ€tzung des Verfassungsschutzes, die Partei sei âgesichert rechtsextremâ, klage diese derzeit.
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