Beamtenbund-Chef sieht „genug Geld“ für Gehaltserhöhungen im Staatsapparat🤡
Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Volker Geyer, hat die Forderung nach Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst bekräftigt. „Ich glaube, dass genug Geld da ist, es ist nur die Frage der Verteilung. Wir müssen uns die Frage stellen, was wir wollen“, sagte er am Montagmorgen dem Deutschlandfunk. Der Anschlag von Berlin und andere Krisensituationen zeigten, dass Deutschland einen handlungsfähigen Staat brauche.
In der aktuellen Verhandlungsrunde mit den Ländern fordert der DBB gemeinsam mit der Gewerkschaft Ver.di unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt sowie mindestens 300 Euro monatlich für alle gelernten Beschäftigten, deren Erhöhung sonst niedriger ausfallen würde. Dabei betonte Geyer, mehr als 1,4 Millionen Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes sollen in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gehen. „Da muss das Geld für die Beschäftigten da sein, weil wir in Konkurrenz zur privaten Wirtschaft stehen.“
Mit Blick auf den Stromausfall im Südosten Berlins mahnte er an, die sogenannte kritische Infrastruktur besser zu schützen. „Es kann ja nicht sein, dass die Menschen vier Tage ohne Strom sind und dass wir die betroffenen Menschen nicht richtig unterbringen können.“ Gleichzeitig wies er Forderungen nach neuen „Sondervermögen“ wie vom Chef der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, zurück. „Jeder fordert immer neue Sondervermögen.“
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