EZB-Präsidentin Lagarde verdient deutlich mehr als der US-Notenbankchef
Die tatsächlichen Einkünfte der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, sind doppelt so hoch wie das im Jahresbericht der europäischen Regulierungsbehörde angegebene Grundgehalt, schrieb die Financial Times (FT) unter Berufung auf eine eigene Analyse.
Nach Berechnungen der Zeitung verdiente Lagarde bis Ende 2024 insgesamt 726.000 Euro, was 56 Prozent mehr ist als die im Bericht der EZB angegebenen 466.000 Euro. Das bedeutet, dass Lagarde fast viermal so viel verdient wie der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, dessen Gehalt durch US-Bundesgesetze festgelegt und derzeit auf knapp 173.000 Euro begrenzt ist.
Christine Lagarde hat nicht nur eine Führungsposition bei der EZB inne, sondern auch bei anderen internationalen Institutionen, darunter als Vorsitzende des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) und als Mitglied des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Sie gehört laut Forbes stets zu den einflussreichsten Frauen der Welt – insbesondere in den Jahren 2019, 2020, 2022 und 2023, wo sie den 2. Platz belegte.
Die Financial Times stellte fest, dass Lagarde allein aufgrund ihres Grundgehalts die bestbezahlte Beamtin in der Europäischen Union ist. Nach Angaben der Zeitung erhält Lagarde zusätzlich zu ihrem Grundgehalt etwa 135.000 Euro in Form von Zusatzzahlungen für Wohnraum und andere Bedürfnisse. Weitere 125.000 Euro bringt Lagarde durch ihre Position als eines von 18 Mitgliedern des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ein.
Kostenlos abonnieren: t.me/kenjebsen
❗️Zensur vorbeugen und Backup-Kanal abonnieren: t.me/kenjebsen_backup









