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    goetzvonberlichingen

    http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Palaestinenser-feiern-schon-vor-der-UNOAbstimmung/story/31718077
    BRD enthalten.. Israel dagegen (na klar)
    UNO erkennt Palästina als Staat an
    Aktualisiert vor 41 Minuten/29.11.2012

    Die UNO-Vollversammlung hat mit grosser Mehrheit beschlossen, Palästina als Beobachterstaat anzuerkennen. In Ramallah brach nach dem Entscheid Jubel aus, die USA und Israel warnen vor neuen Konflikten.

    Feiern den UNO-Entscheid: Unter den Palästinensern, die sich auf den Strassen Ramallahs versammelt haben, bricht Jubel aus. (29. November 2012)

    Die UNO-Vollversammlung hat die Palästinenser mit grosser Mehrheit zum Beobachterstaat bei den Vereinten Nationen aufgewertet. Während die Palästinenser die Abstimmung am Donnerstag in New York als historischen Erfolg feierten, warnten die USA und Israel vor neuen Hindernissen für den Friedensprozess im Nahen Osten.

    Insgesamt stimmten 138 Staaten dafür, dass die Palästinenser fortan den Beobachterstatus eines Nicht-Mitgliedstaats erhalten. Neun Staaten votierten dagegen, 41 Staaten enthielten sich. Der Erfolg der Resolution war erwartet worden. Weltweit haben bereits mehr als 130 Staaten die Palästinenser bilateral als Staat anerkannt.

    «Geburtsurkunde für den Staat Palästina»

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas forderte die Vollversammlung vor dem Votum auf, die «Geburtsurkunde für die Realität eines Staates Palästina» zu unterzeichnen. «Die internationale Gemeinschaft steht nun vor der letzten Chance, die Zwei-Staaten-Lösung zu retten», sagte Abbas. Zugleich erklärte er, den Friedensgesprächen mit Israel «neues Leben» einhauchen zu wollen. Zu Beginn und zum Ende seiner gut 20-minütigen Rede erhielt Abbas stehende Ovationen.

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bezeichnete die Aussagen von Abbas als «diffamierend und giftig». Dessen Rede sei «voller verlogener Propaganda gegen Israel» gewesen.

    Nach der Abstimmung sagte Netanyahu, dass die Anerkennung durch die UNO Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern verletze und dass Israel entsprechende Massnahmen ergreifen würde. Welche das sein würden, sagte er nicht.

    Der israelische UNO-Botschafter Ron Prosor warnte vor der Abstimmung, dass die «unausgewogene» Resolution einen Rückschritt für den Frieden bedeute. Die Aufwertung der Palästinenser bei den Vereinten Nationen werde an der Lage vor Ort nichts ändern. «Die UNO-Resolution wird der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah keine Staatlichkeit verleihen», sagte Prosor. Vielmehr werde sie «weitere Hindernisse und Vorbedingungen» für die seit Herbst 2010 auf Eis liegenden Friedensgespräche schaffen.

    Ban: Aufruf zu neuen Verhandlungen

    Die grosse Mehrheit in der UNO-Vollversammlung bei der Abstimmung über eine Aufwertung Palästinas ist nach Ansicht von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ein Aufruf zur Wiederaufnahme «bedeutsamer Verhandlungen».

    «Ich glaube, dass die Palästinenser das Recht haben, in ihrem eigenen unabhängigen Staat zu leben. Ich glaube, dass Israel das Recht hat, in Frieden und Sicherheit mit seinen Nachbarn zu leben», sagte Ban vor der UNO-Vollversammlung.

    Ban forderte Israel und die Palästinenser zu verantwortungsbewusstem Handeln auf und rief die internationale Gemeinschaft auf, neue Verhandlungen voll zu unterstützen.

    «Unglücklich und kontraproduktiv»

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  2. 2

    goetzvonberlichingen

    http://afghanistan.derwesten-recherche.org/
    Die Afghanistan Papiere

    Jahrelang wurde der deutschen Öffentlichkeit der Krieg in Afghanistan als Friedenmission verkauft. Tatsächlich aber sind die deutschen Soldaten in Afghanistan mitten in einem Krieg, der kaum noch zu gewinnen ist. Dabei riskieren sie ihr Leben im Auftrag des deutschen Bundestages für einen korrupten Staat, dessen Herrscher in Drogenmachenschaften verwickelt sind.

    Wir veröffentlichen hier einige tausend Seiten aus den Einsatzberichten der Bundeswehr. Diese so genannten „Unterrichtungen des Parlamentes“ sind „VS – nur für den Dienstgebrauch“ gestempelt. Das ist die niedrigste von vier Geheimhaltungsstufen der Bundesrepublik. Sie beschreiben alle Einsätze der Bundeswehr in der ganzen Welt – vor allem in Afghanistan.

    Die Berichte wurden uns zugespielt; sie liegen teilweise nur in schlechter Qualität vor – deswegen brauchen wir Ihre Hilfe.

    Editieren Sie die Berichte: Bei der datentechnischen Verarbeitung der Berichte sind viele Seiten fast unlesbar geworden. Deswegen können die Seiten in einer Volltextsuche nicht erkannt werden. Und wir können keine weiteren Auswertungen veranlassen. Helfen Sie mit, indem Sie die Transkripte einzelner Seiten von Hand verbessern und so die Texte in unserem Wiki ergänzen oder Fehler beseitigen. Rot sind die schlecht lesbaren Seiten, grün die fertig editierten.

    Geben Sie Hinweise: Sagen Sie uns Bescheid, wenn Ihnen eine Besonderheit in den Berichten auffällt, eine Auslassung, ein falsch dargestellter Sachverhalt oder eine bislang untergegangene Tatsache. Nutzen Sie unsere anonyme Kontaktfunktion oder schreiben Sie uns unter recherche (at) waz.de eine Email. Oder teilen Sie Ihre Hinweise über Twitter oder Facebook.

    Diskutieren Sie mit: Über die Kommentarfunktion können Sie mitreden; welche Schlüsse müssen wir aus den Berichten ziehen? Welche Maßnahmen sind in Zukunft richtig?

    Bis jetzt sind aus den hier veröffentlichten Kriegsberichten einige interessante Dinge ersichtlich: Die Zahl der Anschläge auf NATO-Truppen stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Nicht immer ist klar, wer gegen wen kämpft. Die Sache hat aber auch eine politische Dimension: Die Bundeswehr hat sich in den zehn Jahren ihres Afghanistan-Einsatzes grundlegend verändert. Aus einer Wehrpflichtarmee wurde ein Berufsheer. Von Brunnenbauern auf Friedensmission redet heute keiner mehr. Die Bundeswehr wird als Einsatzarmee wahrgenommen – bereit zum Kampf in aller Welt. Aus den Berichten geht hervor, in wie vielen Ländern die deutsche Armee im Einsatz ist – und welche Orte sie als Krisenherde beobachtet. Es sind mehr Länder, als die meisten Menschen denken. Derzeit bereiten die Planer sogar Bundeswehr-Einsätze in Afrika und der Türkei vor. Leider haben Spitzenpolitiker es bislang vernachlässigt, über ihre Pläne für die Bundeswehr offen zu sprechen. Viel zu viel wurde geheim gehalten. Und aus dieser Geheimhaltung erwuchs eine breite Sprachlosigkeit in der öffentlichen Debatte. Die meisten Menschen in Deutschland interessieren sich nicht für die Einsätze der Bundeswehr, die in ihrem Namen geführt werden. Diskussionen finden nur in wenigen Zirkeln statt. Diese Sprachlosigkeit wollen wir zumindest ein Stück weit überwinden, indem wir der Öffentlichkeit die Dokumente über die Einsätze der Bundeswehr zur Verfügung stellen, damit sich jeder anhand der Papiere eine Meinung bilden kann.

    Natürlich reichen die hier präsentierten Informationen nicht aus, den Einsatz in Afghanistan oder den Wandel der Bundeswehr voll und ganz zu verstehen. Aber sie können einen Anstoß geben: hin zu einer transparenteren Debatte, weg von einer allzu weit gefassten Geheimhaltung. Es wird Zeit, dass wir in Deutschland darüber reden, wo und aus welchem Grund die Bundeswehr kämpfen soll.
    hier die Papiere:

    http://afghanistan.derwesten-recherche.org/
    http://afghanistan.derwesten-recherche.org/#!/2012-27-01 (erste Seite)

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    1. 2.1

      CHIREN (H.D.Trzenschiok) 999

      Die Einsätze der Bundeswehr sind im Rahmen der allgemein politisch und gesellschaftlichen Struktur zu sehen, im Konzept des Prinzips der Globalisierung, das bedeutet aber ZERSTREUUNG.

      Die inländischen Kräfte werden ins Ausland verlagert, der Schutz des Inlands wird zumindest vermindert und ans Ausland übergeben.

      Dies geschieht auf allen Gebieten der Politik, siehe Europazusammenschluß und Abgabe von Rechten, im Wirtschaftlichen, siehe Geldaufnahme aus dem Ausland, Zinsenabgaben ans Ausland und Banken, dies ist im Gesellschaftlichen so, siehe die Zerstörung der Familie, Überschwemmung mit Ausländern und Asylanten, von etwa 85 Millionen sind etwa 25 Millionen Ausländer, Tendenz steigend, dies ist im Religiösen so, siehe Islamisierung mit gleichzeitigem Desinteresse an verfälschter christlicher Lehre. Und tausend weitere Punkte.
      Was das Ruder herumreißt, ist eine INLANDISIERUNG UND ZWAR NICHT NUR HIERZULANDE, SONDERN IN GANZ EUROPA UND WELTWEIT.
      Aber die Menschen wachen weltweit auf, siehe die Information von Herrn Brzezinski vor kurzem.

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  3. 1

    CHIREN (H.D.Trzenschiok) 999

    …Umgestaltung der Welt…, oder Waffenstillstand auf Probe…, hier kommt mir folgender Gedanke unwillkürlich in den Sinn.

    Wie wärs mit räumlich begrenzten Gebieten, in denen ALTERNATIVE REGIERUNGSKONZEPTE; WIRTSCHAFTS- UND GESELLSCHAFTSKONZEPTE UMGESETZT UND PRAKTIZIERT WERDEN. ( so in der Größe eines Bundeslandes !).
    Was spräche gegen solche Uberlegung und Umsetzen?. Abgesehen vom anfänglichen Widerstand ?. Am Anfang sollte, nach Durchdenken, dies vielleicht öfters wiederholt werden, falls Interesse besteht..
    Man könnte dann ein entsprechendes Konzept IM WETTBEWERB mit anderen Konzepten, aus verschiedenen politisch-gesellschaftlich- wirtschaftlichen Richtungen, nebeneinander bestehen lassen und am Ende wird sich die Bevölkerung dann das für sie Beste aussuchen.
    Das heißt, es würden wahrscheinlich Mehrere nebeneinander bestehen, da andere Menschen, andere Meinungen und Vorstellungen haben zu leben, wie sie es praktisch wollen. Dies mal als Anregung.
    Beispielsweise ein Konzept ohne Zins von der Bank, eigene Bank, Mitbestimmung der Bevölkerung bei der Gesetzgebung, einen König oder Präsident als Regierungschef, gesetzliches Recht auf Arbeit, keine Lebensmittel mit Chemie drin, Verbot von Tierversuchen, Bevorzugung von Selbsversorgern mit möglichster Unabhängigkeit vom Staat, keine Kontrollen auf Autobahnen und über Internet, kein Bücher und Zeitschriftenverbot, freie Meinungsäußerung, Grenzkontrollen, Abbau vieler Straßenschilder durch Einbau von Geräten ins Auto zur Geschwindigkeit und Abstandsanpassung, im finanziellen, Erlaß aller Schulden und Einführung einer Währung, auf BIP, Arbeitsleistung und Innovations und Forschungskapazität basierend, und so weiter….
    Auch Europaweit in verschiedenen Ländern angewendet, dies bringt das Rad eher zum Laufen.

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