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  1. 1

    Pia

    Die Mittelständler in Deutschland versuchten bis jetzt ohne Panik mit der Situation umzugehen. Die neue Welle der Sanktionen gegen Russische Politik spannt die Lage noch mehr… Mann muss für alles vorbereitet sein. Hier sind die Ratschläge für Unternehmen, die in Russland Geschäfte machen: Einkaufsrecht in Russland: Das gibt es zu beachten

    Der Leitfaden „Global einkaufen: Ein Überblick über das Einkaufsrecht in der russischen Föderation“ vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik liefert einen Überblick über das russische Einkaufsrecht.

    Das russische Recht ist deutlich formalistischer als das Deutsche. Schriftform und eindeutige und ausführliche vertragliche Regelungen sind wichtig.
    Es kann frei vereinbart werden, ob deutsches oder russisches Recht zur Anwendung kommt. Sonst gilt das UN-Kaufrecht.
    Entscheidungen deutscher Gerichte sind in Russland bis auf unbedeutende Ausnahmen nicht vollstreckbar.
    Entscheidungen deutscher und russischer Schiedsgerichte sind dagegen im jeweilig anderen Land vollstreckbar.
    Vorsicht: Genau prüfen, wer als formeller Vertragspartner fungiert. Häufig wird versucht, als Vertragspartner eine nur für eine Transaktion gegründete Gesellschaft auftreten zu lassen.
    Die Verwendung von AGB ist in Russland nicht üblich.
    Die Vereinbarung von Vertragsstrafen und Schadenspauschalen ist möglich und weit verbreitet.
    Gerichtsstandvereinbarungen sind möglich und zulässig.
    Die Vereinbarung eines Gerichtsstands in Russland ist für deutsche Einkäufer in der Regel vorteilhafter.
    Quellen: Markt und Mittelstand, BME, Kanzlei Graf von Westphalen Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/einkauf-verunsicherung-durch-krim-krise/

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