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    Reiner Dung

    Sparen bei Autopsien hat “mörderische Folgen”
    Die Anzahl der Autopsien ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken.

    Ist der Staat an der Aufklärung von Mordfällen nicht interessiert? Diese Frage drängt sich mit einem Blick auf die seit Jahren sinkenden Zahlen an Obduktionen auf. Immer seltener wird der genauen Todesursache nachgegangen. Das hat “tödliche” Folgen: Je weniger Obduktionen es gibt, desto größer ist die Dunkelziffer bei Mordfällen.

    Zu den Fakten: Seit 1990 verringerten sich die Leichenöffnungen von 34,2 Prozent auf derzeit 17 Prozent – und dies bei rund jährlich 75.000 Sterbefällen (Quelle: Lehrbuch forensische Medizin für Studium und Praxis, 2. Auflage).

    Der alarmierende Trend bereitet heimischen Kriminologen und Gerichtsmediziner Kopfzerbrechen. Ein Grund für die immer seltener werdenden Autopsien ist für Walter Rabl, dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin, ein “falsch verstandener Spargedanke”. Schlichter gesagt: Immer seltener besteht die Justiz darauf, den Sterbevorgang genau zu rekonstruieren. “Es tauchen immer wieder Fälle auf”, erzählt er. So entpuppte sich auf Rabls Seziertisch etwa ein offiziell an einem Herztod gestorbener Mann als Mordopfer.

    Als Faustregel gilt übrigens: Je älter ein Toter ist, desto seltener werden Leichenöffnungen angeordnet. Seriöse Schätzungen, wie hoch die Zahl an ungeklärten Mordfällen ist, gibt es nicht.
    noch mehr ?
    http://kurier.at/chronik/wien/sparen-bei-autopsien-hat-moerderische-folgen/729.941

    Gutachter: Die heimlichen Richter
    In Deutschland darf sich jeder Gutachter nennen. Und ein Gericht darf jeden zum Gutachter ernennen: Die Auswirkungen für die Betroffenen können katastrophal sein.
    http://bilddung.wordpress.com/2013/11/11/gerechtigkeit-braucht-gute-gutachter-und-richter/

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