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    Stefan Wehmeier

    Politiker, Priester, Philosophen, Moralverkäufer, Soziologen etc. leben alle von dem bis heute bestehenden Gegensatz zwischen Eigennutz und Gemeinnutzen, der nur eine zwangsläufige Folge des noch immer herrschenden Geldstreik- und Bodenmonopols ist. Diese beiden grundlegenden Monopole werden von der universitären VWL gar nicht als solche erkannt und bewirken seit jeher eine Einschränkung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs, sodass die Besitzenden (Geld-, Sachkapital- und Bodenbesitzer) sich auf Kosten der Mehrarbeit von Besitzlosen (Arbeiter und Angestellte) bereichern können. Von der Masse der Dummen, die daran glaubt, Politiker, Priester, Philosophen, Moralverkäufer, Soziologen und in staatlichen Verdummungsanstalten indoktrinierte “Wirtschaftsexperten” wüssten schon was, wird die aus dem Geldstreik- und Bodenmonopol resultierende Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz als ein “Naturgesetz” angesehen und gar nicht erst hinterfragt. Stattdessen wählt die Masse der Dummen unter den Allerdümmsten (wer das bestreiten will, muss sich nur die dummen Sprüche auf typischen Wahlplakaten ansehen) ihre “Volksvertreter”, die nichts anderes können, als unter Beibehaltung des Geldstreik- und Bodenmonopols (von dem die Allerdümmsten noch nie etwas gehört haben) den marktwirtschaftlichen Wettbewerb mit einem sinnlos komplizierten Gesetzesdschungel noch weiter einzuschränken, bis sich am Ende gar nichts mehr bewegt.

    Die Masse der Dummen setzt sich aus allen Sparern zusammen, die noch immer nicht wissen, dass mit Geld sparen kein Geld zu verdienen ist (3. Gebot). Eine Ersparnis kann nur als “langfristiger Geldanspruch” in einer monopolfreien Marktwirtschaft auf unbegrenzte Zeit sicher erhalten bleiben. Jede andere Form des Sparens führt früher oder später zu einem teilweisen oder auch vollständigen Verlust der Ersparnis, sei es durch Inflation, Wirtschaftskrise oder Krieg. Schon seit der Erstveröffentlichung von “Die Verwirklichung des Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag durch die Geld- und Bodenreform” (Silvio Gesell, 1906) sollte der “Normalbürger” das begriffen haben. Nun ist aber der “Normalbürger” noch immer kein zivilisierter Mensch, sondern ein Kapitalist, d. h. entweder bereits ein Zinsgewinner oder ein Zinsverlierer, der ein Kapitalist werden will (Spießbürger). Was ein zivilisierter Mensch ist, der in allgemeinem Wohlstand, einer sauberen Umwelt und selbstverständlichem Weltfrieden lebt, wird für den “Normalbürger” erst nach dem Erkenntnisprozess der “Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion” überhaupt vorstellbar:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/10/eigennutz-und-gemeinnutz.html

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