4 Comments

  1. 2

    Wolfgang Rosner

    OK, es gibt einen deutlichen Hinweis auf

    Dabei „ernten“ die heutigen Psychopathen durchaus von der „Saat“, die ihre „Kollegen“ vor Jahrtausenden gesät haben. Das mag Absicht sein und auf eine über Jahrtausende reichende Linie hindeuten.

    Ring of Power

    Link von hier
    http://marialourdesblog.wordpress.com/2011/12/05/grosbritannien-das-land-mit-den-hochsten-schulden-der-welt/

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  2. 1

    Wolfgang Rosner

    Ich zitiere:

    Sheikh Adnan Al-Arour:
    Und zu denen, die unsere Heiligkeit angreifen, ich schwöre, die werden wir mit einem Fleischwolf zerhacken und wir werden ihr Fleisch an die Hunde verfüttern.

    Sheikh Muhammad Al Zughbey….
    Gott! Verbrenne Bashar Al-Assad! Gott! Bestrafe ihn ….
    Töte diese dreckige kleine Sekte!….
    Gott, sie sind alle jüdische Agenten, töte sie alle! …
    Volk von Syrien, kämpfe gegen diesen Ungläubigen! ….
    Ihr sollt wissen, dss der heilige Krieg gegen den ungläubigen Kriminellen und sein Volk eine religiöse Pflicht ist.

    Je länger und je tiefer ich grabe, desto häufiger stoße ich auf einen Aspekt im Ursachenkomplex der Konflikte: Die Religion

    Wer aber nun glaubt, die Abschaffung von Religion wäre die Lösung, hat die Komplexität des Problems nicht erfasst.

    Zum Einen scheint die Religion ein unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen Erkennens zu sein – spätestens nach der Erfahrung, daß mit jeder wissenschaftlichen Antwort zehn neue Fragen verbunden sind.

    Ich hatte vor einigen Wochen einen interessanten Dialog auf Telepolis mit einem offensichtlichen Ex-DDR-Menschen, der mir allen Ernstes klar machen wollte, daß die Marx-Engelsche Dialektik ja wohl das Ende der Metaphysik sei. Schließlich sei damit der Urgrund des Seins auf die Gesetze der Dialektik und die Materie zurückgeführt. Nun gut, wo immer die Gesetze und die Materie auch herkommen, ob wir es Gott nennen oder Dialektik – es ist wie im Gleichnis mit den vier Blinden am Elefanten. Aber es bleibt Metaphysik.

    Der Andere Punkt (und die Grundlage der Hoffnung) ist, daß imho die Religion an sich nicht die kausale Ursache von Konflikten ist.

    Ursache nicht, aber Achillesferse der Gesellschaft: religiöse Strukturen aus Glaubenssätzen und vermittelnden gesellschaftlichen Strukturen – aka Priesterschaften – sind ein perfektes Ziel für eine pathokratische Unterwanderung durch “das Böse” (im Sinne v. Lobaczewski’s Ponerologie) resp. ihm verfallene machthungrige Menschen.

    Näheres zur Pathokratie und Ponerologie bei Lupo:
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/01/30/pathokratie-wir-leben-in-einem-von-psychopathen-geschaffenen-system/
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/02/17/psychopathen-symptomechecklisten-und-wie-man-mit-ihnen-umgeht/

    Diese Unterwanderung ist keinesfalls auf den Islam beschränkt.
    Auch im eigenen Lager (ich bin selber praktizierender Katholik) sind die Spuren der Unterwanderung unübersehbar. Kam mir früher einfach nur so manche Lesung aus dem Zusammenhang gerissen “etwas komisch” vor, so würde ich als Arbeitshypothese inzwischen mindestens drei große ponerologische Attacken auf die Bibeltexte (und damit die dokumentierte Version der beanspruchten Wahrheit) ansetzen:

    (1) im alten Testament, das (nach meinem laienhaften Halbwissen) u.a. auf sumerischen und vedischen Wurzeln fußt, durch einen “Mosaismus”, möglicherweise auch einen zweiten “gefälschten Moses”

    (2) in der Schriftenlosen Zeit zwischen Jesu Tod und der Dokumentation der Evangelien, Apostelgeschichte und der Apostelbriefe, teilweise evtl. (aber sicher nicht vollständig) durch den Begriff “Paulinismus” beschrieben

    (3) im Zuge der Vereinnahmung der inhomogenen frühchristlichen Strömungen zur römischen Staatsreligion durch Kaiser Konstantin im Konzil von Nicäa mit der Aufteilung der Schriften in den “kanonischen” Mainstream und den “apokryphen” ketzerischen Abschaum
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

    Wesentliches Merkmal der Ponerologischen Vereinnahmungen scheint mir ein monopolistischer Allein-Seeligmachungsanspruch zu sein: Nur durch “unsere” Lehre und vor allem durch die Unterordnung unter “unsere” Strukturen kann der Mensch zu Gott, zur Erlösung finden.

    Was die katholische (synonym zu monopolistisch?) Kirche betrifft, denke ich, wären die bekannten Verfehlungen wie Kreuzzüge, blutige Missionierung, Hexenverbrennung, Ablaßhandel ohne dieses monopolistische Selbstverständnis nicht möglich gewesen.

    Diese “alleinseligmachenden” Merkmale finden sich massiv in allen monotheistischen Traditionen: in der christlichen, in der jüdischen (s.u.) und in der islamischen (s.o.) Interpretation. Alleine aufgrund der zeitlichen Verwandschaft des Schrifttums liegt natürlich der Gedanke nahe, die erste “mosaische” Infiltration, die ohne Zweifel im Kontext der jüdischen Geschichte zu betrachten ist, als möglicherweise ursächlich oder primär zu sehen. Leider ist es in der aktuellen öffentlichen Rechts-, Stimmungs- und Meinungslage schwer bis fast unmöglich, diese Überlegungen objektiv anzustellen, ohne sogleich einem Antisemitismusvorwurf anheim zu fallen. Auch fällt es vielen denkenden Geistern schwer, die in diesem Zusammenhang anfallenden Assoziationen bezüglich einer kontroversen großen siebenstelligen Zahl in Zusammenhang mit einem “Brandopfer” zu unterdrücken.

    Ich möchte deshalb zwei für mich wichtige Quellen für zumindest die Punkte (1) und (2) in obiger Liste nicht benennen, ohne mich ausdrücklich von deren Inhalten und Details zu distanzieren, soweit sie hier nicht genannt sind:

    Es handelt sich zum einen um “Das Buch WAL” von Norbert Marzahn. Auch wenn man Marzahns
    Stammesdeutungen (Synonymisierung eines Stammesnamens mit dem Bösen schlechthin) und seine Zeitschleifenhypothese als skurrilen Unfug abtun möchte, bleibt seine Analyse von Inkonsistenzen in den Bibeltexten – zumindest als Arbeitshypothese – hoch interessant.

    Die zweite Quelle zur ponerologischen Unterwanderung des christlichen Schrifttums ist ein unbekannter Autor, der unter dem Pseudononym “Chyren” sich einer “Neuen Gemeinschaft von Philosophen” vorstehend gibt. Auch hier mag man von seinem eigenen Versuch, eine “Kosmoterik” als Religion zu stiften, halten was man will. Auch ob Atlantis tatächlich vor Helgoland liegt, ob die Veden nordischer Herkunft seien und ob ein baldiges Armageddon sich wirklich unvermeidbar aus Prophezeiungen ergibt, spielt hier keine zentrale Rolle. Seine Hypothese der Infiltration des monotheistischen Schrifttums erscheint mir jedoch sehr plausibel, einer unmittelbaren Analyse zugänglich und deckt sich in Grundzügen auch mit Marzahns Thesen.

    Vielleicht (vermutlich) gibt es für diese Gedanken gemeinsame, evtl.sogar Jahrhunderte alte Quellen, über die ich einfach noch nicht gestolpert bin. Danke für jeden Hinweis.

    Soweit zu den Fundamenten der religiösen Ponerologie.

    Was wir heute als “Verschwörungen” sehen, sind in meiner Hypothese die “Bauwerke”, die auf diesen errichtet sind. Einen Hinweis auf die “Baupläne” habe ich vor kurzem zufällig bei einem “israelischen Dissidenten” gefunden. Auf der Suche nach dem “Esel des Messias” (ein offensichtlich – warum auch immer – verschollenes Buch) ist mir folgender interessante Text untergekommen:

    PARDES – Eine Studie der Kabbala – von Israel Shamir

    http://de.wikipedia.org/wiki/Israel_Schamir :
    “Israel Schamir … ist ein russisch-israelischer Schriftsteller und Journalist mit Hauptwohnsitz in Schweden, der den Rechtsextremisten und Holocaustleugnern zugeordnet wird”

    Nach der Einleitung o.g. Textes könnte Shamir unter einem “Rambo-Syndrom” (enttäuschter Elitesoldat) leiden, was möglicherweise auf einen verschärften ethnischen Selbsthass schließen lassen könnte.
    Aus bereits genannten Gründen distanziere ich mich hiermit auch hier von Details aus diesem Text und verzichte auf einen Link.

    Zitat:
    Die jüdische Exegese definiert vier Niveaus um in die tiefere Bedeutung der biblischen Verse
    vorzudringen. Diese vier Stufen werden ‚PaRDeS’ (Paradies, oder Garten) abgekürzt.
    Das Kürzel löst sich auf in
    – ‚Peshat’ handelt vom Geld,
    – ‚Raz’ vom Diskurs,
    – ‚Derash’ vom politischen Level und
    – ‚Sod’ von der theologischen Ebene.

    Ich versuche nun, diese vier Ebenen in den Kontext der genannten Infiltrationsprozesse zu stellen (was Shamir z.T. implizit auch schon tut).

    Im ponerologischen Kontext ergeben sich zunächst zwei Quellen der psychopathischen Motivation, die Religion – sprich das dokumentierte Schrifttum sowie das damit arbeitende Priestertum – zu unterwandern: Materielles=Geld (‚Peshat’) und Staat=Macht (‚Derash’),

    Die Glaubenswahrheit ‚Sod’ wird zum zentralen Opfer der Unterwanderung:
    Aus einem liebenden, für jeden Menschen in seinem innersten zugänglichen Gott wird ein “beleidigungsfähiger” rachsüchtiger Un-Gott. Aus einer lehrenden, helfenden, heilenden Priesterschaft wird eine herrschsüchtige Monopolistenbande, die einen Flaschenhals für die Heilsgewährung definiert, den sie selber – gegen “angemessene” Gegenleistung – kontrolliert – so wie die “7 Schwestern” das Öl oder die Zentralbanken das Geld. Der ehrlich Gott Suchende wird durch die gefälschten Botschaften, dargebracht und ausgelegt von falschen Propheten, in die Fänge der Pschopathen irregeleitet wie das sprichwörtliche Schaf an die Schlachtbank oder die Weihnachtsgans zum Ausnehmen.

    Die Kommunikation (‚Raz’) wird dabei zum Vehikel der Machtausübung, auch in der “säkularisierten” Welt. Orwellsche Begriffsumdeutungen, Tabuisierung der eigenen Vergehen, selbsterfüllende Prophezeiungen auf der Basis von existierenden, vorgetäuschten oder verfälschten Geheimbotschaften, Kontrolle der öffentlichen Meinung, Besetzen von Forschung und Lehre sind nur einige der allzu bekannten Erscheinungformen.

    Dabei “ernten” die heutigen Psychopathen durchaus von der “Saat”, die ihre “Kollegen” vor Jahrtausenden gesät haben. Das mag Absicht sein und auf eine über Jahrtausende reichende Linie hindeuten. Das gibt sogar Marzahn’s zunächst einfach nur skurril scheinenden Zeitschleifenhypothese einen gewissen Charme. Doch beides sind zwar hinreichende, aber nicht notwendige Annahmen. Es kann einfach auch nur Opportunismus sein: so wie die Bauern heute Getreide aussäen, das im Zweistromland vor 10.000 Jahren domestiziert wurde, nutzen heutige Psychopathen die Lügen, die ihre Vorväter aus reinem kurzfristigen Eigennutz in den Religionsbüchern hinterlassen haben.

    Ja, ich gebe zu, die Gedankengänge beginnen plausibel zu werden.
    Langsam verstehe ich, warum sich mir als jungen Ministranten beim Passus “alleinseligmachende Kirche” im Glaubensbekenntnis immer der Magen umgedreht und die Zunge verknotet hat. Langsam glaube ich wieder an “den Teufel”, “das Böse”, und er ist offensichtlich genau da mitten drin zu finden, wo er am wenigsten vermutet wird – nach dem alten Motto “Haltet den Dieb!”.

    Ich bilde mir keinesfalls ein, erstmalig auf derartige Gedanken gekommen zu sein.
    Glaubt man den eigenen Verlautbarungen, so gibt es eine Gruppe, die seit Jahrhunderten nach der echten Wahrheit zwischen den lügendurchsetzten Zeilen der “heiligen Schriften” sucht:
    die Freimaurer. Dies sage ich mit allem Vorbehalt, ohne wissentlichen persönlichen Kontakt.

    Aber sollte daran etwas Wahres sein, wären natürlich gerade die Freimaurer das attraktivste Ziel der Psychopathen: Der permanente Suchprozeß macht sie aufgeschlossen und mithin formbar. Die erforderliche Intelligenz und Reife bringt mit sich, daß sie stark in verantwortungsvollen Positionen vertreten sind. Die Beschäftigung mit tabuisierten Themen erfordert eine Geheimniskrämerei, die wie geschaffen scheint für einen konspirativen Mißbrauch der Netzwerke.

    Neben der Bibel im Volltext von Deckel zu Deckel, Quigley und Sutton kommen auf jeden Fall für die kalten Tage auch Werke von Bardon und Blavatsky auf die Leseliste.

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