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    Reiner Dung

    Eine Anzahl von Kampftruppen in der Normandie trugen ihre Kampfpsychose weiter ins Hinterland. Fremde waren für viele von ihnen Fremde, ob Franzosen oder Deutsche oder Italiener. Eine harte Probe erwartete diejenigen, die in ihren Wohnorten verblieben waren, um ihre Befreier zu begrüßen. Sie konnten damit rechnen, ausgeraubt, vergewaltigt, sogar getötet zu werden.

    Viele Franzosen legten keinen Wert darauf, befreit zu werden. Das französische Volk war wohlhabend, gut ernährt, gesund und zufrieden. Eisenhowers englischer Adjutant, Oberst Gault, bemerkte, daß “die Menschen wohlauf waren, auch die Kinder gesund und nett gekleidet.” ­Churchill und Sir Allen Brooke besuchten die Normandie am 12. Juni 1944 und mußten feststellen, wie gut die Franzosen in all den Jahren unter der deutschen Besatzung gefahren waren. Sir Allen Brooke notierte: “Alle Feldfrüchte standen gut, das Land frei von Unkraut mit vielen gesunden Rindern, Pferden, Federvieh usw.” Und er bemerkte weiterhin mißmutig: “Die Bevölkerung zeigte sich in keiner Weise erfreut über unser Eintreffen als eine siegreiche Armee zu ihrer Befreiung. Sie waren recht zufrieden gewesen, und wir brachten Krieg und Zerstörung in ihr Land.”

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