5 Comments

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    Markus K.

    Wisst ihr was ich traurig finde ? Dass sich offensichtlich immer mehr Menschen auf das Urteil Dritter verlassen anstatt Behauptungen selbst kritisch zu untersuchen. Ich bin diesen Vorwürfen des Antisemitismus nachgegangen und kann ihn nicht erkennen wo Broder ihn glaubt zu erkennen. Tatsache ist, dass der von euch oben aus dem Kontext gerissene Satzbaustein „ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“ selbstverständlich suggeriert Ken Jebsen wolle leugnen, dass der Holocaust stattgefunden hat. Schaut man sich aber den Kontext an erkennt man, dass Jebsen darauf aufmerksam macht, dass der Holocaust nicht einfach vom Himmel gefallen war sondern geplant wurde und auch wnen es den Begriff damals nicht gab würde man es heute i.d.T. eine PR nennen können.

    Hier die originale email, die Broder auf seiner Seite online gestellt hat und aus welcher dieses Zitat stammt:

    http://www.achgut.com/artikel/ich_weis_wer_den_holocaust_als_pr_erfunden_hat/

    Wie Broder auf die Idee kommt darin eine Holocaust Leugnung zu sehen ist mir völlig unklar. Ich sehe auch kein einziges sachliches Argument in den Ausführungen Broder, die vermutlich auch nicht zufällig VOR der email stehen statt dahinter. Erst wird gekonnt ein sehr negatives Bild der Person gekennzeichnet und die wenigen, die anschließend überhaupt noch bereit sind die email selbst anzusehen sind dann offenbar nicht mehr in der Lage den Widerspruch zu erkennen ? Ich jedenfalls erkenne da einen Widersprusch und man möge mir bitte erklären wo hier die Hoocaust Leugnung liegt.

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  2. 1

    René Wolf

    Gestern habe ich den Beitrag gehört. Ich musste lachen- und sogar ein bisschen weinen. Jebsen ist Aufklärer und Unterhalter zugleich.
    Klug und zornig, manchmal sarkastisch. Wichtige Themen brauchen solche Texte- und so eine Art, diese Texte zu präsentieren.
    Das können nicht Viele in Deutschland. Jebsen ist für mich ganz oben. In einer Klasse mit Georg Schramm, Hagen Rether
    und Volker Pispers. Natürlich darf Journalismus kabarettistische Züge haben. Oft muss er es sogar.
    “Das Lachen öffnet den Kopf. Dann können die Nägel der Vernunft eindringen.” (G. Tabori)

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    1. 1.1

      admin

      Dem gibts nichts mehr hinzu zufügen, sagt Maria Lourdes und bedankt sich bei Rene Wolf!

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