2 Comments

  1. 1

    Ingo

    Back to Balance
    It’s Your Choice

    Fleisch ist eine Sucht wie jede andere auch (Alkohol, Süßigkeiten, Fernsehen, Twittern, Kaffee, Facebook, pp.). Alles Predigen hilft da nicht. Das macht die katholische Kirche z.B. seit etwa 2.000 Jahren. Mit den bekannten Folgen. Erst wenn der Sucht die Grundlage entzogen wird, hört dieser “Spuk” von ganz alleine auf. Ohne irgendwelche “Missionsarbeit”. Bei einer physischen Sucht (wie dem übermäßigen Fleischverzehr) SUCHT der Körper nach etwas. Er SUCHT danach, einen Mangel auszugleichen. Der besteht in unserer heutigen Fehlernährung. Der Körper wird nicht mehr mit allen Stoffen versorgt, aus denen er besteht. Daraus resultiert die Suche. Mir selbst ist es gelungen, mit dem Pulver des Moringabaums (von allerbester Qualität, bloß keinen Billiganbieter nehmen, da zahlt man nur drauf und ist das Versuchskaninchen) innerhalb von einigen Monaten einen ausbalancierten Zustand zu erreichen. Jede Art von Sucht ist – ganz von allein – verflogen. Das ist auch keine Wunder: Moringa ist die einzige Pflanze, die bislang entdeckt wurde (vor mehr als 3.000 Jahren), die ALLE 84 Stoffe enthält, aus denen auch der menschliche Körper besteht. Längere Zeit täglich eingenommen werden so alle Depots des Körpers wieder aufgefüllt und ein Zustand von Balance, Harmonie und Ausgeglichenheit entsteht. Ohne sich zu “verbiegen”, irgend eine Diät machen zu müssen oder auf etwas verzichten. Einfach zusätzlich zur bislang gewohnten Ernährung Moringapulver nehmen – und abwarten. Die Veränderung stellt sich von ganz allein ein. Das dauert natürlich seine Zeit. Als Nebeneffekt ergibt sich auch noch Vitalität, Fitness und Lebensfreude. Schlanker wird man dabei auch noch. Allein schon deshalb, weil es mehr und mehr hinzieht zu den gesunden Dingen der Ernährung (Obst, Gemüse). Das Verlangen nach Fleisch tritt mehr und mehr zurück. Nur so ist wirklich zuverlässig ein Wandel in der Nachfrage und im Kaufverhalten zu erzielen. Außerdem spart man so auch noch eine Menge Geld.

    Reply
    1. 1.1

      jackcot

      @Ingo:
      Deine Beobachtung stimmt grundsätzlich.

      Aber nicht nur die Blätter des tropischen Moringabaums helfen diese Sucht, verursacht durch Stoffmängel in unserer verfälschten Ernährung, auszugleichen sondern auch bestimmte örtliche Nahrungsstoffe (Lebensmittel !!!) und Nahrungsergänzungsstoffe, wobei jeder Betroffene andere Stoffmängel hat und somit andere Nahrungergänzungen benötigt.

      Du deutest es schon an:
      Was von weit herkommt, ist zweifelhaft, da man die Herkunft, den Handelsweg und die Transportdauer, d. h. die Qualität nicht kontrollieren kann – und mit dem Preis (wie Du meist), sage ich Dir, schon gleich gar nicht. Denn Teuereres wird oft besonders manipuliert (siehe die Bio-Lebensmittel), denn da lohnt es sich besonders!

      Ich meide Fleisch und Wurst nicht grundsätzlich. Aber ich schaue mir genau an, wo es herkommt, wer es macht und was an Zusatzstoffen drinnen ist. Glutamat-haltige Ware kaufe ich nicht. Wenn ein Metzger es nötig hat Glutamat mit zu verwursten, dann taugt sein verwendetes Fleisch nichts, denn in gutem Fleisch ist genügend natürliches Glutamat (eine Aminosäure) enthalten. Kurz: Wurst aus gutem Fleisch benötigt keine synthetischen Geschmacksverstärker!

      Die Sucht nach dem Verzehr von Wurst und Fleisch wird sehr wesentlich durch dieses weiße Pulver Natrium-Glutamat erzeugt. Die Mangelernährung ist die Grundlage für die Sucht.

      Viele der Zivilisatose-Mangelerkrankungen sind durch Mineralstoffmängel verursacht. Davon sind aber nicht nur unsere Fleisch- und Milchrinder (und die daraus gewonnenen Nahrungsprodukte) und die überzüchteten Schweine und Hühner aus der Massentierhaltung betroffen, sondern auch die Garten- und Feldfrüchte der großagrartechnischen Massenerzeugung mit Kunstdünger und Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden (Roundup u.a.). (Die Wenigsten können sich die meist mindestens doppelt so teueren Bioprodukte leisten).

      Vegetarier leiden bei uns somit genauso an Mineralstoffmängel wie die Fleischesser und haben zusätzlich noch Mängel an Stoffen, die fast nur im Fleisch auftreten wie z. B. das Vitamin B-12, (als einer von vielen anderen!).

      Wenn die Vegetarier meinen, daß sie sich gesünder ernähren, wenn sie kein Fleisch essen (die Extremen unter ihnen: “gar kein Fleisch”!), dann irren sie sich gewaltig und unterliegen noch extremer der “Regel der 20 Jahre”, die ein Erfahrungswert für die Dauer der dann fast irreversiblen gesundheitlichen Folgen von langfristiger, einseitiger Mangelernährung ist.
      In den traditionellen, nicht religiös indoktrinierten Naturvölkern wie im alten China gab es Fleisch als Nahrungsbestandteil in der Größenordnung von ca. 5% als untergemischte Zugabe zur Geschmacksverbesserung oder als Fleischspeise einmal pro Woche bis ein Mal pro Monat.
      Bei dieser Ernährungsweise mit hohem Gemüseanteil und Reis als Grundnahrungsmittel wurden per Handarbeit (!) die gigantischen Erdmassenbewegungen der riesigen Reis-Terrassenlandschaften und die Eindeichung der großen Flüsse über Jahrtausende völlig ohne Degenerationserscheinungen geleistet. Dies ist für mich der Beweis, daß die Gemischtkost mit geringem Fleischanteil die richtige Ernährung in gemäßigt und kalt humiden Gebieten, wie im Reich der Mitte oder auch hier in Mittel- und Nordeuropa ist.

      Man sollte aus der Ernährung keine Ideologie oder Religion machen.
      Der unverfälschte Geschmack sollte Wegweiser für das sein, was der Körper zu einem gesunden Leben braucht. Und dies ist etwas anderes für Leute, die schwer körperlich arbeiten oder viel Sport machen gegenüber jenen, die mit dem Kopf oder nervlich arbeiten und sich dabei wenig körperlich belasten.

      Reply

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.