7 Comments

  1. 2

    Irmie

    Vielen Dank Maria.

    Schade, dass wir Rest-Deutschen nicht alle besser zueinander finden können. Die Ruhe hier tut mir sehr gut.

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    1. 2.1

      digger

      @Irmie,
      “Rest-Deutsche” : Guter, sehr passender Ausdruck. Gratuliere!
      Das “Besser-Zueinanderfinden” kommt schon noch, und zwar dann, wenn sie nur noch ganz wenige sein werden. (In der Stadt kann man auch nicht jeden grüßen, wei es eben zu Viele sind. Auf einsamen Bergpfaden ist dies gagegen möglich, nicht nur, weil es dort nur sehr Wenige sind, sondern weil sie dort viel gleichgesinnter sind, sond wären sie ja nicht dort unterwegs). Warten wir es ab und üben uns so lange in Geduld. Es braucht halt alles seine Zeit … und ein derart gewaltiger, dringendst notwendiger Paradigmenwechsel natürlich besonders. Ich bin da ganz optimistisch, denn die Talsohle ist längst durchschritten, oder nicht?

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      1. 2.1.1

        Irmie

        Man findet seinen Platz nicht in diesem Durcheinander mehr. Man kann nicht richtig und gut was einbringen und helfen. Man kann schlecht klarer denken. Alles braucht seine Zeit. Das Deutsche Volk als Abstrakt zu lieben ist so nur reine Fantasie und Abklatsch. Wr müssen uns da treffen wo wir sind. Ob das Tal schon überschritten ist, kann ich nicht sagen, vielleicht fängt es erst an. Es wird immer hektischer ohne Selbstkontrolle/Beobachtung. Fehler können ja immer passieren.

        Ja mit Geduld und Spucke geht es weiter… und ja, Natur hilft immer. Wir sollten uns gegenseitig die Menschenwürde wieder mehr lassen.

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        1. 2.1.1.1

          digger

          @Irmie: “Durcheinander”? Ja, in den Ballungszentren, wirklich und scheinbar. Scheinbar deshalb, weil sie ja sonst nicht mehr funktionieren würden – zumindest hier in der BRiD. (Im Ruhrgebiet, Berlin, Frankfurt u.a. sieht man Bezirke mit ersten Auflösungserscheinungen: Verwahrlosung, wilde Müllablagerungen an vielen Orten, Überschuldung, Überfremdung mit Massen von Fremden, die nicht zu uns passen, sexuelle Widernatürlichkeiten, seuchenartiger Anstieg von früher fast unbekannten Erkrankungen wie Krebs, Junkfood fast überall, Mangel- und Fehlernährung, vergiftetes Trinkwasser (mit Aluminium, Fluor (noch (!) nicht bei uns, aber z. B. in den USA; hier hauen sie das Nervengift Kaliumfluorid stattdessen in die Zahnpaste rein), Weichmacher in Plastik, das durch sein Herauslösen (in geringsten (!) Konzentrationen) den Hormonhaushalt der Verwender durcheinanderbringt, Leistungsarmut, Verdummung durch Vergiftung und physischen, psychischen und geistigen Zerfall durch Kakokratie (d. i. die Herrschaft der Schlechten), Logensumpf allerorten bis in die kleinsten Städte und seine gesamtgesellschaftsschädlichen Machenschaften (durch Günstlingswirtschaft der Unfähigsten auf Führungspositionen und durch Zersetzung und Aushöhlung des Rechssystems als Beispiele), hohe Kriminalitätsraten, Verdummung in den Schulen durch zersetzende Lehrpläne und durch Weicheier-Lehrer mit der Ideologie der “Frankfurter Schule” in ihren fauligen Gehirnen, eine allgemeine Verunsicherung und zunehmende Angst usw. usf.
          Ballungszentren wie Mexico City oder Johannisburg funktionieren bereits seit längerem nicht mehr wirklich, …. und solche Fälle werden immer mehr.
          Aber auf dem flachen Land ist auch nicht alles Eitelsonnenschein, nur, dort ist alle Verderbnis und Fäulnis überschaubarer, weil ihr dort die Masse fehlt. Aber ihre Intensität ist im Einzelfall oft noch viel größer. Es wird nur nicht bekannt, weil man solche Fälle in der Nachbarschaft totschweigt, weil einer auf den anderen angewiesen ist.
          Klein- und mittelgroße Städte sind wahrscheinlich noch am lebenswertesten. (Ich habe alle drei kennengelernt (nicht nur in der BRiD) und kann deshalb vergleichen).

          “Das Deutsche Volk als Abstrakt zu lieben ist so nur reine Fantasie und Abklatsch”.
          Ja, der Meinung bin ich auch, vor allem, weil man immer wieder extrem negative Fälle unserer “lieben Landsleute” kennen lernt.

          Aber, ich glaube, man muß sich angewöhnen die Mehrheit zu sehen …, und die ist doch meist ganz in Ordnung, z. B., im Vergleich zu dem, was ich in anderen Ländern und Kulturkreisen kennengelernt habe. (Ich denke da an Eigenschaften wie, Genauigkeit, Zuverläßigkeit, Einschätzbarkeit, Friedfertigkeit, Fleiß, Rechtschaffenheit, Art und Ansichten über Religion, Realitätssinn usw. Dazu kommt die gemeinsame Sprache und die gleiche Kultur, Geschichte und Werteskala).

          “Es wird immer hektischer”. Ja, das beobachte ich auch. Aber, das war in der Vergangenheit auch wiederholt so. Das ist der Druck, der aufgebaut wird, um immer mehr Leistung aus den Hamstern in ihrem Laufrad raus zu holen. Dabei werden Spitzenleistungen zu Standardleistungen degradiert. Aber keiner kann immer Spitzenleistungen bringen. Das geht schon aus physiologischen Gründen nicht. Man kennt solche Phasen aus der Weimarer Republik, aus der Zeit des 2. Weltkriegs, aus der Zeit des kalten Kriegs, … und heute wieder. Und wer daran zerbricht, wird entsorgt (Hartz IV, Krankenhaus, Klapse, Tafel, miese Wohnungen bis zur Obdachlosigkeit, Führerscheinentzug (heute fast schon wie ein Todeurteil), Suff, Rauch, Drogen, Verwirrung.

          Dankbarkeit? Fehlanzeige. “Sie wurden ja schließlich dafür bezahlt”! – mit ungedecktem Falschgeld …,das den Betroffenen durch seine fortlaufende Entwertung unter den Fingern zerrinnt. (Und die meisten vermeintlich sicheren materiellen Werte auch!).
          Aber das Leben ist für alle (!!!) kurz, … und mitnehmen kann keiner etwas. Und, was einem bleibt ist durchweg nicht-materieller Natur. Deshaalb lohnt es sich, um solche Dinge zu kümmern! “Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh der ewigen Heimat zu”.

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          1. 2.1.1.1.1

            Irmie

            @digger – Deine Antwort hat mich berührt, danke. Du bist ein richtiger Schatz.

          2. 2.1.1.1.2

            digger

            Hallo Irmie,
            Danke für Deine liebe Antwort. Gleiches von Herzen zurück!

            Da habe ich aber doch glatt eine Zeile vergessen (zur Ergänzung, sonst reimt es sich ja nicht richtig):

            “wir sind nur Gast auf Erden
            und Wandern ohne Ruh,
            mit mancherlei Beschwerden
            der ewigen Heimat zu”.

            Und wie dir nachfolgend in Ergänzung noch heraus gesucht, geht es wie folgt weiter. (Es ist ein Gedicht von Georg Thurmaier, getextet in noch viel schwerer Zeit als unserer heutigen nämlich während des 2. WKs):

            “Die Wege sind verlassen,
            und oft sind wir allein.
            In diesen grauen Gassen
            will niemand bei uns sein.

            Nur einer gibt Geleite,
            das ist der liebe Christ;
            er wandert treu zur Seite,
            wenn alles uns vergisst.

            Gar manche Wege führen
            aus dieser Welt hinaus.
            O, dass wir nicht verlieren,
            den Weg zum Vaterhaus.

            Und sind wir einmal müde,
            dann stell ein Licht uns aus,
            o Gott, in deiner Güte,
            dann finden wir nach Haus”.

            (Dies war das Lieblingslied meiner geliebten Mutter, die all den Wahnsinn damals nicht mehr länger ertragen konnte (Herzinfarkt).

            Es gibt auch eine Melodie dazu, komponiert von Adolf Lohmann:

            http://www.youtube.com/watch?v=RoyeXgLROd8

            Ich grüße Dich recht herzlich.
            Und laß die Flügel nicht hängen …

  2. 1

    Micha

    War schon vor Jahren klar. Wer sich ein bißchen damit beschäftigte, konnte die Absichten erkennen.

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