3 Comments

  1. 3

    Wolfgang Rosner

    Die Heilung der Gesellschafts-Kranheit “Einsamkeit” ist die eine Sache. Dieses Engagement will ich keineswegs gering schätzen. Es ist gut eingerichtet, daß zwei einsame Menschen sich gegenseitig helfen können.

    Aber wie bei jeder Krankheit, sollte doch auch die Prophylaxe im Vordergund stehen. Die Suche nach den Ursachen – und deren Abhilfe.

    Dazu finde ich bei Lupo diesen Text:
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/10/der-system-terror-im-beruflichen-alltag/
    ….Diese Rolle, die ehemals den anderen Personen zukam, wird nun auf das Unternehmerische, auf das Kapital übertragen….

    Dummerweise kennt das Kapital keine Dankbarkeit, keine Liebe, keinen Anstand.

    Mögliche geistige Quelle – oder auch subtiler Warner – könnte Prof H.-C. Binswanger, Doktorvater von Ackermann, in seiner “Wachstumsspirale” sein:

    „… sukzessive Umwandlung von bisher nicht kapitalmäßig organsierter Produktion von Gütern und Dienstleistungen in eine kapitalmäßig organisierte, d.h. die Transformation von staatlichen Betrieben, Familienbetrieben (vor allem in der Landwirtschaft und im Gewerbe), Anstalten aller Art (z. B. Bildungsanstalten) und Vereinen (z. B. Sportvereine) in Aktiengesellschaften” (p. 359)

    zitiert und in Kontext gesetzt in http://geld-frisst-mensch.de/beweis.php#PENETRATION

    Das zeitgeistkonforme Single-Elend ist nicht vom Himmel gefallen!
    (ein Hoch auf die süffisanten Tatort-Plots aus München…)

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  2. 2

    happy girl

    Warum soll ich mir heute schon Sorgen um morgen machen, wer weiß, was morgen kommt, da genieße ich doch lieber das HIER & JETZT.

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  3. 1

    Idealis

    Der Weg in die Einsamkeit, kann nur aus Dankbarkeit für gelebtes Leben in Zufriedenheit gegangen werden.
    Der fortschreitende Mangel an Liebe in der Gesellschaft ist zu einem großen Problem geworden und lässt nicht nur die Alten leiden, sondern auch die Kinder leiden inzwischen unter diesem Mangel…

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