5 Comments

  1. 3

    Rene Gräber

    Man stelle sich mal vor: Über ein Drittel der Schweine, der Rinder und der Hühner würde jedes Jahr an “irgendwas” sterben – und keiner wüsste eigentlich warum und keinen würde das interessieren – außer natürlich die Landwirte. Eigentlich unvorstellbar. Was für ein Aufschrei durch die Presse und die Bevölkerung ginge! “Mein geliebtes Schnitzel!”, “Mein Kotelett!”, “Allerhand!”, “Da muss sofort was passieren!”.

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  2. 2

    Irmchen

    @ Digger on

    Ich kann ihrem Kommentar nur voll und ganz meine Zustimmung geben.
    Der Mensch ist der Schuldige. Die Vernichtung der Natur geht einher mit
    der Ausbeutung der Erde. Und solange sich dieses nicht ändert, werden
    wir noch einiges mehr erleben als das Sterben der Bienen.
    Die Erde wird sich zur Wehr setzen!

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    1. 2.1

      digger

      @Irmchen:
      Es ist noch viel schlimmer als ich gepostet habe:

      Etliche dieser mega-dummen, geldgierigen Milchbauern mischen Nitrophoska (Kunstdünger) und z. T. sogar dieses mega-giftige Monsanto Herbizid “Roundup” in die Gülle rein und spritzen das auf ihre Wiesen. Wenn dann selbst nicht einmal der Löwenzahn mehr aufgeht, und man diese frägt, wie kürzlich einen dieser “Möchtegerne-Oberschlaumeier”, dann wurde er ausfallend.

      Das “Heilmittel” ist dann der gemeinsame Ankauf einer Sähmaschine, mit welcher sie dann damit mitten im Sommerhalbjahr Grassamen ausbringen und einarbeiten müssen, weil sie wie die Teufel odeln und dann gleich darauf Massen an Kunstdünger ausbringen oder alles zusammenmischen und zusätzlich noch Roundup reinhauen, nach der Devise: “Viel hilft viel”! Geht`s eigentlich noch dümmer?

      Dann heißt es: (O-Ton der CSU): “Die Landwirte sind unsere besten Landschaftspfleger”! Man höre und staune! Eine blanke Verhöhnung der Realität!

      Der Altbauer in der Nachbarschaft zeigte mir letztes Jahr, wie toll sein Roundup wirkt und spritzte damit auf Brennesseln vor unserer Hütte. Schon nach wenigen Stunden ließen sie die Flügel hängen und verwelkten. Es tat mir in der Seele weh, weil wir Brenneseln gerne essen oder daraus Saft machen uund auch sonst sehr schätzen.

      Aber die Rache kam für diesen Doofkopf auf dem Fuße:
      Er bekam eine Lähmung – sehr wahrscheinlich von diesem Zeug – und kann nur noch humpeln. Und dann hat er sich auch noch das Bein gebrochen, weil es durch die Vergiftung mit diesem üblen Zeug morsch wie altes Holz geworden war, denn etwas schnauft der, der es verwendet, immer ein. Und dieses üble Zeug ist in geringsten Dosen bereits hoch giftig und reichert sich im Körper an.

      Das Internet ist deshalb voll mit Selbsthilfegruppen von Roundup-Vergifteten, die sich gegenseitig bemitleiden.

      Aslo die Kühe, die sie halten, sind hoch intelligent, im krassen Gegensatz zu vielen ihrer Besitzer.

      Traurige Realität “im Innersten Deutschlands” im 21. Jahrhundert!

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  3. 1

    digger

    Was vergessen wurde in dem sehr guten Artikel ist die Intensivlandwirtschaft nicht nur in Feldfrüchteanbaugebieten sondern auch in den Grünlandgebieten, die zwar quantitativ viele Blüten hervorbringt (wie zur Zeit den Löwenzahn), die aber von den Bienen gemieden werden, wenn die letzte Jauchedüngung zeitlich nur kurz zuvor war bei gleichzeitigem Mangel an Niederschlägen.

    Dazu kommt, eine weitere indirekte Schwächung der Bienen durch die starke Reduzierung der pflanzliche Artenvielfalt aufgrund der flächendeckend erfolgenden Jauchedüngung:
    Z. B. wachsen auf einer nicht gedüngten oder nur mit Mist gedüngten Wiese im deutschen Alpenvorland (= extensive bzw. konventionelle Landwirtschaft) um die 200 verschiedene Pflanzenarten. Düngt man die Wiesen mit Jauche (= intensive Landwirtschaft) reduziert sich die Anzahl der Pflanzenarten auf etwa 20.

    Daß dies Auswirkungen nicht nur auf die Honigqualität hat (und damit auf die gesundheitliche Wirkung dieses Honigs für den menschlichen Verbraucher), sondern zuerst vor allem auf die Gesundheit der Bienen selbst im negativen Sinne, ist offensichtlich und braucht deshalb nicht bewiesen werden.

    Eine Steigerung bekommt dieser Effekt noch durch die zusätzliche Mineraldüngung der Wiesen mit Nitrophoska, wodurch zusätzlich essentielle Spurenelemente wie z. B. das Bor aus dem Pflanzenbestand beseitigt wird.

    Solche lebenswichtigen Stoffe fehlen dann den Bienen, wodurch ihre Widerstandskraft reduziert wird. (Gleiches gilt für die Menschen).

    Dazu kommt die Dummheit bzw. Gier vieler Imker, die ihren Bienenvölkern mit Hilfe ihrer Schleuderzentrifugen oft den letzten Rest an Honig aus ihren Wabenrahmen rauben und ihnen statt dessen Zuckerwasser zum Fressen geben. (Industriezucker ist ein industriell erzeugter Reinstoff (d. h., den kann man als chemische Formel hinschreiben!), dem praktisch sämtliche Mikro- und Spurenstoffe (= chemische Verdauungswerzeuge) fehlen, was zu einer weiteren Schwächung der Bienenvölker führt. (In gleicher Weise übrigens wie beim Menschen)).

    Dazu kommen Kälteeinbrüche und das totale wiederholte Abernten der Grasflächen mit Hochleistungsmähwerken. Dies führt bei viel Regen und rel. hohen Temperaturen (mit schnellem Wachstum des Grases) dazu, daß sich die Blüten zuvor gar nicht zur Reife ausbilden haben können. und somit deren Nektar und Pollen etc. den Bienen als Futter und Vorrat für den darauffolgenden Winter gar nicht zur Verfügung stehen.

    Durch solche bienenungünstigen natürlichen Umstände in Verbindung mit widernatürlichen antropogenen Eingriffen der leider oft viel zu eng denkenden, und zu eng ausgebildeten Agronomen (die vor allem Meister im Scheixxespritzen sind) (und leider auch z. T. von gewissen Imkern) gibt es immer wieder Jahre, in denen Bienenvölker bereits noch im gleichen Sommer regelrecht verhungern!

    Dazu kommt der Fallout der Chemtrails mit Barium, Aluminium und vielen anderen +/- giftigen Stoffen (die Städte bekommen die Feinstaubbelastung nicht in den Griff trotz Fahrverboten und überteuerten, lächerlichen Feinstaubplaketten und ignorieren beharrlich die Einwirkungen der offiziell immer noch geleugneten Chemtrails, obwohl sie doch jeder Depp selbst am Himmel fast tagtäglich beobachten kann), die (nicht nur) die Bienen ebenfalls zusätzlich schwächen.

    So werden die Bienen eine leichte Beute für die aus dem Ausland eingeschleppte Varoa-Milbe (Milben gehören zoologisch zu den Spinnen), für Wespen, für andere, gesündere Bienenvölker und für andere Räuber, denen sie in ihrem geschwächten Zustand nicht mehr gewachsen sind.

    Dazu kommen immer wieder extrem kalte, lang andauernde Winter, gar nicht oder nur schlecht wärmegedämmte Bienenkästen, mangelnde Ventilation mit Schimmelbildung u. v. a.

    Auch der Einfluß der Zuchtauswahl, die friedfertige (d. h. degeneriertere) Bienenarten bevorzugen, sollte nicht unterschätzt werden.
    (Anologes gilt für den Zivilisationsmenschen).

    Frage:
    Ist bei so vielen ungünstigen Einflußfaktoren das massenhafte Bienensterben ein Wunder? Wohl kaum! (Analoge Frage gilt natürlich auch auch für die Spezies Homo Sapiens im Zivilisatzionszustand, der mit einer Domestizierung einhergeht).

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