3 Comments

  1. 3

    Dorian Gray

    Moin,
    ich muß gestehen, ich war beim Bund. Heißt nicht, daß ich stolz drauf bin. Ich sehe mir nur Dinge gerne an und bilde mir ein eigenes Urteil als das, was andere mir erzählen, was ich glauben soll. Ich gehe eben gerne den Dingen auf den Grund. Gut, meine Meinung hab ich jetzt- und ein Spleen dazu für´s Leben. Hab es auch nicht lange ausgehalten. Nach sechs Monaten war ich KzH bis Dze. Also, Krank zu Hause bis Dienstzeitende. Was hab ich gelernt. Man kann die Blinden nicht aufklären. Was glaubt Ihr denn? Irgend ein normaler Mensch mit gesundem Geist würde zur Marine Infanterie gehen??? Zur Erinnerung, Das waren die Typen, die in der Normandie gelandet sind. Ohne Deckung, wie Tontauben. Und die finden das Geil! Die Typen glauben auch, Fleisch kommt vom Supermarkt. Denen, kann man nichts erklären. Ich war (nur) Kampftipse, also Geschäftszimmer.
    Nein also, man kann sie nicht aufklären. Die denken nicht für´n Groschen von A nach B. Saufen, fi***, Playstation, Autos… Die Freiwilligen halt, wie ich sie kennengelernt hab. Ach, und rumballern.

    Fazit: Wer weis wie es ist, eine Wumme am Kopf zu haben und mit seinem Leben abzuschließen, der weis, das sterben mit Sicherheit nichts heldenhaftes an sich hat.

    Na ja, bis denne, Micha

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  2. 2

    dorfschreiber gumble

    Das war sicher keiner meiner qualiziertesten Kommentare – ich hab ja nichtmal Kinder. Aber ich hab Maria Lourdes was versprochen.

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  3. 1

    dorfschreiber gumble

    Zu meiner Zeit war für die Verweigerung des Kriegsdienstes u.U. noch ein Gerichtsverfahren notwendig. Doch damals wie heute gab und gibt es Leute, die Krieg für ein überlebensnotwendigs Übel halten. Um so wichtiger ist es, dass wir unseren Kindern beibringen, die offziellen Wahrheiten zu hinterfragen.

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