Die Zentralbanken zerstören unser Finanzsystem

Nachdem die Rating-Agentur Moody´s 28 Banken herabgestuft hatte, schrieb Robert Fitzwilson einen Beitrag für “King World News”. Fitzwilson ist Gründer der Portola Gruppe, einer führende Boutiquen-Kette in den USA. Gefunden bei Krisenfrei

Das Geldsystem ist eine Falle. Trotz verschiedener Hilfsmassnahmen und deutlicher Zinsensenkungen ist die Wirtschaft auf dem Weg nach unten. Die jüngsten Wirtschaftsindikatoren zeigen, dass die Ökonomie in vielen Teilen derWelt im Sinkflug begriffen ist. Jetzt wird deutlich, dass die Hebel der Zentralbanken seit Ende 2008 nicht mehr so effektiv sind wie vorher.

Die erweiterte Nullzinspolitik (ZIRP) richtet verheerende Schäden an bei Rentnern, Sparern, Rentenfonds und den Zinsspannen der Banken. Große Unternehmen haben eine enorme Menge an Kapital, aber kleine Unternehmen müssen hart kämpfen, um sich Kredite zu besorgen. Doch gerade kleine Unternehmen und Unternehmer sind diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen.

Ein weiteres Problem ist die hohe Volatilität für Risikoaktiva. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes stockt. Das System implodiert und wenn nicht bald etwas getan wird, und auf globaler Ebene, werden wir in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale verfallen …

Wir glauben an gesundes Geld. Allerdings gibt es keinen einfachen Weg zu einer Rückkehr dorthin. Im Moment haben wir genug damit zu tun, die Wirtschaft und die wirtschaftliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Doch mit ZIRP, gibt es keinen Anreiz zu sparen. Während Bernanke möchte, dass Kapital in die Aktienmärkte fließt, schreckt die gestiegene Volatilität, von ZIRP verursacht, den durchschnittlichen Anleger ab. Der Anreiz ist, Vermögenswerte aus Bargeld und Festverzinslichen umzuwandeln in reale Vermögenswerte, nicht aber die Immobilien, die auch auf der Wunschliste unseres Vorsitzenden und anderen Zentralbanken auf der ganzen Welt stehen.

Zu beachten ist auch, dass Pensionspläne 8 – 10% Rendite anstreben, um die versicherungsmathematischen Bedürfnisse für die Finanzierung der Verpflichtungen gegenüber den Rentnern zu erfüllen. Das ist mit dieser ZIRP Politik nicht möglich. Den Renten-Fonds bleiben aktuell nur noch die Aktienmärkten und alternative Anlagen wie Hedge Funds und Private Equity.

Die traditionellen Aktienmärkten erzeugen nicht die notwendigen Renditen trotz des Rückenwindes durch die Federal Reserve. Die alternativen Anlagen haben in den letzten Jahren zu kämpfen, und sie sind sicher nicht die sichere Möglichkeit, die die Renten-Fonds unbedingt brauchen und versprochen haben.

Versicherungen stehen vor ähnlichen Problemen, vor allem bei der Lebensversicherung. Diese Unternehmen sind Verpflichtungen eingegangen, als die Zinsen, Immobilien, Kapitalisierungszinssätze und Aktienrenditen viel höher bewertet waren. Je näher der Auszahlungszeitpunkt kommt, desto mehr geraten diese Firmen und damit die Inhaber der Policen in Schwierigkeiten.

Dies ist ein enormes und globales Problem. Rentenfonds müssen heute ihre gesamten Rücklagen einsetzen, sie können damit keine neuen aufbauen für die Rentner. Wie die öffentliche Hand plant, sind höhere Steuern, insbesondere Grundsteuern, in Sicht. Die Anhebung der Grundsteuer kann nur weiterhin den Immobilienpreise schaden und vertreibt Bürger mit höheren Einkommen in andere Länder, die auf Steuererhöhungen verzichten.

Unter dem Strich sind es die Federal Reserve und andere Zentralbanken, in den entwickelten Ländern, die mit ihren Versuchen, das System über Wasser zu halten, genau das Finanzsystem zerstören, das sie zu retten bestrebt sind. Die negativen und unbeabsichtigten Folgen von dem, was die Zentralbanker tun, wird eine Schneise der Zerstörung hinterlassen, die mit jedem Tag schlimmer wird.

Wenn die Fed und andere Zentralbanken mit dieser künstlich niedrigen Zinspolitik fortfahren, sollten sich die Anleger auf unvorstellbare Turbulenzen an den Märkten und im Finanzsystem einstellen. In der Zwischenzeit müssen sich die Investoren durch einen Korb aus Anlagen in Hard Assets und Schlüsselsektoren schützen. Meiner Meinung nach wird das Gold und Silber pushen.

Quelle: kingworldnews

Robert Fitzwilson bestätigt das, was ich immer sage:

SCHAFFT ENDLICH DIE ZENTRALBANKEN AB !

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Wohlstand ohne Wachstum

Wohlstand ohne Wachstum - Von Dr. Niko Paech, gefunden bei krisenfrei

Dr. Niko Paech, 48, ist Volkswirt und arbeitet am Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Als sein Motto nennt er einen Spruch von Frank Zappa: “Die härteste Droge ist ein klarer Kopf.”

Wir brauchen kein grün angepinseltes Weiter-so, sondern müssen jetzt endlich unser Leben entrümpeln und entschleunigen. Ein Essay zur Krise des Kapitalismus von Niko Paech.

Welche Reaktionen würde wohl die Ankündigung eines Automobilherstellers auslösen, demnächst ein Fahrzeug ohne Rückwärtsgang und Bremse produzieren zu wollen? Vermutlich Gelächter. Oder Kopfschütteln. Komisch, dass eine solche Reaktion nicht auch den meisten Ökonomen und Wirtschaftspolitikern entgegengebracht wird. Denn dieselbe Absurdität liegt dem üblichen volkswirtschaftlichen Denken zugrunde; mehr noch: Das ganze Entwicklungsschema moderner Gesellschaften basiert auf der Grundannahme, Fortschritt sei ausschließlich ein Akt der Addition und nur bei ständigem Wachstum möglich.

Selbst die Nachhaltigkeitsdiskussion kurvt in diesem Fahrwasser. Dank technischer Innovationen, so das ständig rezitierte Mantra, könne man Wirtschaftswachstum von Ressourcenverbrauch und Umweltschäden abkoppeln. Die Bündnisgrünen ziehen mit einem „Green New Deal“ in den Wahlkampf: Anstrengungen etwa im Klimaschutz – so ihr Versprechen – würden die deutsche Industrie auf wachsenden Zukunftsmärkten positionieren. Doch eine solche Nachhaltigkeitsdiskussion immunisiert die vorherrschenden Lebensstile gegen jede Mäßigung. Nicht das exzessive Wechselspiel zwischen Fremdversorgung und Selbstverwirk-lichung als solches wird hinterfragt, sondern nur dessen Objekte – der Durst nach immer mehr soll künftig bloß durch „bessere“ Produkte oder Dienstleistungen befriedigt werden. So wird sogar die Nachhaltigkeit zu einem Wachstumsstimulus, denn irgendetwas findet sich immer, das durch additive Maßnahmen zu reparieren oder zu verbessern wäre – und wenn es die Umwelt ist… Aber diese Rechnung geht nicht mehr auf. Warum? Continue reading

Inflation von bis 10 Prozent befürchtet – EU und EZB nehmen Geldentwertung in Kauf

Der Wirtschaftswissenschaftler Lüder Gerken rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Inflation in Europa auf bis zu 10 Prozent im Jahr.

Diese Entwicklung drohe vor allem dann, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Ankauf von Staatsanleihen notleidender Euro-Staaten wie Griechenland, Portugal und Italien stark ausweite, um die Schulden dieser Länder zu finanzieren. Schon jetzt befinden sich Staatsanleihen im Nominalwert von über 200 Milliarden Euro in den Tresoren der EZB. Pro Woche kommen 20 Milliarden dazu.

Quelle: buerger-in-wut.de – Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!

Außerdem spricht sich Gerken, der Leiter des Freiburger Centrums für Europäische Politik ist, gegen sog. „Eurobonds“ aus, also gemeinsame Staatsanleihen aller Euro-Länder. Die sollen es den überschuldeten Euro-Ländern ermöglichen, neue Kredite zu günstigeren Konditionen aufzunehmen, um ihre Defizite zu refinanzieren – also noch mehr Schulden zu machen. Nach Meinung von Gerken würde das dann billigere Geld die Bereitschaft der betroffenen Staaten senken, ihre Volkswirtschaften zu reformieren. Diese Reformen sind notwendig, um auf den Märkten wieder wettbewerbsfähig zu werden und höhere Steuereinnahmen zu generieren. Auch die Bereitschaft, die öffentlichen Finanzen durch Sparanstrengungen zu konsolidieren, dürfte deutlich nachlassen. Denn das erfordert schmerzhafte Einschnitte zu Lasten der Bevölkerung, an denen die Politiker der betroffenen Staaten schon aus Gründen des eigenen Machterhalts wenig Interesse haben.

Für Deutschland kämen gemeinsame europäische Schuldverschreibungen teuer. Denn Eurobonds würden das Zinsniveau in der Währungsunion vereinheitlichen. Die Zinsen für deutsche Staatsanleihen erhöhten sich in diesem Fall von heute 2 Prozent auf dann 3,5 Prozent. Bund, Länder und Kommunen müßten dann im Jahr 25 Milliarden Euro mehr für den Schuldendienst aufwenden, ein Anstieg um rund 63 Prozent! Diese Mehrbelastung der öffentlichen Hand würde weitere Ausgabenkürzungen, aber auch spürbare Steuererhöhungen in Deutschland nach sich ziehen. Quelle hierzu

Am Dienstag wurde bekannt, daß die EZB zur Finanzierung der Staatsschulden maroder Euro-Staaten erstmals netto Geld in den Markt gepumpt und damit die Geldmenge erhöht hat. Offenbar will die europäische Zentralbank, an deren Spitze seit kurzem der Italiener Mario Draghi steht, die Euro-Krise mit Hilfe der Notenpresse lösen. Sie schlägt damit den erfolglosen Weg der amerikanischen Federal Reserve Bank ein, die bereits 2 Billionen Dollar für den Kauf von US-Staatsanleihen aufgewendet hat. Die Gefahr einer massiv steigenden Inflation, die vor allem Normalverdiener, Rentner und Sparer treffen würde, nimmt dadurch weiter zu. Quelle hierzu

Ebenfalls in dieser Woche hat das Münchener Ifo-Institut unter Leitung des Ökonomen Hans-Werner Sinn neue Berechnungen zu den finanziellen Risiken vorgelegt, die Deutschland aus der Euro-Rettung erwachsen können. Danach müßte der deutsche Steuerzahler bei einem Zahlungsausfall der Krisenländer Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien Lasten von bis zu 560 Milliarden Euro schultern. Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt für das Jahr 2012 hat ein Volumen von nur 306 Milliarden Euro. Quelle hierzu

Es zeigt sich immer deutlicher, daß die Einführung des Euro im Jahre 1999 ein gravierender Fehler gewesen ist. Eine gemeinsame Währung ohne eine abgestimmte Wirtschafts- und Finanzpolitik kann nicht funktionieren. Darauf hatten weitsichtige Ökonomen bereits in den neunziger Jahren hingewiesen. Doch die Politik wollte davon nichts wissen. Einige Beobachter meinen sogar, daß die Euro-Krise von interessierter Seite initiiert wurde, um einen Brüsseler Einheitsstaat zu erzwingen und die Souveränität der europäischen Nationen endgültig abzuschaffen.

Maria Lourdes - Der Wolf heult den Mond anOb das gelingt, ist allerdings fraglich. Denn sieht man einmal von Ausnahmen wie Deutschland ab, werden sich die Völker Europas ihre Selbstbestimmung nicht einfach nehmen lassen. Wahrscheinlicher als eine zentralistisch regierte EU dürfte deshalb ein Zerfall der Union sein, der mit dem Untergang des Euro seinen Anfang nimmt. Das wissen auch die Eurokraten mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an der Spitze. Sie fürchten um ihre Macht und fordern deshalb geradezu hysterisch immer neue finanzielle Anstrengungen der Mitgliedsstaaten, um die Einheitswährung doch noch zu retten. Diese Hoffnung dürfte aber vergeblich sein. Die Euro-Zone steht vor dem Knall.

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Die Hochfinanz will Krieg – und wie immer auf beiden Seiten daran verdienen…

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Verbindungen zwischen Freimaurern, jüdischen Bankern wie Rothschild und dem Welt-Zionismus.

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Prof. Bocker auf der Rohstoffmesse in München-Interview und Vortrag von Prof. Bocker

Das Ende des Euro, das Ende Europas, der Bankrott der USA und das neue System der Elite

Finanzkrise/Bankenkrise/Eurokrise – kommt der Anleihecrash 2012?

Schwarz auf weiß

Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

Der transatlantische Geldkrieg und die Sicherheit von Geldanlagen

So etwas habe ich noch nie erlebt: Dass eine Zeitung sich derart einseitig gegen den Euro in Front bringen lässt wie die Financial Times Deutschland (FTD) vom Freitag.

Von Manfred Gburek - gburek.eu -gefunden bei Krisenfrei.de

Mit „Europa am Abgrund“ beginnt der Schmäh gleich auf Seite 1. Ab Seite 9 folgt dann ein Sonderteil, eingeleitet durch „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, danach „Der Untergang“ und „Der Tag des Jüngsten Gerichts“, schließlich einige Seiten weiter „EU-Parlament ignoriert EZB-Chef“ und als nochmaliger Höhepunkt „Angela Merkel ist in diesem Spiel der Schurke“, das Zitat eines Institutsdirektors aus Washington.

Offenbar haben wir es hier mit einer Variante des transatlantischen Geldkriegs zu tun, den ein anderer – in diesem Fall deutscher – Institutsdirektor neulich so kommentierte: Eigentlich sei Großbritannien, die Heimat des FTD-Schwesterblatts Financial Times, zur Hälfte schon ein amerikanischer Bundesstaat. Er bezog sich auf die vielen gemeinsamen Interessen von Briten und Amerikanern, die unter anderem darin gipfeln, dass man alles unternimmt, um den Euro nicht zu stark werden zu lassen.

Doch der Devisenmarkt belegt: Kaum dass die konzertierte Aktion der Zentralbanken sich am vergangenen Mittwoch auch nur angedeutet hatte, schoss der Euro gegen den Dollar und das Britische Pfund nach oben. Das heißt, mehr Geld zur Abwendung einer Kriseneskalation begünstigte den Euro. Daraus folgt: Eine dosierte Geldschwemme im Euro-Raum kann der europäischen Gemeinschaftswährung nichts anhaben.

Und womit machte das Handelsblatt, die unmittelbare Konkurrenz der FTD, am Freitag ganz vorn auf? Etwas um die Ecke formuliert mit „Die neue außerparlamentarische Opposition“, dazu die – in diesem Fall wirklich notwendige – Erläuterung: „Wie Großbanken, Hedge-Fonds und Ratingagenturen den Schulden-Politikern einheizen“. Auf den Punkt gebracht: Banker, Fondsmanager und ihre Helfershelfer nutzen die zugegebenermaßen chaotische Diskussion im Zusammenhang mit der Rettung einiger Euro-Länder aus, um sie in klingende Münze umzusetzen. Continue reading