Als nicht überzeugend hat Michail Margelow, Außenchef des Föderationsrats (russisches Parlamentsoberhaus), die neusten US-Angaben über einen Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Armee bezeichnet. Quelle: RIAN
Das Weiße Haus hatte am Freitag erklärt, dass Syriens Regierung mit der Anwendung von C-Waffen die von den USA gezogene rote Linie überschritten habe. Die USA hätten Russland Belege dafür vorgelegt.
Laut Margelow sind diese Belege „nicht überzeugend“. Moskau bestehe weiter auf einer unverzüglichen UN-Ermittlung. Nur so könnte die notwendige Objektivität gewährleistet werden.
„Die Geschichte zeigt, dass individuelle Ermittlungsaktivitäten einzelner Staaten, die zur Begründung militärischer Einsätze durchgeführt wurden, sich nachher nicht bestätigten.“
Margelow erinnerte daran, dass der Verdacht auf Massenvernichtungswaffen im Irak als Anlass für die Invasion in dieses Land gedient habe. Unter diesem Vorwand erfolgte dort ein Regimewechsel, Massenvernichtungswaffen wurden jedoch keine gefunden.
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