Vorurteile der Öffentlichkeit und Medien – Die Medien als Richter?

Volker Boehme-Neßler ist Rechtswissenschaftler und Politologe. Er lehrt als Professor unter anderem Medienrecht an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) in Berlin. Ein Schwerpunkt seiner Forschung sind die Wechselwirkungen zwischen Recht und Medien. Zuletzt erschien von ihm: “BilderRecht. Die Macht der Bilder und die Ohnmacht des Rechts. Wie die Dominanz der Bilder im Alltag das Recht verändert”.

DIE MEDIEN ALS RICHTER? Quelle: von Volker Boehme-Neßler - 15. Februar 2012  gefunden bei: vocer.org

Schuldig! Die (Boulevard)Medien und die Öffentlichkeit sind schnell mit ihrem Urteil, wenn ein spektakuläres Verbrechen bekannt wird. Zweifel kennen sie kaum. Gerichte brauchen viel länger. Und ihre Urteile sind oft völlig anders als die Vorurteile der Öffentlichkeit und der Medien. 

Kein Wunder also, dass das Verhältnis zwischen Medien und Justiz schwierig und konfliktträchtig ist. Reiches Anschauungsmaterial dafür boten zuletzt die Justizverfahren gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann und den französischen Politiker und Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.

Bemerkenswert war in beiden Verfahren weniger die exzessive und emotionale Berichterstattung. In der modernen Demokratie ist die Justiz eine öffentliche Justiz, die Medien müssen die Justiz beobachten und kontrollieren. In der modernen Demokratie.

Problematisch war im Grunde vor allem etwas anderes: Große Teile der Medien beschränkten sich nicht auf die Rolle der Beobachter. Sie ergriffen aktiv Partei und übernahmen ureigene Aufgaben der Justiz. Sie bewerteten Aussagen von Zeugen, sie spürten neue Zeugen auf und ließen sie ausführlich zu Wort kommen. Sie diskutierten öffentlich den Inhalt der Ermittlungsakten, der aus guten Gründen eigentlich vertraulich ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Medien machten die Öffentlichkeit zum Gerichtssaal. Und sprachen ein Urteil, lange bevor die Gerichte ihres gefunden hatten. (Mehr dazu auch in der VOCER-Kolumne “Fünfte Gewalt.” des Rechtsanwalts Ralf Höcker.)

Aber ist das ein Problem? Die Öffentlichkeit als Richter – ist das nicht der Normalfall in der Mediengesellschaft? Muss die Justiz nicht vielleicht damit leben, dass sie – wie andere Bereiche der Gesellschaft auch – von den Medien dominiert wird? Und nicht nur damit leben, sondern vor allem lernen damit umzugehen. Die Medien werden sich nicht ändern.

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WOLLT IHR NICHT LEBEN 2012 – Kontrolliert – Zensiert – Manipuliert

WOLLT IHR NICHT LEBEN 2012 – Kontrolliert – Zensiert – Manipuliert - Mit diesem Video möchten wir Ihnen zeigen das man nicht alles glauben soll. Von offizieller Seite werden wir tagtäglich belogen und betrogen und uns werden Sachen vorenthalten, wie z.B. lebensrettende Medizin, gesundes Essen, Wasser und vieles mehr. Deswegen müssen wir von allem ausgehen. Schützen sie sich und ihre liebenden, informieren sie sich bitte über diese Sachen und sie werden die Antworten finden, denn Verstand kommt von verstehen. Für weitere Informationen besuchen sie Mongos-Weisheiten.de

Weltbild der Menschen – Artikelreihe bei Lupo Cattivo-Blog

Was können wir dagegen tun?

Eine kleine „Elite“ versklavt die Mehrheit der Menschheit mit Hilfe der Medien (und Technik), ohne dass es der Masse bewusst wird. Der Rest wird über Kontrollgesetze kalt gestellt, inhaftiert bzw. „therapiert“. Was können wir dagegen unternehmen?

Müssen wir überhaupt etwas tun? Spielen wir einmal die Optionen durch:

(1.) Revolution: Wir schließen uns zusammen und geben den Drahtziehern eins auf die Mütze. Konsequenz: Die Macht der Dunkelmächte festigt sich, da jede Gewaltmaßnahme (Terror) den Drahtziehern Sympathien der großen Masse sichert und den Bedarf von stärkerer Kontrolle „beweist“. Außerdem ist jeder Drahtzieher sofort ersetzbar. Selbst wenn eine Revolution langfristig trotzdem erfolgreich ist, ersetzt sie historisch bewiesen doch nur ein Kontrollsystem durch ein anderes.Die neuen Machthaber (die Helden der Revolution) werden mittelfristig die alten Machtinstrumente nutzen (Kontrolle, Steuern, Propaganda, Angst), jetzt mit dem Argument, die alten Drahtzieher besiegen und deren Wiederaufstieg verhindern zu müssen. Es wird also nichts wirklich erreicht. Alles bleibt beim Alten (nur unter neuem Namen). Gewalt ist daher niemals eine Lösung, sondern endet langfristig immer als Eigentor!

(2.) Anpassung: Wir unterstützen die Drahtzieher nach vollen Kräften und machen genau, was diese wollen. Das mag eine Zeitlang funktionieren. Wir sichern uns so Karriere, Status, Wohlstand und Ansehen. Aber sind wir auch wirklich glücklich? Wissen wir nicht tief in uns, dass wir uns verraten und nur als Sklaven funktionieren? Zerreißt es uns nicht? Wer es nicht merkt, den rettet diese Ignoranz vor Depressionen. Der große Rest wird krank, lässt sich folgsam behandeln und wird so betäubt und entsorgt. Auch keine Lösung!

(3.) Wir machen einfach ganz diskret nicht mehr mit: Wir ignorieren die – größtenteils von den Medien und manipulierter Ausbildung vorgegebenen –„gesellschaftlichen Werte“ (und „Krisen“), und fragen uns, was wirklich wichtig ist. Oft als „Midlife Crisis“ lächerlich gemacht, stellt sich diese Frage feinfühligen Menschen sowieso von alleine und ist eine gute Chance, das Leben grundlegend zu ändern. Wir können jederzeit unseren Job kündigen oder uns aus gesundheitlichen Gründen kündigen lassen, wenn uns dieser sinnlos erscheint und belastet. Geschäfte, die keinen Spaß mehr machen und nur Stress und Sorgen sichern, können wir auslaufen lassen. Das sichert uns die Freiheit, in aller Ruhe nachzudenken, unsere Fehler und Schwächen zu erkennen und aufzuarbeiten, also an uns selber zu arbeiten und uns so zu entwickeln. Diese Entwicklung führt automatisch zu der Erkenntnis (viele wissen es bereits), dass wirkliches Glück nicht in materiellen Werten zu finden ist (also nicht gekauft werden kann), da mehr niemals genug ist, sondern nur in uns selber entdeckt werden kann. Alles andere ist Illusion. hier weiterlesen

Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak – business as usual…

Bei der juristischen Aufarbeitung eines der schwersten Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak bleibt auch dem letzten der ursprünglich acht beschuldigten Soldaten eine Gefängnisstrafe erspart.

Ein Militärgericht im Bundesstaat Kalifornien verurteilte den Unteroffizier Frank Wuterich am Dienstag (Ortszeit) wegen Verletzung der Dienstpflicht zwar zu 90 Tagen Haft. Aus Verfahrensgründen muss er sie aber nicht absitzen.

Wuterich hatte sich am Montag vor dem Gericht auf dem Militärstützpunkt Camp Pendleton schuldig bekannt, bei der Tötung von 24 Zivilisten im irakischen Haditha durch seine Einheit im November 2005 seine Dienstpflicht verletzt zu haben. Im Gegenzug ließ die Anklage den Vorwurf des Totschlags fallen. Gegen sieben andere wegen des Massakers beschuldigte Soldaten, waren die Strafverfahren in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen eingestellt worden.

Nach der zwischen Anklage und Verteidigung geschlossenen Vereinbarung hatten Wuterich ohnehin nur maximal drei Monate Gefängnis gedroht. Bei der Verkündung des Strafmaßes am Dienstag degradierte das Militärgericht den Soldaten zum einfachen Gefreiten. Gehaltseinbußen wurden aber nicht gegen den 31-Jährigen verhängt. Das Gericht führte als mildernden Umstand Wuterichs Situation als alleinerziehender Vater an.

Am 19. November 2005 war eine Gruppe Marineinfanteristen unter Wuterichs Kommando nach dem Tod eines Kameraden bei einem Bombenanschlag in einem regelrechten Rachefeldzug durch die Stadt Haditha in der Provinz al-Anbar im Nordwesten des Landes gezogen. Rund drei Stunden lang gingen sie von Haus zu Haus und töteten 24 Menschen, darunter zehn Frauen und Kinder. Die US-Armee hatte anfangs erklärt, die Zivilisten seien durch einen Sprengsatz ums Leben gekommen. Recherchen des US-Magazins “Time” brachten das Massaker 2006 schließlich ans Licht.

Chalid Salman, Gemeinderat in Haditha und Opferanwalt, nannte das Urteil einen “Angriff auf die Menschlichkeit”. Bewohner der irakischen Stadt und Angehörige der Opfer zeigten sich schockiert und angewidert über die US-Militärjustiz. Schon deren bisherige Entscheidungen zum Haditha-Massaker waren in der irakischen Bevölkerung mit Empörung aufgenommen worden. Im Dezember waren die letzten US-Truppen aus dem Zweistromland abgezogen worden. Eine weitere Stationierung war daran gescheitert, dass Bagdad den US-Soldaten nicht länger Schutz vor Strafverfolgung gewähren wollte. Quelle: infokrieg.tv

Tötung von 24 Zivilisten im irakischen Haditha 

Weitere Videoberichte - Linkempfehlungen

Die Toten von Haditha – Massaker im Irak - Video Doku bei Weltkrieg.cc

Gegen das Vergessen: Irak, ein Video schockt die Welt!

Irak – US Soldaten vergewaltigen 14 jaehriges Mädchen Video

Irak - Kriegsverbrechen-US Abscheulichkeiten und Grausamkeiten. Video

Lupo Cattivo - 

US-Policestate: US Regierung implementiert drakonisches Kriegsrecht – Ron Paul Interview

George W. Bush – Waterboarding? Verdammt, ja! Bush gab persönlich die Befehle dazu

Warum uns Experten täuschen und wie wir erkennen,wann wir ihnen nicht trauen sollten

Experten rieten Generationen von Müttern, ihre Kinder schreien zu lassen, bis diese heiser und verzweifelt aufgeben. Experten sagten, New Orleans sei vor Hurrikans sicher. Experten stellten »zweifelsfrei« fest, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und leiteten so den Irakkrieg ein.
»Irren ist menschlich«, werden manche beschwichtigend einwenden. Es sind aber gerade die Fachleute aller Couleur, die überproportional häufig Irrtümer verbreiten, versehen mit dem Attribut »wissenschaftlich«. Die Selbstüberschätzung der Kompetenzträger sowie die Käuflichkeit und Manipulierbarkeit von »Wahrheit« sind Systemfehler.
Die Autoritätshörigkeit der Beratenen macht das Verwirrspiel perfekt. Freedman deckt das unsichtbare Netz der Expertenlobby auf, in dem wir uns verfangen haben. Seine lebendig erzählten Geschichten unfassbarer Irrtümer und gezielter Manipulation sind erschreckend … dabei aber ungewöhnlich unterhaltsam. Und sie führen unweigerlich dazu, dass wir künftig mehr unserem gesunden Menschenverstand vertrauen als dem Rat der sogenannten Experten. hier weiter

Irak – der verlorene Krieg

Die USA hinterlassen im Irak einen Scherbenhaufen, ein radioaktiv verseuchtes Chaos, das in einem Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten enden wird. Weit über ein Million Tote hat die US-Invasion gefordert und nahezu fünf Millionen Iraker zu Flüchtlingen gemacht. Gekostet hat der Krieg über eine Billion US-Dollar und die Erkenntnis, dass es keine Gerechtigkeit mehr gibt. Quelle: seite3.ch

Vier Millionen irakische Kinder haben keine Eltern mehr. Getötet von britischen und amerikanischen Truppen im Krieg ums Öl. Zwischen 2003 und 2008 ist die Anzahl der Witwen um über eine Million Frauen gewachsen. Diese offiziellen irakischen Zahlen, die vor kurzem veröffentlicht wurden, stehen im krassen Verhältnis zu den offiziellen US-Zahlen, die nur von rund 110’000 getöteten Irakern ausgehen, während internationale Studien (z.B. Lancet) die wahren Opferzahlen weit über eine Million schätzen.

Tatsache ist, dass rund 800’000 Iraker einfach verschwunden sind. Niemand weiss genau, wie viele Männer von den Briten und den USA in internationale Foltergefängnisse verschleppt wurden, deren Existenz ehemalige britische Botschafter unlängst bestätigten mussten. Weitere sieben Millionen Iraker wurden im Krieg obdachlos, viele Millionen verwundet oder leiden an den Folgen von radioaktiven Bomben und Munition. Das Grauen, das die westliche Allianz im illegalen Krieg angerichtet hat, ist unbeschreiblich.

In Falludscha, eine Stadt 70 Kilometer von Bagdad, ist die radioaktive Verstrahlung zigmal höher als nach der Hiroshima-Bombe. Im September 2009 starben im Krankenhaus von Falludscha ein Viertel aller Neugeborenen innerhalb der ersten 7 Tage. Die meisten Kinder hatten entsetzliche Missbildungen.

Im Oktober 2009 wandten sich mehrere irakische und britische Ärzte in einem Brief an die Vereinten Nationen und forderten eine Untersuchung der Verbreitung durch radioaktive Verseuchung verursachter Erkrankungen in der Stadt: Junge Frauen in Falludscha im Irak schrecken davor zurück, Kinder zur Welt zu bringen, weil eine zunehmende Anzahl schrecklich deformierter Babys geboren wird – ohne Köpfe, mit zwei Köpfen, mit einem einzigen Auge auf der Stirn, mit schuppigen Körpern oder fehlenden Gliedern. Ausserdem erkranken in Falludscha schon kleine Kinder an schnell fortschreitenden Krebsarten und Leukämie.

Schon 2008 wollen italienische RAInews-Journalisten herausgefunden haben, dass die USA mindestens eine 5-Kilotonnen-Atombombe auf den Irak abgeworfen hat. Mit Sicherheit belegt ist, dass in Falludscha Abertonnen von Uranhaltiger Munition verballert wurden. Das ist nach Kriegsrecht verboten. Aber das ist ja schon der ganze Irak Krieg, der auf vorsätzlichen Lügen aufgebaut ist.

Wie die Nachrichtenagentur Fars meldet, seien übrigens nicht nur viele Menschen einfach verschwunden, sondern auch viel Geld. Ein irakischer Parlamentsvorsitzender schätzt, dass rund 18 Milliarden Dollar an irakischen Einnahmen zwischen 2003 und 2008 einfach verschwunden seien. Wohin, dürfte wohl klar sein. Sehen Sie dazu die Doku „Todesstaub“ auf Deutsch.

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Experten rieten Generationen von Müttern, ihre Kinder schreien zu lassen, bis diese heiser und verzweifelt aufgeben. Experten sagten, New Orleans sei vor Hurrikans sicher. Experten stellten »zweifelsfrei« fest, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge und leiteten so den Irakkrieg ein.
»Irren ist menschlich«, werden manche beschwichtigend einwenden. Es sind aber gerade die Fachleute aller Couleur, die überproportional häufig Irrtümer verbreiten, versehen mit dem Attribut »wissenschaftlich«. Die Selbstüberschätzung der Kompetenzträger sowie die Käuflichkeit und Manipulierbarkeit von »Wahrheit« sind Systemfehler.
Die Autoritätshörigkeit der Beratenen macht das Verwirrspiel perfekt. Freedman deckt das unsichtbare Netz der Expertenlobby auf, in dem wir uns verfangen haben. Seine lebendig erzählten Geschichten unfassbarer Irrtümer und gezielter Manipulation sind erschreckend … dabei aber ungewöhnlich unterhaltsam. Und sie führen unweigerlich dazu, dass wir künftig mehr unserem gesunden Menschenverstand vertrauen als dem Rat der sogenannten Experten. hier weiter

Kriegspropaganda vom ersten Weltkrieg bis heute – im Westen nichts Neues!

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion. Entscheidend ist dabei die geschickte Auswahl und gegebenenfalls die Manipulation der Nachricht und nicht ihr Wahrheitscharakter.

Gezielte und organisierte Kriegspropaganda wird seit dem ersten Weltkrieg bis heute bei allen kriegführenden Mächten betrieben. Wahre Könner in der Kunst der Lüge waren schon immer -die westlichen zionistischen- Medien. Vorallem in England und den USA sind die “wahren Könner” zu finden. Von den Brutkästen in Kuwait, aus denen Sadam’s Schergen Babies rausholten und auf den Boden warfen, bis zu den jüngst in Libyen erfolgten “Greueltaten” von Gaddafis Truppen.

Beispiele finden sich viele, ein paar sollen hier kurz Erwähnung finden. Das infame Märchen von den abgehackten belgischen Kinderhänden war das beliebteste Greuelmotiv.

Am 2. September 1914 veröffentlichte die Times die Aussagen französischer Flüchtlinge:die Deutschen schneiden den kleinen Knaben die Hände ab, damit Frankreich keine Soldaten haben soll”.

Damit war die Losung für eine während des ersten Weltkrieges in unglaublicher Weise ausgenützte Propaganda gegeben. Auf zahlreichen Bildern in Witzblättern und Einzeldrucken wurde diese Lüge immer wiederholt. Es wurde sogar eine Plastik dieses Kindes angefertigt, die zu Propagandazwecken verbreitet wurde.
Erster Weltkrieg: Die London Financial News schrieben und logen am 10. September 1914, dass gleich nach Ausbruch des Krieges Kaiser Wilhelm ungeheure Summen auf der anderen Seite des Ozeans angelegt habe. Der Kaiser sei jetzt einer der größten Grundbesitzer in den westlichen Staaten der Union und in Kanada.

Erster Weltkrieg: Die Times vom 20. August 1914 wusste Allerneuestes von den militärischen Fronten zu berichten: Die Russen rücken auf Berlin vor, sie stehen 50 Kilometer davor; Marsch der Russen auf Danzig; die Serben besetzen Wien; großartige Begeisterung in Serbien Aufstand in Österreich; die Tschechen meutern und erschießen ihre Offiziere.
Analog meldete der Londoner Sender im zweiten Weltkrieg - am 23. September 1939, der Feldzug in Polen habe den Deutschen mindestens 1000 Flugzeuge gekostet, wenn nicht noch mehr; analog behauptete News Chronicle, zur Unterdrückung der Aufstände im Protektorat Böhmen und Mähren seien auf Befehl Neuraths zehntausend Personen hingerichtet worden

Je länger der erste Weltkrieg dauerte, die Flut der Propaganda anschwoll und Militärs und Politiker ihre Wichtigkeit erkannten, entschlossen sich einige Regierungen, ihre medialen Bemühungen zu bündeln: In Großbritannien wurden im Februar 1918 das Informationsministerium unter Lord Beaverbrook (1879-1964) und das “Department of Propaganda in Enemy Countries” unter Lord Northcliffe (1865-1922) geschaffen. Diese Einrichtungen bestehen natürlich heute noch und die Medien sind die willfährigen Helfer in der Kriegshetze. Quelle: Hitler Privat – Balance of Power S. 73ff E-Book

So ist dann auch der folgende Text der “Washington Times” unter der Prämisse – Kriegspropaganda einzuordnen. Diesmal der Krieg gegen den Terror als Grund. Ziel: erhöhte Sicherheit und Kontrolle der Bevölkerung in den USA.

US-Soldaten sind nach Angaben des Pentagons nicht nur in den Kampfgebieten im Ausland, sondern auch in den Stützpunkten in ihrer Heimat vor Terrorismus bedroht, schreibt die Zeitung „Washington Times“ am Donnerstag. 

„Das Verteidigungsministerium hält das Territorium der USA für einen äußerst gefährlichen Ort für die US-Soldaten außerhalb der Konfliktzonen“, zitiert die Zeitung Peter King, den Vorsitzenden des Komitees für innere Sicherheit beim Repräsentantenhaus.

Auf einer Sitzung des Gremiums am Mittwoch haben die Militärs einen Bericht über die Terrorgefahr in den US-Stützpunkten vorgestellt. Erwähnt wurde unter anderem der Amoklauf in Fort Hood im Bundesstaat Texas aus dem Jahr 2009, bei dem 13 Menschen getötet und 29 weitere verletzt wurden. „Der Zwischenfall in Fort Hood war keine Anomalie“, so King. Das sei einer von mehreren Versuchen der Terrororganisation Al-Qaida gewesen, „zu terroristischen Zwecken in die US-Armee einzudringen“.

Der Zeitung zufolge wurden in den USA seit dem 11. September 2001, als Terroristen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center gesteuert hatten, 54 Verschwörungen in der Armee aufgedeckt. 33 davon waren angeblich gegen Militäranlagen in den USA gerichtet.

Al-Qaida versuche zudem, US-Soldaten anzuwerben, damit diese künftig Terroranschläge begehen, hieß es im Bericht. Die Zahl der bereits angeworbenen Soldaten könne alle Einschätzungen übertreffen.

Umgangssprachlich -salopp- ausgedrückt: Wer‘s glaubt, wird selig!  

Links

Wahrheit oder Lüge die Kriege der USA Video bei Weltkrieg.cc

Weltbild der meisten Menschen bei Lupo Cattivo Blog

Hitler privat – Balance of Power und Weltkrieg

„Meinungsmanipulation – Was die Massenmedien uns verschweigen“

hier gehts zum Vortrag

SAUDI-ARABIEN: MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN UNTER DEM VORWAND DER TERRORBEKÄMPFUNG

DEMONSTRANTEN UND REFORMER WERDEN SYSTEMATISCH UNTERDRÜCKT UND DRANGSALIERT – ÜBER 300 MENSCHEN SEIT MÄRZ FESTGENOMMEN. Quelle: Ein Bericht von amnesty

Über 300 Menschen sind seit März in Saudi-Arabien festgenommen worden. Ihr “Vergehen”: Sie hatten friedlich protestiert. Die meisten wurden nur unter der Auflage wieder entlassen, künftigen Protesten fernzubleiben. Viele dürfen das Land nicht mehr verlassen. “Friedliche Demonstranten und Unterstützer von Reformen sind zur Zielscheibe angeblicher Sicherheitsmaßnahmen geworden. Ziel der Regierung ist, die Rufe nach Reformen, die in der Region immer lauter werden, im Keim zu ersticken,” sagt Regina Spöttl, Saudi-Arabien-Expertin bei Amnesty International. “Mit dem gleichen Ziel bereitet die Regierung ein Gesetz vor, das praktisch jede abweichende Meinungsäußerung zur terroristischen Straftat erklären würde.”

Khaled al-Johani – einer der Fälle, die im neuen Amnesty-Bericht zur Situation in Saudi-Arabien dokumentiert werden – hatte am 11. März an einer Demonstration in Riad teilgenommen. Khaled sprach mit Journalisten und äußerte seine Frustration über die Medienzensur in Saudi-Arabien. Gleichzeitig prophezeite er, dass man ihn wegen seiner Äußerungen sicherlich bald festnehmen würde. Genau das geschah: Seit elf Monaten sitzt Khaled im Gefängnis, davon zwei Monate in Einzelhaft – ohne Gerichtsverfahren.

Dies ist kein Einzelfall. Laut Informationen von Amnesty International sitzen tausende Menschen aus “Sicherheitsgründen” in saudischen Gefängnissen – im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus. “Viele Inhaftierte wurden nie eines bestimmten Vergehens angeklagt, einen fairen Prozess haben sie nicht zu erwarten. Hinzu kommt, dass Folter und Misshandlung in saudischen Gefängnissen weit verbreitet sind,” so Regina Spöttl.

Link und Video-Empfehlungen zum Thema

 

Heikles Know-How aus Deutschland für Saudi-Arabien

Nach wochenlangen Recherchen liegen dem MDR neue Belege dafür vor, dass deutsche Beamte in Saudi-Arabien für den Rüstungskonzern EADS arbeiten. Aus internen Unterlagen geht außerdem hervor, dass die Bundespolizisten saudische Sicherheitskräfte für Situationen wie Demonstrationen und Unruhen fit machen.

Was treibt die Bundespolizei in Saudi-Arabien Fakt vom 30.05.2011Bundespolizei Saudi-Arabien Rüstungskonzern EADS Wolfgang Schäuble CDU Angela Merkel HighTech-Sicherungsanlage Kameras Radaranlage und Sonar Heikles Know-How aus Deutschland für Saudi-Arabien Armin Schuster CDU Innenausschuss des Bundestages.

200 deutsche Leopard II Panzer nach Saudi-Arabien

dazu passt dann noch dieser Bericht der an „Heuchelei“ nicht mehr zu überbieten ist!