In wie vielen Kriegen sind die USA aktuell involviert?

Ein Beitrag beim Nachtwächter-Blog - Von Daniel McAdams, übersetzt von LQ-Services.

Antikriegsaktivisten und jene, die gegen Einmischung in innere Angelegenheiten sind, werden häufig der Übertreibung des Ausmaßes der US-Militäraktionen in Übersee hinsichtlich der Kosten eines Imperiums beschuldigt.

Es wird uns nachgesagt, dass wir die Stationierung von US-Truppen und den Umfang militärischer Aktivitäten in Übersee überschätzen. Wir weisen diese Anschuldigung ausdrücklich zurück, aber gut: Lassen Sie uns der Antworten wegen auf eine berufenere Quelle zurückgreifen.

Das War Powers Resolution-Gesetzes fordert von Präsident Obama, dass er zwei mal im Jahr über die Übersee-Aktivitäten des US-Militärs Bericht erstattet. Ende Dezember hat der US-Präsident seinen letzten Bericht bereitgestellt, um ‘den Kongress über die Stationierungen gefechtsbereiter, bewaffneter US-Streitkräfte zu informieren’.

Dem Bericht nach sind US-Truppen in nicht weniger als 14 Ländern stationiert und gefechtsbereit. Mit anderen Worten, die US-Regierung befindet sich mit 14 Ländern im Krieg!

Sie glauben das nicht? Hier unsere aktuellen Kriege, nach Angaben von Präsident Obama:

  • Afghanistan
  • Irak
  • Syrien
  • Somalia
  • Jemen
  • Kuba
  • Nigeria
  • Tschad
  • Uganda
  • Ägypten
  • Jordanien
  • Kosovo
  • Zentral Afrikanische Republik
  • Tunesien

Und ja, sie suchen da draußen immer noch nach Kony.

Wo werden die Neokons für den nächsten Halbjahresbericht weiteres US-Militär hinschicken? Iran? Ukraine? Russland? Nord-Korea?

Wir können über deren Wunschliste nur Vermutungen anstellen. In der Zwischenzeit treiben aber die jährlich für das Militär ausgegebenen $ 1 Billion Dollar alsbald unser Land in den Ruin, wir machen uns jeden Tag neue Feinde und im Ergebnis nicht sicherer, sondern noch unsicherer.

Quelle:  Original-Beitrag beim Ron Paul Institute for Peace and Prosperity

Linkverweise:

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Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. hier weiter

Attacke auf Israelis in Burgas: „Grund für einen Krieg?“

Nach dem Selbstmordanschlag auf israelische Touristen im bulgarischen Burgas kündigt Israels Führung eine harte Reaktion an – Beobachter befürchten sogar einen Krieg und sehen einen Zusammenhang mit der jüngsten Terror-Attacke in Damaskus. Quelle: ruvr.ru

Hisbollah unter Verdacht

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barack sagte am Donnerstag, hinter dem Anschlag in Burgas stecke die radikalislamische Hisbollah, der Teheran den Rücken stärke. Israel werde alles tun, um die Drahtzieher zu finden und zu bestrafen, hieß es. Die Hisbollah wies den Vorwurf allerdings zurück: Sie habe mit dem Anschlag nichts zu tun, hieß es in einer Erklärung.

Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu hatte am Mittwoch den Iran für die Attacke verantwortlich gemacht. Alles deute darauf hin, so Netanyahu: „In den vergangenen Monaten haben wir iranische Anschläge auf Israelis in Thailand, Indien, Georgien, Kenia, Zypern und anderen Regionen erlebt. Die iranische Terror-Kampagne weitet sich über die Welt aus“. Israel werde hart reagieren, kündigte der Regierungschef an, so Netanyahu.

Ein Krieg möglich?

Wie könnte Israels Reaktion konkret aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Donnerstag die „Jerusalem Post“. Sie schrieb, der israelische Generalstabchef Benny Gantz habe die Hisbollah bereits vor einigen Monaten davor gewarnt, Israels Geduld zu strapazieren. Anderen Staatsbeamten zufolge dürfe die Reaktion auf eine Terror-Attacke nicht unverhältnismäßig sein, alles hänge vom Ausmaß des jeweiligen Anschlags ab.

„Dann lautet die Frage: War die Opferzahl in Bulgarien hoch genug, um eine Reaktion zu rechtfertigen, die auf einen Krieg hinauslaufen könnte?“, so die „Jerusalem Post“. Vor diesem Hintergrund lasse sich die Attacke in Burgas mit dem jüngsten Anschlag in Damaskus in Zusammenhang bringen, bei dem ein Selbstmordattentäter den syrischen Verteidigungsminister und weitere ranghohe Sicherheitsbeamte mit in den Tod gerissen hatte.

„Die Lage in Syrien ist äußerst instabil und Israel ist vor allem darüber besorgt, dass die Hisbollah oder andere Schurken versuchen könnten, in den Besitz von Assads chemischen Waffen zu gelangen. Falls es dazu kommt, könnte sich Israel für eine Attacke entscheiden, was wiederum auf einen richtigen Krieg hinauslaufen könnte“, schrieb die israelische Zeitung. Sie konkretisierte nicht, ob es sich bei der eventuellen israelischen „Attacke“ um einen Schlag gegen die Hisbollah oder um einen Einsatz in Syrien handeln soll.

Gefälschter US-Pass

Am Donnerstag bestätigten die bulgarischen Behörden unterdessen, dass die Bombe in Burgas offenbar von einem Selbstmordattentäter gezündet worden war. Die Sofia News Agency zitierte den bulgarischen Ministerpräsidenten Boiko Borissow mit den Worten, der Täter habe vermutlich einen gefälschten US-Pass besitzt. US-Präsident Barack Obama verurteilte den Anschlag, US-Experten sollen bei der Untersuchung helfen.

Ein Weißer mit langem Haar, der einen Sportanzug anhatte, sei von Überwachungskameras kurz vor dem Anschlag auf dem Flughafen gefilmt worden, so die Ermittler. Vermutlich sei er dann am Mittwochabend mit einem Sprengstoffgürtel in den Bus mit israelischen Urlaubern eingestiegen. Seine Leiche wurde durch die Explosion zerfetzt, das erschwert die Identifizierung. Nach Angaben vom Donnerstag hatte der Anschlag sieben Todesopfer gefordert.

 

“Die Kriegstrommel” – Dokumentarfilm – Iran, Israel, Syrien und Euro Krise

Die Welt steht vor großen Herausforderungen: Die Wirtschaftskrise hat die Weltordnung ins Wanken gebracht und die Euro-Krise schwächt den Zusammenhalt Europas. Hinzu kommen die Rebellionen in der arabischen Welt, die nun verstärkt die syrische Regierung zur Zielscheibe von Frust des Volkes werden lassen. Die Folge ist ein blutiger Kampf zwischen Staat und Bevölkerung.

Zahlreiche Experten warnen vor einem miltärischen Eingriff in dieser höchst explosiven Region, da ein solcher eine globale Krise zur Folge hätte. Ein erbitterter Stellvertreterkrieg ist dort schon in Gange. Der Westen stützt die Opposition. Russland, China und Iran das Assad-Regime. Ähnlich geteilt sind die Lager im Konflikt zwischen Iran und Israel. Israel vermutet eine nukleare Bewaffnung Irans und plant in den kommenden Monaten einen Miltärschlag gegen den Iran. Ein fieberhaftes Wettrüsten hat schon begonnen, eine aggressive Rhetorik der Konfliktparteien schafft eine giftige Atmosphäre.

Titel: Die Kriegstrommel 

Veröffentlicht am 09.07.2012 von 

Kriege der USA – Wahrheit oder Lüge unzensiert – Video 

 

Angriffsziel Teheran: “USA fordern den Iran fast heraus”

Targeting Tehran: ‘US nearly daring Iran to strike first’
Ziel Teheran: “USA fordern den Iran fast heraus” 15.07.2012 von 

ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung.

Antikrieg TV antikrieg.tv
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Kriege der USA – Wahrheit oder Lüge unzensiert – Video 

 

 

Immer wieder die gleiche Strategie, Manipulation statt Information, Propaganda statt Aufklärung.

Iran Atomprogramm: USA letzte Warnung an den Iran – See- und Luftstreitkräfte im Persischen Golf noch einmal erheblich verstärkt.

Immer wieder die gleiche Strategie, Manipulation statt Information, Propaganda statt Aufklärung. Der folgende Bericht verdeutlicht wie der “Weltpolizist und Spezialist für humanitäre Missionen”, die USA, die eigene Bevölkerung und die westliche Welt belügt, um Krieg gegen Iran aus geopolitischen Interesse herbei-zu-führen.

Natürlich veröffentlicht beim Leit-Medium, der’ New York Times’! So wird Krieg gemacht, sagt Maria Lourdes und verweist auf die hervorragende Dokumentation -Die Kriege der USA- unzensiert und exclusiv zu sehen  bei Weltkrieg.cc. 

Im Original: U.S. Adds Forces in Persian Gulf, a Signal to Iran, By THOM SHANKER, ERIC SCHMITT and DAVID E. SANGER -The New York Times, 03.07.12 übersetzt von luftpost-kl.de

WASHINGTON – Die USA haben in aller Stille ihre Seestreitkräfte im Persischen Golf erheblich verstärkt, damit sie das iranische Militär auf jeden Fall daran hindern können, die Straße von Hormuz zu blockieren; außerdem haben sie die Anzahl der bereitgestellten Kampfjets vergrößert, die tief in den Iran eindringen könnten, falls der tote Punkt in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm nicht zu überwinden ist.

Die Verstärkungen erfolgen im Rahmen eines seit langem ausgearbeiteten Planes
zur Erhöhung der US-Militärpräsenz in der Golf-Region; damit wollen die USA auch
Israel beweisen, dass sie zu einem härteren Vorgehen gegen den Iran bereit sind.
Ein höherer Regierungsvertreter hat in diesem Zusammenhang letzte Woche erklärt:
“Wenn der Präsident sagt, außer den Verhandlungen gebe es noch andere Optionen, dann meint er das auch.”
In einer Zeit, in der die USA und ihre Verbündeten beginnen, das über die Ölexporte des Irans verhängte Embargo zu verschärfen, um die Islamische Republik zu ernsthafteren Verhandlungen über eine einschneidende Begrenzung ihres Atomprogramms zu zwingen, bergen die US-Truppenverstärkungen aber auch hohe Risiken; sie könnten die mächtige Islamische Revolutionsgarde des Irans veranlassen, sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Die sichtbarsten Elemente der US-Truppenverstärkung sind zusätzliche Kriegsschiffe zur Sicherung der freien Fahrt durch die Straße von Hormuz; sie sind in der Lage, den engen Seeweg wieder zu öffnen, sollte der Iran ihn zu verminen versuchen, um Öltankern Saudi-Arabiens und anderer Ölexporteure die Durchfahrt zu verwehren.
Die US-Navy hat die Anzahl ihrer Minenräumboote in dieser Region auf acht verdoppelt, bezeichnet das aber als rein defensive Maßnahme.
Ein höherer Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte dazu: “Die Botschaft an die Iraner lautet: Denkt nicht einmal daran, die Straße von Hormuz zu blockieren. Wir werden die Minen sofort räumen. Versucht ja nicht, mit euren schnellen Booten unsere Kriegsschiffe oder die Öltanker anzugreifen. Wir werden eure Boote auf den Grund des Golfs schicken.” Wie andere Interviewte wollte er sich wegen der delikaten diplomatischen und militärischen Situation nur anonym äußern.
Seit dem Ende dieses Frühjahrs sind Tarnkappen-Jets des Typs F-22 und ältere
Kampfflugzeuge des Typs F-15C auf zwei separate Basen am Persischen Golf verlegt worden – zur Verstärkung der bereits dort stationierten Kampfjets und der Flugzeugträger-Gruppen, die schon länger im Persischen Golf und im Arabischen Meer patrouillieren. Diese zusätzlichen Angriffsflugzeuge erhöhen die militärische Schlagkraft der USA gegen die Raketenbatterien an der Küste des Irans, welche die Schifffahrt bedrohen könnten, und ermöglichen mehr Angriffe auf Ziele im Innern des Irans.
Im Rahmen ihrer Vorbereitung auf ein notwendig werdendes Eingreifen hat die USNavy die “Ponce”, ein umgebautes Spezialschiff für amphibische Landeoperationen, in den Persischen Golf verlegt; sie könnte dem Pentagon als schwimmende Kommandozentrale für Militäroperationen oder humanitäre Hilfsaktionen dienen.
Die “Ponce” soll nach Angaben von Pentagon-Vertretern hauptsächlich als logistisches Zentrum für Operationen der Minenräumboote Verwendung finden. Da sie aber auch über ein Lazarett, ein Hubschrauberdeck und Unterkünfte für Kampftruppen verfügt, könnte sie auch als Ausgangsbasis für Erkundungs- und Kampfeinsätze von Special Operations Forces (Spezialkräften) dienen, die von internationalen Gewässern aus erfolgen würden.
Für Präsident Obama ist die Kombination aus Verhandlungen, verschärften Sanktionen gegen die iranischen Ölexporte und verstärktem militärischem Druck der letzte und vielleicht sogar wirkungsvollste Versuch, den Iran durch die so genannte “zweigleisige Politik” des Weißen Hauses zum Einlenken zu zwingen.

Im Präsidentschaftswahlkampf, in dem ihn sein Gegner Mitt Romney beschuldigt, im Vorgehen gegen das iranische Atomprogramm zu “weich” zu sein, möchte Obama Stärke zeigen, ohne es zu einem offenen Konflikt in der Region kommen zu lassen.
Gleichzeitig muss der US-Präsident Unterstützung für Israel signalisieren – aber nicht zu viel, damit die Israelis nicht die günstige Gelegenheit nutzen, um die iranischen Atomanlagen anzugreifen; das würde nach Meinung des Obama-Teams einen Krieg provozieren, mit dem das iranische Atomprogramm aber bestenfalls nur zurückzuwerfen wäre.
Schon mit den “Olympic Games”, den verdeckt unternommenen Versuchen, die Urananreicherunung des Irans durch Cyberangriffe zu stören, sollte den Israelis demonstriert werden, dass es wirksamere Mittel zur Verzögerung des iranischen Atomprogramms gibt als Luftangriffe.
Die sowohl an den Iran als auch an Israel ausgesandten Signale sind ein äußerst komplizierter Eiertanz. Senator John Kerry, ein Demokrat aus Massachusetts, der dem Auswärtigen Ausschuss (des Senates) vorsitzt, sagte, die Obama-Regierung sei um ein labiles Gleichgewicht bemüht, weil sie einerseits den militärischen Druck erhöhen müsse, um den Iran einzuschüchtern, andererseits aber weder dem Iran noch Israel den Eindruck vermitteln wolle, dass ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen unvermeidlich und beabsichtigt sei.
“Es sind ganz unterschiedliche Auswirkungen zu berücksichtigen,” sagte Kerry in einem Interview. “Alle sollen wissen, dass wir es ernst meinen, es muss aber auch noch Raum für eine friedliche Lösung bleiben. Deshalb ist sehr wichtig, keine Schritte zu unternehmen, die missverständliche Botschaften aussenden.”
Es ist wenig wahrscheinlich, dass der erhöhte Druck die gewünschte Wirkung haben wird. In den Verhandlungen mit dem Iran ist eine Pattsituation eingetreten, die sich kaum verändern wird, wenn sich am Dienstag erneut eine Gruppe von iranischen, US-amerikanischen und europäischen Experten in Istanbul trifft, um über einen neuen US-Vorschlag und die iranische Antwort darauf zu reden. Bis jetzt hat sich der Iran allen Bemühungen, ihn von der Fortsetzung der Urananreicherung abzubringen, widersetzt und wird bald eine Stufe erreichen, die relativ dicht bei bombenfähigem Uran liegt.

Als Antwort auf die verschärften westlichen Sanktionen hat der Iran am Montag angekündigt, dass er im Rahmen eines Manövers die Straße von Hormuz (zeitweise) schließen und Raketentests durchführen will, und damit eine klare Warnung an Israel und an die USA gerichtet. In einem vorliegenden Gesetzentwurf soll das iranische Militär ermächtigt werden, allen Öltankern die Fahrt durch die Straße von Hormuz zu verwehren, die Öl für Länder geladen haben, die wegen des Embargos kein iranisches Rohöl mehr kaufen. Es ist aber noch nicht klar, wann das Gesetz verabschiedet werden soll und wie der Iran es durchsetzen will.
Führende Vertreter des Pentagons und der US-Streitkräfte geben zu, dass der Iran die Fähigkeit hat, die enge Seestraße zumindest zeitweise zu blockieren; die zusätzlichen Minenräumboote sind jedoch ein Beleg dafür, dass Washington jeden Versuch einer Blockade so schnell wie möglich unterbinden wird.
Der Iran hat in dem langen Abnutzungskrieg mit dem Irak in den 1980er Jahren die Ölschifffahrt schon einmal bedroht. Die Iraner griffen damals Tanker und andere Handelsschiffe an, um die Öleinnahmen des Iraks zu verringern und den Schiffsverkehr der arabischen Staaten zu behindern, die Bagdad unterstützten. Bei dem Versuch, die Straße von Hormuz zu blockieren, verlegte der Iran damals auch viele Minen, bis die US-Navy Minenräumer einsetzte und die iranischen Seestreitkräfte angriff.
Offizielle des US-Verteidigungsministeriums betonten, die erneute Verstärkung der USStreitkräfte im Persischen Golf richte sich nicht nur gegen eine mögliche atomare Bedrohung durch den Iran.
“Es geht nicht nur um die atomaren Ambitionen des Irans, sondern auch um die von der
Islamischen Republik angestrebte Vormachtstellung in dieser Region,” betonte ein führender Vertreter des Pentagons.
“Diese Demonstration der militärischen Macht der USA soll unseren Verbündeten, Partnern und Freunden beweisen, dass wir uns auch dann noch um den Mittleren Osten kümmern, wenn wir unsere Aufmerksamkeit stärker auf Asien richten.”
Offizielle wiesen darauf hin, dass die US-Bodentruppen zwar aus dem Irak abgezogen wurden, eine US-Kampfbrigade aber in Kuwait geblieben ist. Bei der Wahrung
der Stabilität in der Region könnte sie viele Rollen spielen, sie soll aber hauptsächlich den Iran im Auge behalten.
Es bleibt zwar schwierig, die Absichten des Irans zu durchschauen, nach Beobachtungen höherer Offiziere der US-Navy ist das Verhalten iranischer Kriegsschiffe im Persischen Golf in letzter Zeit aber weniger provokativ.
“Sie verhalten sich relativ ruhig,” erklärte Admiral Jonathan W. Greenert, der die Operationen der US-Navy im Persischen Golf leitet, und bezog sich damit auf Aktionen iranischer Schiffe in den letzten Monaten.

Das war aber vor dem Inkrafttreten der neuen Sanktionen. Nun kann der Iran täglich viel weniger Öl als noch vor einem Jahr exportieren: Damals waren es pro Tag noch 2,5 Millionen Barrel, jetzt sind es nur noch 1,5 Millionen. (1 Barrel = 159 l)

In den letzten Wochen haben iranische Kriegsschiffe jede Konfrontation mit westlichen Kriegsschiffen vermieden; ein Kommandeur der Revolutionären Garde hat jedoch am Freitag angekündigt, dass die iranischen Kriegsschiffe in der Straße von Hormuz bald alle mit Kurzstreckenraketen ausgerüstet sein werden. Das hat die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur Mehr gemeldet.

Wegen der Kriegsdrohungen des Irans bemüht sich die US-Regierung auch um den Ausbau ihrer militärischen Beziehungen zu den sechs Staaten des Golf Cooperation Council – zu Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman.
Die USA und 19 weitere Staaten werden im September eine große Minenräumübung
im Persischen Golf durchführen; das teilte ein höherer US-Offizier mit, der gleichzeitig darauf hinwies, dass Staaten in der Golf-Region mehr für ihrer eigene Verteidigung tun und von den USA Luftverteidigungssysteme und andere Waffen kaufen wollen.

“Kare Inglise” – Die mörderisch „unsichtbare” Hand des britischen Imperiums

Schwarz auf weiß

Die vergessenen Warnungen von Kennedy und Eisenhower 1961…

…ach alles halb so schlimm, es sind nur “Verschwörungstheorien”, welche die beiden ehemaligen US Präsidenten Kennedy und Eisenhower da aufstellen und es gibt ja keine “Verschwörungen” unter 7 Milliarden Menschen auf der Welt, nicht wahr…?

Dann warnt Kennedy auch noch vor den “geheimen Gesellschaften”, die alles kontrollieren – sowas ist doch nur eine wilde Verschwörungstheorie, nicht wahr…? Gibts alles nicht, die Bilderberger treffen sich ja auch nur ein Mal im Jahr zu Kaffeekränzchen, nicht wahr…? Und Königin Beatrix schneidet dort auch nur den Kuchen an, nicht wahr…?

Quelle: bundes.blog.de


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