Deutsche Tagesschau setzt Lügenkrieg gegen Syrien fort

Der syrische Präsident Bashar Al-Assad hat der argentischen Zeitung Clarin und der Nachrichtenagentur Telam ein Interview gegeben, das am Sonntag veröffentlicht wurde. Quelle: noch ein Parteibuch

Die staatliche deutsche Märchenschau berichtete darüber unter Anderem wie folgt:

Assad zweifelt Opferzahlen an

Der Aufstand gegen Assad hat sich seit März 2011 zu einem blutigen Bürgerkrieg in Syrien ausgeweitet. Zehntausende Menschen wurden laut UN und Menschenrechtsorganisationen getötet. Mehrere Millionen Einwohner flohen in die Nachbarländer.

Assad zweifelte die Opferzahlen in dem Interview an und sprach von “Tausenden” Getöteten.

Das ist doch seltsam. Bashar Al-Assad hat der Tagesschau zufolge von “Tausenden” Getöteten gesprochen haben, obwohl doch die UNO und Menschenrechtsorganisationen von Zehntausenden Toten sprechen. Die nicht regierungsfeindliche syrische Webseite “Syrian Documents” beispielsweise hat gegenwärtig den Tod von 37281 Opfern des Konfliktes in Syrien dokumentiert.

Wie konnte das geschehen? Versucht der syrische Präsident Bashar Al-Assad die Anzahl der Opfer des Konfliktes herunterzuspielen? Weiß Bashar Al-Assad nicht, wie viele Opfer der Konflikt bereit gefordert hat? Hat Bashar Al-Assad gelogen? Oder hat Bashar Al-Assad den Bezug zur Realität verloren, so wie ihm die USA das im Januar vorgeworfenhatten? Was ist die Wahrheit?

Im Interview wurde Bashar Al-Assad tatsächlich nach der Opferzahl gefragt. Hier ist die entsprechende Passage des Interviews, so wie die englische Übersetzung der Mitschrift bei SANA veröffentlicht wurde.

(Übersetzung aus dem Englischen vom Parteibuch)

Frage 2:

Was ist die Gesamtanzahl der bis jetzt in der Krise gefallenen Opfer? Einige Quellen berichten, dass die Zahlen 70.000 Leute übersteigen.

Der Tod eines jeden Syrers ist ein tragischer Verlust, gleich welche Zahlen; aber man muss die Glaubwürdigkeit dieser Quellen untersuchen. Wir können den Fakt nicht ignorieren, dass viele dieser, die gestorben sind, Ausländer waren, die nach Syrien gekommen sind, um Syrer zu töten. Es gibt auch viele Vermisste, die zu den Toten hinzugerechnet wurden ohne reale Authentizität. Das beeinträchtigt die Akkuratheit der zitierten Zahlen der Toten. Wie viele sind Syrer? Wie viele sind Ausländer? Wie viele sind Vermisste? Gegenwärtig gibt es keine präzise umfassende Zahl zu zitieren. Die Zahlen ändern sich ständig. Terroristen töten Leute und stecken sie oft in Massengräber. Wir können sie nur entdecken und zu den Opfern zählen, nachdem die syrische Armee in diese Gebiete geht.

Nachfolgend die englischsprachige Mitschrift so wie sie bei SANA veröffentlicht wurde

Q2:

What is the total number of fallen victims in the crisis so far? Some sources report that the numbers exceed 70.000 people.

The death of any Syrian is a tragic loss, regardless of the numbers; but one has to examine the credibility of these sources. We cannot ignore the fact that many of those that have died were foreigners who came to Syria to kill Syrians. There are also many missing who have been accounted for as dead without real authenticity. This affects the accuracy of the quoted numbers of the death toll. How many are Syrians? How many are foreigners? How many are missing? At present, there is no precise comprehensive number to quote. These numbers are constantly changing. Terrorists kill people and often put them in mass graves. We can only discover and account for those losses after the Syrian army goes into these areas.

Weder in der hier übersetzten Passage, noch sonst irgndwo im Interview hat Bashar Al-Assad der bei SANA veröffentlichten Mitschrift zufolge gesagt, im Konflikt in Syrien seien bislang lediglich Tausende Menschen getötet worden. Die Wahrheit ist wohl, dass die zionistische deutsche Märchenschau diese Aussage erfunden hat, offensichtlich, wie sich aus dem Kontext bei der Tagesschau ergibt, um mit dieser erfundenen Aussage den falschen Einduck zu erwecken, Bashar Al-Assad sei ein Verharmloser, Lügner und abgehoben von der Realität. Die Tagesschau hat mal wieder schäbig und dreist gelogen und gezeigt, dass sie im Volksmund zurecht Märchenschau genannt wird. Anscheinend ist es bei den Hasbaristen der deutschen Märchenschau immer noch nicht angekommen, dass die USA den Krieg gegen Syrien aufgrund der aussichtslosen militärischen Lage verloren gegeben haben und sie sich ihre plumpen Lügen zum Schüren von Kriegsstimmung nun sparen können.

www.mydays.de

Zwei Drittel der Deutschen begrüßen Banken-Zwangsabgabe

Die Mehrheit der Deutschen hat offenkundig nicht verstanden, was die Zypern-Zwangsabgabe bedeutet. In einer Umfrage geben 69 Prozent an, dass sie es richtig finden, dass die Spar-Guthaben in Zypern rasiert wurden. Mit ihnen selbst hätten die Vorgänge nichts zu tun, sagen die Deutschen laut einer Allensbach-Umfrage. Die Propaganda wirkt. Im Verein mit Ideologie und Halbwissen sogar perfekt.

Quelle und weiterlesen bei  DWN

 

Tagesschau unterdrückt NGO-kritischen Kommentar

Die staatliche deutsche Märchenschau veröffentlichte am gestrigen Montag mal wieder einen Artikel aus ihrer langen Reihe “Russland-Bashing, aber gründlich.” Titel diesmal: Razzia bei Amnesty International – Russland schikaniert die NGO.

Ein Parteibuch-Leser gab auf der Webseite der Tagesschau zu dem Artikel folgenden Kommentar ab: Quelle: noch ein Parteibuch

Putin macht es richtig

Damit ist in Russland ein Gesetz in Kraft wie es auch genauso in den USA in Kraft ist.

Vom westlichen Ausland unterstützte NGOs haben leider in den vergangenen Jahren mit Lügen, Halbwahheiten und Propaganda international zu sehr viel Blutvergießen beigetragen.

Unvergessen ist die Behauptung von Amnesty International, dass Saddam Hussein in Kuwait Babies aus Brutkästen werfen lasse.

Wenn das letzte Ziel dieser – oft von westlichen Regierungen finanzierten – NGOs tatsächlich darin bestehen würde, was sie vorgeben, dann wäre ihre Tätigkeit sehr lobenswert. Doch, wie zahlreiche mal mehr und mal weniger blutige “Bunte Revolutionen” zeigen, dienen leider viele westliche NGOs vor allem dem Ziel eines vom Ausland gesteuerten Regime Changes mit dem Ziel der Einsetzung einer dem Westen genehmen Regierung.

Filmtip dazu: The Revolution Business – lief vor einer Weile mal beim ORF.

Transparenz in Bezug auf die Finanzierung kann diesen Zusammenhang sichtbar machen.

Die Zensoren der Tageschau haben diesen Kommentar nicht freigeschaltet, sondern wieder mal unterdrückt. Von Meinungsfreiheit halten das deutsche Regime und sein staatlicher Propaganda-Apparat offensichtlich nichts – zumindest nicht, wenn es um die “westliche Wertegemeinschaft” selbst geht.

London erwägt Waffen-Lieferungen an syrische Opposition – Tagesschau zensiert!

Der britische Premierminister David Cameron hat einen Ausstieg Londons aus dem EU-Waffenembargo gegen Syrien in Aussicht gestellt, meldete Reuters am Mittwoch. Das Embargo war Mitte Februar um drei Monate verlängert worden.

In einer Sitzung der Außenminister der 27 EU-Länder am 18. Februar hatten Großbritannien und Frankreich bereits vorgeschlagen, das Verbot von Waffenlieferungen zum Teil aufzuheben, fanden jedoch keine Unterstützung. Am Dienstag sagte Cameron im Parlament, Großbritannien werde versuchen, die europäischen Partner zu überzeugen, das Waffenembargo aufzuheben, sollte die Situation dies erfordern.

„Sollte es uns nicht gelingen, sie zu überzeugen, so ist es nicht ausgeschlossen, dass wir nach eigenem Ermessen handeln werden. Das ist möglich“, betonte der Premier. Am Dienstag hatte der französische Außenminister Laurent Fabius angekündigt, dass Paris in den nächsten Tagen eine Reihe von Schritten zur Aufhebung des Waffen-Embargos gegen Syrien unternehmen werde.

Grotesk dabei: Wenn Pressemeldungen über Cameron dem EU-Nachbarn UK nicht gefallen, wird zensiert bei der Tagesschau? Quelle hierzu: urs1798.wordpress.com

Ein Kommentator hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass in unseren öffentlich- rechtlichen Medien eine komplette Meldung vom 13.03.2013  nebst Zuschauerkommentaren verschwunden ist. Die Fehlermeldung 404 sagt nicht viel. Im Cache der Suchmaschinen ist die Meldung jedoch noch zu finden, die Kommentare dazu jedoch nicht.

Warum wurde eine Meldung bereits nach Stunden komplett depubliziert, selbst in der Übersicht bei der Tagesschau über die Auslandsmeldungen der letzten 7 Tage ist der Artikel nicht zu finden. Spuren verwischt?

Hier ist die Meldung welche so “anstössig ” war, die Drohung Camerons, einen Alleingang gegen das Waffenembargo gegen Syrien zu unternehmen. Eine wichtige Nachricht über eine offene Drohung,  welche so schnell in der Versenkung landete. Ich finde es enorm wichtig dass Deutschland sich gegen die Lockerung des Waffenembargos sperrt. Reichen nicht die niedrig geschätzten 90 000 Toten von Libyen, sind  einem Cameron die 70 000 in Syrien noch nicht genug? 

Nein zu Waffenlieferungen an die FSA-Nusra-Milizen, sie sind unmenschlich grausam.

Vollzensur, wem hat die wichtige Meldung nicht gefallen?

Vollzensur, wem hat die wichtige Meldung nicht gefallen?

Vollzensur 13.03.203

Vollzensur 13.03.2013 - Wer hat die Macht dafür zu sorgen dass die “Pressefreiheit” in Deutschland nicht das Papier wert ist auf dem sie steht?

Sind wir eine Marionetten-Demokratie?   Für Fragen gibt es den Webmaster.

Auch aus der 7 Tage Übersicht gelöscht

Auch aus der 7 Tage Übersicht gelöscht

Was bekommt das Publikum stattdessen präsentiert, Inkontinenz?  “Franziskus macht die Kirchen voll” .tagesschau.de/ausland/papst-franziskus104.html  siehe den“Heiligen Franziskus” vor ein paar Jahren und mit den Meldungen der Märchenschau vergleichen!

Und natürlich Propaganda für “Rebellen ” hier weiterlesen bei urs1798.wordpress.com

Obama beleidigt Chavez, Tagesschau zensiert

Wie zu Lebzeiten so im Tode: massenmörderische Imperialisten und ihre medialen Handlanger beleidigen und beschimpfen Hugo Chavez nach allen Regeln der Kunst und suchen dabei nach allen möglichen Vorwänden, davon abzulenken, was sie wirklich an Hugo Chavez stört: sein erfolgreicher Widerstand gegen Imperialismus und Zionismus. Quelle: noch ein Parteibuch

Bei der Tagesschau war zum staatlichen deutschen Chavez-Bashing der absurde Vorwurf, Chavez würde die Meinungsfreiheit nicht achten, wenn er sich bemüht, imperialistische Medien-Monopole zu brechen, immer besonders beliebt.

Ein Parteibuch-Leser gab zu einer der Anti-Chavez-Tiraden der staatliche deutschen Märchenschau, in der stolz vermeldet wurde, der Imperialisten-Führer Barack Obama hoffe anlässlich des Todes von Hugo Chavez auf “verbesserte” Beziehungen zu Venezuela, und außerdem unter Anderem die Behauptung verbreitet wurde, Hugo Chavez habe Kritiker zensiert, folgenden Kommentar ab:

Obama ist ein zynischer Scherzkeks

Zuerst sorgt Obama für die Ermordung von Chavez Freund Muammar Gadaffi, anschließend stirbt Chavez unter denkwürdigen Umständen, wobei seine “Diplomaten” einen Putsch versuchen, während Obama gleichzeitig versucht, Chavez Freund Assad ermorden zu lassen und seinen Freund Khamenei zu erwürgen, und dann ruft er zu konstruktiven Beziehungen mit Chavez-Land Venezuela auf.

Ein bisschen mehr Anstand hätte Obama sogar im eigenen Interesse zeigen können.

Natürlich haben die Zensoren der Tagesschau den Kommentar nicht freigeschaltet, denn Meinungsfreiheit ist für Imperialisten nichts als eine leere Worthülse, die sie benutzen, um ihre Gegner propagandistisch zu attackieren. Man muss bloß den hier veröffentlichten zensierten Kommentar mit den zwei von der Tageszensur zum Artikel freigeschalteten Kommentaren vergleichen, um zu erkennen, dass das kein Zufall ist, sondern Methode hat.

Und natürlich hat der von Hugo Chavez selbst auserkorene Nachfolger, Vizepräsident Nicolas Maduro, aufgrund der unverfrorenen imperialistischen Destabilisierungsversuche erstmal zwei Imperialisten aus Venezuela rausgeworfen, und das Offensichtliche öffentlich ausgesprochen, nämlich dass die Vermutung naheliegt, dass Imperialisten Hugo Chavez ermordet haben, so wie sie auch sonst seit Jahrhunderten jeden mit roher Gewalt niedermachen oder heimtückisch ermorden, der sich ihrem Schreckensregime erfolgreich in den Weg stellt.

Syrien aktuell: Tagesschau setzt weiter auf Kriegspropaganda gegen Syrien und Zensur

Die gestrige Genfer Erklärung zu Syrien ist für zionistische Kriegsfanatiker schwer zu verdauen. Der Aufruf zu einer einvernehmlichen Bildung einer Einheitsregierung in Syrien, von deren Bildung weder der syrische Präsident noch andere syrische Regierungsmitglieder a priori ausgeschlossen sind, setzt den von Lakaien der Zionisten beherrschten Istanbul-Rat zu Syrien, kurz SNC, mit seinen Aufrufe nach einer Fortführung des Propaganda- und Terrorkrieges anstelle von politischen Verhandlungen in offenen Widerspruch zu den verkündeten Plänen der Weltmächte. Quelle: von einparteibuch

Worum es dem zionistischen Apartheidregime beim Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien geht, hat der frühere Mossad-Boss Efraim Halevy im Februar im Artikel “Um Iran zu schwächen, beginne mit Syrien – Irans Achillesferse” für das zionistische Kriegshetzerblättchen “New York Times” klargemacht:

… Herr Assad muss zurücktreten. Für Israel ist die entscheidende Frage nicht, ob er stürzt, sondern ob die iranische Präsenz in Syrien seine Regierung überdauern wird. Iran aus Syrien herausgetreten zu bekommen ist essentiell für Israels Sicherheit. Und wenn Herr Assad geht, dann muss die iranische Hegemonie über Syrien mit ihm gehen. Alles, was weniger ist, würde den Abgang von Herrn Assad jeder Signifikanz berauben.

Der vom Wohlwollen der zionistischen Lobby abhängige US-Warlord-in-Chief Barack Obama hat in einem Interview mit dem extremzionistischen Ex-Gefängniswärter Jeffrey Goldberg im März erklärt, dass genau das das Ziel der USA im Terror- und Propagandakrieg gegen Syrien ist: den Iran schwächen.

Wenn die Zionistin Hillary Clinton das Ergebnis der Genfer Verhandlungen so zu verkaufen versucht, dass Bashar Al-Assad am Ende seine Macht abgeben wird, so dürfte das zwar stimmen, nur kann es bis dahin noch eine Weile, möglicherweise einige Jahre, dauern, und wenn es soweit ist, dann wird die Macht weiterhin entsprechend der grundsätzlichen politischen Präferenzen der syrischen Bevölkerung verteilt werden. Außenpolitisch liegen die Präferenzen der Mehrheit der syrischen Bevölkerung eindeutig nicht in der Wiedereinführung eines Kolonialregimes und erst recht nicht in einer Unterwerfung unter die Israel-Lobby durch einen als Revolution getarnten Putsch zionistischer Lakaien.

Für die zionistischen Herren des Terrorkrieges gegen Syrien und ihre Lakaien bedeutet eine Einheitsregierung, dass sie, selbst wenn der syrische Präsident Bashar Al-Assad sein Amt abgibt, auch weiterhin nur soviel zu sagen haben werden, wie sie Unterstützung in der Bevölkerung haben: also so gut wie gar nichts. Dementsprechend unzufrieden sind die zionistische Lobby und ihre Lakaien vom Istanbul-Rat mit der gestrigen Erklärung von Genf.

Die zionistische Kriegsmafia versucht nun das Ergebnis der Verhandungen von Genf zu torpedieren. Reinhard Baumgarten, ein unter Anderem aufgrund seiner Anti-Iran-Propaganda bekannter Mann, hat bei der von Zionisten dominierten staatlichen deutschen Lügenschau einen Artikel mit Titel ‘Enttäuschung über internationale Konferenz in Genf – “Das syrische Volk will Baschar nicht mehr”‘ veröffentlicht, dessen Kernaussage darin besteht, dass “Adib Shisakly vom Syrischen Nationalrat in Istanbul” erklärt, dass das syrische Volk die Erklärung von Genf ablehne, der Istanbul-Rat sich weigere, mit Gruppierungen zusammenzuarbeiten, an deren Händen Blut klebe, und der vom Istanbul-Rat unterstützte blutige Terrorkrieg gegen Syrien deshalb weitergehen werde.

Darauf, dass der Istanbulrat keinerlei Legitimation hat, um im Namen des syrischen Volkes zu sprechen, ist der Artikel natürlich nicht eingegangen, denn sonst würde die propagandistich gewünschte Botschaft nicht rüberkommen und stattdessen zum Vorschein treten, dass der von Israel und den GCC- und NATO-Staaten als politische Front für den Terrorkrieg gegen Syrien vorgeschobene Istanbul-Rat nichts anderes als ein Haufen von Terror unterstützenden Extremisten ist, der aufgrund mangelnder
Unterstützung in der syischen Bevölkerung ohne Fähigkeit zur politischen Auseinandersetzung in Syrien ist und deshalb nichts außer “totalen Krieg” will.

Ein Parteibuch-Leser hat in einem Kommentar auf das Fehlen der demokratischen Legitimation des Istanbul-Rates hingewiesen, und auch seine Meinung dazu geäußert, wer Blut an den Händen hat:

Der SNC hat keine Legitimation

Demokratische Legitimation, für das syrische Volk zu sprechen, hat das kürzlich den Umständen entsprechend frei und fair gewählte syrische Parlament.

Der SNC hat keinerlei Legitimation, für das syrische Volk zu sprechen. Wenn überhaupt, dann vertritt der SNC einige tausend Exilianten. Innerhalb von Syrien fehlt dem SNC jede Unterstützung.

An den jüngsten friedlichen Demonstrationen, die unter dem vom SNC präferierten Flagge des französischen Kolonialmandats in Syrien stattfanden, haben – wie Pressebilder zeigen – nur wenige Hundert der in Syrien lebenden rund 20 Millionen Menschen teilgenommen.

Nicht einmal für ein Promille der Syrer kann der SNC sprechen, aber Blut hat er als als politischer Arm der bewaffneten Terrorgruppen an den Händen. Auch die Untestützer des SNC haben Blut an den Händen: Erdogan zerbombt kurdische Familien im Irak. Obama zerbombt Familien in Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia. Und der saudische Diktator lässt zB Frauen wegen “Hexerei” köpfen.

Auf diese sachliche Entlarvung der Propaganda hat die staatliche deutsche Tagesschau mit Zensur, der Unterdrückung dieses Kommentars reagiert. Konsumenten der staatlichen deutschen Tagesschau sollen offenbar nicht mit der Information in Kontakt kommen, dass der Istanbul-Rat im Gegensatz zum demokratisch gewählten syrischen Parlament keinerlei demokratische Legitimation hat – man betrachte das Bild von der jüngsten “Großdemonstration” in der syrischen Großstadt Daraa zur Unterstützung des Istanbul-Rates – und Blut an den Händen Erdogans, Obamas und des saudischen Diktators klebt.

Syrien aktuell Zusammenfassung: Keine Kompromisse

Die Rede von Baschar al-Assad  im syrischen Parlament vor den relativ frisch gewählten Abgeordneten könnte man Grunde als „das Übliche“ bezeichnen – er sagte, was er auch schon früher gesagt hat und was er in der gegebenen Situation sagen musste. Quelle: apxwn.blogspot.de

Aber eine Nuance gibt es, die ziemlich bedeutsam scheint. Assad bezeichnet die Opposition als „Terroristen“, was im Grunde vollkommen richtig ist. Der Unterton dieser seiner Äußerung ist aber damit klar – es kann keinerlei Verhandlungen mit dieser Opposition, die jetzt klar als „Terroristen“ bezeichnet wird, mehr geben. Mehr noch, der syrische Präsident sagt, dass es sich bei dem Konflikt nicht um einen Bürgerkrieg handelt: „Diese Krise ist ein Krieg äußerer Kräfte, der mithilfe von Werkzeugen im Innern geführt wird“, und jeder Patriot habe die Pflicht, sich zum Schutze des Landes zu erheben. Auf diese Weise ist es jetzt offiziell, dass es keinerlei Versuche mehr geben wird, einen Kompromiss mit diesen Kräften zu finden. So gesehen ist diese Aussage eine Antwort auf die Äußerung von Navanethem Pillay , der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, welche die Befürchtung aussprach, internationale Führer könnten sich bei ihren Friedensbemühungen dazu verleitet fühlen, „politisch falsche Lösungen einzugehen, die eine Amnestie oder Nichtverfolgung beinhalten könnten“ und Assad z.B. persönliche Unversehrtheit im Austausch für einen Rücktritt anzubieten.

Im Grunde hat Mrs. Pillay im Namen der sogenannten Weltöffentlichkeit mitgeteilt, dass es mit Assad und seiner Regierung keine Verhandlungen geben wird – keine Gnade für Tyrannen! Das ist nichts Neues – in Libyen hatte Gaddafi den Aufständischen und dem Westen insgesamt vier Mal Verhandlungen angeboten – alles ohne Reaktion.

Die Gegner dürsteten nach einer blutigen Opferung vor laufender Kamera, und sie haben diese bekommen. Auch im Fall mit Syrien und Baschar al-Assad gibt es da praktisch nur noch die Wahl zwischen dem Machtverzicht und irgendeinem Den Haag vor dem Hintergrund der Dezimierung ethnischer und religiöser Minderheiten im Land, oder eben dem Kampf bis zuletzt. Ich persönlich zweifele nicht daran, dass Assad seinen Posten durchaus aufgeben würde, bekäme er Garantien für eine Beendigung der Gewalt im Lande – doch das ist eine vollkommen unrealistische Vorstellung. Deshalb ist es jetzt so, wie es ist – die Positionen sind klar, die Karten sind auf dem Tisch.

Annan-Plan R.I.P.

Inzwischen teilt Reuters mit , dass die Banditen, welche man offiziell „Rebellen“ nennt, allein am vergangenen Wochenende mehr als 100 Soldaten der syrischen Armee umgebracht haben. Es ist nicht ganz klar, wie zuverlässig diese Angabe ist, denn sie kommt von einer an solchen Informationen interessierten Seite, nämlich von den Banditen selbst. 80 der Namen dieser Toten wurden immerhin von Ärzten vor Ort bestätigt. Die FSA hatte der syrischen Regierung ein zweitägiges Ultimatum mit vollkommen unklarem Inhalt gestellt und sich dazu verpflichtet, nach dessen Ablauf einen totalen Krieg gegen die Regierung zu führen. Offenbar hat Baschar al-Assad das in seiner Rede bereits mit berücksichtigt und sich so eindeutig und unmissverständlich zu den „Rebellen“ geäußert.

Die bewaffneten Banden beschweren sich darüber, dass die Armee gegen sie Panzerfahrzeuge, Gardewerfer und Artillerie einsetzt. Andererseits berichten sie stolz von ihren Erfolgen – darunter unter dem reinen Mord an Soldaten auch die Vernichtung von Panzerfahrzeugen. Wenn das so ist, so gebrauchen die bewaffneten Rebellen nicht nur leichte Schusswaffen, sondern eben auch schwere Waffen, die Panzerfahrzeuge vernichten können. In einem solchen Falle kann man sich wohl nur schwerlich eine Armee vorstellen, die unter derartigen Angriffen nicht ihrerseits zu schweren Waffen und Technik greift.

Fazit ist, dass der Annan-Plan letztlich von beiden Seiten aufgegeben wurde. Für die bewaffneten Rebellen war er eine Atempause, während welcher sie sich nach ihrer Niederlage in Homs umgruppieren, ihre Reihen durch neue Leute füllen, sich gründlich vorbereiten und neue Pläne ausarbeiten und durchspielen konnten. Für die Regierung bedeutete der Plan Kofi Annans im Grunde nichts als einen fatalen Rückzug und den Verlust der strategischen Initiative. Möglicherweise wird das das letzte Experiment Assads mit den diversen westlichen Friedensinitiativen gewesen sein.

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Syrien: Wie man “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” und Gräueltaten vortäuscht!