“Die Kriegstrommel” – Dokumentarfilm – Iran, Israel, Syrien und Euro Krise

Die Welt steht vor großen Herausforderungen: Die Wirtschaftskrise hat die Weltordnung ins Wanken gebracht und die Euro-Krise schwächt den Zusammenhalt Europas. Hinzu kommen die Rebellionen in der arabischen Welt, die nun verstärkt die syrische Regierung zur Zielscheibe von Frust des Volkes werden lassen. Die Folge ist ein blutiger Kampf zwischen Staat und Bevölkerung.

Zahlreiche Experten warnen vor einem miltärischen Eingriff in dieser höchst explosiven Region, da ein solcher eine globale Krise zur Folge hätte. Ein erbitterter Stellvertreterkrieg ist dort schon in Gange. Der Westen stützt die Opposition. Russland, China und Iran das Assad-Regime. Ähnlich geteilt sind die Lager im Konflikt zwischen Iran und Israel. Israel vermutet eine nukleare Bewaffnung Irans und plant in den kommenden Monaten einen Miltärschlag gegen den Iran. Ein fieberhaftes Wettrüsten hat schon begonnen, eine aggressive Rhetorik der Konfliktparteien schafft eine giftige Atmosphäre.

Titel: Die Kriegstrommel 

Veröffentlicht am 09.07.2012 von 

Kriege der USA – Wahrheit oder Lüge unzensiert – Video 

 

Angriffsziel Teheran: “USA fordern den Iran fast heraus”

Targeting Tehran: ‘US nearly daring Iran to strike first’
Ziel Teheran: “USA fordern den Iran fast heraus” 15.07.2012 von 

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Syrien aktuell: Gefährliche Spiele in Syrien

New York — Amerikas wesentlichstes Sicherheitanliegen ist die Aufrechterhaltung ruhiger, konstruktiver Beziehungen mit Russland. Von Eric Margolis bei antikrieg.com

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Russland und die Vereinigten Staaten von Amerika besitzen tausende atomare Sprengköpfe, die jeweils auf den anderen gerichtet sind. Viele sind innerhalb von Minuten startbereit. Im Vergleich zu dieser Drohung sind alle anderen amerikanischen Sicherheitsthemen nebensächlich.

Die Vermeidung von Konfrontationen mit einer bedeutenden Atommacht liegt auf der Hand. Dennoch ignorieren die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland dermaßen Naheliegendes in ihrem zunehmend hitzigen Krieg der Worte in Bezug auf den Bürgerkrieg in Syrien.

Die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Alliierten haben seit über einem Jahr aktiv versucht, die Regierung Assad in Syrien zu stürzen. Sie haben Waffen, Geld, Kommunikationsausstattung und Kämpfer nach Syrien geschleust, um einen Aufstand der Sunniten gegen das von Alewiten dominierte Regime auszunutzen.

Washingtons Intervention in Syrien wird getrieben von der Obsession, den Iran dadurch zu unterminieren, dass sein wichtigster arabischer Verbündeter in die Knie gezwungen wird. Israel, das enormen politischen Druck auf die Mittelostpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika ausübt, sieht in der Destabilisierung Syriens einen dreifachen Vorteil: einen Streich gegen seinen Erzfeind Iran, einen Streich gegen Syriens Anstrengungen, seine strategisch wichtigen Golanhöhen wieder zu erlangen, die Israel 1967 besetzt und dann annektiert hat, und die Zerstörung des wichtigsten Unterstützers der Hezbollah in Libanon und der Palästinenser.  

Letzte Woche beschuldigte die Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika Hillary Clinton, deren Ambitionen auf das Präsidentenamt immer offenkundiger werden, Russland, an Syrien MI-24 Kampfhubschrauber verkauft zu haben. Russland bestritt ärgerlich die Beschuldigung und gab bekannt, dass Gas aus den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Demonstranten im gesamten Mittleren Osten eingesetzt wird.

Washington geißelte Syrien wegen der Attacken auf zivile Ziele. Da beschimpft wieder einmal ein Esel den anderen als Langohr. In der gleichen Woche appellierte der von den Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzte Präsident Afghanistans an Washington, seine Luftangriffe einzustellen, die viele Zivilisten töten. Pakistans klägliche Regierung bettelte Washington, mit seinen Drohnenattacken aufzuhören.  

Die verärgerten Russen hätten noch sagen können, dass die Vereinigten Staaten von Amerika raketenbewaffnete russische MI-17 Kampfhubschrauben von ihnen für den Einsatz durch die afghanischen Regierungstruppen gekauft haben und Helikopter und AC-130 Kampfflieger in Afghanistan einsetzen. Oder die Verkäufe hochmoderner Apache Kampfhelikopter an Israel erwähnen, die benutzt wurden, um zivile Ziele in Gaza anzugreifen.

Syrien ist schon lange ein enger Verbündeter Moskaus. Versuche der Vereinigten Staaten von Amerika, die Regierung Assad zu stürzen, mussten mit Sicherheit Moskau auf die Palme bringen und in Alarm versetzen, das überall Verschwörungen der Vereinigten Staaten von Amerika wittert, um Russland zu untergraben. Der Kreml muss einen Weg finden, auf die Herausforderung der Vereinigten Staaten von Amerika zu reagieren oder er verliert das Gesicht. 

Inzwischen braut sich im Kaukasus ein neuer Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland zusammen. Die Beziehungen zwischen den beiden Großmächten sind noch immer gespannt aufgrund des Minikriegs 2008 zwischen Georgien und Russland, in dem es um Südossetien ging. Washington half dabei, die ehemalige georgische Regierung unter Eduard Shevardnaze in der sogenannten „Rosenrevolution“ zu stürzen, um ihn durch den engen Verbündeten der Vereinigten Staaten von Amerika Michail Shakashvili zu ersetzen. 

Der neue Führer Georgiens machte sein kleines Land im Kaukasus schnell zu einer Basis für Geheimdienst- und militärische Operationen der Vereinigten Staaten von Amerika und Israels. Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten von Amerika wurden ins Schwarze Meer verlegt und verbreiteten Angst vor einem Krieg in der Region, ehe sich die Gemüter abkühlten.

Jetzt sind die Vereinigten Staaten von Amerika wieder dabei beim Großen Spiel im Kaukasus, während die Fehde um Georgien noch immer köchelt. Dieses Mal ist es das erdölreiche Aserbaidschan, das ein Schlüsselverbündeter Amerikas und Israels geworden ist. Das Regime in Baku hat gerade israelische Waffen im Wert von 1,6 Milliarden Dollar gekauft.

Aserbaidschan und Armenien, ein enger Verbündeter Russlands, haben zehn Jahre lang Krieg geführt um das umstrittene Nagorno-Karabakh. Dieser obskure Konflikt wird wieder dadurch aufgeheizt, dass Russland und die Vereinigten Staaten von Amerika jeweils die gegnerische Seite unterstützen.  

Die CIA ist seit einiger Zeit eifrig dabei, aserische Sparatisten im Norden des Iran aufzuwiegeln. Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel könnten Aserbaidschan als Basis benutzen, um den Iran anzugreifen.

Als wären die russisch-amerikanischen Beziehungen noch nicht schlecht genug, verlangen die Republikaner in den Vereinigten Staaten von Amerika, Präsident Barack Obama müsse Moskau gegenüber „Härte zeigen“. Drohungen fliegen hin und her bezüglich des geplanten Raketenabwehrschildes der Vereinigten Staaten von Amerika in Osteuropa, der den Kreml wütend macht. 

Russland wegen Gebieten zu provozieren oder zu bekämpfen, die von keiner entscheidend wichtigen strategischen Bedeutung für die Vereinigten Staaten von Amerika sind, ist gefährlich und kindisch. Moskau und Washington sollten nach friedlichen Lösungen in Syrien und im Kaukasus suchen und nicht dumm Kalten Krieg spielen.

Hoffentlich werden die Präsidenten Obama und Putin sich zusammensetzen und wie Erwachsene miteinander reden, wenn sie sich diese Woche bei einem Gipfel in Mexiko treffen.

Kriegspropaganda im US-Fernsehen

Tagtäglich wird in den USA Propaganda für Kriegshandlungen gemacht. Dabei wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ein bizarres Schauspiel, für das die Verantwortlichen eigentlich wegen Volksverhetzung in den Knast gehörten. Quelle: medien-luegen.blogspot.com

Eine tragende Rolle dabei spielt der Sender Fox News, doch auch andere Sender beteiligen sich am faschistoiden Machwerk. Das folgende Video beinhaltet einen Zusammenschnitt aus horrenden Lügen und Hetze, wie wir es wohl nur in den USA zu sehen bekommen.


Im Film Outfoxed  wurde aufgedeckt, dass das Nachrichtenteam des Senders Fox News regelmäßig Memos erhält, die ihnen den Weg und das Ziel der Berichterstattung vorschreiben. Ganz besonders emsig werden diese Memos verteilt, wenn die USA mal wieder in Kriegshandlungen verstrickt sind. Während des Irak-Kriegs erhielten die Mitarbeiter von Fox News beispielsweise folgende Anleitung:

Wenn Sie darüber schreiben, denken Sie daran: Alles ist gut. Berichten Sie nicht über die Zahl der Toten. Halten Sie es positiv. Betonen Sie das Gute, das wir tun.

Hier eine Liste der Memos, die damals ans Tageslicht drangen: Liste der Memos 

Die folgen einer solchen Desinformation sind exorbitant. So titelte Die Süddeutsche  völlig zurecht:

US-Studie zu Murdochs Fox News: Wer diesen Sender schaut, wird nachweislich dümmer

Geahnt hat man es schon lange, nun ist es wissenschaftlich belegt. Eine Studie der Fairleigh Dickinson University im Bundesstaat New Jersey besagt, in aller Kürze: Wer Fox News schaut, weiß weniger, als jemand, der gar keine Nachrichten sieht. Die Politikwissenschaftler der Uni haben 612 Bürger New Jerseys erst nach ihren Nachrichtenquellen und dann zum aktuellen Weltgeschehen befragt.
Die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Antwort lag bei Nachrichtenverweigerern bis zu 18 Prozentpunkte über der bei Zuschauern von Fox News.
Die Bürger der USA werden gezielt verdummt, damit die Machthabenden in aller Ruhe ihre imperialistischen Angriffskriege führen können. Doch auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben nimmt die Berichterstattung Einfluss. So wird der Begriff Freiheit mit der Freiheit des Kapitals und der Kozerne gleichgestellt, was in Wirklichkeit ein Versklavung der Menschen bedeutet. Leider sieht man immer mehr, dass auch die europäischen Medien auf den Propagandazug aufspringen und eine verfälschte Berichterstattung wiedergeben. Schlussendlich sind auch sie nur willige Pudel des Unrechtsstaates  USA.

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” heuchelt Netanjahu

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den deutschen Nobelpreisträger Günter Grass wegen seines Gedichts “Was gesagt werden muss” scharf angegriffen. Quelle: welt.de

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” sagte Netanjahu in einem Interview der “Welt am Sonntag”.

 ”Dass dies von einem deutschen Nobelpreisträger kommt und nicht etwa von einem Teenager einer Neonazi-Partei, macht es noch empörender”, sagte Netanjahu.

Die Zeilen von Grass offenbarten einen “Zusammenbruch des moralischen Urteilsvermögens”, sagte Netanjahu.  “Er hat eine perfekte moralische Verdrehung geschaffen, in der der Aggressor zum Opfer wird und das Opfer zum Aggressor. Wo die, die sich gegen die Drohung mit Auslöschung zu verteidigen suchen zu einer Bedrohung des Weltfriedens werden. Und wo der Feuerwehrmann und nicht der Brandstifter zur wahren Gefahr wird”, so Netanjahu.

Der Iran habe die Absicht, Israel zu zerstören

Grass sei offenbar entgangen, dass Israel nicht das Ziel habe, den Iran zu zerstören, sondern dass der Iran die Absicht habe, Israel zu zerstören, dazu auch öffentlich aufrufe und darauf hin arbeite, in dem das Land an der Atombombe baue.

Der israelische Premier zog auch Parallelen zwischen der Verleumdung von Juden im Dritten Reich und der Verleumdung Israels heute wie etwa durch das Gedicht von Grass. Heutzutage gehe es nicht mehr um Angriffe auf Juden, sondern um heftige Attacken auf den jüdischen Staat, die mit derselben Art von Niedertracht und Verleumdung einhergingen wie einst zur Zeit der Judenverfolgung in Nazideutschland.

“Die Frage, die sich die Leute stellen sollten, lautet: Hätte ich damals diese Niedertracht und Verleumdung gegen die Juden geglaubt, denn Verleumdung ist immer die Vorstufe zur Mittäterschaft?”, sagte Netanjahu.

“Und die, die nun mit dem übereinstimmen, was Günter Grass über den jüdischen Staat sagt, sollten sich die Frage stellen, ob sie dann nicht auch zur Zeit des Holocaust mit den Verleumdungen gegen Juden übereingestimmt hätten. Das ist die Frage, die sich die Deutschen stellen müssen.”

“Er ist zu weit gegangen”

Netanjahu verteidigte die Entscheidung seiner Regierung, Grass die Einreise nach Israel in Zukunft zu verweigern. “Manchmal sind Dinge so empörend, dass man auf sie in anderer Weise reagieren muss. Er ist zu weit gegangen in Richtung Unwahrheit und Verleumdung. Unsere Reaktion hat das ausgedrückt”, sagte er.

Netanjahu bezeichnete es jedoch als “wichtig und positiv”, dass führende deutsche Politiker die Aussagen Grass’ verurteilt hätten. Der israelische Premier äußerte die Hoffnung, dass das deutsche Volk ebenso reagieren werde.

“Nein Herr Netanjahu, der Iran hat nicht die Absicht Israel zu zerstören. Er will Ihre Regierung weghaben, ein großer Unterschied, den das Deutsche Volk durch Günter Grass gelernt hat.”

“…muss auch gesagt werden, sagt Maria Lourdes”!


Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit.

Compact Premiere mit Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit | 1/2 gefunden bei: fresh-seed.de

Toller Abend mit dem bekannten ehemaligen rbb-Radioreporter Ken Jebsen. Machen sie sich auf geballte Wortsalven im Dauersprint gefasst. Dieser Mann entfesselt durch Zunge und Atem ein Geistesgewitter das seinesgleichen sucht.

Compact Premiere mit Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit | 2/2 gefunden bei: fresh-seed.de

KenFM – Ken Jebsen ist gut – richtig gut!

“Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Ken Jebsen – KenFM – mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“.

Das Video von Ken Jebsen “Zionistischer Rassismus” sollten Sie sich anhören. Keine Angst, den Holocaust leugnet Ken Jebson hier nicht, dies bestätigt auch der Tagesspiegel in einem Artikel den ich weiter unten eingefügt habe. Dennoch bewegt sich Ken Jebson auf dünnem Eis, schon einmal hat man ihm “Holocaust-Leugnung” unterstellt, sein Wikipedia Eintrag wurde kürzlich auch erweitert, dass Ken Jebson hier nicht gut wegkommt liegt auf der Hand. 

“Es sollte jedem Leser wohl klar sein, dass das Wort “Holocaustleugnung” eine der MVW (Massenvernichtungswaffen) des Rothschild-Imperialismus ist, deren Wirkung angeblich verheerend sein soll…” Zitat von Lupo Cattivo

Ken Jebsen – KenFM: Sein legitimes Feindbild: Stefan Raab, seine Vorbilder Ray Cokes und Sammy Davis Junior. Dabei klingt Jebsen wie ein Halbbruder von Christoph Schlingensief und Harald Schmidt. Ken Jebsen ist sein Künstlername. “Seit ich im Radio arbeite, benutze ich den.” Gebastelt aus dem Mädchennamen seiner deutschen Mutter und dem Fantasiekürzel Ken. Der Vater stammt aus Persien. Sein richtiger Name ist für deutsche Radioohren schwer verständlich. Inzwischen sagen die meisten auch privat Ken. Alter? “Ich bin Zeitreisender”, erklärt Jebsen. Er trägt keine Uhr, ignoriert seinen Geburtstag, wehrt sich gegen Daten, Konventionen, ist irgendwo Mitte dreißig, aber seine Person soll keine große Rolle spielen. (Auszug Artikel von Henning Kober)

Neuer Eintrag bei Wikipedia: zuerst noch ein Screenshot 19.April 2012 19:30 Uhr

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Am 5. April 2012 veröffentlichte Jebsen auf dem Youtube-Kanal von KenFM einen 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel „Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)“. Er behauptete, dass die USA und auch die Massenmedien unterwandert von radikale Zionisten seien. „Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Jebsen mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“. Israel rotte systematisch die Palästinenser aus, um „Platz für das auserwählte Volk zu schaffen“. Broder „hätte im Dritten Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben“. Der Tagesspiegel verortete Jebsen zwei Tage später als Verschwörungs-theoretiker. Wikipedia

Hier der Artikel im Tagesspiegel 7.04.2012  - Quelle: tagesspiegel.de

Radiomoderator Ken Jebsen – bekannt für seine frühere Show Ken FM im RBB-Radio Fritz – hat in einem am Donnerstag online gestellten Beitrag Israel vorgeworfen, einen Massenmord an den Palästinensern zu begehen. In dem 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel „Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)“ entwickelte Jebsen die These, dass radikale Zionisten sowohl die USA als auch die Massenmedien unterwandert hätten. „Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Jebsen mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“.

Die Kritik an Israel sei berechtigt, da der jüdische Staat systematisch die Palästinenser ausrotte, um „Platz für das auserwählte Volk zu schaffen“, meinte Jebsen. Er finde es außerdem seltsam, dass der Iran gezwungen werde, seine Unschuld im Atomdisput nachzuweisen, während Israel heimlich Atomwaffen entwickelt habe und sein Arsenal noch ausbaue.

Neben wütender Polemik gegen Israel hatte Jebsen für die Kritiker von Grass vor allem Verachtung übrig. Der Publizist Henryk M. Broder „hätte im Dritten Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben und würde heute in jedem israelischen Folterknast seinen Spaß haben“, sagte Jebsen. Hass sei der Antrieb für den „ Springer-Schergen“ Broder.

Jebsens Beitrag ist nur online zu hören, auf seiner auch von Spenden finanzierten Plattform KenFM.de. Der RBB hatte sich Ende 2011 von seinem Moderator getrennt. Vorwurf: Beiträge Jebsens hätten nicht den journalistischen Standards des RBB entsprochen. Zuvor hatte der Sender Jebsen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit und Holocaust-Leugner. Jebsen hatte einem Hörer unter anderem geschrieben, „ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“ Den Holocaust leugnete Jebsen am Donnerstag nicht. Quelle: tagesspiegel.de

Hier das Video von KenFM über “Zionistischer Rassismus”