Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” heuchelt Netanjahu

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den deutschen Nobelpreisträger Günter Grass wegen seines Gedichts “Was gesagt werden muss” scharf angegriffen. Quelle: welt.de

Die Worte von Grass seien “ein absoluter Skandal” sagte Netanjahu in einem Interview der “Welt am Sonntag”.

 ”Dass dies von einem deutschen Nobelpreisträger kommt und nicht etwa von einem Teenager einer Neonazi-Partei, macht es noch empörender”, sagte Netanjahu.

Die Zeilen von Grass offenbarten einen “Zusammenbruch des moralischen Urteilsvermögens”, sagte Netanjahu.  “Er hat eine perfekte moralische Verdrehung geschaffen, in der der Aggressor zum Opfer wird und das Opfer zum Aggressor. Wo die, die sich gegen die Drohung mit Auslöschung zu verteidigen suchen zu einer Bedrohung des Weltfriedens werden. Und wo der Feuerwehrmann und nicht der Brandstifter zur wahren Gefahr wird”, so Netanjahu.

Der Iran habe die Absicht, Israel zu zerstören

Grass sei offenbar entgangen, dass Israel nicht das Ziel habe, den Iran zu zerstören, sondern dass der Iran die Absicht habe, Israel zu zerstören, dazu auch öffentlich aufrufe und darauf hin arbeite, in dem das Land an der Atombombe baue.

Der israelische Premier zog auch Parallelen zwischen der Verleumdung von Juden im Dritten Reich und der Verleumdung Israels heute wie etwa durch das Gedicht von Grass. Heutzutage gehe es nicht mehr um Angriffe auf Juden, sondern um heftige Attacken auf den jüdischen Staat, die mit derselben Art von Niedertracht und Verleumdung einhergingen wie einst zur Zeit der Judenverfolgung in Nazideutschland.

“Die Frage, die sich die Leute stellen sollten, lautet: Hätte ich damals diese Niedertracht und Verleumdung gegen die Juden geglaubt, denn Verleumdung ist immer die Vorstufe zur Mittäterschaft?”, sagte Netanjahu.

“Und die, die nun mit dem übereinstimmen, was Günter Grass über den jüdischen Staat sagt, sollten sich die Frage stellen, ob sie dann nicht auch zur Zeit des Holocaust mit den Verleumdungen gegen Juden übereingestimmt hätten. Das ist die Frage, die sich die Deutschen stellen müssen.”

“Er ist zu weit gegangen”

Netanjahu verteidigte die Entscheidung seiner Regierung, Grass die Einreise nach Israel in Zukunft zu verweigern. “Manchmal sind Dinge so empörend, dass man auf sie in anderer Weise reagieren muss. Er ist zu weit gegangen in Richtung Unwahrheit und Verleumdung. Unsere Reaktion hat das ausgedrückt”, sagte er.

Netanjahu bezeichnete es jedoch als “wichtig und positiv”, dass führende deutsche Politiker die Aussagen Grass’ verurteilt hätten. Der israelische Premier äußerte die Hoffnung, dass das deutsche Volk ebenso reagieren werde.

“Nein Herr Netanjahu, der Iran hat nicht die Absicht Israel zu zerstören. Er will Ihre Regierung weghaben, ein großer Unterschied, den das Deutsche Volk durch Günter Grass gelernt hat.”

“…muss auch gesagt werden, sagt Maria Lourdes”!


Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit.

Compact Premiere mit Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit | 1/2 gefunden bei: fresh-seed.de

Toller Abend mit dem bekannten ehemaligen rbb-Radioreporter Ken Jebsen. Machen sie sich auf geballte Wortsalven im Dauersprint gefasst. Dieser Mann entfesselt durch Zunge und Atem ein Geistesgewitter das seinesgleichen sucht.

Compact Premiere mit Ken Jebsen: Political Correctness – Das Ende der Meinungsfreiheit | 2/2 gefunden bei: fresh-seed.de

KenFM – Ken Jebsen ist gut – richtig gut!

“Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Ken Jebsen – KenFM – mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“.

Das Video von Ken Jebsen “Zionistischer Rassismus” sollten Sie sich anhören. Keine Angst, den Holocaust leugnet Ken Jebson hier nicht, dies bestätigt auch der Tagesspiegel in einem Artikel den ich weiter unten eingefügt habe. Dennoch bewegt sich Ken Jebson auf dünnem Eis, schon einmal hat man ihm “Holocaust-Leugnung” unterstellt, sein Wikipedia Eintrag wurde kürzlich auch erweitert, dass Ken Jebson hier nicht gut wegkommt liegt auf der Hand. 

“Es sollte jedem Leser wohl klar sein, dass das Wort “Holocaustleugnung” eine der MVW (Massenvernichtungswaffen) des Rothschild-Imperialismus ist, deren Wirkung angeblich verheerend sein soll…” Zitat von Lupo Cattivo

Ken Jebsen – KenFM: Sein legitimes Feindbild: Stefan Raab, seine Vorbilder Ray Cokes und Sammy Davis Junior. Dabei klingt Jebsen wie ein Halbbruder von Christoph Schlingensief und Harald Schmidt. Ken Jebsen ist sein Künstlername. “Seit ich im Radio arbeite, benutze ich den.” Gebastelt aus dem Mädchennamen seiner deutschen Mutter und dem Fantasiekürzel Ken. Der Vater stammt aus Persien. Sein richtiger Name ist für deutsche Radioohren schwer verständlich. Inzwischen sagen die meisten auch privat Ken. Alter? “Ich bin Zeitreisender”, erklärt Jebsen. Er trägt keine Uhr, ignoriert seinen Geburtstag, wehrt sich gegen Daten, Konventionen, ist irgendwo Mitte dreißig, aber seine Person soll keine große Rolle spielen. (Auszug Artikel von Henning Kober)

Neuer Eintrag bei Wikipedia: zuerst noch ein Screenshot 19.April 2012 19:30 Uhr

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Am 5. April 2012 veröffentlichte Jebsen auf dem Youtube-Kanal von KenFM einen 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel „Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)“. Er behauptete, dass die USA und auch die Massenmedien unterwandert von radikale Zionisten seien. „Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Jebsen mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“. Israel rotte systematisch die Palästinenser aus, um „Platz für das auserwählte Volk zu schaffen“. Broder „hätte im Dritten Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben“. Der Tagesspiegel verortete Jebsen zwei Tage später als Verschwörungs-theoretiker. Wikipedia

Hier der Artikel im Tagesspiegel 7.04.2012  - Quelle: tagesspiegel.de

Radiomoderator Ken Jebsen – bekannt für seine frühere Show Ken FM im RBB-Radio Fritz – hat in einem am Donnerstag online gestellten Beitrag Israel vorgeworfen, einen Massenmord an den Palästinensern zu begehen. In dem 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel „Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)“ entwickelte Jebsen die These, dass radikale Zionisten sowohl die USA als auch die Massenmedien unterwandert hätten. „Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden“, sagte Jebsen mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“.

Die Kritik an Israel sei berechtigt, da der jüdische Staat systematisch die Palästinenser ausrotte, um „Platz für das auserwählte Volk zu schaffen“, meinte Jebsen. Er finde es außerdem seltsam, dass der Iran gezwungen werde, seine Unschuld im Atomdisput nachzuweisen, während Israel heimlich Atomwaffen entwickelt habe und sein Arsenal noch ausbaue.

Neben wütender Polemik gegen Israel hatte Jebsen für die Kritiker von Grass vor allem Verachtung übrig. Der Publizist Henryk M. Broder „hätte im Dritten Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben und würde heute in jedem israelischen Folterknast seinen Spaß haben“, sagte Jebsen. Hass sei der Antrieb für den „ Springer-Schergen“ Broder.

Jebsens Beitrag ist nur online zu hören, auf seiner auch von Spenden finanzierten Plattform KenFM.de. Der RBB hatte sich Ende 2011 von seinem Moderator getrennt. Vorwurf: Beiträge Jebsens hätten nicht den journalistischen Standards des RBB entsprochen. Zuvor hatte der Sender Jebsen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit und Holocaust-Leugner. Jebsen hatte einem Hörer unter anderem geschrieben, „ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat.“ Den Holocaust leugnete Jebsen am Donnerstag nicht. Quelle: tagesspiegel.de

Hier das Video von KenFM über “Zionistischer Rassismus”


Alles Schall und Rauch berichtet: Israelische Luftwaffe bereit für Angriff auf den Iran

Am Sonntag hat einer der grössten TV-Sender in Israel eine detaillierte Reportage gesendet, wie Israel die Nuklearanlagen des Iran angreifen wird. Der Bericht auf Kanal 10 war insofern bemerkenswert, wegen dem Zugang dem man den Reportern ermöglichte, die viele Wochen mit Piloten und Militärpersonal verbrachten, und wegen der ausserordentlichen Offenheit der Aussagen, die durch die Militärzensur kamen.

Ein Befehl anzugreifen wird wahrscheinlich nicht vor Ende der P5+1 Gespräche erteilt werden, die im Mai fortgesetzt werden sollen, sagte der Reporter Alon Ben-David, “aber der kommende Sommer wird nicht nur heiss sondern auch sehr spannungsgeladen werden.”

Sollten die Verhandlungen scheitern und der Befehl gegeben werden, die iranischen Nuklearanlagen anzugreifen, dann werden “Dutzende wenn nicht mehr Flugzeuge” an der Mission teilnehmen. Angriffs- und Begleitjets, Tanker für die Luftbetankung, Maschinen zur elektronischen Kriegsführung und Rettungshelikopter, meldete der Reporter.

Ben-Davis sagte, die israelische Luftwaffe “hat nicht die Kapazität alle iranischen Anlagen zu zerstören”. Es wird keine Wiederholung des Angriffs wie auf den Osirak Reaktor im Irak 1981 sein, oder auf die syrische Anlage 2007, sagte er. “Das Resultat wird nicht endgültig sein.” Aber ein Pilot der zitiert wurde sagte, die IAF wird sicherstellen, dass sie mit dem notwendigen Resultat zurückkehrt, mit ”einem kurzen und professionellen Angriff.”

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Günter Jauch: Günter Grass – was gesagt werden muss!

Das Thema bei Günter Jauch: Günter Grass – was gesagt werden muss!

Nachdem man sich darauf verständigt, dass Grass wohl kein Antisemit sei, diskutiert man interessante Fragen, auf die es keine Antworten gibt: Wird Israel den Iran angreifen? Und was dann?

Irgendwann in der ersten Viertelstunde kommt Marcel Reich-Ranicki im Einspieler. Er war wohl als Anheizer eingeplant, schließlich hatte er das Grass-Gedicht noch eine Woche zuvor in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wunderbar schlagzeilig „ekelhaft“ genannt.

Doch Reich-Ranicki klingt fast milde: Grass sei sicher kein Antisemit, das Gedicht sei zwar unnötig gewesen, aber schon bald nicht mehr der Rede wert.

Einen weiteren Einspieler („Blechtrommel“-Regisseur Volker Schlöndorff bestätigt, dass Grass kein Antisemit ist) und einige Wortmeldungen später wird man sich einig: Grass ist kein Antisemit. Sein Gedicht ist unglücklich formuliert, aber warum nicht mal über die Sache diskutieren?

Dürfen wir Israel aufrüsten?

Heide Simonis macht sich dafür stark, nämlich: statt über die Person Günter Grass über das zu sprechen, „was im vorderen Orient passiert“. Und das passiert dann auch. „Wer hat Israel bei der atomaren Aufrüstung geholfen? Wer will ihnen U-Boote verkaufen?“ fragt Simonis. Dürfen wir das?

Alles drängt auf die Frage, ob Israel ein Angriff auf den Iran tatsächlich zuzutrauen ist. Und dann kommt einer, der genau das sagt: der Nahost-Experte Michael Lüders. Er hält einen solchen Angriff für sehr wahrscheinlich. Es gäbe sichere Anzeichen dafür.

Und Grass wäre auf einmal im Recht. Der Historiker Michael Wolffsohn widerspricht ihm. Natürlich gäbe es Anzeichen. „Eine Abschreckung ist nur dann glaubwürdig, wenn sie auch abschreckt.“ Ob Israel den Iran angreift: Das weiß kein Mensch, außer Benjamin Netanjahu.

Heide Simonis überspringt die Ungewissheit und fragt sich, wie sich Deutschland verhalten würde, wenn Israel seine Atomwaffen gegen den Iran einsetzt. Sie fragt auch, was Angela Merkel wohl bezwecken wollte, als sie vor vier Jahren die Sicherheit Israels zur deutschen Staatsräson, also zur allergrößten Priorität erklärte.

Mehr Druck auf Israel?

Der Verleger und Kolumnist Jakob Augstein fordert, dass Deutschland mehr Druck auf Israel ausüben müsse, seine Atomwaffen unter internationale Kontrolle zu stellen. Michael Wolffsohn hält dagegen: Das passiere längst. Israel könne auf seine Atomwaffen nicht verzichten, solange der Iran dessen Existenzrecht nicht anerkennt.

Günter Jauch gibt sich alle Mühe, dem Grass-Vorwurf der „gleichgeschalteten“ Presse das Gegenteil zu beweisen. Michael Lüders fragt er, ob von Israel mehr Gefahr für den Weltfrieden ausgehe als vom Iran. Lüders antwortet, der Iran sei nicht in der Lage, Israel zu bedrohen. Israel lenke im Konflikt mit dem Iran von seinem eigenen mit den Palästinensern ab.

Keine wirklichen Antworten

Irgendwann hat sich die Debatte von der Person Grass vollständig gelöst. Sie kommt erhitzt, pessimistisch und ohne zufriedenstellende Antworten bei der Einsicht an, dass eine Welt ohne Atomwaffen zwar wünschenswert, aber unrealistisch sei. Die Zeit ist rum.

Jauch feuert seinen letzten Einspieler ab, es muss auf Biegen und Brechen „ein versöhnliches Ende“ geben. In dem Filmchen tanzt Heide Simonis mit Günter Grass, es ist die Feier der Nobelpreisvergabe. Heide Simonis lacht peinlich berührt. Und zu allem Übel macht Jauch noch einen Witz: Es sei schon erstaunlich, dass der Nobelpreisträger Grass nur ein Jackett habe. Selten war eine so treffende Beobachtung so fehl am Platze.

Quelle: .fr-online.de

Was nicht gesagt werden darf

Die staatliche deutsche Märchenschau versucht auch nach dem exzellenten Grass-Gedicht “Was gesagt werden muss” ihre Leser weiter für dumm zu verkaufen und der zionistischen Propaganda nicht genehme Fakten zum israelisch-iranischen Konflikt von ihrer Leserschaft fernzuhalten. Quelle: EinParteibuch

In Antwort darauf, dass ein unter dem Pseudonym “Kim Buch” auftretender zionistischer Troll den Kommentarbereichzum heutigen Artikel “Istanbul: Vorsichtiger Optimismus nach Atomgesprächen mit Iran” in zahleichen Kommentaren versuchte, Angst vor dem Iran zu schüren, und dabei beispielsweise die Behauptung verbreitete, dass der Iranische Präsident Ahmadinejad im Jahr 2005 mit einem bekannten oft falsch übersetzten Khomenei-Zitat “die faktische physische Zerstörung des Staates Israel forderte,” sendete ein Parteibuch-Leser folgenden Kommentar:

Wer droht wem wie mit Krieg und Vernichtung?@Kim Buch
Es steht außer Frage, dass die strittige Äußerung von Ahmadinejad, und nicht nur diese, verurteilenswert ist. Der Iran betont allerdings seit Jahren immer wieder, dass er keinen Angriffskrieg gegen niemanden führen will, weder jetzt noch irgendwann in der Zukunft. Iran wünscht sich jedoch weiterhin, dass das zionistische Regime Geschichte wird, genauso wie Israel sich wünscht, dass das iranische Mullah-Regime Geschichte wird.Der israelische Präsident Shimon Peres wurde hingegen im Februar 2012 in Bezug auf Iran mit der Äußerung zitiert: “Wenn wir sagen, alle Optionen sind auf dem Tisch, dann meinen wir das auch so.”Das kann durchaus als stehende Kriegsdrohung interpretiert werden. Dabei ist klar, dass es bei einem Angriff auf Nuklearanlagen zu größeren Strahlenfreisetzungen kommen kann. Ein mit nuklearen Waffen geführter israelischer Angriff wurde von Shimon Peres dabei auch nicht ausgeschlossen.

Der Kommentar wurde von der Tagesschau-Zensur nicht freigschaltet.

Die in dem Kommentar gemachten Behauptungen sind leicht nachprüfbar und sollten allgemein bekannt sein. Zum Beispiel berichtete der Guardian 2007, dass Ayatollah Khamenei schon kurz nach dem berühmt-berüchtigten Ahmadinejad-Khomenei-Zitat im Jahr 2005 erklärte, Iran hat nie ein Land bedroht und wird nie ein Land bedrohen. Die eindeutige Aussage Irans, keinen Angriffskrieg gegen niemanden führen zu wollen, wurde seitdem von den verschiedensten maßgeblichen Funktionsträgern des Iran ständig und wie ein Mantra wiederholt, so zum Beispiel am 5. Februar 2012 mal wieder in aller Deutlichkeit von Brigadegeneral Mohammad Pakpour, dem Kommendeur der Bodentruppen der Revolutionären Garde.

Shimon Peres wird hingegen in Bezug auf den Iran tatsächlich von zahlreichen Medien wie zum Beispiel der “Times of Israel” mit der Aussage zitiert: “Wenn wir sagen, alle Optionen liegen auf dem Tisch, dann meinen wir das auch so.”

Die staatliche deutsche Tagesschau verschweigt diese Fakten nicht nur so gut es geht in ihrer redaktionellen Berichterstattung, sondern zensiert sogar entsprechende Leser-Kommentare weg, die darauf aufmerksam machen.

Günter Grass sprach im Zusammenhang mit der Einseitigkeit der deutschen Medienlandschaft in Bezug auf sein Gedicht von einer “gewissen Gleichschaltung der Meinung”. Auch wenn der Begriff Gleichschaltung provozierend ist, so ist die Tatsache nicht zu übersehen, wie Medien versuchen, die Meinung zum Israel-Iran-Konflikt in Deutschland durch einseitige Berichterstattung, selektive Faktenauswahl und Unterstützung zionistischer Trollerei in eine Israel genehme Richtung zu manipulieren.

PS: Falls hier zufällig gerade ein Bundestagsabgeordneter / eine Bundestagsabgeordnete oder ein Mitarbeiter eines Abgeordneten mitliest: Wie wäre es damit, mal eine kleine ANfrage an die Bundesregierung zu stellen, in der die Bundesregierung unter anderem gefragt wird, ob sie eine Zusage der israelischen Regierung hat, eventuelle “Militärschläge” gegen Iran nicht mit Nuklearwaffen durchzuführen und wenn ja, welcher Art die Zusage ist?

Die Israel Lobby

Israel bei geplantem Schlag gegen Iran auf US-Hilfe angewiesen

Die Verhandlungen, die am Samstag in Istanbul stattfinden, können schicksalhaft für den Frieden im gesamten Nahen Osten werden, schreibt die Tageszeitung „Moskowskije Nowosti“ am Freitag. Quelle: de.rian.ru

Die Länder der Sechsergruppe werden versuchen, den Iran zur Einstellung der Aktivitäten um die Entwicklung seines militärischen Atomprogramms zu bewegen.

„Zuvor hatten die USA eindeutig zu verstehen gegeben, dass die Istanbuler Verhandlungsrunde die letzte Chance für die Überwindung der Iran-Krise mit diplomatischen Mitteln bietet. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte den Weg zu einer militärischen Operation Israels auf dem iranischen Territorium eröffnen“, stellt die Zeitung fest.

„Die meisten von der Zeitung befragten Experten sind darin einig, dass die Militäroperation eine Serie von israelischen Bomben- und Raketenschlägen gegen die iranischen Nuklearobjekte darstellen wird, die möglichst rasch über die Runden gehen muss – längere Bombenangriffe würden zwangsläufig zu großen Verlusten führen. Die Frage ist, ob Israels Ressourcen ausreichen, um einen solchen Schlag im Alleingang vorzunehmen.“

„Die Bombenangriffe gegen die iranischen Objekte sollen von Jagdbombern des Typs F15I ausgeführt werden“, führt das Blatt weiter aus. „Die israelischen Luftstreitkräfte verfügen über 25 solche Maschinen. Mit Hilfe von Bomben GBU-28 und GBU-27, mit denen die israelischen Fliegerkräfte ausgerüstet sind, kann Israel aus eigener Kraft nur die Objekte in Natans, Arak und Isfahan vernichten. Parallel wird Israel auch Raketenschläge ausführen. Eine ballistische Mittelstreckenrakete des Typs Jericho-3 kann eine Tonne schwere nukleare und konventionelle Gefechtsköpfe 4800 Kilometer weit befördern.“

 Friedliche Atomenergie oder Kernwaffen

„Um das iranische Territorium zu erreichen (die Entfernung beträgt rund 1200 Kilometer Luftlinie), müssen die israelischen Bombenflugzeuge in der Luft nachgetankt werden. Laut westlichen Medien verfügt Israel über fünf Tankflugzeuge des Typs Lockheed Martin KC-130. Jedes davon kann maximal zwei Kampfflugzeuge in der Luft nachbetanken. Das bedeutet, dass Israel höchstens zehn seiner Flugzeuge bis zum iranischen Territorium bringen kann.“

„Aber selbst wenn die israelischen Flugzeuge den Iran erreichen, werden sie das gefährlichste Atomobjekt dieses Landes – die im Januar 2012 der Bestimmung übergebene Urananreicherungsfabrik in Fordu – nicht vernichten können. Über ihre Schließung wird es am Samstag erneut bei den Verhandlungen in Istanbul gehen. Teheran hat indessen mehrmals resolut betont, es werde das nicht tun.“

Um das gut geschützte Objekt in Fordu vernichten zu können, sind die sogenannten Bunkerbomben der jüngsten Generation erforderlich, stellt die Zeitung fest. „Es handelt sich um die 13,6 Tonnen schwere amerikanische Bombe des Typs Massive Ordnance Penetrator, die die 60 Meter dicke Betonhülle durchbrechen kann. Amerikanische Medien berichteten im vergangenen Jahr, dass das Unternehmen Boeing nur 16 solche Bomben hergestellt hat. Acht davon hat das Pentagon gekauft, die restlichen dürften sich noch im Boeing-Depot befinden.“

„Wie Reuters unter Berufung auf diplomatische Quellen berichtete, hat der israelische Premier Benjamin Netanjahu bei seinem jüngsten US-Besuch Anfang März die US-Administration gebeten, Israel einige Bomben dieses Typs, das einzige Trägermittel für diese Munition sowie zusätzliche Tankflugzeuge zur Verfügung zu stellen.“

„Für das Netanjahu-Kabinett wird es nicht leicht sein, vom Weißen Haus Unterstützung zu bekommen“, schreibt die „Moskowskije Nowosti“. „Barack Obama bereitet sich auf die Präsidentenwahlen im November vor, eine weitere Zuspitzung der Situation im Nahen Osten kommt ihm jetzt nicht gelegen.“

„Es liegt aber nicht nur an den Wahlen. In den zurückliegenden drei Jahren haben sich die Beziehungen zwischen Obama und Netanjahu stark verschlechtert“, so das Blatt. „Die Aussichten für Lieferungen der neuesten amerikanischen Waffen  an Israel erscheinen in der jetzigen Situation zweifelhaft.“

„Dennoch berichtete die israelische Zeitung ‚Maariv’ unter Berufung auf eigene diplomatische Quellen, Obamas Administration habe Israel die Bunkerbomben versprochen. Die Hauptbedingung: Netanjahu müsse mit seinem Angriff auf den Iran bis zum Abschluss der Präsidentenwahlkampagne in den USA abwarten.“