Die ZDF-Dokumentation zeigt, wie es zur schwersten Krise der Euro-Zone kommen konnte und wie die deutschen Bürger von der Politik getäuscht werden. Mein Dank an Rüdiger für den Hinweis, sagt Maria Lourdes!
Natürlich sind “die Griechen” – das Volk, wieder die Schuldigen in dieser ZDF Dokumentation. Von der Gier der “Inzucht-Dynastie” keine Rede! Trotzdem und gerade deswegen, sollten Sie diese Doku anschauen. Teile und Herrsche lässt grüssen, sagt Maria Lourdes und schickt einen Gruss nach Griechenland!
Veröffentlicht am 11.05.2012 von Unterdosis
Ein Artikel der englischen Zeitung Guardian lastet Berlin und Paris Verantwortung für die hohe Verschuldung Griechenlands an und bezichtigt Deutschland der Heuchelei. Quelle: griechenland-blog.gr
“Hinter den ständigen Ermahnungen an Griechenland, seine Ausgaben zu zügeln – die lautesten erfolgten von Angela Merkel und dem Finanzminister Wolfgang Schäuble – existiert eine andere, für Deutschland weniger schmeichelhafte Realität.” Dies führt ein Artikel des Guardian mit dem Titel “Die deutsche Heuchelei über die Rüstungsausgaben und ihre erzürnten Kritiker” an, worin natürlich auch auf den Fall des Akis Tsochatzopoulos Bezug genommen wird.
Der Artikel beherbergt unter anderem Erklärungen des Abgeordneten der SYRIZA-Partei Dimitris Papadimoulis, der äußert: “Wenn es ein Land gab, das von den ungeheuren Geldern begünstigt wurde, welche Griechenland für die Rüstung ausgab, dann ist es Deutschland.”
Griechenland war größter Abnehmer konventioneller Waffen in Europa
Der Guardian betont, dass Deutschland 15% seiner Rüstungs-Exporte nach Griechenland realisiert, was es zum größten Markt in Europa macht. Parallel unterstreicht er die Daten des Stockholmer Instituts für internationale Friedensforschung (SIPRI), auf deren Basis mit geringem Abstand Frankreich folgt. “10% der gesamten Rüstungsexporte Frankreichs wurden von Griechenland abgenommen. Von 2002 bis 2006 war Griechenland der größte Importeur konventioneller Waffen. Jetzt liegt es an 10. Stelle“, führt der Guardian an und ergänzt: “Als Prozentsatz des BIPs gibt Griechenland für Rüstung doppelt so viel wie jedes andere Mitglied der EU aus.“
“Sogar nachdem die Wirtschaftskrise begann, versuchten Deutschland und Frankreich lukrative Vereinbarungen über den Verkauf von Waffen zu besiegeln, während sie uns parallel unter Druck setzten, größere Kürzungen auf Sektoren wie der Gesundheit vorzunehmen“, betont Papadimoulis. “Auf Basis des letzten Programms verpflichtete Griechenland sich, seine Rüstungsausgaben um 400 Mio. Euro zu reduzieren. Aber auch selbst danach entsprechen die Rüstungsausgaben 4% des BIPs, während der durchschnittliche Wert in der Eurozone bei 2% liegt“, führt der Guardian an.
Katerina Tsoukala, Expertin auf dem Rüstungssektor mit Sitz in Brüssel, führt gegenüber der britischen Zeitung aus: “Ab 1974 und der türkischen Invasion auf Zypern hat Griechenland ungefähr 216 Mrd. Euro für Rüstung aufgewendet, obwohl ich zu 100% sicher bin, dass in absoluten Zahlen die Rüstungsausgaben sehr viel höher sind als es die offiziellen Unterlagen zeigen, und zwar hauptsächlich wegen der … geheimen Mittel.“ (Quellen: Imerisia, Guardian)
“Die Zahlen zur Lage in Griechenland sind so dramatisch, wie sie zuletzt wenige europäische Länder erlebt haben: Im dritten Jahr der Krise ist das Bruttoinlandsprodukt 2011 noch einmal um 7,5 Prozent gesunken. Die Zahl der Baugenehmigungen ist auf die Hälfte abgestürzt. Zugleich ist die Zahl der Beschäftigten in den vergangenen drei Jahren um 621.000 oder 14 Prozent geschrumpft, die der Arbeitslosen hat sich auf mehr als eine Million verdoppelt.
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Die Fernsehbilder aus Athen illustrieren die Lage immer wieder mit Aufnahmen von Straßenschlachten rund um den Syntagma-Platz.
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„Ein Großteil der Bevölkerung hat das Gefühl, dass es Druck von außen gibt, der eine Verminderung des Lebensstandards diktiert“, sagt Dimitris Katsikas vom Sozialforschungsinstitut Eliamep.”
Die Krise beißt sich fest. Griechenland ist nur noch ein einziges wirtschaftliches Desaster. Eine Arbeitslosigkeit von über 20%, Lohn- und Rentenkürzungen, Massenpleiten und immer tiefer sinkenden Perspektiven. Gleichzeitig steigt die Kriminalität und der Hoffnungslosigkeit. Und trotzdem ist all das erst der Anfang der Depression, denn noch fließen Milliardengelder in das Land.
Zwar kommt von dem Geld fast nichts beim einfachen Bürger an, aber ohne dieses könnte der griechische Staat wohl nicht einmal mehr seine Beamten und die Polizei bezahlen, der völlige Absturz bleibt daher bislang aus. Der Geldfluss von außen wird allerdings irgendwann zum Erliegen kommen, spätestens mit der Pleite des nächsten großen Euro-Störfalls. Spanien ist ein möglicher Kandidat dafür.
Neben dem Geld fehlt den Menschen aber vor allem eines: Die Hoffnung auf ein Ende der Krise. Und das wird sich nur schwerlich ändern lassen, denn das Land befindet sich erst am Beginn eines brutalen Niedergangs.
Griechenland wird auch nicht der einzige Fall eines bankrotten Staates bleiben, sondern die Eurozone wird mehr oder weniger geschlossen folgen. Dies liegt in der Natur der Sache, denn das bisherige pompöse und dekadente Leben auf Pump muss nun überall rückwirkend bezahlt werden, sinngemäß folgender Geschichte:
Ein Junge sieht seinem Opa dabei zu, wie er mehrere Löffel mit Medizin schluckt und dabei jedesmal fürchterlich das Gesicht verzieht. Da fragt ihn sein Enkel: “Opa, warum musst du denn heute so viele bittere Tropfen nehmen?” Darauf der Opa: “Weil ich früher so viele gute Tropfen genommen habe.”
Auch den überschuldeten Staaten, Unternehmen und Bürgern wird nun die Rechnung offenbart und es drohen allerorten drastische Auswirkungen auf den Wohlstand. Vermutlich wird es sogar Millionen von Menschen in der EU geben, die Schwierigkeiten haben werden, nicht zu verhungern. Und das in einer der bisher reichsten Regionen unserer Erde.
Obwohl abzusehen ist, was Griechenland noch an Verschärfung der Probleme erwartet und was am Ende auch die anderen Länder betreffen wird, quasseln Politiker, Ökonomen und sonstige unnütze, von der Allgemeinheit durchgefütterte Esser stetig weiter von Chancen, Aufschwung und einem baldigen Ende der Krise. Dabei wissen viele von ihnen, dass sie hier bewusst lügen.
Das Schlimmste ist gar nicht allein, dass die Politik mit ihrer Macht- und Geldgier, Korruption und Unfähigkeit maßgeblich und sogar wissentlich die Menschen in den Abgrund führt, sondern dass sie dies auch noch bewusst vor den Bürgern verheimlicht und diese durch Lügenreden täuscht. Ein erheblicher Teil des kommenden Leides könnte verhindert oder zumindest reduziert werden, wüssten die Menschen Bescheid über das, was sie erwartet.
Andererseits sind die meisten Menschen auch selbst mit schuld an der kommenden Miesere, da sie den nachweislich lügenden Politmarionetten immer noch blind jeden Mist glauben und nicht selbst Verantwortung übernehmen wollen. Wer nämlich die Wahrheit wissen will, kann sie jederzeit ganz leicht herausfinden. Er muss dazu nur über seinen eigenen Schatten springen können.
Es ist ein Drama, mitansehen zu müssen, wie der Karren in voller Fahrt auf den Abgrund zurast. Doch es nützt nichts, aufhalten kann ihn niemand mehr und allein aus Solidarität mit den baldigen Opfern darin sitzen zu bleiben wäre der pure Wahnsinn. Wer jetzt nicht aussteigt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Opfer der Krise: Armut in Griechenland wächstVeröffentlicht am 21.02.2012 von afpde
Nach wochenlanger Zitterpartie haben die Euro-Länder neue Milliardenhilfen für Griechenland beschlossen. Die Regierung in Athen muss im Gegenzug unter anderem ein striktes Sparprogramm durchsetzen. Kämpferische Proteste gegen dieses Spardiktat gehören in Griechenland mittlerweile zum Alltag. Die Krise macht den Menschen immer mehr zu schaffen, die Obdachlosenheime verzeichnen stetig wachsenden Zulauf.
Während die Steuerzahler der Euro-Staaten Griechenland mit Milliardenkrediten beistehen sollen, leben griechische Politiker und Militärs ihren Waffenwahn aus. Die Begründung erscheint absurd. Ein Artikel von globalinformations.wordpress.com
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Die Athener Regierung muss die Renten kürzen und zehntausende Staatsbedienstete entlassen, der griechische Finanzminister steht bei Baufirmen und Lieferanten mit 6,6 Milliarden Euro in der Kreide, in den staatlichen Kliniken mangelt es mitunter sogar an Mullbinden, und die Streitkräfte schulden der Raffineriegesellschaft Hellenic Petroleum einen zweistelligen Millionenbetrag für gelieferte Treibstoffe. Dass Griechenland trotz leerer Kassen und offener Rechnungen nun hunderte Panzer beschaffen will, erscheint absurd. Als im vergangenen Oktober erste Berichte über das geplante Rüstungsprojekt die Runde machten, wiegelte das Athener Verteidigungsministerium ab: Ein solches Geschäft sei „derzeit nicht vorgesehen“. Der damalige Regierungssprecher Elias Mosialos dementierte energisch: „Es gibt nicht einmal den Gedanken an ein solches Geschäft, das den Staatshaushalt weiter belasten würde.“
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Die Abrams-Panzer sollen in Nordgriechenland stationiert werden, nahe der Grenze zur Türkei – um eine befürchtete Invasion des Nato-Partners abwehren zu können. Selbst wenn man dieses Bedrohungsszenario akzeptiert, ist aber fraglich, ob Griechenland die 400 US-Panzer überhaupt benötigt. Schließlich hat es bereits mehr als 1600 Panzer in seinen Arsenalen – umgerechnet auf die Bevölkerung mehr als jedes andere Nato-Land Europas. Erst vor drei Jahren bekam das griechische Heer 170 moderne Leopard-2-Panzer des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Kosten: 1,72 Milliarden Euro. Sie sind allerdings weitgehend wertlos. Denn wegen der Finanzklemme hat Griechenland bisher keine Munition für die Panzer beschaffen können. Da fragen sich viele Fachleute, welchen Sinn es macht, jetzt noch mehr Panzer zu beschaffen, die dann womöglich auch nicht schießen können.
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Während die Steuerzahler der Euro-Staaten Griechenland mit Milliardenkrediten beistehen sollen, leben griechische Politiker und Militärs ihren Waffenwahn aus. Kein anderes Nato-Land mit Ausnahme der USA gibt in Relation zur Wirtschaftsleistung so viel für die Rüstung aus wie Griechenland. Begründung: Die angebliche Bedrohung durch die benachbarte Türkei. Nach Berechnungen der OECD erreichten die griechischen Militärausgaben 2010 4,3 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 1,7 Prozent. Im vergangenen Jahrzehnt steigerte Griechenland sein Militärbudget von 4,5 auf 7,6 Milliarden Euro. Der Rüstungswettlauf mit den Türken ist eine der Ursachen für das Schuldendesaster. Zwar stutzte die Regierung unter dem Eindruck der Krise 2011 den Etat für Waffenkäufe von 1,5 Milliarden auf 600 Millionen Euro. In diesem Jahr steigt er allerdings wieder auf eine Milliarde.
Zur katastrophalen Lage des griechischen Staatshaushalts haben irrsinnige Rüstungsausgaben beigetragen. Nach Angaben der NATO lagen die Ausgaben für Waffen und Militär der europäischen Staaten im vergangenen Jahr durchschnittlich bei 1,7 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsproduktes. In Griechenland waren es 3,1 Prozent. Der Militärhaushalt wurde zwar von 6,5 Milliarden auf 5,5 Milliarden Euro gesenkt, aber 1,8 Milliarden sind weiterhin für die Beschaffung von Rüstungsgütern vorgesehen. Griechenland mit seinen 11 Millionen Bewohnern hat gegenwärtig 156.000 Soldaten und damit nur etwas weniger als Deutschland mit 82 Millionen Einwohnern.
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Warum diese militärische Hochrüstung? Angeblich bestehen Ängste vor der militärischen Macht des Nachbarn Türkei. Notwendig sei ein „strategisches Gleichgewicht“. Wenn die Griechen deutsche U-Boote bestellen, ordert die türkische Marine noch mehr. Wenn die Griechen deutsche Panzer kaufen, verdoppeln die Türken den Einsatz. Und die deutschen Lieferanten verdienen kräftig daran. Auch die Türkei kann sich ihre extrem hohen Rüstungsausgaben eigentlich nicht leisten. Beide Staaten sind Mitglied der NATO. Zwei Konkurrenten, vielleicht sogar Gegner, in einer so genannten Verteidigungsgemeinschaft. Die Nato verhindert weder militärisches Wettrüsten noch Konflikte zwischen den Mitgliedern.
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Deutsche Unternehmen haben zur wachsenden Verschuldung Griechenlands erheblich beigetragen. Griechenland bezieht rund 31 Prozent seiner Rüstungsgüter von deutschen Unternehmen. Deutschland gehört zusammen mit den USA und Frankreich zu den Hauptlieferanten von Waffen und Munition. In den vergangenen zehn Jahren wurden Waffen im Wert von mehr als 11 Milliarden US-Dollar importiert. Auf den Kauf von zwei weiteren neuen U-Booten – Kosten etwa 1,3 Milliarden Euro – will man nicht verzichten. Trotz des riesigen Schuldenberges und der drohenden Staatspleite werden keinerlei Einschränkungen bei den Militärausgaben von der EU und der deutschen Bundeskanzlerin verlangt. So wie im Nahen Osten werden die Waffen künftig vielleicht auch gegen das griechische Volk eingesetzt, wenn Proteste und Widerstände die Durchsetzung der Forderungen aus Deutschland und Europa bedrohen. Kapitalinteressen werden meistens mit Gewalt durchgesetzt. (PK)
Ein Artikel von Panagiotis Trajanou - Schöpfer der Theorie des Wassermanns – Erstveröffentlichung bei Lupo Cattivo – Quelle und Übersetzung ins Deutsche von eamb-ydrohoos.blogspot.de - mit der Bitte an alle Blogbetreiber diesen Artikel weiterzuverbreiten. Vielen Dank sagt Maria Lourdes!
Deutsch-griechische Beziehungen…Wenn das “Leidenschaftliche” der Liebe sich zu einem “unerlöschten” Hass verwandelt. - von Panagiotis Trajanou
Wie sind wir von der Liebe der Habsburgerin Sissy zu Schäubles Hass gekommen? Deutschland ist die europäische “Tochter”, die einst davon geträumt hat, sich als “Griechenland” zu präsentieren und dabei entpuppte sie sich als brutale “Megäre”, die Griechenland einem Martyrium aussetzt …Die ehrgeizige “Tochter”, die —seitdem sie sich ihrer Existenz bewusst wurde— sich dafür entschieden hat, DEM WOHL SCHWIERIGSTEM UND ANSPRUCHSVOLLSTEM VORBILD, DAS DIE WELT JEMALS ERBLICKT HAT, zu ähneln
Doch im Nachhinein entwickelte sich die Angelegenheit nicht so, wie sie es selbst gerne hätte, und so ist die aktuelle Sachlage entstanden. Die “Tochter” hat unglückliche Entscheidungen getroffen und DADURCH besteht die Gefahr, dass ihre Liebe und Bewunderung, sich direkt in einen blinden Hass verwandelt. Sie hat sich in Gesellschaft betrügerischer Leute eingelassen und ihre Liebe ist dadurch verblasst.
Das ist kein Seltsamer Vorgang für jemanden der in Kenntnis menschlicher Psychologie ist. Es passiert sehr oft, wenn man etwas zu sehr liebt und verzweifelt versucht dem Vorbild nach zustreben oder zu ähneln, und zum Schluss, wenn man dies nicht erreicht, sich die Liebe in Hass verwandelt …Man sehnt sich danach z.B. den Arztberuf zu ergreifen und aufgrund des Verfehlens von diesem Ziel, kann es zu einem Hass auf die gesamte medizinische Wissenschaft kommen.
Wir sprechen hier über ein Syndrom, welches denjenigen auszeichnet, der, aufgrund seiner unermesslichen Bewunderung seinem Idol gegenüber, Minderwertigkeitskomplexe entwickelt, aus denen dann Hass entsteht, begleitet von entsprechenden Taten, die letztendlich eine archaische Volksweisheit bestätigen, welche besagt: “Keiner ist so undankbar als derjenige, dem eine Wohltat zugute kam” oder …“Wohltaten gebären Undankbare”.
Diese Gedanken wirbeln im Kopf eines Menschen, der die tägliche Explosion der anti-hellenischen Stimmung im heutigen Berlin betrachtet. Für jemanden, der die deutsche Geschichte kennt, ist dieses Phänomen zumindest beeindruckend. Er wird von der überraschenden und fast unerklärlichen Ausbreitung dieses Phänomens und dessen andauernden Zuspitzung beeindruckt …Wir sind geneigt über eine hysterische Manie zu sprechen. In diesem Land, wo der griechische Geist ―wie nirgendwo in Europa― verehrt worden ist, dominieren nun verblendete Hassgefühle gegen das griechische Volk. Continue reading →
Wie endet das Märchen vom deutschen Zahlmeister? Wer bekommt das Geld für Griechenland? Ist die Eurorettung ein riesiges Finanzierungsprogramm für die Banken? Radio F.R.E.I. im Interview mit dem kritischen Ökonomen Prof. Helge Peukert.
Harald Schumann: Merkels Euro-Politik ist unverantwortlich und zynisch / Deutsche Unternehmen haben an Griechenland massiv mitverdient
Durch das Spardiktat hat sich die griechische Krise weiter verschärft. Der Schuldenstand ist seit 2010 von 143 % auf 153 % des BIP gewachsen statt zu sinken. Krankenhäuser und Schulen schließen, immer mehr Menschen sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Erstmals seit 1945 kehrt der Hunger ins Land zurück. Spätestens jetzt sei klar, so Harald Schumann, dass es unmöglich ist, sich aus einer solchen Krise herauszusparen. Die Griechenlandpolitik, wie sie die Regierung Merkel betreibt, sei daher unverantwortlich. Einseitige Schuldzuschreibungen an Griechenland seien zudem unangebracht. Deutsche Unternehmen hätten jahrelang an Griechenland massiv verdient, sowohl durch fragwürdige Waffenlieferungen in Milliardenhöhe als auch durch Korruption, wie der Fall Siemens zeigt. Ein Herausdrängen Griechenlands aus der Eurozone hätte katastrophale Folgen für die Griechen. Nach einen kurzen Trailer startet das Video…