Chrash-Warnung: „Verkaufen Sie alles!“

Die Royal Bank of Scotland schlägt Alarm. Mit drastischen Worten wendet sich die Bank an ihre Kunden und warnt sie vor einer verheerenden globalen Deflationskrise. Ihr Rat: „Verkaufen Sie alles!“ 

“Sell everything except high quality bonds. This is about return of capital, not return on capital. In a crowded hall, exit doors are small.”

Die RBS rechnet also mit Panik am Markt, wobei dann alle durch eine schmale Tür hinaus wollen.

Der Fehlstart der Börsen ins neue Jahr und die Ereignisse in China schrecken offenbar nicht nur Anleger auf, auch die Profis bekommen es mit der Angst zu tun. Erst korrigiert Goldman Sachs seine Prognose für 2016 dramatisch nach unten, dann warnt Morgan Stanley vor einem Öl-Crash auf 20 US-Dollar und jetzt mahnt auch die Royal Bank of Scotland (RBS) zur Vorsicht.

“…Das Epizentrum der Krise aber sei China. Das Land stehe vor einer gigantischen Kapitalflucht und müsse daher seine Währung dramatisch abwerten. Da würden auch weitere Lockerungen der Geldpolitik nicht weiter helfen…”, meint Andrew Roberts, Chef des Bereichs „credit“ bei RBS.

Andrew Roberts RBS: “China has set off a major correction and it is going to snowball. Equities and credit have become very dangerous, and we have hardly even begun to retrace the ‚Goldlocks love-in‘ of the last two years“.

Besonders negativ sieht Roberts den Markt in London, das anfällig für einen Negativschock sei. Der Ölpreis (Brent) werde bis 16 Dollar fallen.

Die RBS hatte bereits im November gewarnt, dass sich der Zustand der Weltwirtschaft dramatisch verschlechtere – seitdem aber hätten sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

Auswirkungen: Die nie dagewesene Verschuldung von Ländern in aller Welt ermöglicht dem Weltfinanzkartell eine Enteignung in großem Stil. Wie wird sie aussehen? Müssen wir mit einem globalen Crash rechnen? Mit Schuldenschnitten, Staatsbankrotten und Währungsreformen? Wie Sie, als einfacher Bürger, Ihr Geld schützen können – lesen Sie hier.

Fakt ist: Die Eurokrise ist da und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Währungsunion, wie wir sie kennen, nicht mehr existieren wird. Die Verschuldung der Staaten wird immer größer und die Inflation steigt. Die Menschen sind tief verunsichert, vertrauen der Politelite nicht mehr und haben berechtigte Angst um ihre Vermögen. Guter Rat ist also teuer. hier weiter

Linkverweise:

Weltmacht IWF- Chronik eines Raubzugs – In seinem bis zur letzten Seite fesselnden Buch beschreibt der Journalist Ernst Wolff, welche dramatischen Folgen die Politik der Erzwingung neoliberaler Reformen durch die Vergabe von Krediten für die globale Gesellschaft und seit Eintreten der Eurokrise auch für Europa und Deutschland hat: auf der einen Seite die Förderung von Hunger, Armut, Seuchen und Kriegen, auf der anderen die Begünstigung einer winzigen Gruppe von Ultrareichen, deren Vermögen derzeit ins Unermessliche wächst – alles im Namen der Stabilisierung des Finanzsystems. hier weiter

Modernes Bankensystem: Wenn der Kleinsparer mit eigenem Geld seine Bank retten soll. Die DWN Deutsche Wirtschafts Nachrichten berichten am 05.01.16 unter dem Titel „Modell für Europa: Banken-Crash führt zur Enteignung von Kleinsparern“ über eine Möglichkeit, Bankkunden an den Verlusten Ihres Instituts teilhaben zu lassen… hier weiter

Die Vernichtung Deutschlands – Millionen vergewaltigt…. Millionen ermordet…. Millionen gefoltert…. Millionen versklavt…. Egal, was du über den Zweiten Weltkrieg gelesen, was dir darüber erzählt worden ist oder was du davon zu wissen scheinst… vergiß es! Jetzt, zum ersten mal seit 70 Jahren, erfahre, was deine Eltern bzw. Großeltern durchgemacht haben… hier weiter

Es geht um alles! Es geht längst nicht mehr nur um eine Staatsschuldenkrise. Es tobt ein Wirtschaftskrieg um Europa und Deutschland. Denn die aktuelle Krise ist nicht nur das Ergebnis maßloser Staatsschulden, sie ist auch Ausdruck eines amerikanisch-europäischen Wirtschaftskrieges, der hinter den Kulissen tobt. hier weiter

»Verpiss dich, du Schlampe«   Beleidigungen wie diese erlebt sie beinahe täglich, meist in gebrochenem Deutsch hervorgebracht und begleitet von aggressiver Körpersprache und einer verächtlichen Mimik. Der mangelnde Respekt vor der Polizei im Allgemeinen und im Besonderen vor Frauen in Uniform wird an diesem Beispiel greifbar. In den Problemvierteln und den No-go-Areas der Großstädte herrschen muslimische Männer, die ihr antiquiertes Welt- und Frauenbild in Deutschland auch mit Gewalt verbreiten. Hier schildert eine Beamtin mit griechischen Wurzeln wahrlich erschreckende Szenen.

Gesund mit Ingwer – Ingwer als Heilmittel. Ingwer ist eine besondere Heilwurzel, die im Westen noch wenig genutzt wird. Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über ihre erstaunlichen Heilkräfte: Anwendungsmöglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge und… weiter hier

Wann ist ein Mann gut im Bett? Wie oft trauen wir Frauen uns eigentlich unsere Wünsche oder Vorstellungen dem Mann gegenüber auszusprechen? Viele Frauen trauen sich auch nicht, sich selbst anzufassen. Wussten Sie eigentlich, dass Sie Ihre erotische Anziehungskraft entscheidend selbst beeinflussen können? hier weiter

Spaziergänge mit Großvater – Das Wissen der Ältesten: Was ein Großvater seinem Enkelkind mit auf den Weg gab. Zauberhafte Erzählungen und wohltuende Weisheiten auf berührende – sowie vergnügliche Art kennenlernen… hier weiter

Liebe-ISST-Leben: Als liebende Mehrfach – Mutter, liebende Frau und liebender positiver Mensch, bin ich in meinem bewegten Leben durch Höhen und Tiefen gegangen. Dabei habe ich immer versucht, mir selbst treu zu bleiben und mich in kein vorgeschriebenes Schema pressen zu lassen… hier weiter

Wieder lesen ohne Brille – Einfache Übungen bei Altersweitsichtigkeit. Wenn das Lesen immer schwerer fällt, greifen viele Menschen automatisch zur Lesebrille. Dabei lässt sich Presbyopie oder Altersweitsichtigkeit durch gezieltes Üben meist ganz leicht beseitigen. Der erfolgreiche Sehtrainer Leo Angart stellt in diesem Buch Übungen vor… weiter hier

Seltsame Dinge passieren in der Weltpolitik, und besonders seit dem 11.9.2001 schreitet die aggressive Globalisierung voran. Was steckt dahinter? Gibt es wirklich Kräfte, die eine weltweite Kontrolle anstreben? hier weiter

Alpenschau -Wir dürfen alles, überall hinsehen, reisen, Meinungen äussern…nur in eine Richtung dürfen wir nicht sehen, denken, fühlen – wenn wir nicht wollen, Unmensch genannt zu werden. Versuchen Sie bitte, sich dieser Tatsache bewusst zu werden, wenn Sie in diesem Blog von Dingen lesen, von denen Sie nie gehört haben, die Ihnen unglaubwürdig erscheinen… hier weiter

Sie beherrschen die »Qualitätsmedien«, die, statt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren. Man nennt sie… die Blockwarte unserer neuen Zeit…. hier weiter

Die zehn Gebote Satans Die sogenannten Menschenrechte sind der komplette Gegenentwurf zu Gottes Zehn Geboten. Hervorgegangen aus den geheimen Versammlungen der Logen – der Synagoge Satans’! – konnten sie ihren diabolischen Charakter noch nie verleugnen. hier weiter

666 — Die Zahl des Tieres. Wer sie nicht tragen will, auf seiner Hand oder Stirn, der kann nicht mehr kaufen oder verkaufen! Wer sie aber trägt, bekennt sich damit zur Anbetung SATANS – ihm droht gemäß Apk 14, 9-10 die ewige Höllenstrafe! Die Rede ist von der Zahl des Tieres (Apk 13,16-18), der Zahl 666. Versteckt lauert sie hinter dem sogenannten EAN-Code, dessen Streifen längst fast sämtliche Konsumartikel schmücken. Mit wachsender Dreistigkeit bringt man sie nun auch offen ins Spiel:  hier weiter

Ein deutscher Banker packt aus… Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann sich ein nachhaltiges Einkommen aufzubauen, was über 1.500 Euro im Monat hinausgeht. In einer Welt voller Informationen kann man oft schlecht sagen, was jetzt wichtig oder unbrauchbar ist. hier weiter

Die unbekannte Seite des „Kampfes“ gegen den IS: US- und britische Multis finanzieren Islamischen Staat über verdeckte Schwarzmarkt-Ölkäufe

Die USA und Großbritannien führen zwar offiziell Krieg gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“, hohe politische Vertreter räumten nun jedoch ein, dass genau die gleichen Akteure, die vorgeben, den IS zu bekämpfen, ihn auch finanzieren, berichtet das Fachportal „Middle East Eye“. Vor allem laufe die zumindest indirekte Unterstützung des IS über bekannte US-amerikanische und britische Energiekonzerne, die im Rahmen von komplexen Dreiecksbeziehungen im großen Stil auf dem vom IS kontrollierten Ölschwarzmarkt in Irak und Syrien investieren.

Management Ölkonzerne

Dabei sollen regional vor allem die kurdische Regionalregierung, kurz KRG, im nordirakischen Erbil und der türkische Geheimdienst als staatliche oder halbstaatliche Akteure beim verdeckten Ölschmuggel mitgespielt haben. Quelle: RT

Im Gegenzug soll gar Kriegsgerät eingetauscht worden sein, vermuten kurdische, irakische und türkische Beamte. Die autonome Kurdenregion im Irak erhielt seit Ausbruch des Bürgerkrieges im letzten Jahr tausende Waffensysteme aus der Bundesrepublik Deutschland.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass westliche Waffen in die Hände des IS fallen. In Syrien gilt es mittlerweile als belegt, dass die sogenannten moderaten Rebellen für viel Geld vom Westen erhaltenes Kriegsgerät an den IS weiterverkaufen.

Insbesondere ein britisches Energieunternehmen erscheint in der Konfliktregion immer wieder namentlich nachverfolgbar im Zusammenhang mit dem IS: Genel Energy. Das auf dem Londoner Aktienmarkt gelistete Erdöl-Förderunternehmen mit Sitz in Jersey und einer Außenstelle in der Türkei steht im Irak unter Vertrag Barzanis, dem Präsident der autonomen Kurdenregion. Seit Jahren weitet Genel Energy seine Explorationsarbeiten und Produktion in den mehrheitlich kurdischen Regionen Iraks aus. Bereits heute besitzt das Unternehmen sechs Produktionsteilungsverträge, einschließlich Beteiligungen an den Ölfeldern: Taq Taq, Tawke und Chia Surkh.

General Energy PräsenzBesonders brisant sind die fragwürdigen Beziehungen von Genel Energy zu lokalen kurdischen Unternehmen, die als Zwischenhändler auftreten und aus IS-Gebiet stammendes Erdöl weiterverkaufen.
Auch die Zwischenhändler sollen den Segen von ganz oben der Kurdenregierung in Erbil erhalten haben.
Genel Energy wurde 2011 gegründet und vom Investitionsunternehmen Vallares finanziert.
Zu den Financiers gehörte auch ein prominentes Mitglied der Rothschild-Familie, der in Großbritannien geborene und in der Schweiz lebende Investor Nathaniel Philip Rothschild. Für das britische Unternehmen ist das Geschäft mit dem IS, das seine Fördermengen für einen Schleuderpreis auf den Markt wirft, eine Goldgrube.

Genel operiert in der Autonomen Region Kurdistan mit Unterstützung der britischen Regierung und ist eng verzahnt mit einer Londoner Parlamentsfraktion, die wiederum enge Beziehungen zur britischen und kurdischen Ölindustrie pflegt.

Diese dubiosen Beziehungen zwischen britischer und kurdischer Ölindustrie und Politik werfen erhebliche Fragen über einen Interessenkonflikt – vor allem im Zusammenhang mit dem vermeintlichen „Krieg gegen den Terror“ – Großbritanniens und der kurdischen Regierung auf. Offiziell suggerieren die Anti-IS-Mitglieder unnachgiebige Härte gegen die Sunnitenmiliz und dementieren vehement jegliche Verstrickungen in Geschäfte mit dem IS.

Lupo Cattivo Crowdfunding

lupo-cattivo-logo

Es ist genau dieser Augenblick gekommen, sich gemeinsam für das Wohl der Mitmenschen einzusetzen und auch endlich etwas zu bewegen. Gemeinnutz geht auch hier vor Eigennutz. Wir sind auf jede Unterstützung angewiesen, damit wir unser Ziel erreichen können. Um so mehr Menschen wir erreichen, desto größer ist die Chance, dass wir dieses Ziel erreichen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen würden. hier weiter

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Es geht um Öl – Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company gewonnen. Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens und der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus. hier weiter

Der Federstrich der Kolonialisten: Das Sykes-Picot-Abkommen – Seit 100 Jahren existieren im Nahen Osten Grenzlinien, die von zwei Diplomaten in einem Geheimdeal wie auf dem Reißbrett gezogen wurden. Das Sykes-Picot-Abkommen von 1916 ist für Islamisten eine Dauerkränkung durch den Westen. hier weiter

»Kare Inglise« – die mörderische „unsichtbare” Hand des britischen Imperiums – hier zum Video

1933: Das Kartell der Erdölgesellschaften – Vor allem die Engländer hatten sich mit einer 60jährigen Konzession im Iran den zweiten Platz im Ölgeschäft gesichert. Zudem standen den Europäern die politisch unsicheren russischen Ölfelder von Baku, die mit dem Kapital der Nobels und Rothschilds erschlossen wurden, und die Einrichtungen der Royal Dutch Company in Niederländisch-Ostindien zur Verfügung. hier weiter

Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. Die aufregende Geschichte des Erdöls, das in der Hand kalt kalkulierender Strategen zur Waffe um die Weltherrschaft wurde. hier weiter

Böse Gutmenschen – Die Waffen der bösen Gutmenschen sind die Tricks und Methoden der Geheimdienste, insbesondere der Stasi. Sie diskriminieren, diskreditieren und manipulieren Andersdenkende. Im schlimmsten Fall vernichten sie Existenzen. hier weiter

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Mit deutschen Steuergeldern: Adenauer-Stiftung mischt in der Ukraine kräftig mit

Vitali Klitschko gilt als politischer Ziehsohn der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die CDU-nahe Organisation spielte beim Sturz der Regierung Janukowitsch eine Schlüsselrolle. Finanziert wird die Adenauer-Stiftung größtenteils durch den Steuerzahler. Über die Zuteilung der Mittel entscheidet der Bundestag. Was genau mit den Steuergeldern der Deutschen in der Ukraine geschieht, ist nicht klar.

Klitschko
Der amtierende Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, wurde in Köln mit dem Adenauer-Preis geehrt.
Klitschko werde für sein „beispielloses Engagement für Frieden und Demokratie in der Ukraine“ ausgezeichnet, hieß es vom Kuratorium.

 

Dabei waren sowohl die Verleihung des Preises als auch die anschließende Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Köln keineswegs unumstritten, wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet.

„Herr Klitschko hat sich keineswegs für die europäische Einigung eingesetzt. Er hat sich mit Ultranationalisten und Faschisten verbündet und verharmlost dies bis heute“, zitiert der Kölner Stadtanzeiger die Linken-Politikerin Tanja Groß.

Ähnlich heftige Kritik schlug Klitschko bei den „Osnabrücker Friedensgesprächen“ entgegen, wie Telepolis berichtet. Dort versuchte die örtliche SPD seine Eintragung ins Goldene Buch der „Friedensstadt“ zu verhindern. Der SPD-Verband warf Klitschko vor, sich während der Maidan-Proteste mit der rechtsextremen Swoboda-Partei verbündet zu haben und die Rolle der Ultra-Nationalisten in der Ukraine zu verharmlosen.

Bei der „Friedensgesprächen“ spielte Klitschko den Einfluss rechtsextremer Kräfte in der Ukraine dann erneut herunter. Nazis auf dem Maidan seien ein russisches Propagandamärchen, so der Kiewer Bürgermeister. Faschisten hätten keine Bedeutung oder Macht in der Ukraine. Auch auf Nachfrage des Osnabrücker Publikums wollte Klitschko den ehemaligen Vize-Kommandeur des rechtsradikalen Asow-Batallions und neuen Chef der Polizeikräfte in Kiew, Vadim Troyan, nicht kennen.

Neben Klitschko war auch der Chef der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Hans-Gert Pöttering, in Osnabrück und leistete dem Kiewer Bürgermeister Rückendeckung. Der ehemalige Präsident des Europaparlaments warnte vor einem „deutschen Sonderweg“ bei der Lösung der Ukraine-Krise. Die Bundesrepublik müsse fest an der Seite ihrer transatlantischen Partner stehen. Die Ukraine müsse sich nun „entschlossen den westlichen Werten nähern“. Sie solle zwar auf „absehbare Zeit“ nicht in die Nato eintreten, langfristig solle die Ukraine aber EU-Mitglied werden, so Pöttering.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung gehört mit weltweit mehr als 70 Büros und Projekten in über 120 Ländern zu den einflussreichsten politischen Organisationen der Welt. Auf der Liste der mächtigsten Think Tanks der Welt, die jährlich von der Pennsylvania Universität erstellt wird, rangiert die KAS auf Platz 29, dicht gefolgt von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

Die Rolle der politischen Stiftungen ist es „politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Eliten, denen eine besonders wichtige Rolle bei der Etablierung demokratischer und marktwirtschaftlicher Strukturen zukommt, zu fördern“, zitiert das Politmagazin. Hintergrund aus einem Dossier der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Dieses Ziel könne „die regierungsoffizielle Außenpolitik aufgrund einer auch durch fundamentale völkerrechtliche Normen gebotenen Zurückhaltung kaum in vergleichbar direkter Weise“ verfolgen. Die politischen Stiftungen, die der Rechtsform nach eingetragene Vereine sind, operieren dagegen in einer rechtlichen Grauzone, wie der Spiegel bereits 1986 anmerkte.

Finanziert wird die Adenauer-Stiftung größtenteils durch den Steuerzahler. Über die Zuteilung der Mittel entscheidet der Bundestag. Demnach bestimmen die dort vertretenen Parteien über die Budgets der mit ihnen verbundenen Stiftungen – eine Praktik, die als „Selbstbedienung“ angeprangert wird und gegen die der Verfassungsrechtler von Arnim eine Klage in Karlsruhe betreibt. Im Jahr 2014 erhielt die KAS etwa 130 Millionen Euro der knapp 140 Millionen Euro Einnahmen von Bund und Ländern, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Rund 70 Millionen Euro davon wurden für „internationale Zusammenarbeit“ ausgegeben.

Ein erheblicher Teil dieser Summe dürfte auch in die Ukraine geflossen sein. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist eigenen Angaben zufolge seit 1994 in der Ukraine aktiv und hat dort mehr als 500 Projekte begleitet. Sie baute auch Klitschkos Partei, die „Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen“ (UDAR), durch gezielte „logistische Hilfe“ und Schulungen mit auf. Die pro-europäische Partei hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ukraine schnellstmöglich in die EU zu integrieren. Eine direkte Finanzierung durch die CDU-Stiftung streitet Klitschko jedoch ab. Er finanziere seine Partei vorwiegend durch Einnahmen aus Boxkämpfen.

Am Sturz der Regierung Janukowitsch war die CDU-nahe Organisation maßgeblich beteiligt. Als Janukowitsch seine Unterschrift unter das EU-Assoziierungsabkommen verweigerte, forderte die Konrad-Adenauer-Stiftung, „eine klare Botschaft aus Deutschland und Brüssel an Kiew“ zu senden. Sie unterstützte folglich alle Oppositionsparteien, die sich zu dem Abkommen mit der EU bekannten. Neben Klitschkos UDAR und Jazenjuks Vaterlands-Partei zählte die Adenauer-Stiftung im Juli 2013 auch die rechtsextreme Swoboda-Partei zu den drei „demokratischen Oppositionsfraktionen“, obwohl diese „ihre Anlehnung an die nationalsozialistische Ideologie der NSDAP nie verborgen hat“.

Es ist nicht das erste Mal, dass die KAS rechtsnationale oder rechtsextreme Parteien unterstützt, wenn es der Durchsetzung der eigenen politischen Ziele dient. So berichtete die Junge Welt, dass die Adenauer-Stiftung mit den rechtsradikalen „Grauen Wölfe“ in der Türkei kooperierte. Und auch in Honduras bildete sie die rechtskonservativen Unterstützer des Militärputsches aus.

Vor diesem Hintergrund erschien der KAS ein Bündnis mit den Rechtsradikalen in der Ukraine vielleicht notwendig, um Janukowitsch zu stürzen und ihren Favoriten Vitali Klitschko zu installieren. Doch entgegen dieser Bestrebungen erhielt Klitschko nach dem Umsturz keinen nennenswerten Posten in der Übergangsregierung. Die USA, die selbst über politische Think Tanks wie die National Endowment for Democracy (NED) rund 5 Milliarden Dollar in die „Demokratisierung“ der Ukraine investierten, konnten sich am Ende mit ihrem Favoriten Arseni Jazenjuk durchsetzen.

Nachdem Janukowitsch gestürzt und ein neuer Präsident im Mai 2014 gewählt wurde, trafen sich KAS-Deligierte aus Berlin mit den Parteispitzen der UDAR- und der Vaterlands-Partei – darunter auch die umstrittene Julia Timoschenko. Sie konnten sich dabei von der „nachhaltigen Wirkung der Arbeit des Auslandsbüros in der Ukraine“ überzeugen. So hat die Adenauer-Stiftung mit Altstipendiat Mykola Mowtschan, der heute stellvertretender Sportminister ist, einen direkten Draht zur Kiewer Regierung. Zudem ist die ehemalige KAS-Medienexpertin Zoya Kazanzhy inzwischen „Beraterin des Gouverneurs von Odessa“, wie die Organisation mitteilt.

Die Adenauer-Stiftung konzentriert sich in der Ukraine nun vor allem darauf, die westliche Reformagenda voranzutreiben. Analog zu den vom IWF verordneten „Strukturreformen“ sollen Schlüsselindustrien wie der Energiesektor privatisiert und Bereiche wie das Bankwesen modernisiert werden. Die ausländischen Berater – wie der ehemalige Präsident Georgiens Mikhail Saakashvilli oder SPD-Politiker Peer Steinbrück – sollen dabei „wichtige Impulse für den Reformprozess geben“.

Daneben versorgt die KAS die Öffentlichkeit mit „Argumenten“ im Propagandakrieg mit Russland, um die “Mythen der Rechtfertigung russischer Politik in der Ukraine-Krise” zu entkräften. Wie Telepolis berichtet, wurde dieser „Realitätscheck“ – in dem rechtsradikale Kräfte in der ukrainischen Regierung erneut marginalisiert werden – eins zu eins vom Auswärtigem Amt übernommen, das es dann an die Leitmedien verteilte.

Welche Projekte die KAS in der Ukraine in den letzten Jahren konkret unterstützt hat, ist ungewiss. Auch die Frage, welche Parteien dort finanzielle Zuwendungen erhalten und welche Rolle die Organisation bei den Maidan-Protesten einnahm, ist weiterhin unklar. Auch auf mehrfache Anfragen wollte sich die Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesen Fragen nicht äußern. Fest steht wohl nur, dass sie trotz aller Kritik an Vitali Klitschko festhalten wird. Der ehemalige Schwergewichts-Champion will auch in der Politik hoch hinaus, räumte auf einer Schulung der Adenauer-Stiftung aber ein: „Die ukrainische Politik ist im Vergleich zum Boxen ein Kampf ohne Regeln.“

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Linkverweise:

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Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. hier weiter

RT präsentiert die Höhepunkte des “Direkten Drahtes” mit Putin

RT präsentiert die witzigsten Fragen und Antworten aus den letzten Jahren des “Direkten Drahtes” mit dem russischen Präsidenten Putin. Z.B. ob Obama ihn retten würde, wenn er am Ertrinken wäre oder wann mit der nächsten “First Lady” zu rechnen sei.

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RT Deutsch

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Dies sind keine Phrasen oder krude Verschwörungstheorien – Das ist die Realität! Seit über einem Jahrhundert, war es das Hauptziel der USA und ihren Hintermännern, ein Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern! Noch nie wurde der Plan, Europa in einen neuen Konflikt mit Russland zu verwickeln, so deutlich vorgetragen, wie im folgenden Video. hier weiter

BIZ: Der Turmbau zu Basel – Alle zwei Monate treffen sich in Basel 18 Männer zu einem »Dinner«. Was nach einer Zusammenkunft gut gelaunter Herren klingt, ist tatsächlich eine konspirative Sitzung der mächtigsten Banker der Welt: der Vorsitzenden der »Bank für Internationalen Zahlungsausgleich« (BIZ). Seit geraumer Zeit ist Punkt 1 ihrer Agenda der Crash des globalen Finanzsystems. Die BIZ will den Kollaps herbeiführen, um die vollständige Kontrolle über die Finanzen der Welt zu erlangen! hier weiter

Ukraine ab 2019 kein Erdgastransitland für Russland mehr – Türkei profitiert

Auf der Valdai-Konferenz am vergangenen Montag trafen hochrangige Vertreter der europäischen und russischen Energiewirtschaft in Berlin zusammen, um die infolge der Ukraine-Krise schwieriger gewordenen Beziehungen zu diskutieren.

Nachdem die EU allerdings im Voraus beschlossen hatte, eine so genannte Europäische Energieunion – quasi ein auf den europäischen Kontinent bezogenes Kartell – zu gründen, deren Aufgabe es hauptsächlich sein werde, das russische Energieunternehmen Gazprom auf dem Kontinent preislich unter Druck zu setzen und schließlich dem Unternehmen die Konditionen zu diktieren, gehört die Ukraine nun selbst zu den großen Verlierern der aggressiven antirussischen Politik Brüssels. Russland jedenfalls scheint neue Wege zu gehen.

So erklärte der russische Energieminister Alexander Nowak am Montag, dass sobald die Pipeline „Turkish Stream“ fertiggestellt wurde, werde Russland seine Kunden in Zukunft hauptsächlich unter Umgehung der Ukraine über die Südflanke Europas beliefern. Die Ukraine verliert damit ihren Status als wichtiges Transitland sowie millionenschwere Einnahmen, die das Land im Angesicht der akuten Finanznot auch nach 2019 noch dringend bräuchte.

Zu den großen Gewinnern der Ukraine-Krise gehören damit die Türkei, die ohnehin den Status eines Energietransitlandes anstrebt und bereits heute aserbaidschanisches Erdgas an den Westen verkauft, aber auch Griechenland und die Balkanstaaten. Besonders erfreulich für Südosteuropa werden neben preislichen Vergünstigungen für die Konsumenten auch die zusätzlichen Einnahmen in den Staatskassen sein. / Quelle: RT

Linkverweise:

Putins Eurasien – Eurasische Wirtschaftsunion gegründet – In Astana, der Hauptstadt von Kasachstan unterzeichneten die Präsidenten von Kasachstan, Weißrussland und Russland Abkommen über die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion, die ab 1 Januar 2015 funktionieren wird. hier weiter

Obama: “Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand.” – Die USA wollen noch etwa 100 Jahre lang die führende Nation bleiben. Das erklärte Präsident Barack Obama am Mittwoch vor Absolventen der West-Point-Militärakademie in New York. hier weiter

Die 7 Schleier vor der Wahrheit – Der Weg zur Wahrheit führt durch sieben Illusionen. Sie sind wie Schleier, die uns vom Wesentlichen fernhalten. Sobald diese verstanden und gelüftet werden, wird alles im Leben einfacher und erfüllender: hier weiter

Brics-Länder starten Konkurrenz zu IWF und Weltbank – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben sich auf die Einrichtung einer gemeinsamen Entwicklungsbank geeinigt. Diese soll ein Gegengewicht zu IWF und Weltbank bilden, die von den USA und Europa dominiert werden. hier weiter

Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild) existiert, nur nicht alles! hier weiter

Balance of Power – Seit dem Mittelalter duldete England keine Vorherrschaft in Festlandeuropa durch nur eine einzige Macht. Englands unzeitgemäßes Festhalten an seiner überholten Politik der ›Balance of Power‹ führte zum Jahrhundertkrieg gegen Deutschland. hier weiter

Schmutzige Kriege: Wie die USA die Welt zum Schlachtfeld erklärt – Nach seinem Bestseller über die Söldnerarmee „Blackwater” legt Enthüllungsjournalist Jeremy Scahill erneut eine bahnbrechende Investigation zur US-Kriegsführung vor. hier weiter

Immer das gleiche Spiel – Manipulation statt Information – Propaganda statt Aufklärung – Washington und seine britischen und französischen Marionettenregimes sind dabei, ein weiteres Mal ihr verbrecherisches Wesen zu enthüllen. Das Image des Westens als Kriegsverbrecher ist kein Propagandaimage, das von den Feinden des Westens geschaffen wurde, sondern das Bild, das der Westen von sich selbst gezeichnet hat. hier weiter

Nur wer sich vorbereitet hat eine Chance! Wusstest Sie, dass es 3 unverkennbare Anzeichen für eine Globale Krise gibt (Eine Krise, die zwischen 150 Tagen und 2 Jahren anhält). Diese 3 klaren Anzeichen sind bereits in 16 von 28 EU Staaten aufgetreten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich auf das restliche Europa ausweiten. hier weiter

Bevor Du Dich erschießt, lies dieses Buch! Dieses Buch ist ein Kraftpaket und macht unbeschreiblich viel Mut, sich selbst nicht aufzugeben, sondern solche »Krisen« als Chancen zu sehen, den Sinn dahinter zu verstehen, das Leben neu in die Hand zu nehmen und nochmals neu durchzustarten. hier weiter

Westliche Volkswirtschaften durch niedrigen Ölpreis zunehmend unter Druck

Am Dienstagnachmittag ist der Preis für Rohöl an den Rohstoffbörsen weiter abgestürzt. Mit 48,93 Dollar pro Barrel für US-Rohöl erreichte er den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2009, als die weltweite Finanzkrise die Preise in den Keller rasseln ließ. Heute zog Brent nach und fiel ebenfalls unter die 50-Dollar-Marke.

Seit dem Sommer sind die Notierungen damit um mehr als die Hälfte eingebrochen. Im Juli 2008 hatte der Ölpreis mit 147,50 US$ pro Barrel seinen bisherigen historischen Höchststand erreicht. In den Monaten vor dem massiven Einbruch lag er über längere Zeit hinweg stabil bei mehr als 100 US-Dollar.

Allerdings ist der derzeitige Preis immer noch hoch, wenn man ihn mit den weniger als 10 US-Dollar pro Barrel vergleicht, die vor 1974 üblich waren. Erst Ende der 1970er Jahre begann sich der Ölpreis bei etwa 30 US-Dollar einzupegeln, erst seit 2005 liegt er stabil über 50. Experten gehen von einem immer noch existierenden Überangebot auf dem Weltmarkt aus, in der ersten Hälfte des Jahres 2015 soll dieses nicht weniger als 1,5 Millionen Barrel pro Tag zu viel betragen.

Ölpreis erstes Mal seit 2009 runter auf $50! http://t.co/pzIbqhXyiupic.twitter.com/2AooDJqqPJ

— Helge Fahrnberger (@Helge) January 5, 2015

Verbraucher freuen sich über die sinkenden Preise an den Tankstellen, die Europäische Zentralbank ist aber darüber besorgt, dass es zu einer zunehmenden Erlahmung des Wirtschaftslebens und zu deflationären Tendenzen kommen könnte. Sie wird wohl weiterhin die Druckmaschinen anwerfen und auf diese Weise die Bildung der nächsten Blase begünstigen. Es bleibt abzuwarten, ob Verbraucher und Firmen in der Eurozone die niedrigen Energiepreise für mehr Investitionen nutzen werden oder ob Konsum und Investitionen ausbleiben und weitere Preisrückgänge zu einer verheerenden Schrumpfung der europäischen Wirtschaft führen werden.

Aber auch in den USA macht sich zunehmend Sorge breit über die möglichen Folgen der Entwicklung. Hatte in Washington anfangs mehr als nur klammheimliche Freude darüber geherrscht, dass der Preisverfall den geopolitischen Rivalen Russland vor gravierende haushaltspolitische Probleme stellt, drohen nun Unwägbarkeiten in eigener Sache. So ist es offensichtlich, dass Saudi-Arabien, im letzten Jahr infolge des Fracking-Booms in den USA von der Spitze der weltweit größten Ölproduzenten gestoßen, die nunmehrige Situation nutzen möchte, um die nicht selten mit billigen Krediten finanzierten Fracking-Unternehmen durch einen gnadenlosen Preiskampf vom Markt zu fegen.

Während Saudi-Arabien nach eigenen Angaben auch mit niedrigen Preisen immer noch Gewinne macht, drohen in den USA Insolvenzen und Zahlungsausfälle in der Energiewirtschaft. Eine Marke von 60 Dollar gilt als jene, welche die meist privaten Fracking-Unternehmen gerade noch marktfähig halten würde. 50 Dollar wäre hingegen ein Level, das diese unwirtschaftlich erscheinen lassen würde. Auch die Ölsandförderung in Kanada gerät durch den Preisverfall zunehmend unter Druck. Man rechnet in den USA allerdings auch damit, dass auch die Saudis dieses Spiel nicht unbegrenzt durchhalten werden. Und die Forschung nach günstigeren und effizienteren Produktionsmethoden geht weiter.

Linkverweise:

Wir sind die Guten – Was geht Deutschland die Ukraine an? Und wie kommt es, dass ein gescheitertes Abkommen mit der EU zu einer der gefährlichsten Krisen führte, die Europa in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat? Alles Putins Schuld? Zieht er allein die Fäden, kompromiss- und rücksichtslos? hier weiter

Es geht um Öl – Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company gewonnen. Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens und der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus. hier zum Film

Wer stürzte Saddam? Fast drei Jahre vor den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedete der amerikanische Kongress den Iraq Liberation Act. Im März 2003, achtzehn Monate nach den Anschlägen, begann der von den Vereinigten Staaten geführte Krieg gegen den Irak, um dessen Diktator Saddam Hussein zu stürzen. hier weiter

Mit der Ölwaffe zur Weltmacht – Nichts hat die Geschichte der letzten hundert Jahre so geprägt wie der Kampf um die Kontrolle der Weltölreserven. hier weiter

Schmutzige Kriege – Dirty Wars – Machen die USA die »Welt zum Schlachtfeld«? Jeremy Scahill ist ein weltweit anerkannter US-amerikanischer Journalist und Filmproduzent mit zahlreichen Auszeichnungen für seine Aufklärungswerke. Bekannt wurde er durch sein Buch Blackwater: Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt. Im vergangenen Jahr produzierte er dann den Film Schmutzige Kriege: hier 

Das eurasische Schachbrett – Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Russlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue »Great Game« – der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens – seine Darstellung. hier weiter

Wehe dem – der nicht nach “Rothschild’s Pfeife” tanzt! Muammar Gaddafi – Colonel Gadaffi hat sich geweigert, eine Marionette der Rothschildbankers ODER des angloamerikanischen, von Konzernen bestimmten militärischen Empires zu werden. Was mit ihm passierte ist vielen noch in schauriger Einnerung. hier weiter

Gekaufte Journalisten – Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert. hier weiter