Wie “rührend” sich der Qualitätsjournalismus bemüht. . .

Wer Taschentücher sucht, sucht keine Antworten!
Eine Amerikanerin, die so gut wie obdachlos war, der der Mann abgehauen ist
und die kein Geld mehr hatte, wurde im letzten Jahr schwanger.

Die Frau fand das relativ unpassend und entschloss sich dazu,
Adoptiveltern für ihr Baby zu suchen.
Nach kurzer Zeit fand sich ein Paar.

Baby

Zum Geburtstermin reisten die künftigen Eltern an. Nun kam das Kind aber mit einer Behinderung zur Welt, die Adoptiveltern suchten das Weite, man wurde sich nicht handelseinig.

»Dann geschah ein rührender Moment«: Die Kindesmutter »entschied, ihr Kind zu behalten.« So berichtet es »Spiegel Online« und nennt das ganze eine »rührende Geschichte«.

Rührung – das ist es, was heute den kritischen Journalismus ersetzt hat.
Die Rührung ersetzt den Faktenbezug.
Und das zeigt letzten Endes auch, dass wir mit der Kritik an Missständen völlig gebrochen haben. Missstände taugen nur noch als herzbrechende Story, nicht mehr als Aufhänger für Gesellschaftskritik.

Man hätte viel zur Konstellation dieses Szenarios schreiben können. Schon alleine aus der sozialstaatlich geprägten Warte eines Europäers heraus. Wenn es darum geht, den kulturellen Unterschied zu Völkern aus Erdteilen herauszuarbeiten, die wir als rückständig erachten, legt man doch journalistisch betrachtet auch gerne mal ein wenig Eurozentrismus an den Tag. Hier nicht, hier ist Rührseligkeit geboten, nichts Konkretes zum Leben in den States, in denen man zwecks Absicherung seines eigenen Glückes Schmied zu sein hat. Neoliberales Elysium.

Am Ende müsste man bei so einer Story noch den Bogen zu Bernie Sanders spannen. Aber indem man es rührend findet, dass die größte Not bei den Schwächsten der Gesellschaft ab und an doch ein gutes Ende nehmen kann, bleibt der gute Freund hinterm Teich halt doch ein Land, dem man »Unrechtsstaat« nicht aufs Revers picken sollte. Rechtsruck hin, Trump her.

Letztlich ist es doch so, dass sich der moderne westliche Mensch, seit Generationen in Fragen von Ökonomie und Gesellschaft liberalistisch indoktriniert, in einer Geschichte von einer Schwangeren, die auf der Straße landet und die auf sich derart allein gestellt bleibt, dass die Adoption einen Ausweg verspricht, nichts Kritikwürdiges erkennen kann. Er hat es quasi verlernt, sich in solchen Fragen zu empören.

Oh, Empörung ist mitnichten ausgestorben! Sie hat sich verlagert. Man lasse einen Schiedsrichter nur mal einen Elfer nicht gewähren, dann empört man sich lautstark und will Konsequenzen. Aber bei Armut, Obdachlosigkeit, bei Schutzlosigkeit, bei all diesen Folgen des schlanken Staates, da ist der Empörungsimpuls weg. Solche Geschichten taugen nur noch als Unterhaltung, als kleine Spalte zur Grundlagenschaffung positiver Energien, als Aufsteiger- und Alles-wird-gut-Erzählung. Ganz nach dem Muster, dass es immer eine Lösung gibt, dass stets ein Lichtlein daherkommt, wenn es nicht mehr zu gehen scheint.

Im Zuge des Attentates von Orlando berichtete ein deutscher Journalist, dass die »Solidarität funktioniert«. Zu der Erkenntnis kam er exklusiv für  »Spiegel Online«. Wieder so was Rührendes in jenen digitalen Blättern. Und immer erst, wenn es zu spät ist, wenn die Katastrophe schon eingetreten ist. Dann findet sich immer einer, der was Ergreifendes fürs Herz parat hat.

Alles gut in good old America, selbst in Zeiten des Elends funktioniert die dortige Zivilgesellschaft und ist solidarisch. Sie solidarisiert sich gegen den Schwulenhass der Moslems. Die Homophobie der weißen zornigen Männer, die Ablehnung schwuler und lesbischer Menschen von Seiten der Republikaner, all das kaschiert so eine rührende Geschichte, die jegliche Gesellschaftskritik negiert.

Wer gerührt ist, der will sich die Nase putzen und sucht Taschentücher, wo er nach Antworten suchen sollte. Die rührende Geschichte beruhigt die Gemüter, denn sie macht Hoffnung in einer globalen Lage, in der die Umverteilungshemmnisse hoffnungslose Reaktionen beschwört.

Rührend, wie rührend sich der Qualitätsjournalismus immer wieder bemüht, das kleine Glück im großen Unglück zu finden.

Quelle: Geschrieben von Roberto De Lapuente bei ad-sinistram


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Merkel-Deutschland hat das eigene Volk vergessen!

Frau Merkel hat einen Eid geleistet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren. Die Realität sieht ganz anders aus! Die Zerschlagung Deutschlands auf alle Zeiten hinaus ist Programm. Wir werden übervölkert und sinken in die Minderheit im eigenen Land. In unseren Städten entstehen Parallelwelten, in denen der Koran regiert. Unglaubliches geschieht in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern.

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Dreihunderttausend obdachlose Menschen interessieren keinen Politiker, aber jeder Flüchtling und die Sozialschmarotzer aus den glorreichen Ostgebieten der erweiterten EU erregen bei Merkel und Konsorten das Bedürfnis, ihnen ein angenehmes Leben in unserem Land zu bescheren. Merkel-Deutschland denkt nur an die anderen – und vergisst das eigene Volk!

Man macht sich ausschließlich Gedanken darüber, wie man die Flüchtlinge jetzt im Winter angenehm unterbringt.  Milliarden werden für die Invasoren vom Bund locker gemacht, und in Deutschland leben gut 2,8 Millionen Kinder in absoluter Armut. Unsere unfähigen Politiker denken nur noch an das Wohlbefinden der Migranten, unsere eigenen Kinder bleiben dabei auf der Strecke.

Die ganze Wahrheit über ein vergessenes Volk….

HIER WEITER!


Linkverweise:

Bauernopfer Merkel – Wird Merkel die Kanzlerin stürzen? Angela Merkels “Wir schaffen das” ist bereits längst abgeschafft. Die Zahl der “Wutbürger” wächst – sie merken, dass sich das System in dem sie leben immer mehr zu ihrem Nachteil entwickelt. Die Wut kommt aus vielen unterschiedlichen Richtungen… hier weiter

Spaziergänge mit Großvater – Das Wissen der Ältesten: Was ein Großvater seinem Enkelkind mit auf den Weg gab. Zauberhafte Erzählungen und wohltuende Weisheiten auf berührende – sowie vergnügliche Art kennenlernen… hier weiter

Millionen von Menschen werden einen Großteil ihrer Ersparnisse verlieren! – Die nie dagewesene Verschuldung von Ländern in aller Welt ermöglicht den Weltfinanz-Verbrechern eine Enteignung in großem Stil. Wie wird sie aussehen? Müssen wir mit einem globalen Crash rechnen? Mit Schuldenschnitten, Staatsbankrotten und Währungsreformen? hier die brisanten Erkenntnisse>>>

Seltsame Dinge passieren in der Weltpolitik, und besonders seit dem 11.9.2001 schreitet die aggressive Globalisierung voran. Was steckt dahinter? Gibt es wirklich Kräfte, die eine weltweite Kontrolle anstreben? hier weiter

Alpenschau -Wir dürfen alles, überall hinsehen, reisen, Meinungen äussern…nur in eine Richtung dürfen wir nicht sehen, denken, fühlen – wenn wir nicht wollen, Unmensch genannt zu werden. Versuchen Sie bitte, sich dieser Tatsache bewusst zu werden, wenn Sie in diesem Blog von Dingen lesen, von denen Sie nie gehört haben, die Ihnen unglaubwürdig erscheinen… hier weiter

Sie beherrschen die »Qualitätsmedien«, die, statt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren. Man nennt sie… die Blockwarte unserer neuen Zeit…. hier weiter

Trutzgauer-Bote – Wenn Sie schon immer gespürt haben, daß in unserer jetzigen “besten aller Welten” etwas prinzipiell verkehrt läuft und daß in Bezug auf viele Dinge, welche uns von den qualitätsfreien Medien dargestellt werden, das Gegenteil wahr ist, dann sind Sie hier genau richtig. hier weiter

Liebe Leser – Es ist uns gelungen, in einer Schweizer Bibliothek einen kleinen Schatz zu heben: Eines von insgesamt nur fünf gebundenen Exemplaren eines 1937 in Deutschland nicht veröffentlichten Werkes – mehr dazu hier.

Der-Bondaffe – Der Blog mit der etwas anderen Sicht auf die Welt der Börsen, der Finanzen und der Wirtschaft – hier weiter

Was wir tun können, um uns aus den Klauen der Geheimen Weltregierung zu befreien und Europa und die Welt wieder zu einem friedlichen Ort zu machen, erfahren Sie hier.

Der Nachtwächter – Hier finden Sie aktuelle, umfangreiche Informationen und Meinungen, die im Mainstream so entweder gar nicht, oder erst Wochen später dort behandelt werden… hier weiter

Wie die Spinne ihr Netz, spinnt die Elite ihre weltweiten Pläne zur Depopulation und zur genetischen Manipulation der Menschen! In Zahlen ausgedrückt, bedeutet dies eine Reduktion, von heute ca. 7 Mrd., auf gerade mal noch 500 Mio. Menschen weltweit. Die Mittel die JENE dafür verwenden, finden Sie hier…

Exklusivreport – Ob ARD, ZDF oder Bild: Nie wurden wir dreister manipuliert als heute. Wussten Sie, dass öffentlich-rechtliche TV-Bosse dank Ihrer GEZ-Gebühren mehr verdienen als die Bundeskanzlerin? hier weiter

Was tun, wenn man bedroht wird und wie kann man sich wirksam zur Wehr setzen? Das Pfefferspray ist dabei ein gutes Hilfsmittel: Es ist klein, handlich und ist auch vom Laien unter Stresssituationen leicht anzuwenden. hier weiter

Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. hier weiter

Amerikas Abstieg in die Armut

Wirtschaftlich, sozial, politisch, rechtlich, verfassungsmäßig und im Umweltbereich sind die Vereinigten Staaten von Amerika zusammengebrochen. Quelle: Paul Craig Roberts – antikrieg.com

Das Land, das heute existiert, ist nicht einmal mehr ein Abklatsch des Landes, in das ich geboren worden bin. In diesem Artikel werde ich auf Amerikas wirtschaftlichen Zusammenbruch eingehen. In später folgenden Artikeln werde ich weitere Aspekte des Zusammenbruchs Amerikas behandeln. Wirtschaftlich ist Amerika in die Armut abgestiegen. Peter Edelmann sagt: „Schlecht bezahlte Arbeit ist allgemein verbreitet.“ Im heutigen Amerika der „Freiheit und Demokratie“ ist ein Viertel der Werktätigen an Arbeitsplätzen beschäftigt, an denen sie weniger als $22.000 verdienen, die Armutsgrenze einer vierköpfigen Familie. Einige dieser schlecht bezahlten Personen sind junge Collegeabgänger mit Schulden aus Studienkrediten, welche gemeinsam mit drei oder vier weiteren, die sich in der selben desperaten Situation befinden, die Wohnung teilen. Weitere solche Menschen sind Alleinerzieher, nur mehr ein medizinisches Problem oder den Verlust des Arbeitsplatzes weit von der Obdachlosigkeit entfernt.

Andere haben vielleicht die Universität mit dem Doktortitel abgeschlossen und unterrichten als außerordentliche Professoren für $10.000 im Jahr oder weniger. Bildung wird noch immer als ein Weg aus der Armut propagiert, ist aber zunehmend ein Weg in die Armut oder in den Militärdienst. Edelmann, der diese Themen untersucht, berichtet, dass 20,5 Millionen Amerkaner über Einkommen von weniger als $9.500 im Jahr verfügen, was der halben Armutsgrenze einer dreiköpfigen Familie entspricht.

Für sechs Millionen Amerikaner besteht das einzige Einkommen in Lebensmittelmarken. Das heißt, dass sechs Millionen Amerikaner auf der Straße oder unter Brücken oder bei Verwandten oder Freunden leben. Hartherzige Republikaner schimpfen noch immer über die Sozialhilfe, aber Edelmann sagt, dass „die Sozialhilfe so gut wie abgeschafft ist.“ Meiner Meinung als Wirtschaftswissenschafter nach ist die offizielle Armutsgrenze schon lange überholt. Dass drei Menschen mit $19.000 im Jahr auskommen können, ist weit hergeholt. Bedenkt man die Kosten für Miete, Strom, Wasser, Brot und Fast Food, kann ein Mensch in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht mit $6.333,33 im Jahr auskommen. Das geht vielleicht in Thailand, bis der Dollar zusammenkracht, aber nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Wie Dan Ariely (Duke University) und Mike Norton (Harvard University) empirisch nachgewiesen haben, besitzen 40% der Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika, und zwar diejenigen, die weniger gut dran sind, 0,3% – das sind drei Zehntel von einem Prozent – des Vermögens des Landes. Die Amerikaner im dritten und vierten Quintil – im wesentlichen Amerikas Mittelklasse – besitzen nur 15,7% des Vermögens des Landes. Eine dermaßen ungleiche Einkommensverteilung ist ohne Beispiel in der wirtschaftlich entwickelten Welt. Konfrontiert mit einem derartigen Missverhältnis in der Verteilung von Einkommen und Vermögen, einem Missverhältnis, das offenkundig ein dramatisches Problem darstellt für Wirtschaftspolitik, politische Stabilität und die großräumige Steuerung der Wirtschaft, hätten zu meiner Zeit die Demokraten Korrekturen verlangt und die Republikaner hätten widerwillig zugestimmt.

Aber nicht mehr heute. Beide politischen Parteien prostituieren sich für Geld. Die Republikaner glauben, dass das Leiden der armen Amerikaner den Reichen nicht genügend hilft. Paul Ryan und Mitt Romney stehen für die Abschaffung jedes Programms für die Bedürfnisse der, wie Republikaner sie verhöhnen, „nutzlosen Esser.“ Die „nutzlosen“ Esser sind die arbeitenden Armen und die ehemaligen Angehörigen der Mittelschicht, deren Arbeitsplätze ausgelagert worden sind, damit Konzernvorstände viele Millionen an Leistungsprämien und ihre Aktionäre Millionen Dollars an Kapitalgewinnen verbuchen konnten. Während eine Handvoll Vorstände sich an Yachten und Playboy-Playmates erfreuen, kommen zig Millionen Amerikaner kaum über die Runden.

In der politischen Propaganda sind die „nutzlosen Esser“ nicht nur eine Belastung für die Gesellschaft und für die Reichen. Sie sind Blutegel, die die ehrlichen Steuerzahler zwingen, für die vielen Stunden gemütlicher Muße zu bezahlen, in denen sie das Leben genießen, Sportveranstaltungen besuchen und an Forellenbächen fischen, während sie ihre Habseligkeiten in Plastiktaschen herumtragen oder ihre Körper für den nächsten McDonald Burger verkaufen. Die Konzentration von Reichtum und Macht liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika von heute weit jenseits dessen, was sich meine Wirtschaftsprofessoren in den 1960ern hätten vorstellen können. In vier der besten Universitäten der Welt, die ich besucht habe, herrschte die Meinung, dass der Wettbewerb in einem freien Markt großen Missverhältnissen in der Verteilung von Einkommen und Vermögen vorbeugen würde. Wie ich lernen sollte, beruhte dieser Glaube auf einer Ideologie, nicht auf der Wirklichkeit. 

Im falschen Glauben an die Vollkommenheit des freien Marktes deregulierte der Kongress die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, um einen freien Markt zu schaffen. Die unmittelbare Folge war, dass zu jedem bis dato verbotenen Mittel gegriffen wurde, um die Monopolisierung voranzutreiben, um finanziellen und anderen Betrug zu begehen, um die produktive Basis der Einkommen der amerikanischen Konsumenten zu zerstören und Einkommen und Vermögen dem einen Prozent zufließen zu lassen. Die „demokratische” Clinton-Administration war wie die Bush- und Obama-Administrationen verleitet von der Ideologie des freien Marktes. Clintons Ausverkäufe an das Große Geld beendeten im Prinzip die Hilfe für Familien mit abhängigen Kindern. Aber dieser Ausverkauf von ums Überleben kämpfenden Amerikanern genügte nicht, um die republikanische Partei zufriedenzustellen. Mitt Romney und Paul Ryan wollen jedes Programm kürzen oder einstellen, das verarmte Amerikaner vor Hunger und Obdachlosigkeit abpolstert.

Die Republikaner behaupten, dass der einzige Grund, aus dem Amerikaner sich in Not befinden der ist, dass die Regierung mit Steuergeldern Amerikaner finanziert, die nicht arbeiten wollen. Die Republikaner sehen das so, dass das Sozialhilfegesindel es sich mit unseren Steuerdollars gut gehen lässt, während wir schwer Arbeitenden unsere Freizeit und die Zeit mit unseren Familien opfern. Diese widersinnige Ansicht, unter der die Konzernvorstände ihre Einkommen maximieren, indem sie Mittelschicht-Arbeitsplätze von Millionen von Amerikanern ins Ausland verschieben, hat Amerikaner in Armut gestürzt und Städte, Bezirke, Bundesstaaten und die Bundesregierung ihrer Steuerbasis beraubt, was zu Bankrotten auf Bundesstaats- und lokaler Ebene und massiven Budgetdefiziten auf Bundesebene geführt hat, die den Wert des Dollars und seine weltweite Rolle als Reservewährung bedrohen.

Die wirtschaftliche Zerstörung Amerikas bescherte den Megareichen viele Milliarden Dollars, mit denen sich das Leben und sein hochpreisiges Zubehör genießen lässt, wo immer die Megareichen das wünschen. Mittlerweile, weit weg von der französischen Riviera, deckt sich die Heimatlandsicherheit mit ausreichend Munition ein, um enteignete Amerikaner unter Kontrolle zu halten.