Lange geplant: War Libyen-Einsatz Beginn des Dritten Weltkriegs?

Der Krieg gegen Libyen begann wenige Tage nach der Katastrophe von Fukushima. Er war Teil umfassender militärischer US-Planungen im Nahen und Mittleren Osten und Zentralasiens. Prof. Michel Chossudovsky - info.kopp-verlag.de

Den wenigsten dürfte bekannt sein, dass ein kompromissloser Krieg gegen das Gaddafi-Regime  bereits mehr als 20 Jahre lang von den Strategieplanern des Pentagon angedacht worden war. Wie passt der Krieg gegen Libyen in die breitangelegten Militärplanungen der USA und der NATO? Und welche Rolle spielt der Plan des immer noch möglichen Einsatzes von Kernwaffen?

Bis vor Kurzem ließen sich folgende drei Konfliktgebiete für die USA unterscheiden: Afghanistan und Pakistan (der sogenannte AfPak-Krieg), der Irak und PalästinaZu den genannten Kriegsschauplätzen ist ein vierter in Nordafrika hinzu gekommen. Diese Entwicklung birgt die Gefahr einer militärischen Eskalation in einem geografisch enorm ausgedehnten Gebiet. Diese vier Kriegsschauplätze stehen in einem inneren Zusammenhang. Sie sind Teil einer großangelegten Konfliktregion, die sich von Nordafrika über den Nahen und Mittleren Osten unter Einschluss eines großen Teils des Mittelmeerraums erstreckt und Afghanistan und Nord-Pakistan einschließt, die im Osten an China angrenzen. Entfaltet sich hier ein Szenario für einen Dritten Weltkrieg? Wurde über den Einsatz von Kernwaffen in Nordafrika nachgedacht?

Was die Nukleardoktrin angeht, so lässt sich die Vorstellung eines von den USA geführten oder unterstützten präemptiven Nuklearschlags auf einige Länder oder so genannte »Schurkenstaaten«, zu denen auch Libyen gerechnet wird, anwenden. Ein Präemptivschlag ist sozusagen eine »antizipierende Selbstverteidigung«; im Unterschied zum Präventivkrieg muss bei einem Präemptivschlag keine vorherige Aggression stattgefunden haben oder nachweisbar bevorstehen. Ein kompromissloser Krieg gegen das Gaddafi-Regime wurde bereits mehr als 20 Jahre lang von den Strategieplanern des Pentagons angedacht. Darüber hinaus war Libyen das erste Land, das für einen Präemptivschlag unter Einsatz taktischer Nuklearwaffen vorgesehen war.

Der Plan der Regierung Clinton, Libyen nuklear anzugreifen, kam in aller Offenheit auf einer Pressekonferenz des US-Verteidigungsministeriums im Jahr 1996 zur Sprache: Die Luftwaffe würde die bunkerbrechende Atombombe B61 Modell 11 gegen die vermuteten libyschen in unterirdischen Bunkern befindlichen Chemiewaffenfabriken bei Tarhunah einsetzen, wenn der Präsident entscheidet, dass die Fabrik zerstört werden müsse: »Wir können Tarhunah nicht mit konventionellen Waffen ausschalten«, erklärte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium Harold P. Smith gegenüber Associated Press. Die B61-11 wäre »die Waffe der Wahl«, sagte er gegenüber Jane’s Defence Weekly.

In einer Erklärung vor dem Senatsausschuss für auswärtige Angelegenheiten hatte Clintons Verteidigungsminister William Perry bestätigt, dass »sich die USA gegenüber Ländern [wie zum Beispiel Libyen], die über chemische und biologische Waffen verfügen, den Einsatz von Kernwaffen offenhalten«. Das Verteidigungsministerium suchte nach einer kurzfristigen Möglichkeit, die B61-11 in einem wirklichen Land zu »testen«, und dieses Land sollte Libyen sein: »Noch bevor die B61-11 produziert wurde, war Libyen als potenzielles Ziel auserkoren worden.«

Als sich dieser Plan zur Bombardierung Libyens aus dem Jahr 1996 nicht umsetzen ließ, wurde das Land dennoch nicht von der »schwarzen Liste« möglicher Ziele gestrichen: Bis zum heutigen Tag bleibt Libyen potenzielles Ziel eines präemptiven (»defensiven«) Nuklearschlags. Wie William Arkin Anfang 2002 enthüllte, »hatte die Regierung Bush in einem Geheimpapier … das Pentagon angewiesen, Eingreifpläne für den Einsatz von Kernwaffen gegen mindestens sieben Länder auszuarbeiten. Zu diesen Ländern gehörten neben Russland und der Achse des Bösen – dem Irak, dem Iran und Nordkorea – auch China, Libyen und Syrien.«

Operation Odyssey Dawn – Nuklearwaffen gegen Libyen?

Wie real ist diese Gefahr? Wurde das Vorhaben, Libyen mit Nuklearwaffen anzugreifen, endgültig zu den Akten gelegt oder wird Libyen immer noch als potenzielles Ziel eines nuklearen Angriffs in Betracht gezogen? Die Luftangriffe auf Libyen begannen am 19. März 2011. Amerika setzte dazu seinen fledermausartig geformten Tarnkappenbomber B-2 Spirit ein, der vom Luftwaffenstützpunkt Whiteman im US-Bundesstaat Missouri aus startete. Der als »tödlich und effektiv« beschriebene B-2 wurde für »humanitäre Kriegsführung« eingesetzt.

Knapp zwei Wochen nach Beginn der Kampfhandlungen kündigte das Pentagon Tests der Atombombe B61-11 an, bei denen die gleichen Tarnkappenbomber vom Typ B-2 zum Einsatz kommen sollten, die seit Beginn des Kriegs in Libyen im Rahmen der Operation Odyssey Dawneingesetzt wurden. Der Tarnkappenbomber B-2 Spirit ist von der amerikanischen Luftwaffe als das »Trägerflugzeug« der Atombombe B61-11 ausgewählt worden. Diese zeitlich so trefflich passenden Tests betrafen die eingebaute Ausrüstung und die Funktionalität der Waffenkomponenten der B61-11. Die Tests wurden von B-2-Bombern durchgeführt, die vom gleichen Luftwaffenstützpunkt aus starteten,  von dem aus auch die Luftangriffe der B-2 in Libyen erfolgten.

Steht der Zeitpunkt dieser Tests in irgendeinem Zusammenhang zur zeitlichen Abfolge der Luftangriffe auf Libyen? Das Global Strike Command der amerikanischen Luftwaffe (AFG- SC), das für den der Luftwaffe unterstellten Teil der US-Atomstreitkräfte zuständig ist, war sowohl für den JTA-Funktionstest (Joint Test Assembly) als auch für den Einsatz der drei Tarnkappenbomber vom Typ B-2 Spirit am 19. März in Libyen im Rahmen der Operation Odyssey Dawn verantwortlich. Sowohl der Einsatz der B-2-Bomber auf dem libyschen Kriegsschauplatz als auch die Ausrüstungsfunktionstests der B61-11 wurden vom Luftwaffenstützpunkt Whiteman aus koordiniert.

Amerikas langer Krieg: die weltweiten Militärpläne

Die USA haben ein militärisches Abenteuer, einen »langen Krieg«, begonnen, der die Zukunft der gesamten Menschheit gefährdet. Die ersten beiden Kapitel dieses Buches setzen sich mit dem »Todes- und Zerstörungskult« auseinander, der dieser weltweiten militärischen Agenda zugrunde liegt. Die Massenvernichtungswaffen der USA und der NATO werden oft als »Friedensinstrumente« dargestellt. Miniatombomben, hier speziell die Mini-Nukes (Kernwaffen mit einer Sprengkraft von unter fünf Kilotonnen TNT-Äquivalent) sollen für die »sich in der Nähe aufhaltende Zivilbevölkerung harmlos« sein. Präemptive Nuklearschläge werden als »humanitäre Maßnahmen« bezeichnet.

Nuklearkrieg ist zu einem milliardenschweren Geschäft geworden, mit dem sich die Vertragsunternehmen des amerikanischen Verteidigungsministeriums die Taschen füllen. Es besteht die Gefahr der »Privatisierung des Atomkriegs«. Die amerikanische Nukleardoktrin steht in einem engen Zusammenhang mit »Amerikas Krieg gegen den Terror« und der angeblichen Bedrohung durch al-Qaida, die in einer bitteren Ironie als kommende Kernwaffenmacht gesehen wird. Die Regierung Obama behauptet, islamische Terroristen bereiteten Anschläge auf amerikanische Städte vor. Die Weiterverbreitung von Kernwaffen wird stillschweigend mit »Nuklearterrorismus« gleichgesetzt.

Die Nukleardoktrin Obamas betont besonders die Gefahr des »Nuklearterrorismus« und der angeblichen Pläne al-Qaidas, Kernwaffen zu entwickeln und einzusetzen.

Der »weltweite Krieg gegen den Terrorismus« macht die Jagd auf Terroristen mit den modernsten Waffensystemen erforderlich. Die amerikanische Außenpolitik hält mit fast religiöser Inbrunst am Konzept eines präemptiven Kreuzzugs gegen das Böse fest, der von den wirklichen Motiven der Militäraktionen ablenken soll. Nach dem verinnerlichten Selbstverständnis der Amerikaner rechtfertigen die Anschläge vom 11. September 2001 das kriegerische Vorgehen gegen und die Eroberung und Besetzung von »Bösewichten und bösen Mächten«.

Der weltweite Krieg gegen den Terror wird als »Kampf der Kulturen«, als Krieg zwischen rivalisierenden Werten und Religionen dargestellt, während es sich in Wirklichkeit um einen regelrechten Eroberungskrieg handelt, der von strategischen und wirtschaftlichen Zielen bestimmt wird. Die Lügen im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 11. September sind bekannt und gut dokumentiert. Die Bereitschaft der amerikanischen Bevölkerung, diesen Kreuzzug gegen das Böse zu akzeptieren, gründet sich nicht auf ein auf Vernunft beruhendes Verständnis oder eine Analyse der Tatsachen.

Die »amerikanische Inquisition« will die Einflusssphäre der Vereinigten Staaten ausweiten. Militärisches Eingreifen wird als Teil eines internationalen Vorgehens gegen »islamische Terroristen« gerechtfertigt. Aber seine wirklichen Absichten, die in den Medien nie erwähnt werden, sind territoriale Eroberungen und die Kontrolle strategischer Rohstoffe. In einer bitteren Ironie werden diese Eroberungspläne im Rahmen des weltweiten Kriegs gegen den Terrorismus oft durch die verdeckte Unterstützung islamischer paramilitärischer Verbände instrumentalisiert, die dann dazu eingesetzt werden, unliebsame Regierungen zu destabilisieren und westliche Standards der »Regierungsführung« und »Demokratie« durchzusetzen.

Quelle: Auszüge aus dem neu erschienenen Buch Das Szenario eines Dritten Weltkriegs von Michel Chossudovsky

Aufmarsch gegen Iran – Tausende amerikanische Soldaten in Israel stationiert

Ohne große Aufmerksamkeit der Medien wurden offenbar Tausende amerikanische Soldaten in Israel stationiert. Die iranische Regierung ist der Auffassung, dass dies ein entscheidender Hinweis auf einen bald bevorstehenden US-Angriff auf Teheran sein könnte. Gefunden bei gegenfrage.com

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich nach der Verletzung der iranischen Lufthoheit durch eine US-Drohne Anfang Dezember 2011 weiter verschärft. Beobachter glauben, dass die Situation eskalieren und ein Krieg sehr bald losbrechen könnte.

Spätestens seitdem amerikanische Truppen auch in der Nähe der Straße von Hormuz stationiert wurden, glaubt die iranische Regierung an Pläne eines bevorstehenden Angriffs. Die Jerusalem Post zitierte US-Kommandeur Generalleutnant Frank Gorenc, dass “mehrere Tausend amerikanische Soldaten” auf dem Weg nach Israel seien. Dabei handle es sich nicht um eine Übung, sondern um einen Einsatz der US-Truppen. Zudem werde die Israel Defense Force (IDF) ihre Arbeit im EUCOM-Stützpunkt in Deutschland aufnehmen, so die Zeitung weiter.

Darüberhinaus rüsteten die USA die Armee Saudi-Arabiens mit F-15 Kampfflugzeugen im Wert von knapp 30 Milliarden Dollar aus. Einen weiteren Deal habe man mit Dubai abgeschlossen und bunkerbrechende Waffen an das Land verkauft, wie der Nachrichtensender RT berichtet. Ziel könnte hier sein, mögliche unterirdische nukleare Operationen des Iran zu attackieren.

Der Iran droht mit der Schließung der Straße von Hormuz, sollte das Land schärfer sanktioniert oder gar angegriffen werden. Die Straße von Hormuz gilt als “Nadelöhr der Weltwirtschaft” und ist eine schmale Seestraße, durch die die meisten Öllieferungen an die EU, an die USA und nach Japan transportiert werden. Die USA haben bereits 15’000 US-Marines in die Gegend entsandt.

Tagesschau setzt weiter auf pausenlose Hetze gegen Frieden und Völkerfreundschaft

Deutsch: Sendestudio der ARD-TagesschauFür die deutsche Tagesschau gibt es keine Pause. Tag für Tag dröhnt die staatliche deutsche Propaganda ihre Konsumenten mit Hetze gegen die Regierungen missliebiger Länder zu. Kein Weihnachten, kein Feiertag ist der Tagesschau heilig, um wenigstens vorübergehend ihre Propaganda-Attacken auf die Psyche ihrer Konsumenten einzustellen. Quelle: einparteibuch

Iran, Syrien, Russland, China, Nordkorea sind böse, böse, böse, das ist die Botschaft der Tagesschau tagein tagaus. Und natürlich sind auch Venezuela, Kuba, Hamas, Hisbollah, Shabaab, böse, böse, böse, trichtert die deutsche Propaganda ihren Konsumenten ein.

Abu Ghraib 4

Hingegen sind die USA, Israel und die Staaten der EU bei der Tagesschau gut, gut, gut, wenn auch manchmal mit kleinen Schwächen wie Abu Ghraib und Guantanamo, die aber letztlich nur ein Beweis für die gute Ehrlichkeit des freiheitlichen Systems dieser Staaten sind.

So in etwa lässt sich das schwarz-weiße Weltbild von Gut und Böse beschreiben, dass die deutsche Propaganda tagein tagaus ihren Konsumenten einzutrichtern bemüht ist. Zweifel, Fakten und Wahrheit werden der Hetze gegen die Völkerfreundschaft nach Bedarf angepasst.

Anhand der Nachrichten vom gestrigen Dienstag auf der Webseite der tagesschau (hier) lässt sich das zeigen.

Position 1 und 2: Hetze gegen Syrien.

Position 3: Hetze gegen Russland.

Position 4: Hetze gegen Muslime.

Position 5: Verteidigung unseres Papstes gegen Kritik.

Position 6: Hetze gegen Ähtiopien, eine Ausnahme, da Äthiopien eigentlich ein Verbündeter ist, aber da da gerade Mitglieder aus dem EU-Herrenclub verurteilt wurden, ist Hetze gegen Äthiopien opportun.

Position 7: Tiefe Trauer verordnet. Ein deutscher Milliardär ist gestorben.

Position 8: Hurra, EU. Stimmungsmache für Bailouts für Bankster.

Position 9: Hurra Deutschland. Deutsche Politiker haben trotz Mega-Milliarden-Off-Balance-Sheet-Subventionen für Bankster wenig Sozialleistungen an den Pöbel verteilt.

Position 10: Hurra Deutschland. Rekord für deutsche Wertarbeit. Wenn das Leben für die Menschen in Deutschland nächstes Jahr noch schlechter wird, liegt es nur an äußeren Umständen.

Position 11: Hetze gegen China. Die bösen Chinesen machen mit ihrer kapitalistischen Wirtschaft den deutschen Wohstand kaputt.

Position 12: Hetze gegen den deutschen Außenminister Guido Westerwelle. Der hatte es gewagt, dafür zu sorgen, dass Deutschland beim Krieg gegen das böse Libyen nicht richtig mitgemacht hat und muss dafür büßen.

Position 13: Hurra Frankreich. Stärkung des Gemeinschaftsgefühls mit anderen EU-Staaten.

Diese plumpe Indoktrinierung drückt die staatliche deutsche Propaganda ihren Opfern als „Nachrichten“ rein. Um die Volksseele zum kochenden Hass zu bringen, nutzt die staatliche deutsche Propaganda besonders gern Gewalt aller Art. Böse Islamisten werfen Bomben auf gute Christen in Nigeria. Ein Sonderbericht jagt da den anderen. Warum ist die nigerianische Regierung unfähig, Christen energisch zu schützen? Und dann kommt noch ein scheinheiliger Hintergrundbericht: hat die Christenverfolgung zugenommen? Anders herum geht es in Syrien: gute Islamisten werfen Bomben auf Christen und andere, die die böse syrische Regierung unterstützen. Ganz furchtbar wird die Gegenreaktion dann bei der Tagesschau präsentiert: böse syrische Sicherheitseinheiten gehen gewaltsam gegen gute Islamisten vor, die nichts weiter machen, als ein paar Bomben zu legen und mit Maschinengewehren und Pumpguns zumzuballern.

Um die Agenda der Indoktrinierung voranzutreiben, wird von der Tageschau neben der einseitigen Darstellung von Ereignissen und gewalttätigen Konflikten vor allem der Trick der einseitigen Auswahl passender Nachrichten benutzt. Fast jeden Tag passieren auf der Welt viele Gewalttaten. Was die deutsche Propaganda macht, ist die Gewalttaten herauszufiltern, die das Potenzial zum Entfachen von Hass gegen die politisch missliebige Regierungen fremder Länder haben.

Regelmäßig verschwiegen werden von der Tagesschau hingegen die Gewalttaten weltweit, die sich nicht eignen, um Hass in der gewünschten Richtung zu schüren. Gestern zum Beispiel haben der neuen Regierung der Elfenbeinküste nahestehende Truppen vier Menschen ermordet (hier). Der politische erwünschte Regime Change in der Elfenbeinküste ist bereits vor einem Jahr über die Bühne gegangen. Damals wurde um Schüren von Hass über fast jeden Toten berichtet, der angeblich von den Anhängern des damaligen Präsidenten Gbagbo umgebracht wurde, und so der mit Tausenden Toten einhergehende Krieg Frankreichs und der UNO gegen die Elfenbeinküste propagandistisch untermalt. Und jetzt ermorden die Truppen, die Frankreich und die UNO aus Menschenrechtsgründen gewaltsam an die Macht gebracht haben, da einfach so Menschen. Das eignet sich nicht zum Schüren von politisch gewünschtem Hass, also wird sie von der deutschen Propaganda weggelassen.

Außerdem wurden gestern drei ISAF-Soldaten in Afghanisten Opfer einer Bombe. Die Meldung würde sich zwar vorzüglich eignen, Hass gegen die bösen Gegner der US-geführten Invasionsarmee in Afghanistan zu schüren, aber was Afghanistan angeht, ist das Ziel Krieg bereits erreicht. Meldungen, dass der Krieg gegen Afghanistan sinnlose Opfer unter den guten Besatzungssoldaten fordert, schwächt den Kriegswillen der Bevölkerung und führt zu unerwünschten Forderungen nach Frieden in der Bevölkerung. Nachrichten über getötete gute Besatzungssoldaten werden von der deutschen Propaganda deshalb logischerweisse regelmäßig unterdrückt.

Nicht berichtet wird auch über die Opfer des israelischen Staatsterrors. Gestern zum Beispiel hat die israelische Regierung mit zwei Terroranschlägen einen Palästinenser umgebracht und zehn weitere verletzt. Israel gehört aber natürlich zu den guten Terroristen. Nachrichten über die zahlreichen Opfer der nahezu täglichen Terroranschläge der israelischen Regierung würden die israelische Regierung in einem unvorteihaften Licht erscheinen lassen und werden deshalb von der deutschen Propaganda unterdrückt.

Finden sich an einem Tag nicht genug frische Nachrichten, um Hass gegen politisch missliebige Regierungen zu schüren, so werden Lücken mit alten Kamellen gefüllt, die als neue Nachrichten präsentiert werden. Wenn eine Nachricht nicht passend ist, dann wird sie passend gemacht.

Gestern zum Beispiel fehlte eine passende Nachicht zum Schüren von Hass gegen Feindbild Nummer eins: die iranische Regierung. Also hat die Propaganda kurzerhand eine alte Kamelle aus dem Hut gezogen, nämlich die schon fast zwei Wochen alte Nachricht, dass ein US-amerikanisches Gericht den Iran für die Terroranschläge von 9/11 verurteilt hat.

Da es dafür überhaupt keine glaubwürdigen Beweise gibt, handelte die Nachricht eigentlich davon, zu welch ungerechten Entscheidungen das US-amerikansiche Justizsystem fähig ist. Da aber die USA die Guten sind, und Iran böse, hat die Tagesschau die Nachricht umgedreht. „Die Beweise, die Anwälte vorgelegt haben, bergen, wenn sie denn stimmen, einige Brisanz,“ meldete die Tageschau gestern allen Ernstes. Nur gibt es dafür eben überhaupt keine auch nur entfernt glaubwürdige Beweise.

Hetze um jeden Preis ist bei der staatlichen deutschen Propaganda die Devise.

Die Leserkommentare dazu sprechen Bände. „Jedes Land mit dem Krieg gemacht werden soll ist für den 11.September verantwortlich,“ schreibt der erste Leser dazu. Der Nächste schreibt: „Hmm, ist das also die inoffzielle Kriegserklärung gegen den Iran?“ Und der dritte meint: „Ich dachte, dass Obamas Ansage: „Einen solchen Knaller könnte man sich nichteinmal am 1. April ausdenken.“

Auch dass ihre Konsumenten der Tagesschau den zur Hetze wider Frieden und Völkerfreundschaft verbreiteten Blödsinn nicht entfernt abkaufen, interessiert die deutsche Propaganda nicht. Die Tagesschau macht weiter mit pausenloser Hetze wider Frieden und Völkerfreundschaft. Heute steht bei der Tagesschau wieder Hetze zum Schüren von Hass und Lust auf Krieg gegen Syrien auf dem Programm, natürlich ganz oben. Diesmal hat die Tagesschau sich dabei jedoch etwas mehr Mühe gegeben als sonst, und extra zum Schüren von Krieg gegen Syrien ein Video selbstgefälscht.

Linkempfehlungen

Meinungsterror von Oliver Janich - Der bekannte Enthüllungsjournalist Oliver Janich (FOCUS MONEY) deckt in einem brisanten Gespräch mit Michael Vogt die geheimen Zirkel der Macht auf und zeigt ihre verdeckten Pläne für eine totalitäre Weltregierung.

Basierend auf den Erkenntnissen der Massenpsychologie werden die Menschen durch gezielte Propaganda verunsichert, die Angst vor zukünftigen Ereignissen und Katastrophen wird bewusst geschürt. Dieses Netz aus Intrigen und Ängsten ist inzwischen so eng gesponnen, dass es nur wenige hinterfragen, geschweige denn durchschauen. Mit Logik und analytischem Verstand entlarvt Oliver Janich unzählige Lügen, die unseren Alltag bestimmen. Und natürlich verfolgt er die Spur bis zu ihrem Ursprung zurück und identifiziert diejenigen, die von den Lügen profitieren: Eine Gruppe Superreicher ist es, die mit unseren Sorgen spielt, um ihre eigenen Interessen systematisch voranzutreiben. Als investigativer Journalist hat Oliver Janich am eigenen Leib erfahren, wie das Publizieren politisch unkorrekter Fakten durchaus auch unbequeme Folgen für einen Journalisten haben kann. Meinungsterror

Iran Krieg: Kriegspropaganda – Iran für die Anschläge vom 11. September 2001 verantwortlich!

Das Urteil  eines Bundesgerichtes -Iran verantwortlich für 9/11- ist natürlich eine Farce und dürfte die Spannungen zwischen Washington und Teheran verschärfen. Natürlich macht das deutsche Leitmedium “Der Speigel”  bei der Berichterstattung -besser- ”Kriegspropaganda”, an vorderster Front mit.

In seiner Berichterstattung findet sich dann folgende Aussage: Zuletzt brüstete sich Iran damit, einen “angeblichen” CIA-Agenten festgenommen zu haben. Washington forderte die sofortige Freilassung des Mannes! (hier) – ist das nicht herrlich – “Oh Gott, bitte lass Hirn regnen”, sagt Maria Lourdes!

Den folgenden Artikel hab ich bei principiis-obsta.blogspot.com gefunden, ein Blog den Sie sich mal ansehen sollten.  ”Original: 9/11 verdict is US propaganda for waging war on Iran” -  Übersetzung von FH Mowitz, danke dafür sagt Maria Lourdes!

Kriegspropaganda als Gerichtsurteil - Ein Bundesgericht in New York hat al-Qaida, die Taliban und Iran für die Anschläge vom 11. September 2001, in einem Säumnisurteil, verantwortlich gemacht. Das Urteil war Resultat einer 100-Milliarden-Dollar-Klage von Angehörigen der Anschlagsopfer. Dieses dubiose Urteil kann nur in einem Staat gefällt werden, der sich schon längst vom Gedanken der Rechsstaatlichkeit verabschiedet und Propaganda zum Leitsatz seiner Staatsräson erhoben hat.

In dem Interview, das Russia Today mit dem international bekannten und renommierten Direktor des “Center for Research on Globalization”, Prof. Michel Chossudovsky, aufgrund des aktuellen Urteils führte, bezeichnet Chossudovsky das Urteil als einen Trick. 

Am Donnerstag gewannen klagende Familien von 9/11 Opfern eine Klage gegen Iran, die Taliban, Al-Qaida und der im Libanon tätigen Hisbollah. Die Anklage, nach der sunnitische Bürger im Iran – einschließlich Ayatollah Ali Khamenei die Terroristen unterstützt hätten, und später Zivilisten auf US-Boden angegriffen hätten. Professor Chossudovsky vertritt dagegen entschieden die These, es handele sich um nichts anderes als ein Versuch der Vertuschung, [von Seiten der US-Behörden], der wahren Umstände, die dem Iran, als bequemen Sündenbock, etwas in die Schuhe schieben will womit er nichts zu tun hat.

“Es gibt absolut keinen Beweis dafür, dass der Iran die Anschläge des 9/11 unterstützt haben soll. Es gibt aber zahlreiche Belege dafür, dass eine Verschwörung bis in die US-Regierung reicht… Es gibt absolut keine Beweise, dass Al Qaida oder die Taliban bei den Anschlägen von 9/11 beteiligt waren… Wenn es aber tatsächlich jemanden gibt, der hinter Al-Qaida steht, dann ist das die CIA. Das geht zurück bis zum sowjetisch-afghanischen Krieg”, sagte Chossudovsky.

Das neueste Gerichtsurteil sieht Chossudovsky als Teil eines Plans: “Wir sind Zeugen einer Fabrikation, bei der eine Kriegs-Agenda, die schon vor Jahren auf dem Reißbrett des Pentagons entstanden ist, nun in die Tat umgesetzt werden soll.” Auf die Frage warum die USA an einem, mit so langer Zeitperspektive, gefährliches Manöver (9/11 Attentat) beteiligt sein sollten, ist die Antwort des kanadischen Analysten Prof. Chossudovsky einfach.

“Der Iran hat 10 Prozent der weltweiten Ölreserven – vier- oder fünfmal die Menge der Vereinigten Staaten, er liegt in einer entscheidenden Region, akzeptiert nicht die Hegemoniestellung der USA und ist ein Verbündeter von Russland und China.”

Allerdings sagte Chossudovsky im RT-Interview auch, dass die Folgen katastrophal sein können. “Es könnte einen Krieg entfesseln, der sich vom östlichen Mittelmeerraum über Zentralasien bis an die chinesische Grenze erstreckt. Das wäre mit Sicherheit ein Szenario für den Dritten Weltkrieg.” Jamal Abdi vom “National Iranian American Council” glaubt, dass eine Kampagne losgetreten wurde, um für einen weiteres US-Angriff auf ein Land im Nahen Osten eine Rechtfertigung in der Hand zu haben.

“Was wir jetzt sehen, ist dieses seltsame self-fulfilling prophecy Prozess. Das ist genau das, was wir mit dem Irak sahen. Dies ist eine Kampagne, um in den Krieg zu ziehen “, sagte er RT. Abdi sagte, er sehe keine überzeugenden Anzeichen dafür, dass Iran eine direkte Rolle bei 9/11 gespielt hätte.

“Unmittelbar nach dem Attentat verurteilte der Iran die Angriffe. Es gab Mahnwachen auf den Straßen Teherans in Solidarität mit den Amerikanern, die ihr Leben verloren hatten “, erklärte er. “Sie sah Iran die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten bei der Unterstützung der Taliban, der Feind des Iran zu stürzen.” Das Urteil könnte ein Teil eines Plans, den Iran einzumarschieren, glaubt Sabah Al-Mukhtar, der Präsident der Arabischen Juristenvereinigung. Allerdings bezweifelt er, dass die USA genügend Ressourcen, um das in dem Moment zu tun hat.

“Ich glaube allerdings nicht, dass [die USA] im Augenblick die Kraft [zu noch einem Krieg] haben,” Al-Mukhtar sagte. “Ich glaube, die USA versuchen, sich aus dem Irak und Afghanistan zu befreien. Ich glaube nicht, dass es in der Lage ist, in ein anderes Land einzumarschieren, und Iran ist dreimal so groß wie der Irak. “

Und California State University Professor Paul Sheldon Foote sagte zu RT, dass das Urteil tatsächlich Teil einer Kampagne ist, den Iran zu dämonisieren. “Das ist das, was wir ein Känguru Gericht hier in Amerika nennen. Das ist empörend. Iran hat keine Beteiligung [an 9/11] zu verbergen “.

US-Propaganda für einen Krieg gegen Iran

USA: Gerichts-Urteil ist “US-Propaganda für einen Krieg gegen Iran” - Der Direktor des Center for Research on Globalization Michel Chossudovsky sagte gestern in einem Interview mit RT, dass ein Gerichtsentscheid in den USA, welcher Leute aus dem Iran, einschließlich des Ayatollah Ali Khamenei für schuldig befindet, bei den Anschlägen vom 11. September 2001 mitgeholfen zu haben, reine Kriegspropaganda gegen den Iran sei.

Am Donnerstag gewannen Familien von Opfern des 9/11-Anschlages ein Gerichtsurteil welches gegen den Iran, die Taliban, die Al-Qaida und die in Libanon ansässige Hisbollah gerichtet war. Nach der Klage, haben Leute aus dem Iran – einschließlich des obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei, die Terroristen unterstützt, die den größten Anschlag auf amerkanischem Boden durchgeführt hatten.

Chossudovsky sagte im Interview mit RT, das ganze sei eine Inszenierung: “Es gibt absolut keinen Beweis dafür, dass der Iran die Anschläge des 9/11 unterstützt haben soll. Es gibt aber zahlreiche Belege dafür, dass eine Verschwörung bis in die US-Regierung reicht… Es gibt absolut keine Beweise, dass Al Qaida oder die Taliban bei den Anschlägen von 9/11 beteiligt waren… Wenn es aber tatsächlich jemanden gibt, der hinter Al-Qaida steht, dann ist das die Central Intelligence Agency. Das geht zurück bis zum sowjetisch-afghanischen Krieg”, sagte Chossudovsky.

Nach Chossudovsky ist das neueste Gerichtsurteil ein Teil eines Plans. “Wir sind Zeugen einer Fabrikation, bei der eine Kriegs-Agenda, die schon vor Jahren auf dem Reißbrett des Pentagons entstanden ist, nun in die Tat umgesetzt werden soll.”

Aber warum sollten die USA eine solche Langzeit-Strategie aufbauen? Die Antwort des kanadischen Analysten ist einfach: “Der Iran hat 10 Prozent der weltweiten Ölreserven – vier-oder fünfmal mehr als die USA. Der Iran beherrscht eine entscheidende Region, er akzeptieren die Hegemonie der USA nicht und ist zudem mit Russland und China verbündet.”

Allerdings sagte Chossudovsky, dass die Folgen eines Krieges mit dem Iran katastrophal wären. “Es könnte einen Krieg entfesseln, der sich vom östlichen Mittelmeerraum über Zentralasien bis an die chinesische Grenze erstreckt. Das wäre mit Sicherheit ein Szenario für den Dritten Weltkrieg.”

Iran/USA – „Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,“

Der Dritte Weltkrieg könnte mit einem atomaren Präemptivkrieg gegen den Iran beginnen.

Iran – Wahrheit oder Lüge? Aufklärung rund um die mediale Hetze gegen den Iran!

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