Libyen aktuell Zusammenfassung: Kämpfe am Flughafen von Tripolis.

Libysche Sicherheitskräfte und bewaffnete Extremisten liefern sich im Raum des internationalen Flughafens von Tripolis Gefechte. Quelle: de.rian.ru

Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus der libyschen Hauptstadt. Augenzeugenberichten zufolge sind auf dem Gelände des Flughafens Schüsse zu hören. Man habe mit Panzerbüchsen bewaffnete Menschen gesichtet, hieß es.

Am Montag hatte eine bewaffnete Gruppierung den internationalen in Tripolis besetzt, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf inoffizielle Informationen aus libyschen Sicherheitskreisen meldete. Der Flugverkehr wurde auf den acht Kilometer östlich des Stadtzentrums gelegenen Militärflugplatz umgeleitet.

Nach Angaben des Sprechers des Sicherheitskomitees von Tripolis, Mohammed el-Gharyani, waren in der Nacht zum Montag zwei Trupps der Gruppierung „Tarhuna“ aus der gleichnamigen Stadt mit Panzern auf das Flugfeld gefahren und hatten das Flughafengelände blockiert. Sie unternahmen diesen Schritt, nachdem einer ihrer Führer, Abu Elija, am Vortag im Raum des Flughafens vermisst war. Wie der stellvertretende Außenminister Libyens, Abdul Karim Ahmed Bazama, zuvor mitteilte, hatten die Behörden einen Vertreter zu Verhandlungen mit den Angreifern geschickt. Al Gharyani bestätigte, dass Elija am Vortag verhaftet worden war, machte jedoch keine nähren Angaben.

Die “Tarhuna”-Mitglieder, die als Anhänger des gestürzten libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi gelten, sind Gegner des regierenden Nationalen Übergangsrates (NTC) Libyens.

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Libyen Krieg: Zusammenfassung und Chronologie des Libyen Konflikt und aktuelle Lage.

Am 15. Februar 2011 hat der angebliche “Aufstand in Libyen” begonnen. Angefangen hat alles mit einer “harmlosen” Sitzblockade, die vom diktatorischen Regime angeblich so brutal niedergeschlagen wurde, dass eine Welle des Widerstandes losbrach. 

Ein Bürgerkrieg angezettelt von CIA/MI6 brach aus und die Alliierten haben eingegriffen.

Am 19. März 2011 überfallen Frankreich, Großbritannien und die USA Libyen um die Truppen von Machthaber Gaddafi auszuschalten. Den Vorwand lieferte eine schwammige UN-Resolution. Angeblich um eine Flugverbotszone durchzusetzen, damit Gaddafi sein eigenes Volk nicht mehr bombardieren kann.

Tatsächlich wurde in Libyen bombardiert und zwar von der Nato. Dass dabei auch Depleted Uranium-DU-Munition verwendet wurde, genau wie im Irak und Afghanistan -als auch in Serbien- ist hinlänglich bekannt.

Es mag ein später Triumph für den getöteten libyschen Staatschef Muammar-al-Gaddafi sein, aber er kommt dennoch nicht zu spät: Mit Millionen Kalaschnikows, die Gaddafi kurz vor dem Tod an sein Volk verteilen ließ, kämpfen die Libyer heute nach wie vor mutig und bestimmt für ihr Land und die Ehre.

Der US-Journalist Webster Tarpley berichtet exklusiv über die derzeitigen Ereignisse. Tarpley zeichnet ein düsteres Bild der Rebellen-»Regierung«, die durch zahlreiche Misserfolge derzeit massiv an Glaubwürdigkeit verliert und immer stärker unter Druck gerät.Und er berichtet über die unrühmliche Rolle der USA, Großbritanniens und der NATO, die sich durch Lügen und Täuschungen schwer gegen die libysche Zivilbevölkerung versündigt haben. Quelle: Youtube


Ausführliche Chronologie des Libyen Konfliktes hier

Dritter Weltkrieg durch Syrien und Irankrise

Gaddafi Rede vor der UNO 2009 – eine Rede durchdrungen vom Geist der Wahrhaftigkeit.

English: Muammar al-Gaddafi at the 12th AU sum...Die Rede von Gaddafi sollte Pflichtlektüre werden. Sie muss in einige Dunkelmänner wie ein Blitz eingeschlagen sein. Der Führer des libyschen Volkes weist unerschrocken auf die Ungerechtigkeiten hin und deckt die Mechanismen auf , mit der es einer kleinen verbrecherischen Clique und ihrer Helfershelfer möglich ist, einen ganzen Planeten an den Rand des Abgrundes zu drängen.

Schonungslos nennt er Rosse und deren Reiter, eine Rede durchdrungen vom Geist der Wahrhaftigkeit. Quelle: julius-hensel.com

Muammar Gaddafi – Rede vor der UN General versammlung, am 23. September 2009
Deutsche Übersetzung von Inomine - Video und Text ..

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Libyen: USA verurteilen Russland, weil es eine Untersuchung der Tötungen in Libyen fordert

English: No NATO Русский: Митинг против НАТОLibyen: Eines der traurigsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit.

Die Vereinigten Staaten von Amerika verurteilen Russland, weil es eine Untersuchung der Tötungen in Libyen fordert. Forderung nach Untersuchung der Tötungen ist ein ‚billiger Trick’, behauptet Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika – von Jason Ditz antikrieg.com 

Die Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika bei den Vereinten Nationen Susan Rice zeigte sich heute entrüstet, als ihr russischer Gegenspieler Vitaly Churkin eine Untersuchung des UN-Sicherheitsrates über die Tötungen von Zivilisten im Krieg gegen Libyen durch die NATO verlangte.

„Das ist ein billiger Trick, um die Aufmerksamkeit von anderen Dingen abzulenken und um den Erfolg der NATO zu vernebeln,“ behauptete Rice steif und fest. Die NATO-Funktionäre haben immer behauptet, dass es in ihrer mehrere Monate dauernden Bombenkampagne gegen Libyen keine Toten in der Zivilbevölkerung gegeben habe.

Russland drängte auf die Untersuchung aufgrund dieser Behauptung und aufgrund eines Artikels in der New York Times am vergangenen Wochenende, in dem die Zeitung Anschuldigungen nachgegangen war und bestätigte, dass mindestens 40 Zivilisten durch Bomben der NATO getötet wurden, wahrscheinlich aber viel mehr.

Die NATO hatte mit den Bombardierungen begonnen, nachdem eine UNO-Resolution eine Flugverbotszone bewilligt hatte, „um Zivilisten zu schützen,” und die Enthüllung, dass große Zahlen von Zivilisten getötet wurden, als die NATO sie mitten in der Nacht bombardierte, ist besonders unangenehm für westliche Politiker, die das ganze als epischen militärischen Triumph anpreisen wollen.

Vertreter Frankreichs beschuldigten Russland, die Untersuchung zu verlangen, um von der Zahl der Toten in Syrien abzulenken. Während Russland gegen eine UNO-Aktion gegen Syrien war, scheint die Untersuchung besonders in Hinblick auf Syrien interessant zu sein, wo eine Reihe von Ländern des Westens, besonders Frankreich, auf einen Krieg gegen Syrien im Stile des Krieges gegen Libyen drängen. 

Rückblick auf Libyen 2011 und Tod von Muammar Gaddafi - Der brutale Mord an Muammar Gaddafi durch die in zionistischen Besitz stehenden libyschen Rebellen ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn politische Führer den internationalen jüdischen Bankiers trotzen. hier weiter

Eine kleine „Elite“ versklavt die Mehrheit der Menschheit mit Hilfe der Medien (und Technik), ohne dass es der Masse bewusst wird. Der Rest wird über Kontrollgesetze kalt gestellt, inhaftiert bzw. „therapiert“. Was können wir dagegen unternehmen? hier weiter

Nato Angriff auf Libyen

Wahrheit oder Lüge im Libyen-Krieg – USA bestreiten Mord an Gaddafi

So sind sie, die Erbsenzähler der CIA, des Pentagons, des Weißen Hauses und but not least der Wall Street. Mit der Ermordung Gaddafis haben sie nichts zu tun! Sie waren ja nur in der Luft und im Wasser, aber nicht am Boden. Quelle: principiis-obsta.blogspot.com

Flugs wurden schon die Kampfeinsätze der Bodentruppen sicherheitshalber bereits am Anfang des Nato-Krieges gegen Libyen verleugnet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Es wird nicht nur weiter geleugnet, es wird auch weiter geschwiegen und von den Medien nichts berichtet. Strenge Order von ganz oben.

Das liest sich dann im vernebelnden Sprachgebrauch der deutschen Lügenschau so: Hilfe für Rebellen in Libyen – Berater statt Bodentruppen. In Libyen gehen die Kämpfe weiter, ‘lebhaft’ von den professionellen Wahrheitsfälschern der Mainstream verschwiegen. Ganz nach dem Motto “es kann nicht sein, was nicht sein darf.” Diese Art der Geschichtskittung, so glaubte ich es früher einmal, war nur in der Welt des Winston Smith möglich und dann auch nur in Form eines fiktiven Romans.

Im Gegensatz zu Orwells Ozeanien in “1984″ und auch im heute noch weit verbreiteten Glauben, wird der Staat eben nicht von einem Despoten und einer oder mehreren Parteien beherrscht, sondern von Konzernen. Konzerne bleiben anonym und sind gesichtslos wie Märkte. Sie beschäftigen mehr oder weniger attraktive Megaphone wie Obama oder Bush, Merkel oder Schröder, kontrollieren aber selbst die wirklich wichtigen Dinge in der Gesellschaft. Wissenschaft, technische Entwicklung, das Erziehungswesen, die Beeinflussung der Bevölkerung durch die Massenmedien. Wichtig um die Erhaltung der eigenen Macht zur Herrschaft über die Menschen, zu behalten.

Aktuelle Recherchen, so schreibt german-foreign-policy.com, belegen schwere Kriegsverbrechen der NATO in Libyen. Bei den Militärschlägen dort, die Deutschland zwar nicht aktiv unterstützte, aber praktisch tolerierte und die in Berlin als Modell für zukünftige Kriegsoperationen gehandelt werden, seien dutzende Zivilisten zu Tode gekommen, berichtet die US-Presse. Die gegenwärtig nachweisbare Zahl sei dabei mit Gewissheit zu niedrig. Menschenrechtsorganisationen beklagen, der gesamte Libyen-Krieg sei “in eine Atmosphäre der Straflosigkeit gehüllt”. Weitere Folgen mit verheerender Wirkung sind heute offen erkennbar. So bekämpfen sich in Libyen zahllose Milizen, die den Nationalen Übergangsrat nicht anerkennen. Islamistische Kräfte gewinnen an Stärke.
Schwere Kriegsverbrechen der NATO sind in Libyen begangen worden. Selbst die New York Times berichtete, sie könne nachweisen, dass bei diversen Angriffen westlicher Luftwaffen libysche Zivilisten ums Leben kamen.
Man müsse schon jetzt von “mindestens 40, vielleicht mehr als 70″ Unbeteiligten sprechen, die bei den Bombardements zu Tode gekommen seien, heißt es. Dabei sei diese Zahl wohl noch zu niedrig, weil nur ausgewählte Zielgebiete des NATO-Beschusses überhaupt hätten untersucht werden können.
Bisher hatte die NATO stets behauptet, sie habe beim Beschuss libyscher Ortschaften keine Zivilisten getötet. Kriegsverbrechen die verschwiegen und abgestritten werden, ein Modell des Westens auch bei zukünftigen Kriegseinsätze gegen missliebige Regierungen?

Zum “Schutz” der Zivilbevölkerung sei sie in Libyen eingefallen, nicht als Kriegspartei, war die Megalüge der westlichen Warlords, die propagandistisch von den Konzernmedien bei uns bis auf den heutigen Tag verbreitet wird. Auch das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das nur so lange ungesühnt bleibt, wie man man auf der vermeintlich stärkeren Seite steht. Und wie die Geschichte es schon unzählige Male gezeigt hat, können sich Machtverhältnisse schnell ändern.

Der britische Verteidigungsminister Philip Hammond relativierte kürzlich ungewollt die Megalüge, indem er offiziell bestätigte, dass England 200 Mrd. Pfund Gewinn mit Wiederaufbauverträgen in Libyen machen werde bei bloß 300 Mill. Pfund Investitionen. Es ist nicht “England” das den Gewinn macht, es sind die Konzerne die diesen gigantischen Profit einfahren und den Krieg von anderen für sich führen ließen. Laut dem amerikanischen Centre for Public Integrity werden die westlichen Länder bis zu 1 Billion US $ Gewinne durch Privatisierung, Nutzbarmachung, Reinigung und Verteilung von Wasser machen in einer Region, wo Wasser oft teurer als Öl ist. Auch hier gilt, die Gewinne, sind die Profite der Konzerne. Die “Engländer” oder die “Amerikaner” selbst, dürfen sich schon jetzt auf die Einstampfung der noch rudimentär vorhandenen sozialen Leistungen an sie einstellen. An deren Stelle wird die Versorgung in Internierungslagern treten.

Die Welt von „1984“, Wiki
“Sie kontrollieren die Botschaften, die Filme und das Fernsehen übermitteln. Und wie in dem Roman “Schöne neue Welt” benutzen sie diese Kommunikationsinstrumente zur Absicherung ihrer Tyrannei. Wie Wolin schreibt, wird durch unser System der Massenbeeinflussung “alles blockiert oder eliminiert, was die Menschen qualifizieren oder auf andere Gedanken und ins Gespräch miteinander bringen könnte, und ebenso alles, was die totale Herrschaft der Konzerne schwächen oder beeinträchtigen könnte”.

Das Ergebnis ist ein sehr einseitiges Informationssystem. Bekannte Hofschranzen, die sich als Journalisten, Experten oder Sachverständige verkleiden, nehmen sich unserer Probleme an und erklären uns geduldig, wie sie einzuordnen sind. Alle, die abweichende Meinungen vertreten, werden als irrelevante Außenseiter, Extremisten oder Vertreter der radikalen Linken diffamiert. Weitsichtige Sozialkritiker – von Ralph Nader bis Noam Chomsky – werden einfach totgeschwiegen. Akzeptierte Meinungen bestätigen sich gegenseitig. Unter der Vormundschaft dieser Hofschranzen der Konzerne entsteht – wie schon Huxley vorhersah – eine Welt möglichst unbeschwerter Konformität, geprägt von einem grenzenlosen, am Ende aber fatalen Optimismus. Wir verschwenden unsere Zeit mit dem Kauf von Produkten, die angeblich unser Leben verändern, uns schöner, selbstsicherer oder erfolgreicher machen sollen, während wir gleichzeitig unserer Rechte, unseres Geldes und unserer Einflussmöglichkeiten beraubt werden.

Alle Botschaften, die wir über dieses System der Massenbeeinflussung empfangen – sei es durch die Abendnachrichten oder durch Talk-Shows wie “Oprah” – versprechen uns immer ein glänzenderes und glücklicheres Morgen. Das ist, wie Wolin nachweist, “die gleiche Ideologie, die Konzernmanager Gewinne übertreiben und Verluste verheimlichen lässt – und alles mit lachendem Gesicht”. Weiter schrieb Wolin: “Wir sind entzückt über dauernde technologische Fortschritte, die uns neue persönliche Fähigkeiten, ewige Jugend, durch Chirurgie zu bewahrende Schönheit und in Sekundenbruchteilen ablaufende Aktionen ermöglichen sollen: Eine Kultur voller Träume über immer neue Kontrollmöglichkeiten, deren Befürworter anfällig für Fantasien sind, weil ihre überwiegende Mehrheit zwar über eine ausgeprägte Vorstellungskraft, aber kaum über wissenschaftliche Kenntnisse verfügt.”

Nato Angriff auf Libyen

Libyen Kriegsverbrechen: Journalistin Hala Misrati insgesamt 17 mal von Rebellen vergewaltigt:

Nach dem Tod von Gaddafi und nachdem der letzte Widerstand der libyschen Bevölkerung gebrochen war, waren die Frauen Libyens für die Rebellen Freiwild.

So auch die Journalisten Hala Misrati. Sie wurde entführt eingesperrt und alles in allem 17 mal missbraucht. Quellen: libyaagainstsuperpowermedia.com - infokrieginfo

Nachdem ich hier schon ausführlich über die Gräueltaten der Rebellen gegenüber Schwarzen berichtete, werden nun immer mehr Verbrechen gegenüber den Frauen Libyens bekannt.

Warum sind eigentlich nie Bilder von jubelnden Menschen in Libyen zu sehen? Sie müssten doch freudeschreiend durch die Straßen von Tripolis hüpfen, nach dem Fall ihres angeblichen Despoten.

Die Antwort ist ganz simpel: Kein Mensch freut sich “befriedet” worden zu sein. Was hätten die Libyer auch schon groß zu bejubeln? Ihre toten Kinder, die niedergebombten Häuser, ihre vergewaltigten Frauen? Die Tatsache, dass nun ihre Ressourcen mafiösen Konzernen gehören für die sie um einen Hungerlohn arbeiten müssen?

In Wahrheit stand das gesamte libysche Volk hinter Gaddafi. Die einzigen jubelnden Menschen die ich in Libyen seit Kriegsbeginn jemals sah, waren jene, die sich bei Gaddafis letzter Rede in Tripolis versammelten. Nahezu ganz Tripolis kam zu dieser denkwürdigen pro Gaddafi Demonstration um ihren Missmut gegen Nato & Rebellen kundzutun.

Für die europäischen Medien war das natürlich peinlich. Sie konnten nie etwas anderes zeigen, als eine handvoll wildgestikulierender Gotteskrieger. Leichter tun sich hierbei die Amis und Engländer. Bei ihnen ist die Volksverdummung & Massenverblödung schon weiter fortgeschritten. So zeigt der Sender BBC einfach Bilder von Menschen aus Indien und gab sie für Libyer aus, wie im nachfolgenden Video zu sehen.

Wir leben in keiner Demokratie mehr. Es muss doch für jeden Journalisten ersichtlich sein, dass hier keine Nordafrikaner zu sehen sind sondern Inder. Ein Aufschrei hätte durch die Medienlandschaft gehen müssen. Aber nichts, alles blieb ruhig.

Wie wir von den westlichen Medien verdummt werden, bezeugt auch Hermann Barges. Er war einen großen Teil seines Lebens in Libyen und kehrte aus beruflichen Gründen immer wieder dorthin zurück. Er kennt Libyen wie seine Westentasche und berichtet uns, dass die Libyer natürlich nichts gegen Gaddafi hatten. Er führte großartige Sozialleistungen ein und brachte dem libyschen Volk die Direkte Demokratie. Diese wurde in sogenannten Volkskongresshäuser gelebt, wo jeder Libyer das Recht hatte frei zu sprechen und Kommunalwahlen stattfanden.

Das Interview dauert ziemlich lange, daher hier noch ein Ausschnitt aus dem Video. Barges beschreibt wie die Volkskongresshäuser gezielt von den Rebellen in die Luft gesprengt wurden.

So etwas wie Direkte Demokratie gibt es im Westen natürlich nicht. Die westlichen Despoten schäuen die Meinung des Volks wie der Teufel das Weihwasser. Es ist ganz klar, den nahezu jede Entscheidung der angeblichen Volksvertreter würde ganz anders ausfallen, wenn man das Volk befragt. Das wird aus diversen Umfragen zu Sachthemen deutlich.

Für die Libyer gibt es nichts zu feiern, für sie war die Niederlage Gaddafis ein Trauertag. Von den Rebellen sitzt übrigens niemand im Übergangsrat. Der Übergangsrat besteht ausschließlich aus Leuten, die Gaddafi verraten hatten. Das war von Anfang an so geplant. Diese Gotteskrieger brauchten die Amis nur, um ein paar Bildchen eines Volksaufstandes zu erzeugen. Jetzt rührt sich in Libyen schon massiver Widerstand. Vom Volk, das um Gaddafi trauert und von den Rebellen, die nun gemerkt haben, dass sie nur verarscht wurden.

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Libyen Gaddafi und westliche Tricksereien – Wie die Briten Ghadhafis Sohn hofierten