“Die Mutter aller Schlachten” – 10 Jahre Irak-Krieg

File photo of U.S. Marine Corp Assaultman Kirk Dalrymple watching as a statue of Iraq's President Saddam Hussein falls in BaghdadMedien stellen den inszenierten Sturz der Statue Saddams immer noch so hin, als hätte sich der so abgespielt. Das Niederreißen der Statue Saddam Husseins im Jahr 2003 war ein Propagandaevent, inszeniert von Propagandateam der Vereinigten Staaten von Amerika. Quelle: John Glaser antikrieg.com

Am Dienstag war der zehnte Jahrestag des Falls von Bagdad durch einmarschierende Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika, in schändlicher Weise gekennzeichnet durch das Niederreißen der Saddam Hussein-Statue auf dem Firdous-Platz in Bagdad.

Dieses Ereignis wird von den Medien nach wie vor als ausschlaggebender, symbolischer Moment im Krieg gegen den Irak behandelt, als einfache Iraker, befreit von tapferen amerikanischen Soldaten, triumphierend das tyrannische Symbol des Diktators niederrissen.

Immer wieder wurde jedoch bestätigt, dass dieses Ereignis vom Team für psychologische Operationen der Marines der Vereinigten Staaten von Amerika inszeniert wurde, denen der Propagandawert eines solchen Fotos bewusst war.

Indem sie auf den zehnten Jahrestag des Sturzes der Statue hinwies, beschrieb Associated Press das unvergessliche Ereignis: „Glückliche Iraker rissen die 5 m hohe Bronzestatue ihres Langzeit-Diktator mit der Hilfe eines amerikanischen Panzers nieder. Die weltweit gesendete Szene wurde zu einem Symbol dieses Krieges, einem Symbol für den endgültigen Sieg über Saddam Hussein.“

Nicht erwähnt wurde in dem AP-Bericht die Tatsache, dass „es ein Oberst der Marine war – und nicht glückliche Zivilisten, wie aufgrund der TV-Bilder weithin angenommen – der entschied, die Statue umzuwerfen,“ wie die Los Angeles Times 2004 berichtete.

In Wirklichkeit benötigten die Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika Lautsprecher, um Iraker hin zu der Statue zu bekommen – was unbedingt erforderlich war, damit die inszenierte Propagandaveranstaltung überzeugend wirkte.

„Es war ein schnelldenkendes Armeeteam für psychologische Operationen, das das Ereignis so hinkriegte, als wäre es eine spontane Aktion von Irakern,“ fuhr der Bericht in der L.A.Times fort.

Befürworter des Krieges gegen den Irak, damalige wie heutige, stellen das Ereignis noch immer als symbolisch für „Operation Iraqi Freedom“ („Operation Irakische Freiheit“) hin. Sie haben damit mehr Recht, als sie wissen. Das Ereignis war symbolisch. Es war symbolisch für den gesamten Irakkrieg: eine ungeheure Lüge gegenüber Millionen von unschuldigen Irakern und Amerikanern.

Abu Ghraib – der wahre Skandal war größer. Viel größer!

“Die Mutter aller Schlachten” – 10 Jahre Irak-Krieg – 10 Jahre Leid für das irakische Volk.

 

John Pilgers Film über die ‘Paying the Price Killing the Children of Iraq’

Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak – business as usual…

DIE TOTEN VON HADITHA – MASSAKER IM IRAK - VIDEO DOKU BEI WELTKRIEG.CC

GEGEN DAS VERGESSEN: IRAK, EIN VIDEO SCHOCKT DIE WELT!

IRAK – US SOLDATEN VERGEWALTIGEN 14 JAEHRIGES MÄDCHEN VIDEO

IRAK - KRIEGSVERBRECHEN-US ABSCHEULICHKEITEN UND GRAUSAMKEITEN. VIDEO

LUPO CATTIVO - 

US-POLICESTATE: US REGIERUNG IMPLEMENTIERT DRAKONISCHES KRIEGSRECHT – RON PAUL INTERVIEW

GEORGE W. BUSH – WATERBOARDING? VERDAMMT, JA! BUSH GAB PERSÖNLICH DIE BEFEHLE DAZU

Warum uns Experten täuschen und wie wir erkennen,wann wir ihnen nicht trauen sollten

Obama gibt Israel GO für Erstschlag nach eigenem Ermessen! Ziel IRAN

Obama NetanjahuWährend die Europäer im Moment auf Zypern starren wie das Kaninchen auf die Schlange, besucht der amerikanische Präsident zum aller ersten Mal in seiner Amtszeit das Land Israel. Ganz oben auf der Agenda stehen zwei Fragen: Wie wird man in Zukunft mit dem Iran verfahren und was ist der Plan in Bezug auf den israelischen Nachbarn Syrien?
Fakt ist, der Endsieg der USA in Syrien lässt auf sich warten. Bis Syrien aber nicht „erledigt” ist, kann das nächste und eigentliche Ziel beider Länder, Iran, nicht angegangen werden. Sowohl in Syrien als auch im Iran geht es vor allem um wirtschaftliche Interessen.

Öl oder Pipelineprojekte.
Während die Investitionen in den Energiesektor in Syrien mit dem Krieg kollidieren, verkauft Iran sein Öl seit geraumer Zeit nicht nur an China, sondern auch an den Irak. Das Embargo des Westens wird unterlaufen. Zudem sind weitere Pipelineprojekte, die China nützen, im Bau. Öl das nicht Richtung Westen fließt, sondern an eine andere, aufstrebende Wirtschaftsmacht, ist den USA ein Dorn im Auge. Auch vor der Küste Zyperns, vis a vis Syriens geht es um Bodenschätze. Gas.

Was tun, um an den Kuchen zu kommen?
In Syrien wurde Assad, eben noch Freund, zum Despoten erklärt und in einen Krieg gezwungen, dem Iran wird seit 1992 der Bau einer Atombombe unterstellt. Auch hier wird mit Krieg gedroht.

Die Zeit der Diplomatie scheint abgelaufen.
So werden in Syrien jetzt auch Drohnen eingesetzt und für den Iran sieht Israel zusammen mit den USA einen Angriff vor. Der Countdown läuft. Das wird klar formuliert. 

Neu und erschreckend ist, dass Benjamin Netanjahu sich das GO für einen Angriff des Iran nach eigenem Ermessen von Obama hat geben lassen! Die Welt steht vor einem weiteren Krieg gegen ein islamisches Land.
Die einzige Frage, die jetzt im Raum steht: Hat sich der Iran schon vor Jahren, mobile Kernwaffen aus Pakistan beschafft? Für den Fall X? Vieles spricht dafür. 

Wir schrammen alle erneut an einem möglichen Krieg mit Kernwaffen vorbei.

KenFM hat das schon im Dezember 2011 klar formuliert und diese Einschätzung damals auf dem GEZ finanzierten Hauptstadtsender ausgestrahlt.

Der Rest der „embeddeten” Mainstream-Presse schwieg damals und schweigt heute, und Deutschland nutzt die Gunst der Stunde und liefert Waffen in jedes Krisengebiet das sich anbietet. Aktuell nach Syrien. Der Tod bleibt ein Meister aus Deutschland. Ob die Rechnung aufgeht?

KenFM im Gespräch mit Christoph Hörstel über: Syrien, Obama in Israel, Iran!KenFM2008

Syrien: Und ihr denkt, es geht um einen Diktator - Hans-Christof Kraus

Dritter Weltkrieg durch Syrien und Irankrise - Webster Tarpley

Was Sie über den Irak nicht hören werden

Der Krieg gegen den Irak lässt immer noch viele Fragen aufkommen, 10 Jahre, nachdem diese ersten Bomben Saddam Hussein aufsuchten.

Der Großteil der Berichterstattung über diesen zehnten Jahrestag wird sich um die Entscheidungen drehen, die zu dem Krieg geführt haben, die Mischung aus Lügen und Arroganz in der Bush-Administration, welche niemals aus ihrer ungeheuren Sorglosigkeit die Lehren gezogen hat. Quelle: Von John Tirman ”What You Won’t Hear About Iraq”  - erschienen und übersetzt bei antikrieg.com

Andere werden das Hauptaugenmerk auf die Naivität der liberalen Falken richten – Hitchens, Remnick, Ignatieff und andere – deren Selbstgerechtigkeit eine Metropole erleuchten hätte können. Oder der Scheinwerfer wird auf die gefallenen Soldaten und Marines gerichtet sein, die 4.488 im Irak Getöteten, und die Auswirkungen auf deren Familien.

Nicht viel werden wir darüber hören, was mit den Irakern geschah.  Continue reading

Israel schließt einen Schlag gegen den Iran nicht aus!

Um den Iran war es einige Zeit still. Zumindest in den Medien. Plötzlich tauchen wieder Berichte auf, dass Israel einen Angriff plane, und zwar noch vor den US-Wahlen im November.

Angriff gegen Iran beschlossene Sache? Kriegsvorbereitungen RT 2.9.12

Veröffentlicht am 02.09.2012 von 

Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv

ORIGINAL
Iran strike a done deal? Israel prepares citizens for war
http://ow.ly/dpKN0

ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung

Der israelische Präsident drückt sich vor Antwort auf Frage nach Ermordungen

Ein Artikel von Jason Ditz, erschienen auf antiwar.com

In einem Interview heute mit CNN behauptete der israelische Präsident Shimon Peres, dass der Iran sich in einem Zustand des „offenen Krieges“ gegen sein Land befindet, wobei er den Bombenanschlag in Bulgarien in der vergangenen Woche anführte, für den Regierungsvertreter versucht haben, dem Iran die Schuld zuzuschieben. Wie andere israelische Funktionäre lehnte Peres es ab, Beweise für die Beschuldigung zu präsentieren, behauptete aber, dass Israel über „genügend” Beweise verfüge, um mit gutem Gewissen dem Iran die Schuld an dem Anschlag zu geben.

Darüber hinaus fragte der Interviewer Peres, ob er denke, dass der Bombenanschlag ein „Racheakt“ sei für Israels Ermordung von iranischen Wissenschaftern. Peres wich der Frage aus, indem er darauf bestand, dass Israel nie offiziell die Verantwortung für die Morde übernommen hat. Bemerkenswert ist, dass im Gegensatz zum Iran, der das Bombenattentat in Bulgarien bestritten hat, israelische Funktionäre sich geweigert haben, das bezüglich der Morde zu tun, wobei Peres wieder auf die eigene Schuld hinwies, indem er ein „Recht“ auf Selbstverteidigung geltend machte.

Peres sagte weiter, dass sogar für den Fall, dass Israel die iranischen Wissenschafter ermordet hat, das im Rahmen einer Politik der „Vorbeugung” erfolgt ist und keinen Terror darstellt, da nach seinem Dafürhalten Israel keinen Terror ausübt.

Attacke auf Israelis in Burgas: „Grund für einen Krieg?“

Nach dem Selbstmordanschlag auf israelische Touristen im bulgarischen Burgas kündigt Israels Führung eine harte Reaktion an – Beobachter befürchten sogar einen Krieg und sehen einen Zusammenhang mit der jüngsten Terror-Attacke in Damaskus. Quelle: ruvr.ru

Hisbollah unter Verdacht

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barack sagte am Donnerstag, hinter dem Anschlag in Burgas stecke die radikalislamische Hisbollah, der Teheran den Rücken stärke. Israel werde alles tun, um die Drahtzieher zu finden und zu bestrafen, hieß es. Die Hisbollah wies den Vorwurf allerdings zurück: Sie habe mit dem Anschlag nichts zu tun, hieß es in einer Erklärung.

Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu hatte am Mittwoch den Iran für die Attacke verantwortlich gemacht. Alles deute darauf hin, so Netanyahu: „In den vergangenen Monaten haben wir iranische Anschläge auf Israelis in Thailand, Indien, Georgien, Kenia, Zypern und anderen Regionen erlebt. Die iranische Terror-Kampagne weitet sich über die Welt aus“. Israel werde hart reagieren, kündigte der Regierungschef an, so Netanyahu.

Ein Krieg möglich?

Wie könnte Israels Reaktion konkret aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Donnerstag die „Jerusalem Post“. Sie schrieb, der israelische Generalstabchef Benny Gantz habe die Hisbollah bereits vor einigen Monaten davor gewarnt, Israels Geduld zu strapazieren. Anderen Staatsbeamten zufolge dürfe die Reaktion auf eine Terror-Attacke nicht unverhältnismäßig sein, alles hänge vom Ausmaß des jeweiligen Anschlags ab.

„Dann lautet die Frage: War die Opferzahl in Bulgarien hoch genug, um eine Reaktion zu rechtfertigen, die auf einen Krieg hinauslaufen könnte?“, so die „Jerusalem Post“. Vor diesem Hintergrund lasse sich die Attacke in Burgas mit dem jüngsten Anschlag in Damaskus in Zusammenhang bringen, bei dem ein Selbstmordattentäter den syrischen Verteidigungsminister und weitere ranghohe Sicherheitsbeamte mit in den Tod gerissen hatte.

„Die Lage in Syrien ist äußerst instabil und Israel ist vor allem darüber besorgt, dass die Hisbollah oder andere Schurken versuchen könnten, in den Besitz von Assads chemischen Waffen zu gelangen. Falls es dazu kommt, könnte sich Israel für eine Attacke entscheiden, was wiederum auf einen richtigen Krieg hinauslaufen könnte“, schrieb die israelische Zeitung. Sie konkretisierte nicht, ob es sich bei der eventuellen israelischen „Attacke“ um einen Schlag gegen die Hisbollah oder um einen Einsatz in Syrien handeln soll.

Gefälschter US-Pass

Am Donnerstag bestätigten die bulgarischen Behörden unterdessen, dass die Bombe in Burgas offenbar von einem Selbstmordattentäter gezündet worden war. Die Sofia News Agency zitierte den bulgarischen Ministerpräsidenten Boiko Borissow mit den Worten, der Täter habe vermutlich einen gefälschten US-Pass besitzt. US-Präsident Barack Obama verurteilte den Anschlag, US-Experten sollen bei der Untersuchung helfen.

Ein Weißer mit langem Haar, der einen Sportanzug anhatte, sei von Überwachungskameras kurz vor dem Anschlag auf dem Flughafen gefilmt worden, so die Ermittler. Vermutlich sei er dann am Mittwochabend mit einem Sprengstoffgürtel in den Bus mit israelischen Urlaubern eingestiegen. Seine Leiche wurde durch die Explosion zerfetzt, das erschwert die Identifizierung. Nach Angaben vom Donnerstag hatte der Anschlag sieben Todesopfer gefordert.

 

Iran bietet Dialog zu Atomprogramm im Gegenzug für Aufhebung aller Sanktionen an

Der Iran hat den internationalen Vermittlern ein Dokument mit einer Liste von Bedingungen übergeben, unter denen er bereit ist, sein Atomprogramm zu diskutieren. Die Hauptforderung Teherans ist die vollständige Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land, berichtet am Dienstag die Zeitung „Kommersant“. Quelle: de.rian.ru

Die letzten Gesprächsrunden zwischen dem Iran und den sechs internationalen Vermittlern (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) fanden in Moskau (18.-19. Juni), Bagdad (23-24 Mai) und Istanbul (14. April) statt. Zuvor waren über ein Jahr lang keine Verhandlungen geführt worden.
Laut einer anonymen Quelle im amerikanischen Außenministerium liegt der Grund, warum die letzten Gespräche zum Atomkonflikt mit dem Iran zu keinen konkreten Ergebnissen geführt haben, darin, dass sich die iranische Führung bisher geweigert hat, klarzustellen, unter welchen Bedingungen sie bereit ist, ihr Programm zur Urananreicherung aufzugeben.

„Die Iraner sagen ständig, dass sie bereit sind, den Dialog fortzusetzen, weigern sich aber, ihre Bedingungen darzulegen. Infolgedessen ändern sich bei jeder Gesprächsrunde die Forderungen – und die Verhandlungen können von vorne anfangen“, äußerte die Quelle.

Nach Angaben der Zeitung „Kommersant“ übergab Teheran Ende letzter Woche den internationalen Vermittlern ein zehnseitiges Dokument mit der Bezeichnung „Einige Fakten zu Verhandlungen des Iran mit der Gruppe der „5+1“ zum Atomproblem“. 

Laut dem Dokument, welches der anonymen Quelle vorliegt, glaubt die iranische Führung, dass ein „umfassender und sinnvoller Dialog“ möglich ist, wenn der Iran wieder den „Status eines Vollmitglieds“ in der internationalen Gemeinschaft erhält. Aus diesem Grund sollten der UN-Sicherheitsrat und die IAEO Schritte unternehmen, um durch die Aufhebung aller „unilateralen und multilateralen Sanktionen gegen den Iran“ eine „Normalisierung der Atomfrage“ des Landes zu erreichen.
Gleichzeitig, so das Dokument, müssen die Vertreter der „Sechsergruppe“ dem Iran das Recht auf Urananreicherung zugestehen. Im Gegenzug sei die iranische Führung bereit, „ihren Verpflichtungen voll nachkommen und den internationalen Inspektoren Zugang zu allen nuklearen Einrichtungen zu bieten.”

Eine weitere Bedingung ist die Wiederaufnahme der nuklearen Zusammenarbeit. Die Aufhebung des Verbots des Transfers neuer Technologien in den Iran würde dem Land ermöglichen, den Bau des Kernkraftwerkes Buschehr abzuschließen und einen Atomreaktor in Teheran, in dem medizinische Isotope hergestellt werden, zu modernisieren, heißt es in dem Dokument. Das wichtigste Ziel der Verhandlungen müsse die „Unterzeichnung eines umfassenden Abkommens“ über die Zusammenarbeit im „wirtschaftlichen und politischen Bereich der Sicherheits- und Außenpolitik“ sein. Ein weiterer Paragraph soll dem Iran das Recht geben, an internationalen Verhandlungen zur Lösung des Syrien-Konflikts teilzunehmen.

Das Dokument enthält nach Angaben des „Kommersant“ auch Antworten auf Vorschläge, die dem Iran bei der jüngsten Konferenz in Moskau gemacht wurden. Wie es sich herausstellte, forderte die „Sechsergruppe“ die sofortige Schließung der unterirdischen Anreicherungsanlage Fordo in den Bergen nahe der Stadt Ghom, die laut IAEO-Insprektoren für die Produktion von hoch angereichertem Uran verwendet werde. Für den Iran ist diese Forderung, so das Dokument, nicht akzeptabel: „Die Anlage ist kein militärisches Objekt, und seine Lage ist an einem gut befestigten Ort, weil wir aufgrund der ständigen Bedrohung unsere Anreicherungsanlagen schützen müssen“. 

Der Iran ist auch mit der Forderung, 145 Kilogramm 20-prozentig angereichertes Uran aus dem Land auszuführen, nicht einverstanden. Nach Angaben der iranischen Führung wurde dieses Material bereits von IAEO-Inspektoren kontrolliert und benötigt keinen zusätzlichen Schutz. Darüber hinaus sei der Iran zur Anreicherung von Uran gezwungen, um medizinische Isotope herzustellen und um „Treibstoff für vier Forschungsreaktoren zu produzieren“, die in naher Zukunft gebaut werden sollen.

Washington glaubt, so die anonyme Quelle, dass der Iran den Verhandlungsprozess absichtlich verzögert: „Teheran bereitet sich auf Wahlen vor. Die aggressive Rhetorik als Antwort auf die Angebote der Sechsergruppe könnte den Sieg von Mahmud Ahmadinedschad sichern“. In dem Dokument bietet die iranische Führung an, den Verhandlungsprozess fortzusetzen und alle drei Monate ein Treffen der Delegationsleiter der Sechsergruppe abzuhalten. Eine endgültige Entscheidung könne aber erst nach dem 4. November, dem Tag der US-Präsidentschaftswahlen, getroffen werden, schreibt die Zeitung.

Die USA, Israel sowie eine Reihe weiterer westlicher Staaten verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel eines friedlichen Atomprogramms in Wirklichkeit Kernwaffen herzustellen. Teheran bestreitet diesen Vorwurf und betont, dass sein Atomprogramm ausschließlich der Deckung des Energiebedarfs im Land dienen soll.