Schock für die Pharmaindustrie: Diese „heilige Pflanze“ macht viele Medikamente überflüssig…

Auf dem Markt stehen zahlreiche pharmakologische Behandlungen zur Verfügung, viele davon können ohne ärztliche Verschreibung erworben werden.

Die meisten sind zwar sehr wirksam und bringen Erleichterung, enthalten jedoch Chemikalien, die zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können, insbesondere dann, wenn sie häufig verwendet werden.

Schon einige Male haben wir auf der Alpenschau über die erstaunliche Wirkung von Kurkuma auf die Gesundheit berichtet – und es werden immer mehr vielfältige heilende Eigenschaften über die Wirkung von Curcumin, dem wichtigsten Inhaltsstoff des Gewürzes Kurkuma, entdeckt.

Aber wussten Sie, dass buchstäblich Tausende von veröffentlichten, expertenbegutachteten Studien aus vielen Jahren bestätigen, dass Kurkuma genauso oder sogar besser wirkt als mindestens 14 Medikamente, die zurzeit auf dem Markt sind?

Wie sich zeigt, können viele der häufigsten chronischen Krankheiten mit Kurkuma verhindert, behandelt und sogar geheilt werden – es lohnt sich also, genau hinzuschauen.

Hier sind sieben Medikamente und Medikamentenklassen, die – wie wissenschaftlich belegt ist – durch Kurkuma ersetzt werden können:

1) Statine gegen hohes Cholesterin

Bekannte Cholesterinsenker wie Lipitor (Atorvastatin Calcium) und Crestor (Rosuvastatin) sind unnötig, wenn standardisierte Dosen von Curcumoiden aus Kurkuma eingenommen werden.

Das ergab eine 2008 in der Zeitschrift Drugs in R & D veröffentlichte Studie. Forscher entdeckten, dass Kurkumaextrakt bei Patienten mit einer Endotheldysfunktion – der krankhaften Veränderung der Blutgefäße, die zur Arteriosklerose führt –die Entzündung mindestens so gut minderte und bei Patienten mit Typ-2-Diabetes den oxidativen Stress ebenso abbaute wie die Medikamente.

2) Kortikosteroide

Millionen von Menschen erhalten alljährlich Steroidinjektionen gegen die Entzündung bei Erkrankungen wie Arthritis oder sogar Krebs.

Doch eine Studie, die 1999 in der Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlicht wurde, ergab, dass Curcumin, das wichtigste Antioxidans in der Kurkuma, bei der Behandlung einer entzündlichen Augenerkrankung genauso gut wirkt wie ein Steroidmedikament. Mehrere Studien, die seither veröffentlicht wurden, ergaben eine ähnlich positive Wirkung für die Behandlung anderer entzündlicher Krankheiten, die normalerweise mit Steroiden behandelt werden.

3) Antidepressiva

Neben ihren vielen Nebenwirkungen bergen Antidepressiva wie Prozac (Fluoxetin) und Paxil (Paroxetin) extrem hohe Risiken, da sie in manchen Fällen die Symptome der Depression noch verschlimmern können.

Aber warum sie überhaupt einnehmen, wenn sich gezeigt hat, dass Kurkuma depressives Verhalten genauso gut oder sogar besser mindert als diese gefährlichen Medikamente?

4) Blutverdünner

Menschen mit einem hohen Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko und Patienten, die deswegen oder gegen andere Herzkreislauf-Probleme blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, könnten unter Umständen stattdessen einfach zu Kurkuma greifen.

Das geht aus einer Studie aus dem Jahr 1986 hervor, die in der Zeitschrift Arzneimittelforschung veröffentlicht wurde. Danach wirkt Kurkuma ähnlich gegen eine Verklumpung der Blutplättchen und moduliert das Prostazyklin ähnlich wie das Aspirin, das von vielen Schulmedizinern bevorzugte Mittel zur Blutverdünnung.

5) Entzündungshemmende Medikamente

Aspirin wird auch häufig gegen andere entzündliche Erkrankungen verschrieben, genauso wie Ibuprofen, Naproxen-Natrium und eine Reihe weiterer Schmerzmittel.

Aber die könnten überflüssig sein, denn eine 2004 in der Fachzeitschrift Oncogene veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Kurkuma eine ähnliche entzündungshemmende und wachstumshemmende Wirkung, besonders gegen Krebszellen, entfaltet wie diese Medikamente.

6) Chemotherapie-Medikamente

Die Krebsindustrie möchte uns alle glauben machen, die Chemotherapie sei eines der wenigen Verfahren, die uns bei der Krebsbehandlung zur Verfügung stünden.

Doch eine 2007 in der Zeitschrift International Journal of Cancer veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, Kurkuma wirke bei der Behandlung eines kolorektalen Karzinoms genauso gut wie Oxaliplatin (Eloxatin).

7. Diabetesmedikamente

Kurkuma ist ein ernsthafter Konkurrent in der Diabetesbehandlung. 

Eine 2009 in der Zeitschrift Biochemistry and Biophysical Research Communications erschienene Untersuchung hat ergeben, dass es hinsichtlich der Glukoseaufnahme in die Zelle um bis zu 100 000 Mal besser wirkt als das bekannte Diabetesmedikament Metformin.

Außerdem trägt Kurkuma dazu bei, die Glukosebildung in der Leber zu vermindern, und zwar mindestens ebenso gut wie die bekanntesten Diabetesmittel, die heute auf dem Markt sind.

KURKUMIN – Wunderwaffe der Natur

Kurkuma zerstört Krebszellen

Forscher haben anhand von wissenschaftlichen Studien festgestellt, dass der Wirkstoff Curcumin in dem Gewürz Kurkuma jede Art von Krebs verhindern und zerstören kann. Getestet wurde es bei Brust-, Lungen-, Magen-, Leber- und Darmkrebs.

Man vermutet, dass die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung des Kurkumin dafür verantwortlich ist. Kurkuma kann auch das Tumorwachstum und die Ausbreitung einer Krebserkrankung verhindern.

Diese genannten Eigenschaften machen dieses Wundergewürz zu einer mächtigen Waffe gegen den Krebs.

Denn Curcumin zerstört auch die gefährlichen Krebsstammzellen, die restistent gegen Chemotherapie und Bestrahlung sind und dafür sorgen, dass sich Metastasen bilden oder eine Krebserkrankung erneut wieder ausbricht.

Wollen wir hoffen, dass dieses herrlich gelbe Gewürz, das gleichzeitig ein wirkungsvolles Heilmittel ist, nicht unter irgendeinem an den Haaren herbeigezogenen Vorwand durch die Pharmaindustrie verboten wird.

Denn an Chemo und Betrahlung werden Milliardensummen verdient, aber nicht an Kurkuma!

Quelle: bessergesundleben – Gefunden bei der Alpenschau


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Curcuma (Kurkuma) – Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen!

Curcuma ist mehr Heilmittel als Gewürz. Curcuma hilft gegen Krebs, beugt Alzheimer vor, leitet Schwermetalle aus, schützt vor Fluoriden, heilt die Leber und ist gleichzeitig ein starkes Antioxidans. Doch ist die richtige Anwendung von Curcuma für viele ein Rätsel. Denn Curcuma wirkt nicht in den gewürzüblichen Kleinstmengen.

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Curcuma stammt ursprünglich vermutlich aus Indien, wird jedoch heute weltweit in den tropischen Gebieten angebaut. Die Wurzelstöcke werden zur medizinischen Verwendung aus China, Indien, Indonesien, Malaysia, Afrika und Madagaskar importiert.

Die Völker Südostasiens schätzen diese Pflanze ganz besonders: die Curcuma (auch Gelber Ingwer, Gelbwurz(el) oder Indischer Safran genannt). Die Curcuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie hat eine knollenartige, fleischige Wurzel, wird bis zu einem Meter hoch und hat wunderschöne weiße oder pinkfarbene Blüten. Die alten Schriften der indischen Veden belegen, dass die Pflanze schon vor fünftausend Jahren als Heilmittel verwendet wurde. Die Curcuma war bereits damals eines der wichtigsten Gewürze und galt sogar als heilig.

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Indien verbraucht nach wie vor rund 80 Prozent der Curcuma-Welternte und ist auch dessen weltgrößtes Anbauland. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda spielt Kurkuma immer noch eine wichtige Rolle. Dort zählt es zu den „heißen“ Gewürzen, denen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird.

Tatsächlich ist die Curcuma für die Südostasiaten das Heilmittel für nahezu alle Volkskrankheiten; es wird aber auch bei Nervenschwäche, mentalen Problemen, als natürliches Schönheitsmittel, als Aphrodisiakum, bei Kreislaufproblemen etc. eingesetzt. Vor dem Aufkommen synthetischer Produkte diente die Kurkuma aufgrund ihrer gelb-orangen Farbe auch als Färbemittel für Papier, Salben, Lebensmittel oder Stoffe. Ein bekanntes Beispiel sind die gelb-orangen Gewänder buddhistischer Mönche. In der westlichen Küche ist Kurkuma wegen seines leicht bitteren bis scharfen Geschmacks vor allem als Bestandteil von Currypulver bekannt und wird wegen seiner starken Färbekraft als billiger Safranersatz oder Farbstoff in der Lebensmittelindustrie, z. B. für Senf oder Teigwaren, genutzt.

Curcuma – Die richtige Anwendung des wertvollen Heilers

curcuma-bienfaits-full-10474174Curcuma ist eine Heilpflanze vom Feinsten. Doch ist ihre gelbe Wurzel eher als Gewürz und Lebensmittelfarbstoff bekannt und die eingesetzten Mengen sind entsprechend gering – so gering, dass die Heilwirkung der Pflanze kaum spürbar werden kann.

In Asien – der fernen Heimat Curcumas – ist eine ganz andere Anwendung des gelben Pulvers üblich.

Dort wird Curcuma nämlich in deutlich höheren Mengen verwendet, so dass die Menschen auch tatsächlich von all den gesundheitlichen Vorteilen der Pflanze profitieren können.

So wirkt Curcuma konkret:

  • Curcuma hilft gegen Krebs (z. B. gegen Prostatakrebs)
  • Curcuma für die Zahngesundheit und zur Ausleistung von Quecksilber
  • Curcuma schützt vor Fluoriden
  • Curcuma schützt das Gehirn vor Schäden durch Alkohol
  • Curcuma schützt Kinder vor Leukämie
  • Curcuma heilt die Leber
  • Curcuma beugt Gallensteinen vor
  • Curcuma gegen Nasennebenhöhlenentzündung
  • Curcuma gegen Herpes
  • Curcuma bei Diabetes
  • Curcuma als Antioxidans
  • Curcuma bei Reizdarm Syndrom

Die Anwendung zu Heilzwecken sieht nun täglich mindestens 3 bis 5 Gramm Curcuma vor. Nur dann können die beschriebenen Wirkungen auch erzielt werden.

Gerade auch in Zeiten erhöhter Infektgefahr (im Winter oder Frühjahr) ist Curcuma ein kraftvoller Verstärker des Immunsystems. Seine entzündungshemmenden, antibakteriellen, antiviralen und antioxidativen Fähigkeiten helfen Ihnen, gesund und munter durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Die Anwendung von Curcuma lohnt sich daher in jedem Fall!

Tipps, wie Sie Curcuma in der notwendigen Dosis einnehmen können

Nun schmeckt Curcuma zwar in winzigen Mengen wunderbar pur, in grösseren Dosen wird das Aroma jedoch bitter und immer weniger genussvoll. Die Anwendung von hohen Dosen auf einmal ist daher nicht empfehlenswert. Also setzt man Curcuma einfach mehrmals täglich in nicht winzigen, aber immer noch recht kleinen Mengen ein, kombiniert ferner mit geschmacksmildernden Komponenten (z. B. Früchte, Ingwer etc.) und kommt auf diese Weise problemlos auf die gewünschte Dosis.

Curcuma-Tipp 1: Veganes Rührei

veganes rührei

Zutaten:

  • 400 g Bio-Tofu
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Ringe geschnitten
  • 1 rote Paprika in kleine Würfel geschnitten
  • ½ grüne Paprika in kleine Würfel geschnitten
  • ¼ TL Koriander gemahlen
  • ½ TL Cumin gemahlen
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Meer-, Stein- oder Kräutersalz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • ¼ – ½ TL Curcuma

Zubereitung:
Tofu aus der Packung nehmen und gut zwischen Küchenpapier abtrocknen. In einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, bis der Tofu in kleine Krümel verwandelt ist.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gemüse andünsten.
Alle Gewürze ausser das Curcuma hinzugeben und alles gut vermischen.
Nach einer Minute den Tofu und zwei EL Wasser unterrühren.
Für 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.

Anschließend Curcuma einrühren, mit Pfeffer würzen und sofort servieren, z. B. als Füllung für mexikanische Tortillas oder Tacos mit einer feinen Avocado-Creme oder gemeinsam mit dem folgenden gelben Duftreis.

Curcuma-Tipp 2: Gelber Duftreis

duftreis

Zutaten:

  • Jasmin-Vollkornreis (Menge je nach Personenanzahl, Wassermenge wie auf der Verpackung angegeben)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 cm einer Zimtstange
  • 3 Nelken
  • ¾ TL Curcuma
  • 1 TL Meer-, Stein- oder Kräutersalz
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Reis waschen und mit Wasser sowie den Gewürzen (bis auf Curcuma) in einen Topf gegeben. Zum Kochen bringen.
Dann Deckel auf den Topf legen und die Hitze stark reduzieren, anschliessend weiter köcheln lassen – wie auf der Verpackung angegeben. Nach der Garzeit von der heissen Herdplatte nehmen und 10 Minuten zugedeckt nachquellen lassen.
Das Lorbeerblatt, die Nelken und die Zimtstange entfernen, Curcuma, Pfeffer und Öl hinzufügen und servieren – vielleicht zu den folgenden Blumenkohl-Steaks?

Curcuma-Tipp 3: Blumenkohl-Steaks

blumenkohl-steak

Zutaten:

  • 1 Kopf Blumenkohl (der sich gut in drei Scheiben schneiden lässt)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ingwer gemahlen
  • 1 TL Cumin gemahlen
  • ½ TL Curcuma
  • Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Blumenkohl längs in drei dicke Scheiben schneiden.
Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die „Steaks“ darin kurz anbraten, bis sie goldbraun sind.
Vorsichtig die Scheiben auf ein Backpapier legen.
Die Gewürze mit dem übrigen EL Öl verquirlen und damit die Blumenkohlscheiben einstreichen.
Im Backofen etwa 15 Minuten backen oder so lange, bis der Blumenkohl weich ist. Vor dem Servieren mit Pfeffer würzen.

Passt gut zu Reis, Couscous oder Quinoa.

Curcuma-Tipp 4: Guten-Morgen-Smoothie

curcuma smoothie

Zutaten:

  • 1 grosse Hand voll grünes Blattgemüse wie z. B. Spinat oder Grünkohl
  • 1 geschälte gefrorene Banane in Stücke geschnitten
  • 1 Tasse Kokoswasser ungesüsst
  • 2 EL weisses Mandelmus
  • 1 EL Leinöl
  • 1/8 TL Zimt
  • ¼ TL Curcuma

Zubereitung:
Alle Zutaten gemeinsam im Mixer zu einem feinen Smoothie mixen.

Curcumin-Kapseln – Die leichteste Form der Anwendung

Wenn Sie nun also den Tag mit einem Curcuma-Smoothie beginnen und zwei Mahlzeiten oder zwei Gerichte mit Curcuma würzen, dann sind Sie bereits bei einer schönen Curcuma-Menge pro Tag.

Gelingt dies nicht jeden Tag oder mögen Sie den Curcuma-Geschmack nicht, dann können Sie auch Curcumin-Kapseln einnehmen, was die einfachste Methode der Curcuma-Anwendung darstellt. Achten Sie darauf, dass die Kapseln mit Piperin versetzt sind, einem sekundären Pflanzenstoff aus schwarzem Pfeffer, der die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit des Curcumins verbessern soll. Ein solches Produkt finden Sie im Internet unter dem Suchbegriff “Curcuperin”.

Mit der richtigen Anwendung von Curcuma werden Sie in Kürze die kraftvollen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften des Curcuma nicht mehr missen wollen.

Wundermittel Curcumin – neuer Weg in der Pflanzenheilkunde
Quellen: Video- Sakalonys – Text: Zentrum der Gesundheit – Zeitschrift.com gefunden bei alpenschau.com

Linkverweise:

Wunderwurzel Kurkuma – Hauptwirkstoff der Wurzelknollen sind ihre gelben Farbstoffe, und hier vor allem das Curcumin. Zusammen mit den ätherischen Ölen der Pflanze bringt es die Leber dazu, mehr fettverdauende Galle zu produzieren und hat so einen reinigenden und heilenden Effekt. Kurkuma steigert auf natürliche Weise das Wachstum von Gehirnzellen und funktioniert auch als natürliches Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen. Sogar gute Laune macht die Gelbwurz. hier weiter

Entzündungshemmer, Zellschutz, Schlankmacher – Die international am besten erforschte natürliche Substanz hilft nachweislich bei zahlreichen Erkrankungen. Erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Wirkungen von Kurkuma und die wirksame Anwendung bei vielen Beschwerdebildern. hier weiter

Kurkuma-Kapseln in Bio-Qualität – Mit der Anwendung von Kurkuma-Kapseln werden Sie in Kürze die kraftvollen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften des Curcuma nicht mehr missen wollen. hier weiter

Vital Magnesium-Öl 1000 ml – Dieses Magnesium-Öl stammt aus den Magnesiumchlorid-Ablagerungen des ehemaligen Zechsteinmeeres. Das Zechsteinmeer erstreckte sich von Nordengland über Deutschland bis nach Russland. Es ist vor etwa 250 Millionen Jahren ausgetrocknet und die darin enthaltenen Mineralien haben sich – getrennt in unterschiedliche Schichten – abgelagert. hier weiter

Wie Kokosöl die Gesundheit fördert und Sie schöner macht – Mit natürlichem Kokosöl schenkt uns die Natur das perfekte Nahrungsmittel. Anders als in der gehärteten Form, die wir in industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten finden, wirkt das naturbelassene Öl wahre Wunder für unsere Gesundheit. hier weiter

Entzündungen-Die heimlichen Killer – Welche Gemeinsamkeiten mag es zum Beispiel zwischen einer Schnittverletzung, einem Herzinfarkt, einer Zahnfleischentzündung, einem Schlaganfall, Diabetes, Magengeschwüren, einer Sportverletzung, der Alzheimererkrankung oder Krebs geben? All diesen Beschwerden und Erkrankungen liegt eine Entzündungsreaktion zugrunde. >>wie Sie sich schützen können erfahren Sie hier<<

20 Jahre länger leben – Vergessen Sie, was Sie über das Alter wissen. Da ist vieles falsch. Jeder von uns kann heute mit natürlichen Mitteln Krankheiten besiegen und im Alter Gebrechlichkeit und Vergesslichkeit verhindern. Lebensjahre müssen nicht länger Belastung sein, sondern können zur Freude werden. hier weiter

Mühelose Heilung – Lassen Sie Ihren Körper die Arbeit übernehmen. Von Geburt an haben Sie Anspruch auf eine blühende Gesundheit, und sie ist leicht zu erreichen – Sie dürfen sich nur nicht selbst im Weg stehen. Der Schlüssel für ein langes und gesundes Leben liegt in unserer DNA. Wir müssen diese Heilkräfte unseres Körpers nur aktivieren.hier weiter

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Vitamin C: Die Wunderwaffe der Natur, die selbst »unheilbare« Krankheiten heilt – Mit dem Vitamin C liegt der Menschheit eine Wunderwaffe gegen eine Vielzahl von Erkrankungen vor. Aussichtslose und oft tödlich verlaufende Krankheiten und Vergiftungen können damit behandelt werden. Warum wird diese Therapieform nicht genutzt? hier weiter

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Ärzte gefährden Ihre Gesundheit – Ärzte und Krankenhäuser sind in der Zwischenzeit eine der Hauptursachen für viele Krankheiten geworden. Jährlich werden allein in Deutschland rund eine Million Menschen wegen unerwünschter Nebenwirkungen von Arzneimitteln in ein Krankenhaus aufgenommen. Unvorstellbar? >>Wie unser Gesundheitssystem zur tödlichen Gefahr wird erfahren Sie hier<<

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Die Kunst des Fermentierens – Sandor Katz zeigt Ihnen, wie Sie Lebensmittel durch Fermentierung herstellen und haltbar machen. Darüber hinaus hat er Rezepte in einer Fülle zusammengetragen, die Sie sonst nirgendwo finden werden.hier weiter

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Die Bombe unter der Achselhöhle – Ein aufrüttelndes und hilfreiches Buch, das Ratsuchenden unvermutete Antworten auf viele Krankheitsrätsel gibt. Eine eindringliche Bestandsaufnahme, die unter anderem aufzeigt, dass Deodorants als Hauptursache vieler schwerer Erkrankungen gelten. hier weiter

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Vermeiden Sie Hunger in der Krise! – Abwehrmittel für Notsituationen – Ein deutscher Banker packt aus…

SOS Abendland – Albtraum Zuwanderung – Vorsicht Bürgerkrieg – Das Ende der Sicherheit

Die Zitronensaft-Kur: Entschlackt, entgiftet und heilt

Die Grundursache von Krankheiten ist kein Geheimnis mehr: Falsche Ernährung, fehlende Bewegung, negative Gedanken und ein Mangel an Spiritualität bewirken Vergiftungszustände und Fehlfunktionen unseres Körpers. Der einfachste Weg zur Heilung und zur Gesundheit ist, die Krankheitsursachen zu beheben.

Entgiftungsdiäten wie die Zitronensaft-Kur, auch Master Cleanse Diät genannt, sind in Mode.

Die Zutatenliste ist überschaubar:

Zitronensaft, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Wasser. Innerhalb von 10 Tagen kann der Körper damit entgiftet werden, und ganz nebenbei purzeln die überschüssigen Kilos.

Doch was ist dran an der Zitronensaft-Kur von Stanley Burroughs? Kann sie tatsächlich entgiften und von Schlacken befreien? Eignet sie sich wirklich zum Abnehmen? Kann die Master Cleanse auch zu Komplikationen führen? Worauf Sie bei der Zitronensaft-Kur achten sollten, erfahren Sie hier und hier.

Zitronensaft

Der Ursprung der Master Cleanse Diät

Die Master Cleanse Diät, auch bekannt als Zitronensaft-Kur, MC-Fasten, Lemon Detox oder Limonadendiät, wurde in den 1940er Jahren von Stanley Burroughs (1903-1991) entwickelt – und zwar ursprünglich zur etwas ungewöhnlichen Behandlung von Magengeschwüren.

Der amerikanische Heilpraktiker testete die Kur zunächst an einem Patienten, der seit drei Jahren an Magengeschwüren litt und nicht mehr weiter wusste. Nach nur elf Tagen war der Patient vollständig geheilt – ganz zum Erstaunen seines Internisten.

Es folgten viele weitere Fälle mit demselben einheitlichen und erstaunlichen Effekt, der meist innerhalb von zehn Tagen eintrat.

Burroughs veröffentlichte 1976 unter dem Titel “The Master Cleanser” ein Buch, in dem er seine Zitronensaft-Kur einerseits als Heilmittel gegen Magenbeschwerden, andererseits aber auch zur Heilung weiterer Krankheiten und zum Abnehmen anpries – da jeder, der sie durchführte, immer auch automatisch überflüssige Kilos los wurde.

Schnell war die sogenannte Master Cleanse Diät in aller Munde und findet bis heute begeisterte Anhänger.

Erfahrungen mit Master Cleanse

Im Jahr 2009 erfuhr Burroughs Buch, das eher kompliziert erscheint, durch dessen Freund und Schüler Tom Woloshyn gewissermassen eine Fortsetzung. Erfahren Sie mehr zu erstaunlichen und neuen Erkenntnissen hier.

In “Die Grundreinigungserfahrung” (“The Master Cleanse Experience”) geht Woloshyn unter anderem auf seine persönlichen Erfahrungen und auf die positiven gesundheitlichen Effekte der Zitronensaft-Kur ein.

Er erwähnt hierbei mitunter den besseren Nachtschlaf, die positivere geistige Grundeinstellung, den klareren Verstand und auch die Freiheit von Suchtzuständen (z. B. von Zucker, Fast Food, aber auch von anderen Lastern wie Nikotin und Alkohol – natürlich je nach Schwere der vorhandenen Sucht).

Master Cleanse – Das Originalrezept

Es gibt sehr viele Rezepte, die mit der Master Cleanse Diät in Verbindung gebracht werden, aber nur ein einziges Originalrezept, das folgendermassen lautet:

Zutaten:

  • 2 EL Zitronen- oder Limettensaft (Bio und frisch gepresst)
  • 2 EL echter Ahornsirup
  • 1/10 TL Cayennepfeffer (= Chilipulver)
  • 300 ml Wasser (warm oder kalt, aber nicht heiss)

Zubereitung und Anwendung:

  • Vermischen Sie die Zutaten miteinander.
  • Bereiten Sie den Zitronensaft immer frisch zu.
  • Trinken Sie über den Tag verteilt pro Tag mindestens sechs bis zwölf Gläser à 200 ml dieser Mixtur.
  • Trinken Sie den Mix immer dann, wenn Sie Hunger verspüren.
  • In “The Master Cleanser” wird dazu geraten, die Zitronensaft-Kur für ein Minimum von zehn Tagen durchzuführen, um spür- und sichtbare Erfolge zu erzielen.

Wenn Sie die Zitronensaft-Kur machen möchten, sollten Sie in jedem Fall das Originalrezept verwenden. Jede Veränderung kann die Wirksamkeit der Kur – so zeigen es die Erfahrungen von Anwendern – deutlich verringern.

Pitcher of cool lemonade with glass on table

Selbstverständlich ist die Zitrone als heilender Kurbestandteil keine Erfindung von Burroughs und Woloshyn. Die Zitrone ist schon sehr viel länger ein altbekanntes Heilmittel – nicht zuletzt durch ihren natürlichen Vitamin-C-Gehalt.

  • Vitamin C ist im Körper auch als Antioxidans unterwegs. Es schützt vor freien Radikalen, schützt die Zellen/Zellwände und stellt die Zellgesundheit wieder her. Anders als Vitamin E und Carotinoide, die in den fetthaltigen Zellteilen anzutreffen sind, ist das Vitamin C in allen wässrigen Teilen in und um die Zelle aktiv, da es ein wasserlösliches Vitamin ist – sprich: es gelangt in jeden Winkel unseres Körpers und selbst in die feinsten Blutbahnen.
  • Vitamin C ist u. a. auch an der Produktion von Hormonen undNeurotransmittern (Nervenbotenstoffen) beteiligt.
  • Vitamin C aktiviert die Entgiftungsprozesse der Leber.
  • Mit Vitamin C kann man aber auch erfolgreich Schwermetalle ausleiten.
  • Vitamin C hindert mindestens fünfzig potenziell gefährliche Stoffe im Körper an ihrer Wirkung. Es sind dies Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber, Arsen, Ozon, Zyanid und giftige Stoffwechselausscheidungen von Bakterien. In einer Studie mit bleibelasteten Frauen konnte durch Vitamin C der Bleigehalt der Plazenta um 90 Prozent gesenkt werden.
  • Des Weiteren sollen hohe Vitamin C-Gaben die Toleranz gegenüber Ozonund anderen gefährlichen Atemluftbestandteilen steigern.
  • Verhindert zu 100 Prozent die Umwandlung von Nitrat und Nitrit in diekrebserregenden Nitrosamine.
  • Vitamin C ist für die Bildung von Kollagen und bei der Steroidsynthese ein wichtiger Faktor.
  • Vitamin C ist ein natürlicher Feind von Krebszellen (auch durch die vorher schon beschriebenen Wirkungen) und schützt Zellen vor Mutationen.

Ahornsirup ist neben der Zitrone der zweite wichtige Bestandteil der Zitronensaftkur. Hierbei handelt es sich meist um den eingedickten Saft des Zucker-Ahorns (Acer saccharum). Das natürliche Süssungsmittel enthält neben Wasser vor allem Saccharose und Fructose, aber auch wenige Mineralstoffe.

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Da der Ahornsirup eine ausgewogene Mischung positiven und negativen Zuckers darstellt, darf er innerhalb der Kur nicht durch etwas anderes ersetzt werden (glaub mir – ich habe es z. B. schon mit Agavendicksaft und anderen Varianten versucht – aber leider war die Wirkung bei weitem nicht so gut).

Darum noch ein kurzes Wort zu Ahornsirup:

„Grad A“ ist die erste Zapfung, süß und mild im Geschmack, aber mit weniger Mineralstoffen als die beiden anderen Sorten. Es ist teurer und weniger empfehlenswert, darf jedoch verwendet werden.

„Grad B“ stellt die zweite Zapfung dar und ist stärker in Mineralgehalt und hat einen intensiveren Geschmack, der allerdings nicht allen Leuten zusagt. DIES IST DIE IDEALE SORTE für die Kur, da sie am meisten Mineralien enthält.

“Grad C”. Grad-C-Sirup ist auch hervorragend als Süßmittel für Speisen geeignet, wobei sich der starke Ahorngeschmack gut mit anderen Geschmacksnoten verträgt. Man kann es auch verwenden – wirkungsvoller ist aber laut der Ur-Quelle B.

Wie wirkt Ahornsirup?

  • Ahornsirup enthält eine große Anzahl verschiedener Mineralstoffe und Vitamine. Natürlich ist der Vitamin- und Mineraliengehalt abhängig von der Gegend und von der Bodenqualität. Ahornsirup aus Vermont enthält z. B. Folgende Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Eisen, Kupfer, Phosphor, Schwefel, Fluor und Silizium. Die Vitamine A, B1, B2, B6, Nikontinsäure und Pantothensäure sind ebenfalls im Ahornsirup enthalten.
  • Liefert schnell Energie – durch langkettige Zucker aber auch länger andauernde Energie. Abgeschlagenheit und Schlappheit wird dadurch vorgebeugt (und neben Cayenne-Pfeffer und Vitamin C bewirkt es im Gegensatz zum reinen Wasserfasten, dass es “Energiekrisen” eben überhaupt nicht gibt. Vom ersten Tag an ist man frisch und aktiv – und sogar mehr aktiv als gewöhnlich. Auch Frieren wird vorgebeugt, was durch reines Wasserfasten oft passieren kann).

Diese Kombination macht den Ahornsirup zu einer interessanten Zutat einer Entgiftungskur. Er liefert Kohlenhydrate, die den Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung halten und versorgt zusätzlich noch mit einer gewissen Mineralstoffmenge.

Cayennepfeffer (auch als Chilipulver bekannt) liefert den sekundären Pflanzenstoff namens Capsaicin. Cayennepfeffer erregt die Schmerz- und Wärmerezeptoren der Haut und Schleimhaut, wodurch die Durchblutung gesteigert und ein wärmender Effekt ausgelöst wird.

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Capsaicin ist ein sogenanntes Alkaloid und stammt aus der Gruppe der Capsaicinoide (schärfste Substanzen der Welt) und bewirkt (bei regelmäßigem Verzehr) vor allem folgendes:

  • Natürlicher Stimmungsheber.
  • Regt Fettzellen zur Freisetzung von Fett an und fördert so das Abnehmen
  • Zellschutz (antioxidative Wirkung)
  • Entzündungshemmung
  • Hilft bei Verdauungsschwäche
  • Fördert den Kreislauf und bewirkt eine bessere Durchblutung.
  • Capsaicin senkt den Blutzucker.
  • Capsaicin senkt den Cholesterin-Spiegel.
  • Cayenne-Pfeffer wirkt laut dem Original daher “wärmeerzeugend und schleimlösend und führt dem Körper viele Vitamine der B- und C-Gruppe zu.”
  • wirkt “natürlich” blutverdünnend (natürlicher Vitamin-K-Antagonist) (Blutverdünnungspatienten wissen wovon ich da spreche)
  • Hilft daher auch bei Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Bluthochdruck und Geschwüren.
  • Neueste Untersuchungen zeigen auch, dass es verblüffende Wirkungen im Zusammenhang mit dem Absterben von Krebszellen und gesenkten Blutfettwerten hat.
  • hilft äußerlich bei der Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen sowie bei Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich und im Bereich der Wirbelsäule
  • bewirkt das Lösen innerlicher Verspannungen , die mit einer Entgiftung einhergehen können.

Master Cleanse ist eine Heilfastenkur

Die Master Cleanse Diät ist – trotz ihres Namens – natürlich keine Diät, sondern eher eine Art Saftfastenkur, die auch nur über einen kurzen Zeitraum durchgeführt wird – nämlich höchstens 10 Tage lang. Man könnte sie also auch als eine spezielle Form des Heilfastens bezeichnen.

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Derart kurzfristige Kuren unterscheiden sich von Diäten insofern, dass vorübergehend komplett auf Nahrung verzichtet wird und man nur (gesunde) Flüssigkeiten zu sich nimmt.

Unter Fasten wird ein Verzicht im Ganzen verstanden, wobei der damit zusammenhängende Gewichtsverlust eher als “Nebenwirkung” angesehen wird. Man verzichtet also nicht nur auf Nahrung, sondern auch auf andere oft belastende Dinge, wie z. B. Fernsehen, Internet, Stress, Kaffee etc.

Wenn nun verinnerlicht wird, dass während der Master Cleanse Kur für 10 Tage außer Zitronensaft, Ahornsirup, Cayenne und Wasser nichts in den Magen kommt, wird schnell klar, dass es sich um eine wahre physische und auch psychische Herausforderung handelt und nicht jeder die mentalen Fähigkeiten besitzt, die Kur auch wirklich durchzuziehen.

Da beim Heilfasten und so auch bei der Zitronensaft-Kur der meist gewohnte Kaffee gemieden werden muss, führt der nun einsetzende Koffein-Entzug oft zu Kopfschmerzen. Diese können beispielsweise durch die zusätzliche Einnahme von Pantothensäure (Vitamin B5) verhindert oder gelindert werden.

Zitronensaft-Kur leitet Giftstoffe und Schlacken aus

Die Entschlackung und die Entgiftung sind zwei zentrale Elemente des Heilfastens. Während eine reine “Abmagerungskur” nur den Gewichtsverlust zum Ziel hat, geht es bei der Zitronensaft-Kur also um viel mehr.

Schlacken und Gifte sind Stoffwechsel-Abfall- oder Endprodukte, die ständig im Körper anfallen und normalerweise auch vollständig ausgeschieden werden.

Arbeitet der Stoffwechsel nun – aus welchen Gründen auch immer – zu langsam oder unvollständig, oder sind die Ausleitungsorgane womöglich zeitweise überfordert, dann fallen mehr Abfallprodukte an, als vom Organismus ausgeleitet werden können. Diese Abfallprodukte nennt man jetzt Schlacken.

Die Schlacken werden im Fett- und Bindegewebe, in den Sehnen, Kapseln, Muskeln und Organen eingelagert, wodurch sich die Versorgung dieser Organe und Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen zunehmend verschlechtert und das Krankheitsrisiko wächst.

Mithilfe der Zitronensaft-Kur nun werden die Verdauung sowie die Nierenfunktion angeregt. Infolgedessen beschleunigt sich die Ausleitung von Toxinen und Schlacken über den Darm und die Nieren.

Da keine Nahrung eintrifft, ist der gesamte Verdauungs- und Entgiftungsapparat des Körpers (inkl. der Leber) stark entlastet und kann sich nun vollkommen der Gift- und Schlackenausleitung widmen.

Um die körpereigene Entgiftungsfähigkeit während der Zitronensaft-Kur zu verstärken und um eine mögliche Rückvergiftung durch im Darm befindliche Schlacken zu vermeiden, sollte der Kur – wie das meist beim Fasten der Fall ist – eine Darmreinigung vorangehen.

Darmreinigung vor der Zitronensaft-Kur

zitat-heilfasten_Bevor mit der Zitronensaft-Kur begonnen wird, sollten zunächst ein bis zwei Entlastungstage eingelegt werden. Das bedeutet, man bereitet sich in diesen Tagen mental auf die Fastenzeit vor und reduziert schon jetzt die tägliche Nahrungsmenge, die aus vegetarischen Lebensmitteln bestehen sollte.

Die eigentliche Kur beginnt mit der Darmreinigung, die dem Körper das Signal gibt, von der “äusseren” auf die “innere” Ernährung umzustellen, um also von den eigenen Depots zu zehren. Auch wird die genannte Rückvergiftung durch eine Darmreinigung verhindert. Wenn nämlich nichts gegessen wird, reduzieren sich die Darmbewegungen stark. Aus diesem Grund finden im Darm nun verstärkt Zersetzungsprozesse durch Bakterien statt. Die Gifte würden ins Blut gelangen und sich äusserst schlecht auf den Körper und auch die Psyche auswirken. Dies alles kann durch eine Darmreinigung verhindert werden.

Eine solche kurzfristige Darmreinigung kann beispielsweise mit Natron (z. B. Bullrichsalz nach Anleitung auf der Verpackung) durchgeführt werden. Burroughs empfiehlt überdies, während der Zitronensaft-Kur immer am Abend einen abführenden Kräutertee und am Morgen ein Glas Salzwasser (zwei Teelöffel Sole gemischt in 250 ml lauwarmem Wasser) zu trinken.

Da eine Darmreinigung jedoch keine Fastenkur ist, kann man währenddessen mindestens zwei Mahlzeiten täglich zu sich nehmen. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier: Darmreinigung – Die Anleitung.

Fastenbrechen nach der Zitronensaft-Kur

Nach Ende der Zitronensaft-Kur sollte für drei bis vier Tage langsam wieder auf feste Nahrung umgestellt werden. Um den Körper in dieser Zeit wieder mit Eiweiss zu versorgen, wird das Essen von sehr leicht bekömmlichen Eiweisslieferanten empfohlen, wie z. B. Shakes mit Reis- oder Lupinenprotein oder auch ein leichtes Haferporridge mit geriebenem Apfel.

Ganz konkret sehen die Tage nach der Zitronensaft-Kur so aus:

Tag 1: Über den Tag verteilt mehrere Gläser frisch gepressten Orangensaft trinken.

Tag 2: Morgens und nachmittags Orangensaft trinken, der mit Reis- oder Lupinenprotein angereichert werden kann, zum Abendessen gibt es eine selbst gemachte Gemüsesuppe oder Gemüsebrühe.

Tag 3: Morgens Orangensaft trinken, zu Mittag Haferporridge oder Gemüsesuppe mit 2 bis 4 Reiswaffeln essen und am Abend Gemüse, Salat oder Früchte (z. B. Avocado).

Fleisch, Fisch, Eier, Brot, Gebäck, Kaffee, Tee und Milch sollten noch gemieden werden.

Ab Tag 4: Es kann theoretisch wieder alles gegessen werden.

Das Ziel einer Fastenkur sollte aber sein, grundsätzlich langfristig auf eine gesunde Ernährung umzustellen.

Abnehmen mit der Zitronensaft-Kur

Wie bereits angedeutet, sollte beim Heilfasten nicht das Idealgewicht im Vordergrund stehen, sondern der gesundheitliche Aspekt. Ziel ist es, den Körper, aber auch die Seele und den Geist von unnötigem und schädlichem Ballast zu befreien. Nichtsdestotrotz geht die Master Cleanse Diät natürlich mit einem Gewichtsverlust einher, der in Bezug auf die Gesundheit und das Selbstwertgefühl auch begrüssenswert sein kann.

Ein Glas der Zitronensaftmixtur enthält etwa 100 Kalorien, die in erster Linie durch den Ahornsirup aufgenommen werden. Abhängig von der individuellen Konstitution ist bei strengem Fasten ein Gewichtsverlust von 6 bis 12 kg möglich, schließlich wird ja nichts gegessen. Das Problem liegt jedoch – wie bei jeder Diät – darin, dass man sich nach der Zitronensaft-Kur in Bezug auf das Essen zurückhalten bzw. die Ernährung umstellen sollte, um nicht Opfer des gefürchteten Jo-Jo-Effektes zu werden und damit die verlorenen Kilos dort bleiben, wo sie sind – nämlich weit weg.

Zitronensaft-Kur “light”

Nun ist es bestimmt nicht jedermanns Sache, eine Fastenkur wie die Zitronensaft-Kur durchzuziehen. Vielfach wird vom Heilfasten generell abgeraten, wenn bereits gewisse Krankheiten vorliegen, z. B. bei Anorexia nervosa (Magersucht) oder einer fortgeschrittenen Leber- oder Niereninsuffizienz.

Doch es gibt auch sanftere Möglichkeiten, um eine Zitronensaft-Kur durchzuführen. In diesem Sinne kann eine Kombination aus Nahrungsreduktion und Ernährungsumstellung ins Auge gefasst werden. Hierbei werden beispielsweise einfach zwei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks für zwischendurch mit dem Trinken der Zitronensaftmixtur (morgens) verbunden. Erlaubt sind aber nur Vollkornprodukte, kalt gepresste Öle (z. B. Leinöl oder Walnussöl), Obst und Gemüse.

Die Zitronensaft-Kur kann zu diesem Zweck hervorragend mit dem intermittierenden Fasten kombiniert werden – informieren Sie sich hier: Intermittierendes Fasten – Der gesunde Essrhythmus.

Kritische Aspekte der Zitronensaft-Kur

Die Master Cleanse Diät wird nicht nur von Schulmedizinern, sondern auch von Ernährungswissenschaftlern und Heilpraktikern als kritisch betrachtet, insbesondere wenn damit lediglich eine radikale Art des Abnehmens verfolgt wird. Vordergründig wird die Einseitigkeit der Zitronensaft-Kur hervorgehoben, die negative Folgen für die Gesundheit mit sich bringen kann.

Wird nämlich für einen längeren Zeitraum ausschließlich Zitronensaft konsumiert, ist der Körper einem Mangel ausgesetzt, da ihm fast nur Kohlenhydrate in Form von Zucker (Ahornsirup) zugeführt werden. Zwar liefern Saft und Sirup auch gewissen Vitamin- und Mineralstoffmengen, doch sind sie insgesamt zu gering, um den Tagesbedarf zu decken. Eiweisse, essenzielle Fette, komplexe Kohlenhydrate (z. B. in Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Pseudogetreide, Nüssen etc.), Ballaststoffe, viele lebenswichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente bleiben dabei also auf der Strecke.

Da die Zitronensäure und der Zucker aus dem Ahornsirup den pH-Wert des Speichels stark absinken lassen und somit den Zahnschmelz angreifen können, sollte der Mund nach jedem Glas Zitronensaft mit Wasser ausgespült und dann langsam ein Glas Wasser nachgetrunken werden.

Zitronensaft-Kur – das Für und Wider

Das Konzept der Master Cleanse Diät beruht darauf, dass Giftstoffe aus dem Körper gespült werden, die wiederum für Krankheiten verantwortlich sind.Da es bis heute mit den üblichen medizinischen Diagnosetechniken nicht möglich ist, die nicht ausscheidbaren Schlacken und Giftstoffe im Frühstadium zu erkennen, leugnet die Mehrheit der Schulmediziner der Einfachheit halber deren Existenz und hält somit eine heilsame Entschlackung von vornherein für unmöglich.

Dagegen sprechen aber zahlreiche Studien. So deuten Daten aus grösseren Beobachtungsstudien in fast allen spezialisierten Fastenkliniken auf einen relevanten therapeutischen Effekt des Fastens bei chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates hin. Bei rheumatoider Arthritis konnte daher die klinische Wirksamkeit von Fastentherapien bereits durch mehrere kontrollierte Studien bestätigt werden.

Resümierend kann also gesagt werden, dass die Zitronensaft-Kur eine interessante Möglichkeit zur Entschlackung, Entgiftung und Entlastung des Körpers darstellt, allerdings nur dann, wenn sie mit Bedacht durchgeführt wird und die anschließende Ernährung entsprechend gestaltet wird, um die guten Eigenschaften der Kur nicht wieder gleich zunichte zu machen.

So geht die Master Cleanse Zitronensaft-Diät

Quellen: vegan&lecker und Zentrum der Gesundheit – Erstveröffentlicht bei Alpenschau

Linkverweise:

Master-Cleanse-Methode – Die Zitronen-Entgiftungsdiät-ein Rezept, das wirklich funktioniert. Die Zitronensaft-Kur ist simpel, aber wirksam. Das Rezept ist in wenigen Minuten gelernt. Bei richtiger Anwendung ist die Entgiftungskur überraschend einfach und erstaunlich wirkungsvoll. >>Hier nutzen Sie die erstaunlichen Resultate!<<

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