Um den Iran war es einige Zeit still. Zumindest in den Medien. Plötzlich tauchen wieder Berichte auf, dass Israel einen Angriff plane, und zwar noch vor den US-Wahlen im November.
Angriff gegen Iran beschlossene Sache? Kriegsvorbereitungen RT 2.9.12
ORIGINAL Iran strike a done deal? Israel prepares citizens for war http://ow.ly/dpKN0
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Der Iran hat den internationalen Vermittlern ein Dokument mit einer Liste von Bedingungen übergeben, unter denen er bereit ist, sein Atomprogramm zu diskutieren. Die Hauptforderung Teherans ist die vollständige Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land, berichtet am Dienstag die Zeitung „Kommersant“. Quelle: de.rian.ru
Die letzten Gesprächsrunden zwischen dem Iran und den sechs internationalen Vermittlern (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland) fanden in Moskau (18.-19. Juni), Bagdad (23-24 Mai) und Istanbul (14. April) statt.Zuvor waren über ein Jahr lang keine Verhandlungen geführt worden.
Laut einer anonymen Quelle im amerikanischen Außenministerium liegt der Grund, warum die letzten Gespräche zum Atomkonflikt mit dem Iran zu keinen konkreten Ergebnissen geführt haben, darin, dass sich die iranische Führung bisher geweigert hat, klarzustellen, unter welchen Bedingungen sie bereit ist, ihr Programm zur Urananreicherung aufzugeben.
„Die Iraner sagen ständig, dass sie bereit sind, den Dialog fortzusetzen, weigern sich aber, ihre Bedingungen darzulegen. Infolgedessen ändern sich bei jeder Gesprächsrunde die Forderungen – und die Verhandlungen können von vorne anfangen“, äußerte die Quelle.
Nach Angaben der Zeitung „Kommersant“ übergab Teheran Ende letzter Woche den internationalen Vermittlern ein zehnseitiges Dokument mit der Bezeichnung„Einige Fakten zu Verhandlungen des Iran mit der Gruppe der „5+1“ zum Atomproblem“.
Laut dem Dokument, welches der anonymen Quelle vorliegt, glaubt die iranische Führung, dass ein „umfassender und sinnvoller Dialog“ möglich ist, wenn der Iran wieder den „Status eines Vollmitglieds“ in der internationalen Gemeinschaft erhält. Aus diesem Grund sollten der UN-Sicherheitsrat und die IAEO Schritte unternehmen, um durch die Aufhebung aller „unilateralen und multilateralen Sanktionen gegen den Iran“ eine „Normalisierung der Atomfrage“ des Landes zu erreichen.
Gleichzeitig, so das Dokument, müssen die Vertreter der „Sechsergruppe“ dem Iran das Recht auf Urananreicherung zugestehen. Im Gegenzug sei die iranische Führung bereit, „ihren Verpflichtungen voll nachkommen und den internationalen Inspektoren Zugang zu allen nuklearen Einrichtungen zu bieten.”
Eine weitere Bedingung ist die Wiederaufnahme der nuklearen Zusammenarbeit. Die Aufhebung des Verbots des Transfers neuer Technologien in den Iran würde dem Land ermöglichen, den Bau des Kernkraftwerkes Buschehr abzuschließen und einen Atomreaktor in Teheran, in dem medizinische Isotope hergestellt werden, zu modernisieren, heißt es in dem Dokument. Das wichtigste Ziel der Verhandlungen müsse die „Unterzeichnung eines umfassenden Abkommens“ über die Zusammenarbeit im „wirtschaftlichen und politischen Bereich der Sicherheits- und Außenpolitik“ sein. Ein weiterer Paragraph soll dem Iran das Recht geben, an internationalen Verhandlungen zur Lösung des Syrien-Konflikts teilzunehmen.
Das Dokument enthält nach Angaben des „Kommersant“ auch Antworten auf Vorschläge, die dem Iran bei der jüngsten Konferenz in Moskau gemacht wurden. Wie es sich herausstellte, forderte die „Sechsergruppe“ die sofortige Schließung der unterirdischen Anreicherungsanlage Fordo in den Bergen nahe der Stadt Ghom, die laut IAEO-Insprektoren für die Produktion von hoch angereichertem Uran verwendet werde. Für den Iran ist diese Forderung, so das Dokument, nicht akzeptabel: „Die Anlage ist kein militärisches Objekt, und seine Lage ist an einem gut befestigten Ort, weil wir aufgrund der ständigen Bedrohung unsere Anreicherungsanlagen schützen müssen“.
Der Iran ist auch mit der Forderung, 145 Kilogramm 20-prozentig angereichertes Uran aus dem Land auszuführen, nicht einverstanden. Nach Angaben der iranischen Führung wurde dieses Material bereits von IAEO-Inspektoren kontrolliert und benötigt keinen zusätzlichen Schutz. Darüber hinaus sei der Iran zur Anreicherung von Uran gezwungen, um medizinische Isotope herzustellen und um „Treibstoff für vier Forschungsreaktoren zu produzieren“, die in naher Zukunft gebaut werden sollen.
Washington glaubt, so die anonyme Quelle, dass der Iran den Verhandlungsprozess absichtlich verzögert:„Teheran bereitet sich auf Wahlen vor. Die aggressive Rhetorik als Antwort auf die Angebote der Sechsergruppe könnte den Sieg von Mahmud Ahmadinedschad sichern“. In dem Dokument bietet die iranische Führung an, den Verhandlungsprozess fortzusetzen und alle drei Monate ein Treffen der Delegationsleiter der Sechsergruppe abzuhalten. Eine endgültige Entscheidung könne aber erst nach dem 4. November, dem Tag der US-Präsidentschaftswahlen, getroffen werden, schreibt die Zeitung.
Die USA, Israel sowie eine Reihe weiterer westlicher Staaten verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel eines friedlichen Atomprogramms in Wirklichkeit Kernwaffen herzustellen. Teheran bestreitet diesen Vorwurf und betont, dass sein Atomprogramm ausschließlich der Deckung des Energiebedarfs im Land dienen soll.
»Amerikas geopolitischer Hauptgewinn ist Eurasien… Eurasien ist das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird« Zbigniew Brzezinski
Der Balkan, der Nahe und Mittlere Osten, Afghanistan – das sind die Konfliktherde, in denen die USA seit den vergangenen fünfzehn Jahren militärisch präsent sind. Bei diesen US-Militärinterventionen wird der Welt mit großen Propagandaaufwand klargemacht, daß diese zum Schutz der Menschenrechte, zur Sicherung von Stabilität und Humanität und zur Bekämpfung des ›Terrorismus‹ nötig seien.
Doch ist dies die ganze Wahrheit der Kriege, die Washington in dem geo-politischen ›Erdbebengürtel‹ vom Balkan bis zum Hindukusch führt?
Den USA geht es in Wirklichkeit um die Durchsetzung einer geheimen Jahrhundertagenda, deren Hauptziele die Beherrschung Eurasiens und die Kontrolle seiner immensen Rohstoffvorräte sind.
Künftige Historiker werden die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts als den Beginn fundamentaler geopolitischer Machtverschiebungen in der Weltpolitik definieren. Im Zuge der Weltfinanzkrise wurde deutlich, was sich in den Jahren zuvor langsam abzeichnete: Dem westlich-transatlantischen Bündnis wird durch aufsteigende neue Machtzentren der Anspruch auf Weltführung streitig gemacht. Der FAZ-Redakteur Nikolas Busse spricht bereits von der »Entmachtung des Westens«.
»Die Globalisierung wird zunehmend ein nicht-westliches Gesicht erhalten«, schlußfolgert der CIA-Think-Tank National Security Council; und einer der führenden geopolitischen Vordenker unserer Tage, Parag Khanna, (Foto links) erkennt in den Entwicklungen der Gegenwart eine geopolitische Auflehnung gegen das US-dominierte Weltordnungsmodell. Amerikanische Strategen sind sich vollkommen im Klaren darüber, daß der eurasische Raum der Ort dieser Machtverschiebungen sein wird.
Der Konzeption des bekannten US-Geopolitikers Zbigniew Brzezinski zufolge ist Eurasien der Siegespreis im Kampf um die Weltführung, und Anfang des 21. Jahrhunderts hatte der US-Stratege Andrew Marshall analysiert, daß die entscheidenden Herausforderungen für die USA in Asien liegen.
Kaum bekannt ist jedoch die Tatsache, daß die Bestrebungen der USA zur Kontrolle Eurasiens Teil einer Jahrhundertstrategie sind, deren Grundlagen schon Anfang des 20. Jahrhunderts von den angelsächsischen Geopolitikern Halford Mackinder und Alfred Thayer Mahan definiert wurden und deren Weiterentwicklung in den Denkfabriken heutiger US-amerikanischer Geopolitik um Zbigniew Brzezinski und Thomas P. M. Barnett noch nicht abgeschlossen ist. Wie ein roter Faden zieht sich durch die strategischen Konzepte der angelsächsischen Seemächte bis heute die These, daß die Aufrechterhaltung universaler angelsächsischer Hegemonie die Kontrolle, Einkreisung, Isolation und erforderlichenfalls auch die Zerstückelung Rußlands zur Voraussetzung hat. In der historisch-politischen Literatur ist bislang kaum beachtet worden, daß die USA auch seit einem Jahrhundert dieser geheimen Agenda folgen.
Das Buch Das eurasische Schachbrett liefert hier den Hintergrund-Report dieser geheimen Jahrhundertagenda der USA.
Wer weiß heute schon, daß die USA die Oktoberrevolution finanzierten und der erste Kalte Krieg von Washington nicht nur maßgeblich vorangetrieben, sondern mit irregulären offensiven Mitteln bis zur Zerstörung der UdSSR geführt wurde, um den russischen geopolitischen Einflußraum in ein US-dominiertes Freihandelsregime einzubinden?
Wer weiß hierzulande, daß Bestandteil des US-amerikanischen Plans zur Unterminierung Rußlands der Aufbau des islamischen Fundamentalismus war mit dem Ziel der Schaffung eines destabilisierenden ›Krisenbogens‹, dessen Folgen im Kaukasus und in Afghanistan/Zentralasien bis heute fortwirken?
Wem ist ferner bekannt, daß die USA mit Hilfe des Internationalen Währungsfonds, der Finanzierung Jelzins und durch Kollaboration mit der neuen kriminellen Schicht russischer Oligarchen ihre Ziele in den 90er Jahren fast erreicht hatten?
Und wer kennt heute die Hintergründe einer geheimen Kampagne der USA gegen Putins neues Rußland, die beispielsweise in der Inszenierung von sogenannten ›Farbrevolutionen‹ in geopolitisch relevanten Staaten deutlich wurde und sogar einen Stellvertreterkrieg in Georgien im August/September 2008 in Kauf nahm ?
Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Rußlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue ›Great Game‹ – der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens – seine Darstellung. Der Autor bezieht in seine Gesamtbetrachtung aber auch die Konfliktherde in den eurasischen Randstaaten – sei es in Afghanistan, Iran, Georgien, der Ukraine oder in den zentralasiatischen Republiken – ein und hinterfragt diese vor der Kulisse dieses ›Großen Spiels‹. Grundlegend beleuchtet wird das Wiedererstarken Rußlands unter Präsident Wladimir W. Putin, seine neue Energiegeopolitik sowie seine bündnispolitischen Ansätze einer eurasisch-kontinentalen Gegenmachtbildung. In der Weltordnung des beginnenden 21. Jahrhunderts treten die Konfrontationslinien eines neuen Kalten Krieges zwischen den USA und einer globalisierten NATO einerseits und einem erneuerten Rußland auf der anderen Seite deutlich zutage, wie der Autor detailliert beschreibt. Doch letztlich wird die entscheidende Frage der Zukunft nicht lauten, ob die Eurasienstrategie Washingtons erfolgreich sein wird, sondern wann die USA an ihrer imperialen Überdehnung kollabieren werden.
Das Buch will aber nicht nur die Motive und Ziele der US-Politik in Eurasien aufdecken; gleichzeitig soll aufgezeigt werden, daß die Geopolitik nach wie vor das Handlungsmuster der großen und regionalen Mächte darstellt. Insoweit plädiert dieses Werk auch für eine Rückkehr des geopolitischen Diskurses in Deutschland, wo dieser politische Wissenschaftszweig bislang tabuisiert geblieben ist.
Die eurasische Idee von Lupo Cattivo-Der nachfolgend veröffentlichte Artikel ist das BESTE, was ich finden konnte, um die Situation zu verstehen, in der wir Deutsche und Europäer seit 100 Jahren gefesselt sind…
Heartland-Theorie - Der britische Geograph Halford Mackinder publizierte 1904 in dem Buch „Democratic Ideals and Reality“ den Aufsatz „The geographical pivot of history“. In diesem Aufsatz formulierte er die sogenannte Heartland-Theorie als Warnung an seine Landsleute.
Das grosse Spiel - Als The Great Game oder Das Große Spiel wird der historische Konflikt zwischen Großbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien bezeichnet.
Die Lage spitzt sich dramatisch zu: solange die NATO unter Führung der jetzigen amerikanischen Regierung ihre Einkreisungspolitik gegenüber Russland fortsetzt, hängt die Gefahr eines Dritten Weltkrieges wie ein Damoklesschwert über uns. Doch die wirklichen Strippenzieher dieses Konfliktes sind anderswo zu suchen: das hoffnungslos bankrotte Finanzsystem der Londoner City ist die tickende Bombe, die es zu entschärfen gilt. Vom Ausgang dieses Konfliktes hängt das Schicksal der Menschheit ab.
Ein U.S.-Auktionshaus bietet derzeit einmalige historische Dokumente zum Kauf an: Eine Zusammenfassung der Krankenakte von Adolf Hitler und einen fast 180 Seiten langen, ausführlichen Bericht von einem seiner Leibärzte. Den Unterlagen zu Folge hatte der „Führer“ starke Blähungen, nahm regelmäßig Kokain und lies sich Potenzmittel aus Bullenhoden spritzen. Quelle: Weltkrieg.cc
Selten dürften simple medizinische Unterlagen so viel Aufsehen erregt haben, wie die aktuellen Angebote 47/181 und 47/182 des U.S.-Auktionshauses „Alexander Historical Auctions”. Das auf historische Stücke spezialisierte Haus mit Sitz in Stamford / Connecticut bietet unter diesen Nummern derzeit die zusammengefassten Krankenakten von Adolf Hitler zur Versteigerung an. Auch ein ausführlicher Bericht eines seiner Leibärzte über den Gesundheitszustand des „Führers” findet sich in der Angebotsliste.
Die Unterlagen erlauben einen tiefen Einblick in den körperlichen Zustand des Diktators: Hitler litt demnach unter “unkontrollierbaren Blähungen”, die er mit bis zu 28 unterschiedlichen Medikamenten gleichzeitig zu behandeln versuchte – darunter auch Pillen aus Strychnin, welche seine Darmprobleme vermutlich eher noch verschlimmerten. Auch konsumierte der „Führer” regelmäßig Kokain zur Behandlung seiner Nasen-Nebenhöhlen; dies geschah scheinbar in so großem Ausmaß, dass seine Ärzte die Dosis wegen Suchtgefahr herabsetzen mussten. Der Diktator ließ sich außerdem Spritzen mit Extrakten aus dem Hoden und der Prostata junger Bullen setzen. Diese dienten vermutlich als Potenzmittel zur Steigerung der Libido.
Die medizinischen Unterlagen Hitlers enthalten auf 45 Seiten neben Notizen seiner Ärzte auch zehn Röntgenbilder seines Schädels, mehrere Ergebnisse von Hirnstrommessungen (EEG) sowie einige Zeichnungen seines Naseninneren. In einer zweiten Auktion wird ein 178-seitiger Bericht über Hitlers Gesundheitszustand und seine medizinische Behandlung nach dem missglückten Bombenanschlag aus dem Jahr 1944 angeboten.
Dieser wurde von Dr. Erwin Giesing nach Kriegsende in “amerikanischer Gefangenschaft” verfasst. Giesing war einer von Hitlers Leibärzten und maßgeblich für seine medizinische Betreuung nach dem Attentatsversuch durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg verantwortlich. Quelle: baltische-rundschau.eu -
Anmerkung: Einer ‘Krankenakte von Hitler’, noch dazu erstellt in “amerikanischer Gefangenschaft” ist wohl -historisch gesehen- soviel wie gar nichts wert! Der ehemalige Leibarzt Dr. Morell berichtete: “ihm seien in der US-Gefangenschaft beim Verhör die Zehennägel aller Zehen ausgerissen worden.” Darum muss wohl eine unbeeinflusste Erstellung der Aussagen Erwin Giesing’s, in amerikanischer Kriegsgefangenschaft stark angezweifelt werden.
Eine genauere Analyse über “Hitlers Gesundheit” findet sich in der folgenden Linkliste.
Es ist allgemein bekannt, daß Hitler eine geradezu psychopathische Angst vor Verschwörern und Attentätern hatte. Trotzdem geschah folgendes: „Die Wahl und Ernennung des Dermatologen zum Facharzt für innere Krankheiten und Gesundheitsführer des Staatsoberhauptes erfolgte ohne Befragung der Reichsärzteschaft, des Reichsärzteführers oder irgendeines der bedeutenden und berühmten Vertreter der deutschen Ärzteschaft, sogar ohne sicherheitsdienstliche Überprüfung..” Allein aus dieser Tatsache kann der Schluß gezogen werden, daß Dr. Morell durch Kreise an diesen Posten kam, welche Hitler voll im Griff hatten. Wie bekannt ist, war Dr. Morell Mitglied der Thule-Gesellschaft und des Thule-Ordens, wohin eine wichtige Spur zu führen scheint, wie aus Zitaten von Gerhard Müller hervorgeht: weiter bei Weltkrieg.cc
Prof. Dr. Anton Neumayr zeigt in seinen Biographien über die Diktatoren Napoleon, Hitler und Stalin, wie deren jeweilige physischen und psychischen Krankheitsbilder sich auf ihr despotisches Verhaltensmuster auswirkten. Alle drei litten an dem krankhaften Wahn vom Schicksal auserkoren zu sein für einzigartige historische Großtaten. Sie glaubten diesbezüglich mit entsprechenden Fähigkeiten und Begabungen ausgestattet zu sein. Ihr ausgeprägter Egoismus verlangte nach Zuneigung, Lob und Anerkennung.
In einem ausserordentlich aufschlussreichen Buch hat der Arzt und Ärztefunktionär Dr. Röhrs nach langwierigen Forschungen die «Zerstörung einer Persönlichkeit» durch Morells Gifte und Drogen aufgezeigt, es hat sich alles in allem um einige tausend Injektionen gehandelt, mit denen der Schutzbefohlene in seiner Handlungsfreiheit durch Morell gelähmt wurde.
„Professor Dr. med. Morell war kein bekannter Mann, obwohl er neun Jahre lang an der Spitze des Dritten Reiches und im Schnittpunkt großpolitischen Geschehens gestanden hatte. … Keiner der zahlreichen Geschichtsforscher der Nachkriegszeit im In- und Auslande hat sich mit Professor Morell näher befaßt.” Dies ist typisch dafür, daß die normalen Historiker sich noch nicht einmal mit den primitivsten Fragen befassen, die zur Beurteilung schwieriger historischer Tatsachen unbedingt notwendig sind.
Den inländischen Historikern waren die Akten der NS-Zeit über zwei Jahrzehnte nicht zugänglich. Bei Kriegsende sind mehrere hundert Tonnen Akten nach den USA gebracht worden…!
Syrien kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus, zumindest in den Westmedien wird das Land so dargestellt, als stünde es kurz vor dem Zusammenbruch.
Dem ist nicht so. Dennoch ist die Nachrichtenlage dürftig, denn sowohl die regierungstreuen Truppen als auch die Aufständischen versuchen den Gegner mit Propaganda zu überziehen. Ken Jebsen spricht mit der Reporterin Meral Al Mer. Sie befindet sich direkt an der türkisch-syrischen Grenze am Flüchtlingslager Rayhanly, das sich im Moment in der Auflösung befindet. Quelle: kenfm.de
Der Fernsehkanal „Al Jazeera“, der der Regierung Katars gehört, entstellt bei der Berichterstattung über die Ereignisse in Syrien absichtlich die Tatsachen. Davon überzeugte sich der ehemalige Journalist dieses Fernsehkanals Ali Haschem, der STIMME RUSSLANDS ein Exklusivinterview gewährte. Quelle: german.ruvr.ru
„Als ich im April 2011 aus Libyen zurückkehrte, schickte man mich an die libanesisch-syrische Grenze. Dort konnte man Freischärler sehen, die die Grenze überschritten. Das war ein großes Problem. Uns gelang es die Freischärler aufzunehmen, die gegen die syrische Armee an der Grenze und 1-2 Kilometer tief in das syrische Territorium kämpften. Ich weiß nicht, ob sie Syrier, Libanesen oder Palästinenser waren. Ich kann nur sagen, dass wir kämpfende Menschen sahen. Der Fernsehkanal weigerte sich das zu zeigen. Meine Leiter haben mir befohlen die Freischärler zu vergessen und sie einfach außer Acht zu lassen. Da die Ereignisse in Syrien als eine „friedliche Revolution“ dargestellt werden, darf es dort keine Freischärler geben. In Wirklichkeit wurde ein Krieg zwischen Freischärlern und der Armee geführt.“
„Mehr noch. „Al Jazeera“ mischte sich in die Ereignisse in Syrien direkt ein, indem sie die Gegner von Bashar al-Assad mit Handys und der Internet-Verbindung versorgte“, teilte Ali Haschem mit.
„Man machte das über die libanesische Grenze. Soviel ich weiß, war die Beförderung von Nachrichtenmitteln nach Syrien das Ziel einer der ersten Operationen, die mit geheimen Lieferungen verbunden waren. Es ist mir bekannt, dass gewissen Menschen 50.000 Dollar für den Transport von Ausrüstungen aus Libanon nach Syrien gezahlt wurden. Ich bin überzeugt, dass es viele solche Operationen gab. Mitarbeiter des Fernsehkanals behaupteten, dass sie wollten, dass man außerhalb Syriens diejenigen hört, die in diesem Land kein Stimmrecht haben. Soviel ich aber weiß, haben nicht nur friedliche Demonstranten, sondern auch Freischärler diese Apparatur verwendet.“
Ali Haschem und viele seine Kollegen haben bei dem Kanal „Al Jazeera“ aus Protest gegen die Verletzung der Hauptprinzipien der journalistischen Ethik gekündigt.