Das neue Europa: Polen will mehr USA und weniger EU

Polens neuer Kurs ist für die EU brandgefährlich: Die Regierung in Warschau hält Brüssel für schwach und will sich lieber an die USA und die Nato anhängen. In Washington wird die Entwicklung mit Wohlgefallen gesehen. Mit einem alten, nationalistischen Masterplan könnte ein Keil zwischen Deutschland und Russland getrieben werden.

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Die neue polnische Regierung fährt einen erstaunlich harten Konfrontationskurs mit der EU: Die Neuordnung des Verfassungsgerichts und des staatlichen Fernsehens und Rundfunks wurden im Eiltempo beschlossen. Die EU-Kommission zeigt sich besorgt über die Medienreform in Polen und erwartet von Warschau Erläuterungen dazu. Einen entsprechenden Brief verschickte der erste Vizepräsident der Brüsseler Behörde, Frans Timmermans, am Mittwoch an die polnische Regierung. „Das ist ein Weckruf“, hieß es bei der EU-Kommission.

In dem Schreiben fordert Timmermans von Polens Außenminister Witold Waszczykowski Informationen zur Vereinbarkeit der Gesetzesänderungen mit EU-Recht. Er weist auch auf Punkte hin, in denen die Reform gegen europäisches Recht verstoßen könnte. Er erinnert zudem an „die Notwendigkeit, die Vielfalt der Medien zu fördern“. Polen dürfte nicht bei der Reform des Staatssenders bleiben: Die Regierung hat bereits angekündigt, auch das Verlagswesen radikal umbauen zu wollen. So sollen ausländische Beteiligungen unter die Lupe genommen werden, was vor allem deutsche und europäische Verlage treffen würde, die seit Jahren in Polen gutes Geld verdienen.

Es ist das zweite Schreiben, das Timmermanns innerhalb einer Woche nach Warschau schickt. Am 23. Dezember warnte er die nationalkonservative Regierung bereits davor, die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts einzuschränken.

Polens Parlament und Senat haben die umstrittene Gesetzesänderung zum Umbau der öffentlich-rechtlichen Fernsehens und Radios dennoch beschlossen. Die regierende Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) will diese Medien in nationale Kulturinstitute umwandeln und als ersten Schritt die bisherigen Vorstände austauschen.

Die EU ist aufgeschreckt und will bei der Sitzung der EU-Kommission am 13. Januar die Entwicklungen in Polen seit dem Antritt der neuen Regierung diskutieren, meldet die dpa aus Brüssel.Die PiS verfolgt eine Agenda, deren langfristige Bedeutung sich erst bei näherer Betrachtung des Verhältnisses zu EU und den USA erschließt: Die PiS ist euroskeptisch und gegenüber Deutschland und Russland kritisch eingestellt.

Der polnische Präsident Andrzej Duda hat bereits vor Wochen gesagt, dass er sich weniger EU und mehr Nato wünsche. Die Regierung hat Russland in Unruhe versetzt, als sie laut darüber nachdachte, Atomraketen der Nato auf polnischem Territorium zu stationieren. Schon heute ist Polen der wichtigste Brückenkopf der Nato gegen Russland.

Die Interessen der PiS decken sich in dieser Hinsicht mit denen der US-Rüstungsindustrie und der Nato. Und sie folgen einer alten Idee, die bereits auf den legendären polnischen Führer Jozef Pilsudski aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurückgehen: Es handelt sich um das sogenannte „Intermarium“-Konzept, welches ursprünglich darauf abzielen sollte ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, indem ein starker Bündnisgürtel durch Osteuropa gezogen wird. In diesem Fall gehören zum angedachten Gürtel Estland, Lettland, Litauen Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Weitere Gürtel-Komponenten, die mit dem Intermarium zusammengesteckt werden sollen, um Russland im Westen einzukreisen, sind die Türkei, Aserbaidschan und Georgien. Die Ukraine soll ebenfalls zum Intermarium gehören – doch da fällt die Ost-Ukraine weg.

Duda reaktivierte das Konzept und sagte vor kurzem im Interview mit Polska Agencja Prasowa: „Ich denke darüber nach, einen Partnerschafts-Block zu gründen, der sich von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und an die Adria erstreckt. Der Staat ist stark, wenn es von Verbündeten umgeben ist.“

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Das Intermarium soll sowohl ein dominantes Russland als auch ein dominantes Deutschland verhindern und die Kombination aus beiden soll ebenfalls verhindert werden. Dies wiederum ist genau die außenpolitische Doktrin der US-Militärs, in der als oberstes Ziel formuliert ist, eine Achse von Deutschland und Russland zu verhindern. Die Doktrin ist der Hintergrund der Sanktionen gegen Russland, die die EU im Auftrag der USA beschlossen und soeben verlängert hat – obwohl alle offiziellen Gründe vorgeschoben sind.

Russland hat sich nämlich in den vergangenen Monaten bemüht, die Lage in der Ost-Ukraine zu entspannen, was auch im Hinblick auf die Rebellen gelungen zu sein scheint. Die von den EU-Steuerzahlern finanzierte und von den USA geleitete Regierung in Kiew hat dagegen alles unternommen, um Russland als Aggressor darzustellen. Polen war in der EU daher auch eine treibende Kraft, die die Verlängerung der Sanktionen als unabdingbar dargestellt hat. In der anti-russischen Sicht arbeiten im Übrigen die PiS und die Vorgängerregierung Hand in Hand: Der frühere Premier und jetzigen EU-Präsident Donald Tusk hatte die Tagesordnung so gestaltet, dass eine grundsätzliche Diskussion der Sanktionen aus Zeitgründen nicht möglich war.

Die PiS kann mit einer neuen Form des Intermarium-Konzepts zwei Ziele umsetzen: Sie kann sich von Brüssel emanzipieren. Wie stark dieser Wunsch ist, hat sich anhand der Flüchtlingsdebatte gezeigt: Die Polen werden keine muslimischen Flüchtlinge aufnehmen. Die Drohungen von anderen EU-Ländern wie Österreich oder Deutschland, sind in diesem Zusammenhang konterproduktiv.

Die Drohung, den Polen gegebenenfalls die EU-Gelder zu kürzen, ist hohl: Wie in Griechenland zu sehen war, können und werden die USA darauf bestehen, dass das Nato-Land in der EU bleibt. Die Grexit-Debatte war von Anfang an eine Scheindebatte. Die Nato hatte von Anfang an klargemacht, dass Griechenland im Euro zu bleiben habe. Die Militärausgaben mussten von den Austeritäts-Programmen ausgenommen werden.

Für die US-Regierung und vor allem für den militärisch-industriellen Komplex ist die EU ohnehin ein unverständliches Vehikel: Die dauerhaft zerstrittenen Staaten werden als Gesprächspartner nicht ernstgenommen, die EU-Präsidenten haben in Washington nichts zu melden. Warschau und Washington verfolgen ein gemeinsames Ziel, das über allen anderen steht: Es soll ein stabiler militärischer Block gegen Russland formiert werden. Entsprechend agieren die Amerikaner über die Nato in allen relevanten Staaten: In Serbien soll der Nato-Beitritt auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden. Die Ukraine ist mit dem Assoziierungsabkommen mit der EU faktisch auf dem Weg in die Nato. In Georgien herrscht gerade wieder eine Regierungskrise, ebenso in Moldawien.

Das polnische Militär wird bereits massiv von den USA aufgebaut. In diesem Zusammenhang meldet Defense News, dass die Entwicklung für die US-Rüstungsindustrie durchaus günstig verläuft: Die neue Regierung will ihre geplanten Bestellungen von Caracal EC725-Helikopter an Airbus zurückfahren. Stattdessen sollen Helikopter der Typen Black Hawk vom US-Konzern Sikorsky gekauft werden. Im Gespräch sind auch Bestellungen von AW 149-Helikoptern an den britisch-italienischen Konzern Augusta Westerland. Doch Sikorsky dürfte auf jeden Fall den größeren Auftrag erhalten.

Die Erstürmung des Nato-Spionagezentrums in Warschau richtete sich nicht gegen die USA, obwohl angeblich die Weitergabe von Geheimdienstinfos an die USA der Auslöser der Aktion gewesen sein soll. Doch vermutlich war die Aktion ein geschickter Schachzug der national-konservativen Regierung, um zu zeigen, dass sie kein „Vasall“ der USA ist. Die Proteste aus den USA hielten sich folgerichtig in Grenzen, der Nato ist keinerlei Schaden entstanden.

In diesem Zusammenhang ist die Einschätzung des privaten Geheimdienstes Stratfor interessant: In einer Analyse zeigt sich Stratfor zwar besorgt über die Entwicklungen in Polen. Kurz wird der Streit um das Verfassungsgericht gestreift, der Medien-Krieg wird nicht einmal erwähnt. Stratfor warnt jedoch ausdrücklich davor, dass es zu Verwerfungen mit der Nato kommen könnte – etwa in Form der von der Nato kürzlich lancierten Idee, den bevorstehenden Gipfel nicht in Warschau abhalten zu wollen. Doch Stratfor erwähnt ein Treffen von US-Außenminister John Kerry und seinem polnischen Kollegen Witold Waszczykowski. Beide Politiker hätten ausdrücklich betont, dass es keinen Zweifel an der engen und unerschütterlichen Zusammenarbeit in der Nato gäbe.

Die Amerikaner sind am meisten darüber besorgt, dass die polnische Regierung aus innenpolitisch unbedachte Schritte setzen könnten: So müssen US-Unternehmen weiter geschützt werden, neue Steuern für Banken und Konzerne, wie sie die Regierung plant, werden abgelehnt. Und auch die Militärausgaben dürfen nicht gekürzt werden. Dasselbe hatte die Nato bereits im Falle Griechenlands gefordert. Nun schreibt Stratfor, dass die neue Regierung die Modernisierung der Armee zurückfahren könnte – ein Projekt, für dessen ambitionierte Umsetzung Stratfor die Partei von Tusk ausdrücklich lobt. Was man in Washington jedoch nicht sehen will, sind „Vorschläge, die Steuern zu senken und Zuschüsse für arme Haushalte zu gewähren, wodurch finanzielle Mittel von der Modernisierung des Militärs abgezogen werden könnten“.

Die neue Regierung wird sich diesen Wünschen vermutlich nicht verschließen. Die enge Partnerschaft mit der starken US-Armee ist ihre Lebensversicherung. In Warschau weiß man, dass der Ober aus Washington immer den Unter aus Brüssel sticht.

Quelle: DWN

Linkverweise:

Der Dritte Weltkrieg – Schlachtfeld Europa – Im Kampf um Eurasien und seine Ressourcen wird die derzeit noch dominierende Weltmacht USA von zwei wirtschaftlich stark wachsenden und militärisch aufrüstenden Konkurrenten herausgefordert – von Russland und von China. Überall an den Rändern dieser gewaltigen eurasischen Landmasse kommt es gegenwärtig zu Verwerfungen und offenen Konflikten – jede Seite will die wichtigen Randzonen dominieren, um damit den gesamten Kontinent zu beherrschen. hier weiter

Krieg der Täuschung – DAS VIDEO, das NIEMAND sehen darf! – Ex-Marine und Aktivist Kenneth O’ Keefe spricht Klartext und wirft die brennende Frage auf, wer zum Teufel mit klaren Verstand noch glauben kann, dass der Terrorstaat Nummer 1, die USA, den Terror bekämpfen könnte. Ausgerechnet die USA, die weltweit Foltern, Morden, Verstümmeln, Vergewaltigen und ihre Kriegsverbrecher vor der Justiz beschützen! hier weiter

Erdogan erpresst Europa mit den Flüchtlingen – Der türkische Präsident hat auf die EU-Politiker offenbar große Wirkung und erpresst die EU ganz augenscheinlich mit den Flüchtlingen. Die EU will Erdogan bezahlen, damit er die Flüchtlinge mit Gewalt an der Ausreise hindert. Diese EU ist wirklich am Ende. hier weiter

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Islamischer Staat -ISIS- wird vom Mossad-Agenten gesteuert! Abu Bakr al-Baghdadi alias Simon Elliot sei vom Mossad rekrutiert und in “Spionage und psychologischer Kriegsführung” ausgebildet worden… hier weiter

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Weißt du, was eine Wirklichkeit ist? Weißt du, was deine Wirklichkeit ist? Ist das, was du gerade erlebst, denkst und fühlst die Wirklichkeit oder ist nur alles Teil eines Programms, das sich Matrix nennt und das uns die Wirklichkeit nur vorgaukelt? Meinst du, es ist Zufall, dass du jetzt diese Zeilen liest? hier weiter

Die 7 Schleier vor der Wahrheit – Der Weg zur Wahrheit führt durch sieben Illusionen. Sie sind wie Schleier, die uns vom Wesentlichen fernhalten. Sobald diese verstanden und gelüftet werden, wird alles im Leben einfacher und erfüllender: hier weiter

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NATO-Oberbefehlshaber a.D. Wesley Clark: »Heutige US-Kriege 1991 geplant«

Die USA hat sich fast 65% aller Länder der Welt angeeignet, hat sie unterworfen, unterjocht und herrscht dort nach Gutdünken und faulen Verträgen, verpflichtet oder nötigt die Länder zu immensen Unterstützungskosten, zu Wohlverhalten und US-amerikanischer Außenpolitik.

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Die USA hat ihren Kontinent nicht nur Grenz- und Kontinent-überschreitend erweitert, hat nicht nur in allen Weltmeeren ihre Navy auf Patrouillenfahrt, sondern behauptet auch, dass all diese Länder und Meere ihre Staatsgrenze, ihre Einfluss-Sphäre seien, ihr zu verteidigendes Hoheitsgebiet sei, das sie jederzeit mit counter-attacs verteidigen dürfen.

Sie benutzen dazu das sogenannte Verteidigungsbündnis des Nordatlantik-Pakts NATO, die überall als Eingreiftruppe aktiv werden sollen, wo diese Hoheitsgrenzen gefährdet sein sollen. Der omnipotente Anspruch, alles zu besitzen ist in Wahrheit nur noch krank. Die USA werden ” bedroht”, wenn sich ein Staat anders verhält, als es die USA von ihm erwarten oder fordern. Die USA werden selbst von Mini-Staaten “bedroht”, weil sie den krankhaften Wahn pflegen, dass die ganze Welt ihnen alleine gehört.

Es ist interessant was Vier-Sterne-General Wesley Clark, der immerhin mal Oberbefehlshaber der NATO war, bereits im Jahr 2007, während eines Vortrages beim amerikanischen Think Tank »Commonwealth Club of California«, äußert. Der interessierte Zuhörer erfährt so beispielsweise ganz beiläufig, dass die heute geführten US-Kriege, auf Planungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 1991 zurück gehen.

Wie bitte? Einer der ehemals ranghöchsten US-Generäle im Pentagon ein Hellseher? Wohl kaum! Im Kontext dazu die Aussagen von US-Präsident Barack Obama und von George Friedman, Chef der einflussreichen US-Denkfabrik »Stratfor«. Ist das Statement des ehemaligen NATO-Oberbefehlshabers Clark, dass heute fast 8 Jahre alt ist, eigentlich jemals Bestandteil einer breiten öffentlichen Debatte in Europa bzw. in der Bundesrepublik gewesen?

Dieses Video geht auf die vielen Angriffskriege der USA ein, die Meinung, welche US-Politiker zur Militärstrategie haben, und wie sie sich über andere Länder erheben, um ihre Angriffs-Kriege als gerechte Aktionen zu rechtfertigen.

Unter anderem  erwähnt US-Präsident Obama, dass es außerhalb der USA böse Leute gibt, die der USA Schaden zufügen wollen, dies sei der Grund, dass die USA das mächtigste Militär der Welt haben muss.

NATO-Oberbefehlshaber a.D. Wesley Clark : »Heutige US-Kriege 1991 geplant«
Alternativ.TV

Lupo Cattivo Crowdfunding

“…Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen…” Abraham Lincoln

lupo-cattivo-logo

Zitat von Lupo Cattivo bereits 2010:

“…Die Devise heißt: Verantwortung übernehmen für die eigene Lebensweise, sich kritisch informieren und trommeln, trommeln, trommeln…, bis die indoktrinierten Geister aufwachen, bis die moralische Empörung wächst, bis sich Widerstand gegen die Unterdrückung regt und daraus ein großer gesellschaftlicher Prozess wird…” Wir würden uns freuen, wenn Sie uns unterstützen würden. hier weiter

Ich trag D im HerzenIch trage Deutschland im Herzen T-Shirts – hier bestellen

Werdet militant!”, “Empört euch!” und “Engagiert euch!

Linkverweise:

Liebe Leser – Es ist uns gelungen, in einer Schweizer Bibliothek einen kleinen Schatz zu heben: Eines von insgesamt nur fünf gebundenen Exemplaren eines 1937 in Deutschland nicht veröffentlichten Werkes – mehr dazu hier.

Was wir tun können, um uns aus den Klauen der Geheimen Weltregierung zu befreien und Europa und die Welt wieder zu einem friedlichen Ort zu machen, erfahren Sie hier.

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Zbigniew Brzezinski. Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion existiert nur noch eine Supermacht auf dieser Erde: die Vereinigten Staaten von Amerika. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Nation über so große wirtschaftliche, politische und militärische Mittel verfügt, um ihre Interessen durchzusetzen. hier weiter

Putin Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto” Im Interview für Russia Today hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Sicht der US-amerikanischen Geschichte dargelegt. Nebenbei spricht er auch die Wahrheit über den Diktator Stalin aus. Nehmen Sie sich die 2.min30 Zeit für das Video, sagt Maria Lourdes! Putin: Die USA haben die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte auf ihrem Konto. hier weiter

Dream Body – Der schnellste Weg Ihren Traumkörper zubekommen ist NICHT sich im Fitnessstudio zu quälen… und NICHT zu hungern…hier weiter

Lebensenergie-Konferenz – Die kompletten Aufzeichnungen des Online-Gesundheitsevents Lebensenergie-Konferenz.de Top-Referenten, spannende Themen, geballtes Wissen, Inspiration und Praxistipps: hier weiter

Anti-Angst-Akademie –  Einzigartige Plattform zur Überwindung von Angstzuständen und Panikattacken sowie zur Persönlichkeitsentwicklung. hier weiter

Abwehrstock – Mit dem Abwehrschlagstock können Sie sich im Notfall gut verteidigen. Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren. Der Erwerb und Besitz ist erlaubt… hier weiter

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Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein. Ein Lebensmitteldiscounter schlägt sein Sortiment in der Regel alle zwei Tage komplett um. Das Bundesamt für Zivilschutz empfiehlt seit vielen Jahren, dass jeder Haushalt über einen Vorrat von mindestens zwei Wochen verfügen sollte. Dabei geht die Behörde nur von lokalen Ereignissen wie einer Überschwemmung oder einem Lawinenabgang aus. Wir stehen aber vor weitaus größeren Gefahren durch die weltweite Finanzkrise. hier weiter

Nach Aleppo ist vor Annan

Einwohner begrüßen die syrische Armee in Aleppo, 12.08.2012

Die Anschläge vorgestern in Damaskus, bei denen Unbekannte einen Sprengsatz an einer Bank im Stadtviertel Marja zündeten und daraufhin wild um sich schossen, passen genau in das Schema, das voraussichtlich nach der militärischen Zerschlagung der Rebellenbanden als Szenario eintreten wird. Quelle: apxwn

Dieses Szenario wurde in Syrien bereits vor der „Friedensinitiative“ Kofi Annans angestoßen, als spätestens im April die militärische Niederlage der Rebellen – nach der Befreiung des damaligen Benghazi-Analogons Homs – bereits einmal Wirklichkeit wurde, die Armee sich die strategische Initiative erarbeitet hatte und sie erst durch den „Waffenstillstand“ wieder aus den Händen geben musste. Zu dieser Zeit – in den Monaten März und April – begann genau solch eine Terrorwelle, die sich bis zu dem Moment zog, da die Rebellen erstarkt, neu bewaffnet und umgruppiert waren und anschließend zu neuen Angriffswellen übergingen.

Hier Aufnahmen vom vergangenen Sonntag aus Aleppo, gefilmt und erschienen bei ANNA-News:

In diesen Tagen kehrt alles wieder zur Situation von ungefähr April 2012 zurück. Die Niederlage in Aleppo macht einen organisierten Krieg gegen die Regierung unmöglich. Sicherlich lösen sich die Rebelleneinheiten nicht einfach in Luft auf – allerdings sind Versuche, bei einer offensichtlichen Niederlage eine einheitliche Kommandostruktur auf der Verliererseite zu etablieren und so einheitlich als organisierte Kraft gegen die Regierung vorzugehen, zum Scheitern verurteilt. Viel zu ernst sind die Differenzen in den Reihen der „Opposition“. Wenn man sich an Libyen erinnert, so hatten die Rebellenbanden selbst nach dem Fall Tripolis‘, als das Schicksal der Dschamahirija bereits besiegelt war, und noch während des Kampfes um Sirte sich bereits gegenseitig befehdet – durchaus bis hin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Brigaden auf Rebellenseite. Unter Bedingungen wie jetzt in Syrien, wo ein theoretischer Sieg Äonen entfernt ist, ist es geradezu unsinnig, von Organisation und einheitlichem Kommando zu sprechen.

Man kann deswegen durchaus davon ausgehen, dass – wenn die Dinge ihren von außen ungestörten Lauf nehmen – in Syrien eine neue Phase des Krieges bevorsteht, oder besser: es wird auf mehreren Ebenen parallel weiter Krieg geführt werden müssen. Der Krieg der Islamisten, der Krieg, den die FSA weiter betreiben wird (und nach allen Anzeichen ist es gerade die FSA, die in einzelne, territorial operierende Banden zerfallen wird). Im Gewühl werden die Aktionen der ausländischen Terrorbrigaden weiterlaufen, welche lediglich des Anstands und der Videoaufnahmen halber von ein paar Syrern durchsetzt sind. Zu alledem wird von Spezialeinheiten und Geheimdiensten bestimmter Mächte mit Sicherheit weiter Jagd auf die Führungsriege gemacht.

All diese Varianten haben unterschiedliche Prägung, Ziele und Intensität und erfordern folglich verschiedene Taktiken. Allen gemein wird letztlich die Tendenz sein: nämlich hin zu terroristischer Aktivität, vor allem deshalb, um den Sponsoren per Youtube-Video Rechenschaft für die bereitgestellten Mittel abzulegen. Der Krieg wird zum Business, und einzelne Fanatiker, die ihren jeweils eigenen Dschihad führen, sind in dieser Kriegsbuchhaltung nur Beiwerk.

Das erfordert von der syrischen Führung ernsthafte Anstrengungen; an den Krieg nach jetzigem Format, in welchem größere Einheiten bewaffneter Rebellenkämpfer unschädlich zu machen sind, hat man sich bereits gewöhnt. Die Armee hat ihre Erfahrung, ebenso die Führung, aber die Fertigkeiten eines effektiven Antiterrorkriegs muss man sich erst erarbeiten, und für Syrien heißt das: praktisch von Null. Die Armee ist dazu schlicht nicht geeignet.

Inwieweit die Regierung damit klarkommen wird, ist bisher eine offene Frage, ganz besonders unter der Berücksichtigung dessen, dass noch nicht alle militärischen Ziele erreicht und die Bedrohung einer ausländischen Einmischung z.B. in Form von nominellen „Flugverbotszonen“ nicht aus der Welt geschafft sind.

Syrien aktuell: Damaskus – Mission accomplished

Fast drei Wochen hat es gedauert, bis die letzten Rebellenkämpfer aus den Stadteilen und Vororten von Damaskus ausgeräuchert wurden. Quelle: apxwn

Der letzte Stadtteil, in welchem letztlich die öffentliche Ordnung wiederhergestellt werden konnte, ist At Tadamon. Häuserkampf in der eigenen Hauptstadt ist wahrscheinlich nichts, was irgendeine Armee dieser Welt gut kann oder gerne tut. Derweil treten mit Einrücken der Armee in die befreiten Stadtteile weitere Greueltaten der Rebellenbanden von der “Freien Syrischen Armee” zutage. Die folgende Reportage des russischen Fernsehkanals 1TV.Ru berichtet von einem Massaker der Rebellen unter der Zivilbevölkerung in Al Tadamon und lässt Zeugen aus den Reihen der verängstigten Einwohner zu Wort kommen.

Vertreter von internationalen Menschenrechtsorganisationen sprechen erstmals darüber, dass die bewaffnete Opposition in Syrien Kriegsverbrechen begeht. Genauer geht es um einen vielfachen Mord in einem Schulhof von Aleppo. Über Massenhinrichtungen berichten auch die Einwohner von Damaskus. Zurzeit ist ein Team des Ersten Kanals vor Ort.

00:18: Am Rande einer Baugrube stehen die Menschen in gespanntem Schweigen. Hier fällt das Atmen schwer. Dort unten liegen die Leichen von Bewohnern der umliegenden Häuser. Noch ist es unbekannt, wieviele es sind, doch es gibt Zeugen dafür, wie und vom wem sie umgebracht worden sind.

Mann: Ich habe die Erschiessungen vom Balkon aus gesehen. Man bemerkte mich, sie brachen bei mir ein, zogen mir einen Sack über den Kopf und brachten mich in ein Haus, wo ich verhört wurde. Ich habe gesagt, ich sei nur ein kleines Licht und wüßte von nichts.

Frau aus dem Auto: Ich habe es selbst gesehen, wie die Menschen an den Rand der Grube gebracht, erschossen und die Leichen hinabgeworfen wurden. Ich weiß nicht, weshalb man sie umbrachte – wahrscheinlich haben sie es abgelehnt, mit denen – den Oppositionellen von der Freien Syrischen Armee – gemeinsame Sache zu machen.

Diese Frau ist die einzige Zeugin, welche diese Morde namentlich den Einheiten der bewaffneten Opposition anlastet. Die anderen Zeugen drücken sich vorsichtiger aus: das seien irgendwelche Bewaffneten gewesen. Sie sagen, dass Zivilisten täglich im Verlauf von fast 2 Wochen erschossen wurden. Erst, als der Stadtbezirk At Tadamon von den bewaffneten Kämpfern befreit wurde, haben sie das Vorgefallene der Armee gemeldet.

Mahaddin Simach, Soldat: Die genaue Zahl wissen wir derzeit noch nicht. Uns wurde gesagt, es seien ungefähr 20 Ermordete in der Baugrube. Sie sehen – obenüber liegt Bauschutt, Armaturen, Steine – wir werden das jetzt alles durchsuchen.

Rauch, Einschusslöcher, Patronenhülsen – diese Straßen sind noch nicht von den Kämpfen erkaltet. Vom Stadtviertel At Tadamon bis ins historische Zentrum der syrischen Hauptstadt sind es 10 Autominuten. Die Regierungstruppen haben mehrere Tage gebraucht, um die bewaffnete Opposition von hier auszutreiben – erst mittels Artillerie und Panzerfahrzeugen, dann – am frühen Morgen – ist die Präsidialgarde eingerückt.

Nach Auskunft der Militärs hat die bewaffnete Opposition At Tadamon tatsächlich unter ihrer Kontrolle gehabt – an den Häuserwänden sieht man die Fahnen der Opposition, und hier den Spruch: “Wir gehen nicht!”. Man zwang sie aber dazu. Die Befreiung des Stadtteils stand unter der Führung dieses Mannes – eines Feldgenerals, der beim Interview sein Gesicht von der Kamera abwendet.

Feldgeneral: Wir haben faktisch alle Stadtteile von Damaskus von den bewaffneten Banden gesäubert. Das hier war das letzte. Einzelne halten sich noch versteckt. Morgen werden die Oppositionellen verkünden, dass wir sie gar nicht besiegt haben, sondern dass das ein taktischer Rückzug sei. Wundern Sie sich also nicht.

Der Stab der Oppositionskräfte wurde in einer Moschee eingerichtet. In ein und demselben Saal betete man und schmiedete taktische Pläne.

Reporter: So, wie es hier aussieht, hatten die Rebellen hier nicht nur ihren Stab, sondern auch ein Lazarett. Hier gibt es Verbandsmaterial, chirurgische Instrumente, Medikamente, und dort sieht man, wo die Verwundeten lagen.

Ihre Toten übergaben die Rebellenkämpfer im Nachbarhof der Erde – 12 sorgfältig angelegte Gräber. Der Stab in der Moschee wurde von den Regierungstruppen eher mit einer List als mit Gewalt eingenommen.

Soldat: Eine Moschee ist ein Ort des Gebets, nicht des Kampfes. Wie könnte man hier schießen oder bomben? Wir haben sie schön in die Zange genommen und alle verhaften können.

Wie viele Rebellenkämpfer verhaftet wurden, wird von den Armeeangehörigen nicht mitgeteilt. Wir haben vier gesehen. Man versicherte uns, dass sie verhört und dem syrischen Sicherheitsdienst übergeben würden. Danach bekommen sie ein Gerichtsverfahren. Die Verwandten haben indes schon die Leiche eines der Bewohner identifiziert. Er war entführt worden, man forderte für ihn ein Lösegeld oder 10 Maschinengewehre. Hier wurden ebenso die Leichen von drei Lehrerinnen der hiesigen Schule gefunden. Insgesamt wurden in unserem Beisein 9 Leichen aus der Baugrube hervorgeholt – damit ist die Arbeit aber noch nicht beendet. Auch das Militär verlässt diesen Stadtteil von Damaskus noch nicht. Die Panzer stehen nach wie vor auf den Strassen.

 

 

Syrien Konflikt aktuell: 7 Agenten Zions verhaftet

7 Terroristen wurden in Syrien verhaftet, die für die zionistischen Sicherheitsdienste arbeiteten und eng mit Geagea und Hariri verbunden sind.

von Dr. Steffen Seidel gefunden bei julius-hensel.com

Terroristische Gruppen kämpfen in Syrien gegen die syrische nationale Armee. Von syrischen Kräften wurden sieben Terroristen verhaftet, die für die zionistischen Sicherheitsdienste arbeiten und eng verknüpft sind mit dem zukünftigen Parteichef der Milizen Saad Hariri und mit dem Leiter der libanesischen Streitkräfte, Samir Geagea, berichtete “Al-Manar” Zeitung am Donnerstag.

Die täglich ebenfalls zitierten Quellen aus Doha sagen, dass die Geheimdienste aus Katar den Kontakt zu sechs der eigenen Mitglieder verloren hat, die die Kommunikation mit den bewaffneten Gruppen in Aleppo beaufsichtigen.

Die Quellen  befürchteten, dass sie in der Gewalt der syrischen Truppen sind.
“Al-Manar Tageszeitung” sagte auch, dass Französische, amerikanische und türkische Geheimdienste ihre Mitglieder gebeten haben, die heißen Kampfzonen in Aleppo zu verlassen, nachdem sie Informationen über die Belagerung von Tausenden von ausländischen Kämpfern in den Vierteln von Aleppo erhalten hatten.

Quelle: uprootedpalästinians

 

 

Die Tagesschau, die Aufstachelung zu religiösem Hass und die Zensur

Die staatliche deutsche Propaganda-Sendung “Tagesschau” hat heute einen “Bericht” publiziert, in dem sie ihren Konsumenten erklärt, dass in Syrien die Glaubensgemeinschaft der Alawiten die Macht im Staat unter sich verteilt, die Alawiten Sunniten böse unterdrücken und Regierung und Opposition seit der Entfesselung der Unruhen sektiererische Gewalt anzheizen, kompllett mit Karten, wo die Angehörigen welcher Religionsgemeinschaften jeweils in der Mehrheit sind und wo nicht. Quelle nocheinparteibuch

Ein Parteibuch-Leser hat dazu bei der Tagesschau folgenden Kommentar abgegeben:

Hier wird gezielt zu religiösem Hass angestachelt

Vor wenigen Monaten war die Frage der Reigion nicht wichtiger als in Deutschland. So wie es in Deutschland keine Frage ist, ob jemand christlich, evangelisch, katholisch, atheistisch, jüdisch, muslimisch oder einer sonstwelchen Ideologie oder Konfession ist, so war das auch in Syrien.

Der Präsident ein Alawit, seine Frau Sunnitin und der Verteidigungsminister Christ, das spielte keine Rolle. Die Menschen heirateten unter den Konfessionen und arbeiteten konfessionsübergreifend zusammen. Die meisten wissen nicht einmal, wer konkret welcher Glaubensgemeinschaft angehört. Die syrischen Medien lassen bei Berichten über Kriminalität die Information, zu welcher Glaubensgemeinschaft Täter und Opfer gehören, grundsätzlich weg.

Es gibt aber in Syrien wie es in Deutschland Nazis gibt, für die solche Fragen wichtig sind, eine kleine Gruppe, die versucht, die Menschen nach religiösen Gruppen zu kategorisieren. Es sind die Anhänger der wahhabitischen Sekte, selbsternannte Salafis und Jihadis.

Die Zensoren der Tagesschau haben diesen Kommentar wie üblich unterdrückt. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Leser auf den Gedanken kommen, die Tagesschau vermittle ein religiös-rassistische geprägtes Weltbild in Bezug auf Syrien. Wenn die Tagesschau Syrien durch solch ein rassistisches Prisma sieht, dann könnten Leser in Deutschland auf den Gedanken kommen, das Gleiche Prisma auch bei der Betrachtung von Deutschland anzuwenden. Dieses Prisma nennt sich in Deutschland “Rechtsextremismus” und es gab schon mal eine Zeit, wo das in Deutschland vorherrschend war, doch die meisten Menschen in Deutschland erinnern sich an diese Zeit nicht gern.