KenFM über: Geopolitik ist wie Schach. Der Irankonflikt als Trick zur Rohstoffsicherung

KenFM2008

Das wache Ohr Rothschilds beim „Geopolitical Chess Game“ - Lupo Cattivo

Heartland-Theorie

Der britische Geograph Halford Mackinder publizierte 1904 in dem Buch „Democratic Ideals and Reality“ den Aufsatz „The geographical pivot of history“. In diesem Aufsatz formulierte er die sogenannte Heartland-Theorie als Warnung an seine Landsleute. Er setzte sich mit der Bedeutung von Geographie, Technik, Wirtschaft, Industrie sowie Rohstoff- und Bevölkerungsressourcen für eine vergleichende Bewertung von Landmacht und Seemacht auseinander. Nach dem 1. Weltkrieg hat er seine Theorie unter dem Eindruck des Krieges aktualisiert.

Das grosse Spiel

Als The Great Game oder Das Große Spiel  wird der historische Konflikt zwischen Großbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien bezeichnet.

Iran/USA – „Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen,“

Der Dritte Weltkrieg könnte mit einem atomaren Präemptivkrieg gegen den Iran beginnen.

Iran – Wahrheit oder Lüge? Aufklärung rund um die mediale Hetze gegen den Iran!

„Kriegshetze – Kriegstrommeln – Kriegsdrohungen“ – westliche Propaganda gegen Iran

„Kare Inglise“ – Die mörderisch „unsichtbare“ Hand des britischen Imperiums

Die Hierarchie der Verschwörer  Das Komitee der 300

»Im Laufe meiner Karriere hatte ich viele Gelegenheiten, auf streng geheime Dokumente zuzugreifen […] Was ich sah, erfüllte mich mit Wut und Verachtung […] Ich nahm mir vor aufzudecken, welche Macht die Regierungen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten lenkt. Ich habe mich mit den bekannten Geheimgesellschaften wie dem Royal Institute for International Affairs (RIIA), dem Council on Foreign Relations (CFR), den Bilderbergern, den Trilateralen, den Zionisten und den Freimaurern und all den Ablegern dieser Geheimgesellschaften wohlvertraut gemacht […]«

Das amerikanische Jahrhundert

Die einzige Weltmacht – so lautet der Titel eines Buchs, das der ehemalige Sicherheitsberater Präsident Carters, Zbygniew Brzezinski, Ende 1997 schrieb. Er vergleicht darin die globale Vorherrschaft der Amerikaner mit den Weltreichen der Römer und des britischen Empire. Dabei bezieht er sich ausdrücklich auf Gedankengänge, die unter dem Begriff „Geopolitik“ in die Geschichte eingegangen sind. Harold Mackinder zu Beginn des Jahrhunderts und Albrecht Haushofer in den zwanziger Jahren entwickelten die Theorie, dass die Herrschaft über größere Gebiete immer mit der Macht über bestimmte „Kernländer“ zusammenhänge.

Israel schließt einen Schlag gegen den Iran nicht aus!

Um den Iran war es einige Zeit still. Zumindest in den Medien. Plötzlich tauchen wieder Berichte auf, dass Israel einen Angriff plane, und zwar noch vor den US-Wahlen im November.

Angriff gegen Iran beschlossene Sache? Kriegsvorbereitungen RT 2.9.12

Veröffentlicht am 02.09.2012 von 

Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv

ORIGINAL
Iran strike a done deal? Israel prepares citizens for war
http://ow.ly/dpKN0

ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge z.B. von Democracy Now (USA), Russia Today, Telesur (Lateinamerika)
Gleichzeitig empfehlen und verweisen wir auf deutschsprachige Nachrichtenseiten, wie Weltnetz.TV, Kontext TV, Hintergrund, Junge Welt, Nachdenkseiten und Beitrage der Occupy Bewegung

Syrien: Keine Bilder von Gräueltaten!:

Russia TV bringt mit Datum vom 13. August einen Bericht und Bilder über barbarische Grausamkeiten der „Rebellen“ gegen die syrische Bevölkerung. Der Bericht ist erschütternd und aufrüttelnd. Er öffnet auch dem letzten die Augen, der noch glaubt, die „Rebellen“ wären syrische Bürgerrechtler, deren hehre Ziele Demokratie und Menschenrechte sind. Quelle: hinter-der-fichte

Der NATO-Mainstream in Konzern- und Staatsmedien negiert die Verbrechen des Mobs. Auch jener in Deutschland denkt, die Masse kennt oder versteht die (ohnehin englischsprachigen) Quellen nicht. Mag sein, die fremdsprachenresistente DSDS-, ZEIT, WELT-, BILD-, SPIEGEL- und Pilcher-Gemeinde hat da wirklich Defizite. Das ist aber nicht ihre Schuld. Sie ist Opfer eines staatlichen und privatkapitalistischen Desinformationskrieges.  Wir bringen deshalb den RT-Beitrag in deutscher Übersetzung als unser Gegenstück zur ARD-ZDF-BILD-RTL-SPIEGELEI.
Hinter der Fichte: Ohne Bilder – mit Moral
Aber wir zeigen die Videos und Fotos nicht mehr. Seit dem Krieg der NATO gegen Libyen ist es gang und gäbe, selbst von schrecklichsten Verbrechen Bilder zu veröffentlichen. Die eingebetteten Reporter und ihre Sender, einschließlich ARD und ZDF, verhindern seit dem Jugoslawien-Krieg zielgerichtet und planmäßig, die NATO (wie noch einst im Vietnam-Krieg) als Agressor in Erscheinung treten zu lassen. Die NATO-Angriffe, -Waffen oder -Soldaten in Libyen oder Syrien kommen im TV einfach nicht vor. Allenfalls werden Propagandafilmchen produziert und „Handy“-Videos von unmenschlichen Verbrechen an NATO-Gegnern massenhaft veröffentlicht. So wie die von der Ermordung Muammar Gaddafis oder von der Hinrichtung syrischer Bürger, die der NATO- und ihren FSA-Al-Kaida-Schergen im Wege waren. Mit diesen Zurschaustellungen soll einerseits ihre Ehre noch im Tode verletzt und die Opfer geschändet werden.  Andererseits sollen sie ein Mittel der Einschüchterung und Demoralisierung der Verteidiger Syriens sein. Die Kollegen von RT mögen sich für die Veröffentlichung des Videos der geschändeten syrischen Postangestellten entschieden haben, da sie die Sehgewohnheiten ihrer westlichen Zielgruppe bedienen müssen. Wir bei HdF machen das nicht mit. Leiden und Sterben von Menschen, die grausamsten Momente ihres Seins,  müssen nicht zur Schau gestellt werden. Konzentrieren wir uns auf die Nachrichten hinter dem Mainstream. Reden wir über Ursachen und Wirkungen. Reden wir über imperialistische Kriegstreiber; über ihre deutschen Kollaborateure, die Kriegsziele und Methoden der NATO. Reden wir über die wahren Vorgänge in Syrien. Vor allem aber: Fühlen wir mit den Opfern jener Barbaren, die in Berlin mit Westerwelles Unterstützung, deutschem und amerikanischem Geld untergekrochen sind. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer der NATO-finanzierten Barbaren.
Greueltaten in Syrien: Leichen von Postangestellten vom Dach geworfen
Published: 12 August, 2012, 17:01
Edited: 13 August, 2012, 08:26
Ein schreckliches Amateur-Video ist auf YouTube aufgetaucht, das Gräueltaten gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Syrien zeigt. Die Aufnahmen zeigen eine Menschenmenge die kaltblütig die Leichen erschlagener Postangestellter vom Dach eines Postamtes wirft. Das Video, dessen Quelle nicht unabhängig verifiziert werden konnte, zeigt wie mehrere Dutzend Menschen die Treppe des Gebäudes umstehen, einige von ihnen skandieren “Allahu akbar!” Sie beobachten wie die Leichen herunter geworfen werden und die Stufen hinunter rollen. Außerdem haben mehrere Leute das Dach erklommen und werfen die scheinbar toten Körper der Postangestellten herunter. Als die den Boden erreichen, stürzt das Publikum herbei, die erschreckenden Bilder mit den Handys einzufangen. Das Video verursacht online Empörung und heftige Debatten auf Twitter darüber, wer die Menschen die diese Gräueltaten begehen sein mögen. Die meisten meinen, sie sind Anhänger der „Freien Syrische Armee“, die absichtlich gezielt zivile Beamte angreifen die zum Regime stehen. Die RT-Korrespondentin vor Ort,  Oksana Bojko berichtet, dass rund anderthalb Millionen zivile Mitarbeiter des Landes nun zur Zielscheibe geworden seien. Ärzte, Lehrer und städtische Arbeiter riskieren ihre Entführung oder Ermordung, dafür einfach ihre Arbeit zu tun.

“Dokumente bestätigen, Syriens bewaffnete Opposition hat eine Todesliste mit Wissenschaftlern, Ingenieuren, Ärzten und Beamten darauf”, sagte Ammar Safi, ein plastischer Chirurg aus Damaskus, zu RT.

Sein Bruder war Faris Safi einer der erfahrensten zivilen Piloten Syriens. Mit US-Ausbildung  hatte er mehr als 20.000 Stunden rund um den Globus vorzuweisen. Er wurde vom Flughafen nachhause kommend von bewaffneten Männern in seinem Auto angegriffen.
Bereits im August brachte ein anderes Amateur-Video das weltweite Netzwerk auf. Es zeigte eine Massenhinrichtung von Assad-Unterstützern in Aleppo durch die Rebellen der “Freien Syrischen Armee”. Mehrere blutende Männer wurden gezwungen, sich vor einer Mauer hinzuknien, inmitten einer Schar aufgeregter Männer, ihre Maschinengewehre zur Schau stellend.
Ebenfalls im August übernahm eine militante islamistische Gruppe die Verantwortung für die Hinrichtung des Moderators des syrischen Staatsfernsehens Mohammed al-Saeed. Al-Said wurde am 19. Juli dieses Jahres entführt. Die Al-Nusra Front, eine wenig bekannte islamistische militante Gruppe postete am 4. August ein Statement in einem Al-Qaida nahestehende Internet-Forum:
“Die Helden der westlichen Ghouta [in Damaskus Provinz] kerkerten am 19. Juli den Shabih [pro-Regime Miliz] Moderator ein… Er wurde getötet, nachdem er verhört worden war.” zitiert AFP ihre Erklärung. Pro-Regime-Journalisten und TV-Stationen sind stets Gegenstand der Angriffe der Rebellen. Die Syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA sagt, einer ihrer Reporter, Ali Abbas, wurde in seiner Wohnung in Damaskus am Samstag getötet. Der Bericht beschuldigte eine bewaffnete terroristische Gruppe, gab aber keine weiteren Informationen. Ein weiterer Journalist wurde bei einem Bombenanschlag getötet, während eines Berichtes aus al-Tal, einem Vorort im Norden von Damaskus. Am 6. August wurde eine Bombe in einem staatlichen Fernseh- und Radiogebäude in der Hauptstadt Damaskus gezündet, drei Menschen wurden verletzt.
Sieben Journalisten und Arbeiter wurden getötet, als im Juni eine bewaffnete Gruppe das Hauptquartier des syrischen „al-Ikhbaryia TV“ angriff.
Der in Großbritannien ansässige Journalist Neil Clark sagt, die Gewalt der Rebellen lässt die gewöhnlichen Syrer sich von der Opposition abwenden. Wenn die Rebellen vorher geglaubt haben, all die Unterstützung zu haben, “ist es jetzt umgekehrt.”
“Wir hatten Menschen, die Assad am Anfang unterstützten. Ich meine, eine Menge Leute waren nicht sicher, welcher Weg zu gehen sei. Sie werden von den Greueltaten abgestossen. Und ich würde sagen, dass möglicherweise die Unterstützung für Präsident Assad nun stärker ist als im März 2011 “, sagte Clark RT.
Die Berichte über die Greueltaten an Beschäftigten des öffentlichen Dienstes kommen gerade als Washington und Ankara die Einführung einer “Flugverbotszone” über Syrien diskutieren, um den Rebellen zu helfen, und haben eine gemeinsame Gruppe gegründet haben, „um einen Regimewechsel zu erleichtern.”
Aber die Tatsache, dass die Rebellen nach einer ausländischen Intervention rufen, betont nur die verzweifelte Situation in der sie sich befinden, glaubt Dr. Ali Mohamad, Editor-in-chief der „Syrian Tribune.“

“Jedes Mal, wenn sie ausländische Intervention fordern, beteuern sie damit nur, dass sie nichts tun können.”, sagte er RT. “Sie verloren in Damaskus. Sie verlieren Aleppo, während wir hier sprechen.”

“Wenn sie behaupten, sie hätten die Unterstützung der Bevölkerung, wie sie seit 17 Monaten sagen, warum brauchen sie dann eine ausländische Intervention?”
Russia Today

Es komme mir niemand mit  „Einzelfällen“. Erstens: Dann würden die Täter zur Rechenschaft gezogen. Doch im Gegenteil. Die NATO protegiertsie. Zweitens: Diese Verbrechen gehen in die Tausende. Die Konzern- und Staatsmedien haben sie irgnoriert, verschwiegen und verschweigen weiter. Jedoch, Abertausende Blogger in allen Sprachen haben lange vorher gewarnt. Seit Libyen wusste jedermann was passiert, wenn man die fanatischen CIA/Al Kaida-Horden von der NATO-Leine lässt. Glaubt irgend jemand im Ernst die NATO-Kumpels Saudiarabien und Katar wären Demokratien? Glaubt irgendjemand, die setzten sich zusammen mit den Jugoslawien-, Vietnam-, Irak-Kriegsverbrechern für Demokratie, Frieden und Menschenrechte ein? Seid ihr noch zu retten?! Die hängen Kinder auf und werfen Menschen vom Dach!
Es geht überhaupt nicht – wie die Propaganda der Verbrecher der Masse einbläut – um Assad oder die Beseitigung von “Tyrannen”. Da hätte die NATO – wenn sie das ehrlich meinte – bei ihren Alliierten genug zu tun. Es geht um die Zerstörung eines souveränen Staates, der sich dem Diktat des Imperiums widersetzt und ihm auf dem Weg nach Iran und Russland im Wege ist.

Die Fortsetzung des Kriegs mit anderen Mitteln

Der „Arabische Frühling“, der bereits das zweite Jahr anhält, ist zweifelsohne zu einer deutlichen Illustration von Kriegen der neuen Generation geworden, ein Experiment, das es gestattet, in groben Zügen die Perspektiven der künftigen Kriege um die Neugestaltung – oder gar die Umformatierung – von ganzen Regionen und Kontinenten zu zeichnen.

Eine „Neugestaltung der Welt“ ist von einem gewissen Standpunkt eine Sache, die seit langem ansteht, und die derzeit immer noch anhaltende Weltfinanz- oder Wirtschaftskrise zwingt geradezu zu einer schnelleren Umsetzung solcher Fragen. Der Kreditwirtschaft ist das Problem von nicht mehr einzutreibenden Schulden inhärent, genau deshalb folgen Krisen und Kriege, die solche Schulden auf null zurücksetzen, in einem immerwährenden Kreislauf und sind in einem solchen System „normal“.

Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat ihren Hauptantagonisten – die Vereinigten Staaten – mehr oder weniger überrascht. Das Glück kam so unerwartet, dass die außenpolitischen Handlungen der Amerikaner danach zunächst rein reflektorisch waren. Doch schon ab der Mitte der 1990er Jahre begannen unter den Geostrategen der USA ernsthafte Bemühungen um die Formulierung einer neuen geopolitischen Strategie.

Bereits 1997 erschien in den USA eines der ersten bedeutenderen Werke zu diesem Thema: „Strategic Geography and the changing Middle East“ von Geoffrey Kemp und Robert Harkavy. Die Autoren legten ihre Sicht auf die Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas dar und sprachen da schon von einer bevorstehenden Renaissance des Islam und der Unausweichlichkeit von Konfrontationen zwischen Nord und Süd. Es ist klar, dass die Autoren Huntingtons Werk über die Konflikte und Wechselwirkungen der Zivilisationen kannten, sich von diesem leiten ließen und es kreativ weiterentwickelt haben.

Es wurden Programme gestartet, in denen verschiedene Institute und Fonds, die sich der strategischen Forschung widmen, mögliche Entwicklungen der Welt nach dem Kalten Krieg prognostizieren sollten. Innerhalb einiger Jahre wurden die grundlegenden Prinzipien und Herangehensweise der USA hinsichtlich des Nahen Ostens, einer unbestreitbaren Schlüsselregion, formuliert. Resultat dieser ganzen Bemühungen war die Theorie des „Großen Nahen Ostens“, unter Bush Junior verkündet und durch verschiedene Äußerungen seines Verteidigungsministers Rumsfeld ergänzt.

Visualisiert wurde diese Theorie mithilfe verschiedener Karten der Region, deren bekannteste die Karte des Oberst Ralph Peters ist. Es gibt aber auch noch andere Beispiele, die nicht weniger interessant sind – beispielsweise die von Michael F. Davie so um 2005, die – geht man von den heutigen Ereignissen und Prozessen aus – vielleicht noch besser passt. Daran bekommt man eine Vorstellung davon, wie genau der neue Nahe Osten innerhalb einer Pax Americana 2.0 aussehen soll.

Neue Staaten in Nahost, nach Michael F. Davie - Großer Naher Osten
Neue Staaten in Nahost. Nach Michael F. Davie, 2005

Der Sinn der Neuzeichnung von Grenzen und der Umgestaltung von Gebieten liegt in der Schaffung eines neuen Monsters, das mit Feuer und Schwert durch seine nahen und fernen Nachbarn geht, selbst ausblutet und es den hinter dem Ozean befindlichen Staaten gestattet, in letzter Minute auf der Seite des Siegers in die Auseinandersetzung einzutreten, wenn die verfeindeten und aufeinander gehetzten Nationen und Strukturen sich gegenseitig aufgerieben haben. Faktisch dasselbe Szenario, das bereits im Ersten und Zweiten Weltkrieg realisiert wurde, doch beim vorigen Mal hat die USA ihr Ziel nicht vollständig erreicht – durch die Kriege wurde zwar Großbritannien so weit niedergeworfen, dass die Staaten seine Stelle eingenommen haben, aber der Preis war das Entstehen einer weiteren Großmacht, nämlich der Sowjetunion. Jetzt werden sie versuchen, diesen Fehler nicht zu wiederholen, und man muss konstatieren, dass sie Grund zum Optimismus haben.

Der Nahe Osten wurde natürlich nicht zufällig zum Rammbock gegen die Feinde der Amerikaner erkoren. Die Kolonialmächte haben beim Verlassen ihrer Überseeterritorien die Grenzen der Staaten so gezeichnet, dass dadurch die ohnehin bestehenden Widersprüche zwischen einzelnen Völkern durch neuen Konfliktstoff erschwert wurden. Die Zeit, die Früchte dieser Saat einzuholen, scheint gekommen.

Die 9/11-Anschläge haben den Vereinigten Staaten die Möglichkeit gegeben, mehr oder weniger zeitnah den Irak zu vernichten und einen Mechanismus anzuwerfen, der zum Untergang des Iran führen soll. Der Irak war der Übungsplatz, auf dem die taktische Umsetzungen der Strategie praktiziert und feingeschliffen wurde, fast nebenbei wurden die gestellten Ziele an der Peripherie der Region gelöst. Im Irak ist es gelungen, den ersten Bruch zu legen und gleichzeitig Desintegrationsprozesse auch in dessen Nachbarländern zu initiieren. Die Kurden, welche de facto eine Unabhängigkeit bekamen, konnten zwar erstmals in ihrer Geschichte einen mehr oder weniger stabilen Quasi-Staat schaffen, ihre inneren Spaltungen bestehen aber weiter. Die Sunniten, die aus dem Irak in die Nachbarländer flohen – vor allem nach Syrien – wurden zum Brennstoff, der sich mittelfristig entzünden sollte. Die Sunniten, die im Irak verblieben, spielten dieselbe Rolle, allerdings nicht zeitverzögert, sondern gleich und vor Ort.

Letztlich war es also der Irak, wo die Strategie des „Großen Nahen Ostens“ ihren Feinschliff erhielt und der es gestattete, Perspektiven einzuschätzen und Prioritäten für das weitere Vorgehen zu setzen. Das Wesen dieser Strategie („gesteuertes Chaos“) liegt darin, neue Grenzen zu ziehen und Schlüsselländer des Nahen Ostens in Teile zu zerlegen, während Zerfall und Desintegration der meisten übrigen zu einer enormen Archaisierung der islamischen Zivilisation führen.

Aber das Wichtigste: der Zerfall der Einheit der Region schafft Millionen Hungerleider und Benachteiligter, die zu den Soldaten dieses Krieges der neuen Generation werden. Libyen und Syrien sind die Übungsplätze für diese neue Art Kriegführung, an beiden Ländern kann man deutlich erkennen, wessen Interessen durch wen konkret am Boden umgesetzt werden.

Krieg der neuen Generation

Die Entwicklung der Militärtechnik an sich macht es unmöglich, Kriege nach „altem Format“ zu führen – mit Tausenden Kilometern Frontlinie, Panzerkeilen, Millionen an organisierten Menschenmassen. Stalin hatte es da noch gut: er schrieb ein erbostes Telegramm und schon baute das so inspirierte Kollektiv statt einer IL-2 pro Tag deren zwei. Die Heimat rief, und allein die Sowjetunion hat in den Kriegsjahren mehr als hunderttausend Panzer vom Band rollen lassen…

Nun sollte man einmal versuchen, in einem solchen Tempo moderne Jagdflugzeuge und Präzisionsbomben zu bauen und einen permanenten Nachschub modernster Waffentechnik an eine solche Front zu gewährleisten. Das geht einfach nicht. Aus diesem Grund haben die Politiker und Militärs das Problem, dass sie die Zielländer damit vernichten müssen, was bereits vorhanden ist, ohne damit zu rechnen, dass ihre Waffenlager schnell wieder aufgefüllt werden. Unter solchen Bedingungen sind langwierige Kriegshandlungen nicht möglich.

Der Überfall auf Libyen hat diese klinische Tatsache nur bestätigt. Schon nach drei-vier Monaten nicht allzu intensiver Bombardements stellten die europäischen Aggressoren mit Beklemmung fest, dass die Vorräte an Bomben und Marschflugkörpern zur Neige gehen. Und das ohne jeglichen Widerstand seitens der libyschen Luftverteidigung. Gut möglich, dass hierin auch einer der Gründe ist, warum bisher keiner von ihnen nach Syrien geflogen kam. Die Rüstungsindustrie hängt hinterher.

Freie Syrische Armee, rekrutiert aus Hungerleidern und HalsabschneidernEin „traditioneller“ Krieg mit bombastischen Angriffen aus der Luft, explodierenden Bomben und Granaten tritt deshalb angesichts eines neuen Konzepts in den Hintergrund: nämlich der Zerrüttung des Gegners von innen, bis er zu keinem nennenswerten Widerstand mehr fähig ist. Erst dann wird mit einem entscheidenden Schlag das gestellte Ziel erreicht. Im Idealfall ist ein solcher Schlag nicht einmal mehr notwendig.

Das syrische Versuchslabor

Diese Konzeption wird heute in vollem Umfang auf Syrien angewandt. Vom Erfolg oder Misserfolg des „syrischen Experiments“ hängt es ab, inwieweit die Amerikaner diese Technologie in Zukunft an anderen, weit bedeutenderen Gegnern realisieren können. In Syrien arbeitet man an der Schwächung des Landes von innen gleich in mehreren Richtungen: die Aufstände und der Terrorismus zwingen die Armee, in ihrem eigenen Land Krieg zu führen, Mensch und Material dabei aufzureiben. Das Embargo und die Sanktionen schlagen auf die Wirtschaft und verschlechtern die materielle Lage der Bevölkerung, vernichten auf lange Sicht die Industrie des Landes. Der Informations- und Medienkrieg lastet schwer auf der Psyche sowohl der Bevölkerung, als auch natürlich der Regierenden. Dabei erweisen sich die Berge an Waffen, die für die Abwehr einer Aggression von außen angehäuft wurden, als vollkommen nutzlos im Kampf mit dem inneren Feind. Mehr noch, man ist zu hohem Aufwand gezwungen, um diese Waffen nicht in die Hände von Insurgenten gelangen zu lassen – auch das bindet Kräfte und Mittel.

Die Banden haben derweil keinerlei Einschränkungen bei ihrer Kriegsführung. Die Regierung schon. Innere Einschränkungen – es geht immerhin um Krieg auf dem eigenen Territorium, aber auch äußere. Die „Weltgemeinschaft“ sitzt ja die ganze Zeit knurrend da, bleckt die Zähne und versucht, irgendwelche Menschenrechtsverletzungen oder auch nur die Präsenz von Militärtechnik in der Nähe irgendeiner Grenze zu wittern.

Catherine Ashton, EU-Sanktionen gegen Syrien

Syrien ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt in all diesen Richtungen bereits massiv geschwächt. Dabei haben die Feinde Syriens das unter durchaus vertretbaren Ausgaben und Verlusten ihrerseits erreichen können. Der Terror und der Aufstand werden weitergehen, die Drohung einer Militärintervention wird präsent bleiben, die Sanktionen werden bleiben oder unter irgendwelchen Vorwänden weiter verschärft. Eine direkte Militärintervention ist gar nicht nötig. Die Aufgabe wird ja auch so schon gelöst.

Theoretisch gibt es eine vage Chance, dieses Laborexperiment zu zerschlagen. Sie besteht darin, dass die zukünftigen Opfer einer solchen Geopolitik – in erster Linie Russland und der Iran – hier aktiv werden. Auf diplomatischer Ebene ist das gerade in den letzten Tagen auch in bis dato nicht dagewesener Schärfe passiert. Bleibt zu wünschen, dass das so bleibt und noch konkreter wird.

Quelle: apxwn.blogspot.de

Griechenland Hilfe vor dem Aus – Im Ausplündern sind der IWF, Weltbank und Co. die absoluten Profis

Die Geduld des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Griechenland geht zu Ende: Hochrangige Vertreter haben der Brüsseler EU-Spitze nach Informationen des “Spiegel” mitgeteilt, dass der IWF nicht mehr bereit sei, weitere Gelder für die Griechenlandhilfe zur Verfügung zu stellen.

Derzeit untersucht die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF, wie weit das Land seinen Reformverpflichtungen nachkommt. So viel steht schon jetzt fest: Die Regierung in Athen kann den Schuldenstand des Landes nicht wie vereinbart bis zum Jahr 2020 auf rund 120 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung drücken.

Ein Schelm wer Böses denkt und das tue ich hier, denn in Griechenland werden erhebliche Vorkommen an Rohstoffen wie Minerale, Erze und seltene Erden, aber auch beachtliche Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet.

Die Konzessionen sind jetzt, unter dem Deckmantel einer “Privatisierung und Schuldentilgung”, den internationalen Öl-und Gaskonzernen zur Ausbeutung übergeben worden. Der IWF hat auch hier in Griechenland, genau wie in Afrika, “gute” Arbeit abgeliefert. Der Sultan ist tot, die Karawane zieht weiter. Im Ausbeuten, besser gesagt: im “Ausplündern” sind ja IWf, Weltbank und Co. Profis.

Von dem Reichtum an Bodenschätzen in Griechenland profitiert sicher nicht das griechische Volk, sondern in letzter Instanz die großen Konzerne, deren Auftraggeber und Eigentümer letztendlich in der ‘City of London’ sitzen.

Das amerikanische Fach-Magazin „Oil and Gas Journal“ titelte bereits 1974: „Der Thassos-Fund ist die Bohrung des Jahres. Die gesamten Ölvorkommen in der Ägäis seien vermutlich bedeutender als die von Alaska und Malaysia. In der Nordägäis befinden sich noch mindestens sechs weitere Ölbecken, aus denen Griechenland seinen Bedarf für 37 Jahre decken könne.” Obwohl den griechischen Regierungen und Insidern dieser Rohstoffreichtum des Landes bekannt war und ist, wurde dieser bis heute nicht entsprechend ausgebeutet, sondern im Zuge der Wirtschafts- und Euro-Krise privatisiert.

Linkverweise:

Das Becken der Levante und Israel – eine neue geopolitische Situation? Die jüngste Entdeckung von großen Gas- und Ölvorkommen im östlichen Mittelmeer ändert radikal die geopolitische Gleichung der Region und sogar über sie hinaus.

UN bestätigt reiche Mineralvorkommen in Griechenland - Artikel bei Maria Lourdes    Ein Bericht der UN dokumentiert die Existenz einer Fülle seltener und wertvoller Mineralien in Griechenland, über welche das Land in zum Teil großen Mengen verfügt.

Griechisches Gas – Hochverrat! - Artikel bei Lupo-Cattivo-Blog: Das norwegische Unternehmen TGF- MoR behauptet – jetzt kommt es ganz dick – das es allein in der Nähe Kretas 6 Milliarden Barrels sind. Mit anderen Worten drei mal mehr als in ganz Alaska und ungefähr die Hälfte von dem was in Sibirien ist.

Griechenland hat grosse Ölreserven in der Ägäis - Artikel von Freeman, ASR-Blog: Ein Thema welches die griechische Öffentlichkeit zurzeit beschäftigt, sind die grossen Ölvorkommen welche das Land haben soll. Es wird spekuliert, ob man damit die Finanzprobleme mit der Förderung dieses „Schatzes“ lösen kann.

Griechenland: Startschuss für Öl- und Gasförderung - Artikel bei simablog: Es liegen allerdings umfangreiche geologische Gutachten unter anderem der Universität Kreta vor, die belegen, dass es Öl und Gasvorkommen gibt und wo diese liegen. So erwartet das Ministerium, dass die Probebohrungsphase auch nur drei Monate dauern wird – dann werden die endgültigen Lizenzen vergeben.

Es geht um Öl – Video-Doku bei Weltkrieg.cc - Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company gewonnen. Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens und der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus.


Der Verrat an der D-Mark und die Folgen für Ihre Zukunft

“Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.” (Napoleon Bonaparte)

Am letzten Wochenende wurde groß die 50 Jahre währende Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, vertreten durch Merkel und Hollande, gefeiert. In Wirklichkeit ist es die erpresste Deutsch-Französische-Freundschaft. Ein Artikel von Heiko Schrang gefunden bei Krisenfrei

Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste, wird mittlerweile dem “unwissenden Teil der Bevölkerung” durch die Mainstream-Medien als Neuigkeit offenbart: So berichtete beispielsweise der Spiegel, im Jahre 2010, nachdem der Euro gegen den Willen der Bevölkerung ein fest verankertes Zahlungsmittel wurde, dass Frankreich als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der D-Mark zur Bedingung machte. Unsere Newsletterleser wissen bereits seit Jahren über diese Geschehnisse Bescheid. Anmeldung zum kostenlosen Newsletter unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/kontakt.php?newsletter=1. So wurde beispielsweise die Zeitschrift CODE zensiert, mit anderen Worten verboten, in der schon im Februar 1992 auf der Titelseite stand: Der Verlierer heißt wieder Deutschland – Bonns Verrat an der Deutschen Mark. Hier waren bereits alle Details zu diesem Thema veröffentlicht.

Was die öffentlichen Medien weiterhin verschweigen ist die Tatsache, dass Helmut Kohl direkt durch den französischen Präsident Mitterand erpresst wurde. Sein angeblich großer Freund und selbsternannter Erbauer des Hauses Europa, machte die Wiedervereinigung davon abhängig, dass die D-Mark aufzugeben und ein Termin zur neuen europäischen Einheitswährung festzulegen sei.
Laut bislang geheimen Dokumenten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes, warnte Mitterand unverblümt: Deutschland könne bald so isoliert dastehen „wie 1913“. Gegenüber dem spanischen Ministerpräsident Gonzalez soll er bereits 1987 erklärt haben: „In der Mark spiegelt sich die Macht der Deutschen wider. Das ist eine sehr starke Triebkraft, weit stärker als die Reflexe der Banker und sogar als die der Politik. Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.“
Letztendlich gab Deutschland dem Druck nach und schwenkte auf den französischen Kurs ein. Helmut Kohl stimmte beim Gipfel in Straßburg am 09. Dezember 1989, nur 4 Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, für den Beschluss, im Dezember 1990 die Regierungskonferenz zur Herstellung der Währungsunion einzusetzen.

Damit wurde das Ende der D-Mark besiegelt.

In dieser Sitzung wurde festgelegt, dass die neue Währung unbedingt noch vor der Jahrtausendwende einzuführen ist, da ansonsten die Gefahr zu groß sei, dass das Euro-Experiment durch ständiges Aufschieben scheitern würde. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde von Politik und Medien eine massive Propaganda-Maschinerie in Gang gesetzt, um dem „unmündigen Bürger“ den Euro schmackhaft zu machen. Tatsächlich glaubte kein seriöser Experte damals wirklich daran, der Euro könne so stabil wie die D-Mark sein.
Einige von ihnen, genau gesagt 155 Wirtschaftswissenschaftler, veröffentlichen 1998 den Aufruf „Der Euro kommt zu früh“. Die Financial Times schrieb damals, es ist schon eine bemerkenswerte Leistung, zwei Wirtschaftsprofessoren dazu zu bringen, über irgendetwas überein zustimmen. Das 155 wie einer sprechen, das hatte es noch nie gegeben.
Die Wirtschaftswissenschaftler sprachen damals davon, dass mit dem Euro die Zahlungen an das Ausland steigen würden und eine europäische Währung mit einer einheitlichen Geld- und Zinspolitik eigentlich gar nicht möglich sei. Sollte Sie jedoch trotzdem auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden, würde dies zusätzliche Transferleistungen an das europäische Ausland verursachen. Ähnlich wie damals stehen wieder 160 Wirtschaftswissenschaftler auf, die in einem offenen Brief den Eintritt in eine Bankenunion, welche eine gemeinsame Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeuten würde, kritisieren.
Bei den Erfüllungsgehilfen des Bankensystems, den meisten Parteienvertretern des Deutschen Bundestages treffen diese Warnungen jedoch auf taube Ohren. Das Himmelfahrtskommando, angeführt durch Merkel und Hollande, versuchen dem europäischen Wahlvolk vorzumachen, dass sie die Krise fest im Griff haben. Die Zahl der Menschen, die sich nichts mehr vor-gauck-eln und vor-merkel-n lassen, nimmt mittlerweile täglich zu. Bei den volksschädigenden Handlungen der Selbsthilfegruppen im deutschen Bundestag wissen sie nicht mehr, ob sie darüber jetzt oder später weinen sollen.
Einige dieser Wirtschaftsprofessoren sprachen damals, 1998, nicht zu Unrecht auch von einem „Versailles ohne Krieg“. Mit anderen Worten der Vertrag von Maastricht wird in der Geschichte als Deutschlands dritte Kapitulation vor Frankreich in weniger als einem Jahrhundert beurteilt werden: als natürlicher Nachfolger der Verträge von Versailles und Potsdam.
Bemerkenswert ist, dass Helmut Kohl, einem Spiegel-Bericht aus dem Jahr 1998 zufolge, in einem vertraulichen Gespräch mit US-Außenminister James Baker am 12. Dezember 1989 laut Sitzungsprotokoll des Bundeskanzleramtes gestand: Diesen Entschluss habe er „gegen deutsche Interessen“ getroffen.

Bei den meisten Vertretern der heutigen Politikerkaste kann bezweifelt werden, dass sie zu so einer Einsicht später gelangen werden.

Beste Grüße Heiko Schrang

Bitte lesen Sie auch zu diesem Thema:

http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/83/die-jahrhundertluege-bricht-zusammen-jetzt.php

Liebe Leser, das Thema “Fiskalpakt und ESM” geht uns alle an. Wir alle werden von der Fiskalunion betroffen sein. Helfen Sie uns diesen Artikel weiter zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen informiert werden. Bitte verlinken / teilen Sie diesen Artikel auf facebook oder Google+ mit Ihren Freunden oder leiten Sie den Artikel per Email an Freunde und Bekannte weiter. Vielen Dank!

Das Säbelrasseln geht weiter – Schwarzmeerflotte durchquert Bosporus in Richtung Syrien!

Die russische Schwarzmeerflotte hat innerhalb von zwei Tagen mehrere Kriegsschiffe durch den Bosporus in das Mittelmeer entsendet. Quelle: turkishpress.de - gefunden bei Politaia.org

Heute durchquerte die “Smetliviy”, ein Lenkwaffenzerstörer der russischen Schwarzmeerflotte die Meerenge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer. Ziel soll nach Angaben türkischer Medien die zweitgrößte Hafenstadt Syriens, Tartus sein. Bereits am Dienstag passierten ein Landungsboot, die “Caesar Kunikows” sowie der Zerstörer “‘Nikolay Filcenkov” mit einem Begleitschiff den Bosporus. Gleichzeitig soll von der baltischen Flotte im Nordmeer der Zerstörer “Admiral Tschabanenko” zusammen mit 3 weiteren Kriegshilfsschiffen in Richtung Tartus ausgelaufen sein.

Türkische Medien bezeichneten die Durchfahrt des großen Lenkwaffenzerstörers “Smetliviy” die vom Marinehafen Sewastopol ablegte, als bedenklich. Der arabische TV-Kanal Al Arabiya hatte Mitte Juni unter Berufung auf iranische Quellen gemeldet, China, Russland und Iran würden gemeinsam vor der syrischen Küste ein See- und Landmanöver abhalten, bei der nach der rumänischen Nachrichtenagentur AGERPRES bis zu 90.000 Soldaten teilnehmen würden. Auch die chinesische Flotte sei bereits mit 12 Marineschiffen durch den Suez-Kanal und sei auf den Weg nach Tartus. Nach internen Kreisen der russischen Marine, soll die nun durch den Bosporus entsendete Flotte als “Sicherheit” den russischen Marinestützpunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus unterstützen. Bereits Anfang April entsendete die russische Flotte mehrere Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer. Auch hier wurde die “Smetliviy” nach Tartus entsendet, was von Experten als Moskaus schnelle Reaktion auf die Marineübung im östlichen Mittelmeer bezeichnet wurde. Damals hielten Luft-und Seestreitkräfte der USA, Israel und Griechenland gemeinsam ein Manöver “Noble Dina” zwischen Kreta und den israelischen Häfen Haifa und Ashdod ab.

Russische Medien berichten unterdessen von einem Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan unter Berufung auf türkische Medien. Dabei soll dann die Syrien-Krise das zentrale Thema der Verhandlungen zwischen Erdogan und der russischen Regierung in Moskau sein. Erdogan hatte sich am Dienstag nach einem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Situation in Syrien und zu seinem für den 18. Juli angekündigten Besuch in der russischen Hauptstadt Moskau gegenüber türkischen Medien geäußert. Politologen bewerten die überraschte Ankündigung in Moskau als Reaktion auf einen bevorstehenden Resolutionsentwurf die von Russland dem UNO-Weltsicherheitsrat vorgelegt werden soll. Darin will Russland berichten zufolge dem Sicherheitsrat eine dreimonatige Verlängerung der internationalen Beobachtermission vorschlagen.