Die Wurzel allen Übels: Das verzinste Geld

Wenn man ein Übel beseitigen will, dann bringt es nichts, an den Symptomen herumzudoktern. Die Wurzel des Übels ist es, die eliminiert werden muss.

Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Ursache dafür ist? Der Grund für diesen Missstand liegt in unserem Geldsystem, dass eigentlich gar nicht unser Geldsystem ist, denn es ist das Geldsystem der schlimmsten Schwerstkriminelle dieser Welt.

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Das Problem: Kaum jemand hinterfragt dieses hochkriminelle verzinste und zinsesverzinste Geldsystem oder kennt sich mit Geld überhaupt aus. Tun Sie es? Was ist Geld eigentlich? Und wo kommt es her?

Die meisten Menschen halten Geld für etwas Selbstverständliches. Es ist einfach da. Die Wenigsten halten es für nötig, sich mit dem Thema Geld zu befassen oder trauen sich an das scheinbar komplexe Thema nicht ´ran. Dabei ist das Geldsystem gar nicht so schwer zu verstehen und die Ursache fast aller Probleme.

“Geld regiert die Welt”, heißt es im Volksmund. Das ist aber gar nicht so, denn die Welt wird nicht vom Geld regiert, sondern von Schwerstkriminellen, welche die Macht über das Geld und somit über alles andere besitzen: erfahren sie mehr hierhier und hier!

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Der Tauschhandel

Früher war der direkte Warentausch die übliche Art des Handels. Um einen Tauschhandel zu betreiben, musste man anbauen, Vieh züchten oder sich auf ein bestimmtes Gewerbe spezialisieren. Alles was über den eigenen Bedarf hinaus produziert wurde, konnte so gegen den Überschuss anderer getauscht werden. Zum Beispiel Kartoffeln gegen Brot, und Milch gegen Werkzeug.

Dieser Warentausch verursachte aber einige Probleme. Wie viele Kartoffeln sollte denn z.B. ein Laib Brot kosten? Der Wert der Waren, die gegeneinander getauscht werden sollten, musste bemessen werden. Doch wie? Außerdem bedarf ein Handel auch immer ein Tauschpartner. Was ist, wenn gerade keiner Kartoffeln wollte? Das Tauschgeschäft war also recht mühsam.

Ein allseits geschätztes Gut würde das Tauschen viel leichter machen. Dies konnten Muscheln, Tierzähne, Salz oder seltene Steine sein. Es musste nur 3 Bedingungen erfüllen um als Tauschmittel in Frage zu kommen. Es musste als allgemeines Zahlungsmittel akzeptiert werden. Die Menschen musste Vertrauen in den Wert des Gutes haben. Das Gut musste knapp, um überhaupt wertvoll zu sein.

Schnell etablierten sich Gold und Silber als Tauschmittel, denn diese edlen Metalle sind knapp, da schwierig abzubauen, sehr begehrt und unbegrenzt haltbar. Sie wurden daher zu Münzen geprägt und an die Bürger verliehen. Gold- und Silbermünzen wurden jahrtausendelang als Zahlungsmittel verwendet.

Das Papiergeld

Durch den Wert von Gold und Silber entstand das Bedürfnis seine Münzen sicher aufbewahren zu wollen. Es entstand die Bank. Hier konnte man seine Goldmünzen hinterlegen und bekam dafür eine Quittung aus Papier. Auf diesem Stück Papier stand der Betrag, den der Überbringer in Gold ausgezahlt bekommt – die sogenannte Banknote, die einen Anspruch auf Münzen repräsentierte.

Weil das Gold und Silber auf der Bank so sicher und die Münzen durch ihr Gewicht recht unpraktisch waren, wurde irgendwann nur noch mit Banknoten bezahlt, indem der Anspruch auf die Münzen einfach dem Tauschpartner übergeben wurde. Das Papiergeld war geboren. Das Papiergeld ist aber kein Geld an sich, sondern es sind Schuldscheine. Eine Banknote ist nämlich eine Forderung, die Schuld zurück zu verlangen. Deshalb gibt es im Geldsystem nur Schulden.

Das Buchgeld (auch Giralgeld genannt)

Das Buchgeld ist die meist entwickeltste Art von Geld. Wenn früher Geld zur Bank gebracht wurde, wurde es als Guthaben auf einem Konto verbucht. Dazu notierte man es in ein kleines Kontobuch und strich Abhebungen wieder aus. Heute läuft das alles elektronisch gesteuert. Damit konnten dann, durch Übertragen des Anspruchs von Bargeld, Zahlungen von einem Konto zum anderen getätigt werden – auch Überweisung genannt.

Geld konnte nun, völlig frei von Material, seinen Besitzer wechseln – von einer Bank zur nächsten – von einem Land zum anderen. Geld war damit nur noch eine Information. Bis hierher ist die Entwicklung des Geldsystems sehr fortschrittlich und positiv. Leider wurde das System dann aber missbraucht.

Das Schwerstverbrechen: Zins und Zinseszins

Die Einführung von Edelmetallen als Zahlungsmittel brachte zwei Probleme hervor: Zum Einen, weil Edelmetalle auch einen Wert als Ware hatten und dieser Wert irgendwann den Wert der auf eine Münze geprägt wurde übersteigen konnte. Zum Anderen fingen die Menschen an, das Geld aufzubewahren, weil es eine ideale Anlage darstellte. Das völlig natürliche Bedürfnis des Menschen, sich etwas für später zurückzulegen, führte aber dazu, dass das Geld immer weniger wurde.

Die Preise der Waren und Dienstleistungen sanken zwangsweise und geringere Einkommen und weitere Preissenkungen waren zu befürchten. Die Folge war eine Flucht in das Geld, ein geringerer Konsum und weniger Investitionen. Die Wirtschaft befand sich im Abschwung. Um die Wirtschaft aber wieder anzukurbeln musste man versuchen, die Goldmünzen der Reichen wieder zurück in den Umlauf zu bekommen.

Man bot an Zinsen zu zahlen. Der Verleiher wurde damit aber ohne eine Leistung zu erbringen, noch reicher. Je mehr verliehen wurde, desto mehr verdienten sie ohne etwas dafür zu tun. Das eigentliche Problem daran ist aber, dass diese Zinsen nie zurückgezahlt werden können, welches folgende Beispiel zeigt.

In einem Dorf leben 10 Menschen und es gibt dort 100 Pelze als Tauschmittel. Die Pelze werden für die Dauer eines Jahres gerecht verteilt, zu einem Zinssatz von 10% pro Jahr. Jeder muss nach einem Jahr also 11 Pelze zurückzahlen. Das macht insgesamt 110 Pelze. Es existieren aber nur 100 Pelze! Was nun? Woher die fehlenden 10 Pelze nehmen? Mindestens einer muss seine ganzen Pelze verlieren (der Volksmund nennt das pleite gehen) oder sich verschulden, damit alle anderen ihre Zinsen zahlen können.

“Geld ist eine neue Form der Sklaverei, unterschieden von der alten lediglich durch die Tatsache, dass sie unpersönlich ist. Es gibt keine zwischenmenschliche Beziehung zwischen Herr und Sklave.” Leo Tolstoy

Wenn eine Bank mit Zinsen auf Guthaben lockt, ganz nach dem Motto: “Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten”, dann müssen dafür immer andere arbeiten, oder haben Sie schon einmal Geld oder Zinsen arbeiten sehen? Zinsen sind übrigens in jedem Produkt im Preis mit eingerechnet. Damit verteuern Zinsen alles und die Menschen, ob Schulden oder nicht, zahlen sie! Damit stellen Zinsen eine versteckte Form von Steuern dar.

Der Zinseszins – Die Verzinsung der Zinsen

Zinsen führen zu Verarmung und Abhängigkeit. Wenn nicht gezahlte Zinsen mitverzinst werden, bricht das den Menschen das Genick. Hierzu ein Beispiel: Eine Kreditaufnahme von 1.000 € bei einer jährlichen Verzinsung von 5% kann beispielsweise nicht getilgt werden. Nach einem Jahr fallen damit 50 € Zinsen an. Demnach müssen nun 1.050 € zurückgezahlt werden. Wenn jedes Jahr immer nur auf die eigentliche Kreditsumme Zinsen gezahlt werden müssten (also auf die 1.000 €), würden sich die Kreditschulden nach 50 Jahren auf 3.500 € ansammeln (50 Jahre mal 50 € = 2.500 € Zinsen + 1.000 € Kreditsumme = 3.500 €). Wenn auf die Zinsen aber auch noch Zinsen gezahlt werden müssen, sprich auf die komplette Summe, steigt die Schuld nach 50 Jahren exponentiell auf 11.467,40 €!

Ein weiteres, sehr berühmtes Beispiel ist der Josefpfennig. Hätte Josef zur Geburt Jesus nur einen Pfennig, bei einem Zinssatz von 5%, angelegt, wären daraus nach 2000 Jahren 150 Millionen Erdkugeln aus Gold geworden.

Das dieses Geldsystem nicht funktionieren kann, dürfte nach diesem Beispiel jeder und jedem einleuchten. Warum existiert dann ein derartiges Geldsystem? Ganz einfach: Ein derartiges Geldsystem existiert, weil ´s den Reichen dient. Die große Massen der Bevölkerung wird im Laufe der Zeit zwar immer ärmer und ärmer und muss immer mehr und mehr arbeiten, doch das stört die Reichen nicht im Geringsten.

Dieses Geldsystem sorgt dafür, dass einige wenige niemals arbeiten müssen und das Leben in vollen Zügen genießen können, während die große Masse der Bevölkerung ärmer und ärmer wird, obwohl sie mehr und mehr arbeitet. Die Reichen leben von Zinsen auf ihre Vermögen, die von jenen erwirtschaftet wurden, die ihr leben lang arbeiten.

Verstehen Sie das bitte richtig: Die Vermögen der Reichen wurden von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet, und die Zinsen auf diese Vermögen müssen ebenfalls von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden. Die arbeitende Bevölkerung selbst, speist man vergleichsweise mit winzigen Löhnen ab und erzählt ihr, dass sie “gutes Geld verdienen” würde.

Geldschöpfung und das heutige Banksystem

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Parkhaus und jeder fährt exakt das gleiche Auto (das Auto steht hier symbolisch für ´s Geld). Mit dem Autoschlüssel kann jedes Auto geöffnet und gestartet werden (Ihr Geld ist ja auch nicht anders als das der anderen). Jeder parkt nun sein Auto im Parkhaus und verschwindet dann zur Arbeit, zum Einkaufen oder in den Urlaub. Den Schlüssel hinterlassen die Menschen immer bei Ihnen. Nach einigen Monaten stellen Sie fest, dass das Parkhaus, bei all dem Kommen und Gehen, immer mindestens zu 50 Prozent belegt ist. Einige Autos verlassen gar nie ihren Stellplatz, da jeder beim Abholen irgendein beliebiges Auto bekommt. Würden Sie jetzt 40 Prozent der Autos anderweitig vermieten (Kredit vergeben) und eine Sicherheitsreserve von 10% behalten, würde es doch keiner merken und die Autos werden so wenigstens gefahren und stehen nicht nur herum.

Genau so machen es die Banken mit dem Geld.

Das heutige Bankensystem

Aus einem Guthaben von 10.000 € verleiht Bank A 9.000 € an Herrn Schmidt. Eine Mindestreserve von 10 Prozent, also 1.000 € hält die Bank zurück. Herr Schmidt hebt die 9.000 € ab und kauft sich ein Auto. Die Autofirma, zahlt nun diese 9.000 € auf das Firmenkonto der Bank B ein. Bank B behält wieder 10 Prozent und verleiht 90 Prozent, also 8.100 € an Frau Möller, die sich eine Küche davon kauft. Die Küchenfirma zahlt die 8.100 € auf das Firmenkonto der Bank C. Bank C verleiht wieder 90 Prozent… So geht es weiter und irgendwann ist der ursprüngliche Schuldbetrag auf 100.000 € angewachsen. Es gibt nun eine Bankreserve in Höhe von 10.000 €, 100.000 € auf verschiedenen Bankkonten und 90.000 € an neuen Schulden, welche durch die Vergabe von Krediten entstanden sind.

Die Geldproduktion der Federal Reserve Bank

Um das nötige Geld zu beschaffen, nimmt die Firma Bundesrepublik Deutschland als Beispiel 1 Mio. € Schulden auf. Dafür werden festverzinsliche Wertpapiere herausgebracht, die Bundeschatzbriefe genannt werden. Das klingt sehr gut, sind aber Schuldscheine. Diese werden nun zu 10 Prozent (100.000 €) von Bankkunden gekauft. Die 100.000 € von den Bankkunden sind echtes Geld, die erarbeitet wurden. Die anderen 90 % (900.000 €) kaufen die Notenbanken unter der Führung der Federal Reserve Bank (FED). Dafür schreibt die FED nun einen Scheck in Höhe von 900.000 € an die Firma Bundesrepublik Deutschland aus, der natürlich ungedeckt ist, denn die FED hat die Lizenz zum Geld drucken.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die FED in privaten Händen ist!

Das heißt: der angebliche “Staat” Bundesrepublik Deutschland, der bekanntlich nur eine eingetragene Firma ist, nimmt nun 1. Mio € ein und verbucht sie als Gewinn, obwohl es Schulden sind. Die 900.000 € der FED werden nun weitergegeben an die privaten Banken, die daraus 9 Mio € (das 10fache) frisches Buchgeld schöpfen. Dieses frische Buchgeld fließt über die Kreditvergabe an die Menschen, welche dafür Zinsen bezahlen. Erst wenn die Kredite abgerufen werden, die Bürger es also vom Konto abheben, produzieren die Notenbanken das Geld. Das neu geschöpfte Geld fließt in die Wirtschaft und erhöht die Geldmenge. Die Folge: Inflation.

“Der Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Verstand ihn kaum fassen kann.” John Kenneth Galbraith, Ökonom

Inflation, Deflation und der Goldstandard

Inflation – Die Geldmenge erhöht sich. Wird die bestehende Geldmenge also wegen der Kredite enorm erhöht, wird das Verhältnis des Geldes zu den Waren und Dienstleistungen automatisch größer. In der Folge steigen die Preise oder andersherum gesehen, das Geld reduziert sich in seiner Kaufkraft. Es verliert an Wert. Durch diesen Geldschöpfungsmechanismus hat sich, seit Einführung des Euros, die Kaufkraft des Geldes um mindestens 50% reduziert!

Deflation – Die Preise sinken. Um einer Inflation entgegen zu wirken, können Banken die Kreditvergabe und somit die Geldschöpfung einschränken. Die Folge ist, dass Waren und Dienstleistungen im Verhältnis zur Geldmenge größer werden. Die Preise sinken und das Geld wird wertvoller. Es wird angefangen Geld zu sparen und die Preise müssen weiter gesenkt werden. Die Nachfrage an Waren und damit die Produktion nimmt immer weiter ab und die Wirtschaft steht vor dem Kollaps. Eine Kreditzinserhöhung ist ein Zeichen dafür, dass die Banken den Geldhahn zudrehen möchten.

Auflösung des Goldstandard. Früher konnte man Banknoten bei der Bank gegen Gold einlösen. Sie stellten schließlich einen Anspruch bzw. eine Forderung auf Gold dar. Damit war das Papiergeld genauso viel Wert wie Gold. Weil das Gold ein knappes Gut war, war der Wert des Papiergeldes garantiert. Heute haben die Währungen diesen Anker verloren, da die Goldeinlösepflicht abgeschafft wurde. Nicht einmal Münzen enthalten heute noch Edelmetall. Seit dem die Golddeckung komplett aufgehoben wurde, sind die Schleusentore völlig auf.

Geld kann ohne Ende von den Banken gedruckt werden. Inflation und Deflation sind daher geplante Vorgänge.

“Wer auch immer die Geldmenge in unserem Land kontrolliert, ist der uneingeschränkte Herrscher über den gesamten Handel und die Industrie. Sobald man begreift, dass das ganze System sehr einfach gesteuert werden kann, so oder so, durch einige wenige an seiner Spitze, dann braucht einem nicht mehr erklärt zu werden, wie Zyklen der Inflation und Rezession entstehen.” James A. Garfield, ermordeter Präsident der USA

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Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy erschossen. Raten Sie mal warum und in wessen Auftrag. Kennedy wollte das Geldsystem wieder zurück in staatliche Hand bekommen, welches durch Woodrow Wilson in die Hände von Kriminellen (Privatbankiers) gelangte. Das gefiel den Privatbänkern natürlich überhaupt nicht und musste unbedingt verhindert werden. Das Ergebnis ist bekannt: Kennedy wurde erschossen.

Das Geldsystem – ein System mit Verfallsdatum

Durch das Zinsnehmen der Banken entsteht weiterer Geldbedarf (Kredite) auf den wiederum Zinsen gezahlt werden müssen. Zinsen können aber generell nicht zurückgezahlt werden. Deshalb braucht das System immer mehr Schuldner. Da Schulden aber exponentiell wachsen, werden immer mehr Sicherheiten benötigt. Sicherheiten, die irgendwann ausgehen.

Also tritt der Staat ein (hierzulande lediglich ein Scheinstaat), denn der Staaten oder auch nur Scheinstaaten geben hervorragende Schuldner ab, da diese die Menschen enteignen können. Durch die Notwendigkeit in diesem System immer weiter Schulden zu machen, muss in einer räumlich begrenzten Welt mit begrenzten Sicherheiten, früher oder später das Geldsystem zusammenbrechen.

Währungsreformen, Inflation oder gar Schuldenerlasse zögern das Unvermeidbare lediglich hinaus.

“Jeder der glaubt, exponentielles Wachstum könne ewiglich in einer begrenzten Welt fortschreiten, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom.” Kenneth Boulding (Ökonom)

Zum Abschluss und besseren Verständnis für so einige Dinge noch dieses Video:

Die Wurzel allen Übels: Das verzinste Geld

Quelle: NTA, ein Artikel gefunden auf Der BRD-Schwindel

Linkverweise:

Blaupausen für ein Goldenes Zeitalter – Gedanken erschaffen Realität – Geheimnisse des Geldmachens

Gib deinem Leben eine Richtung – Das Wunder der Selbstliebe –Stress individuell bewältigen

Vermeiden Sie Hunger in der Krise! – Abwehrmittel für Notsituationen – Das Ende der Sicherheit

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Vermeiden Sie Hunger in der Krise! Wir stehen vor der größten Krise der Menschheitsgeschichte! Ein Lebensmitteldiscounter schlägt sein Lebensmittel-Sortiment im Schnitt alle zwei Tage komplett um. Sobald der Systemcrash da ist, sind die Regale binnen weniger Stunden leer. Das Bundesamt für Zivilschutz empfiehlt seit vielen Jahren, dass jeder Haushalt über einen Vorrat von mindestens zwei Wochen verfügen sollte. Wie lange reichen Ihre Vorräte? >>> zur Notversorgung für Sie und Ihre Familie <<<

Keine Erholung der Wirtschaft: US-Notenbank druckt weiter Geld

Viele Menschen spüren es instinktiv: Die Weltwirtschaft steht am Rande eines tiefen Abgrunds. Kaum jemand kennt jedoch die wahren Hintergründe. Selbst die meisten Bankiers wissen nicht, was in den höchsten Etagen ihres Berufszweiges hinter verschlossenen Türen vor sich geht. 

Keine Erholung der Wirtschaft: US-Notenbank druckt weiter Geld

Die Fed hebt den Leitzins nicht an. Es gebe weiterhin Risiken für die Wirtschaft. Außerdem sei die Arbeitslosigkeit zu hoch. Bis keine Verbesserung eingetreten ist, werden die Anleihekäufe fortgesetzt. Notfalls werde man die Käufe auch ausweiten.Fed-Chef Ben Bernanke hat erneut die Geldschleusen geöffnet. (Foto: Flickr/Medill DC)

Fed-Chef Ben Bernanke hat erneut die Geldschleusen geöffnet. (Foto: Flickr/Medill DC)

Die US-Notenbank hat sich am Mittwoch entschieden, die lockere Geldpolitik fortzusetzen. Der Leitzins wird auf seinem historischen Tiefstand zwischen 0 und 0,25 Prozent belassen. Der Anleihekauf wird ebenfalls weiter durchgeführt.

Die japanische Zentralbank hat bereits angekündigt, die Finanzmärkte zukünftig noch umfangreicher mit billigem Geld zu versorgen. Am Mittwoch entschied sich nun auch die amerikanische Fed, den Weg der lockeren Geldpolitik beizubehalten. Es gebe zwar ein moderates Wachstum, aber die Fiskalpolitik der Regierung hemme noch immer die US-Wirtschaft, teilte die Fed mit. Die Abwärtsrisiken seien immer noch sehr groß.

Aus diesem Grund soll das Gelddrucken in den USA fortgeführt werden. Der Leitzins wird nicht angehoben und das Anleihekauf-Programm im Umfang von 85 Milliarden Dollar monatlich bleibt bestehen. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft würden „genau beobachtet“. Notfalls sei man auch bereit, das Anleihekaufprogramm noch auszuweiten, heißt es in der Mitteilung der Fed.

Seit Monaten drucken Zentralbanken wie die Bank of England, die Fed, die Bank of Japan und die EZB massiv Geld. Am Donnerstag kommt nun der EZB-Rat zusammen. Experten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins von 0,75 Prozent noch weiter herabsetzen wird. Die Regierungen in Südeuropa fordern seit einiger Zeit von Draghi, mehr im Kampf gegen die Krise zu unternehmen (hier).

In Deutschland sieht man einen solchen Schritt jedoch skeptisch. Bundeskanzlerin Merkel hatte in der vergangenen Woche sogar zu einer Anhebung des Leitzins geraten. Aufgrund der niedrigen Zinsen verloren die deutschen Sparer im vergangenen Jahr bereits Milliarden Euro (hier). Auch hier zeigt sich die Spaltung Europa. Ein höherer Leitzins wäre für die nordeuropäischen Länder wie Deutschland und die Niederlande durchaus tragbar und sinnvoll. In Südeuropa würde sich dadurch aber möglicher Weise die Schieflage noch verstärken.

Eine Belebung der Wirtschaft, womit die EZB ihre bisherige Geldpolitik begründete, ist allerdings nicht eingetreten. Die Unternehmen haben noch immer Schwierigkeiten, Kredite zu erhalten. Die Banken investieren das billige EZB-Geld in Staatsanleihen, statt in die Wirtschaft. Die EZB verstärkt damit indirekt die Abhängigkeit zwischen den Staaten und Banken. Genau das sollte aber eigentlich vermieden werden.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 02.05.2013