Steuer auf Sparguthaben Klagemauer TV

Mit der Steuer auf Sparguthaben hat in Spanien unlängst die direkte Enteignung der Sparer begonnen. Auch in Deutschland sei so eine Zwangsabgabe künftig denkbar, sagt der Ökonom Professor Max Otte. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe längst entsprechende Pläne.

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Die Vernichtungs-Privatisierung – “Privatisiert, ausgesaugt und wieder verstaatlicht” - Es geht nicht mehr darum, was an Wertschöpfung erarbeitet werden kann, um den Menschen ein anständiges Leben zu ermöglichen. Es geht heute allein um die Frage, wie kommt die Wall-Street in kürzester Zeit an das erarbeitete Vermögen der Menschheit? Und dies geht nur über die Wetten, die die Banken und Staaten mit Goldman-Sachs abschließen, denn daraus entstehen die “Rettungsprogramme”. hier weiter

Die Privatisierung des Weltgeldsystems – Tatsächlich wurden alle geschichtlichen Entwicklungen – zumindest seit Einführung des Bankwesens im 16. Jahrhundert durch die internationale ‘Hochfinanz’ manipuliert. hier weiter

Konzerne im Weltsystem - Können transnationale Konzerne den ökonomischen Fortschritt der Entwicklungsländer beschleunigen oder behindern sie ihn bloß? Während ältere Untersuchungen eine kritische Sicht nahelegen, kommt die vorliegende Studie zu einem etwas optimistischeren Schluss. hier weiter

Haben Sie noch eine Lebensversicherung? Retten Sie jetzt Ihr Geld, bevor es zu spät ist! Versicherungen als Kapitalanlage sind der Deutschen liebstes Kind und bei genauer Analyse eine grandiose Geldvernichtung für den Sparer. Fast 94 Millionen Lebensversicherungspolicen gibt es in Deutschland. Doch sind diese überhaupt noch sicher? hier weiter

Russische Tagesschau: Demonstrationen – Europäer gegen TTIP

Wir sind für den Frieden! Sagt es euren Freunden. Gemeinsam sind wir stark! Nun liegt es an dir! Deutschland hat 80.000.000 Einwohner, zeig wenigstens einem dieses Video!

Demonstrationen – Europäer gegen TTIP – Russische Tagesschau

Russische Tagesschau

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Die Vernichtungs-Privatisierung – “Privatisiert, ausgesaugt und wieder verstaatlicht” - Es geht nicht mehr darum, was an Wertschöpfung erarbeitet werden kann, um den Menschen ein anständiges Leben zu ermöglichen. Es geht heute allein um die Frage, wie kommt die Wall-Street in kürzester Zeit an das erarbeitete Vermögen der Menschheit? Und dies geht nur über die Wetten, die die Banken und Staaten mit Goldman-Sachs abschließen, denn daraus entstehen die “Rettungsprogramme”. hier weiter

Die Privatisierung des Weltgeldsystems – Tatsächlich wurden alle geschichtlichen Entwicklungen – zumindest seit Einführung des Bankwesens im 16. Jahrhundert durch die internationale ‘Hochfinanz’ manipuliert. hier weiter

Konzerne im Weltsystem - Können transnationale Konzerne den ökonomischen Fortschritt der Entwicklungsländer beschleunigen oder behindern sie ihn bloß? Während ältere Untersuchungen eine kritische Sicht nahelegen, kommt die vorliegende Studie zu einem etwas optimistischeren Schluss. hier weiter

Haben Sie noch eine Lebensversicherung? Retten Sie jetzt Ihr Geld, bevor es zu spät ist! Versicherungen als Kapitalanlage sind der Deutschen liebstes Kind und bei genauer Analyse eine grandiose Geldvernichtung für den Sparer. Fast 94 Millionen Lebensversicherungspolicen gibt es in Deutschland. Doch sind diese überhaupt noch sicher? hier weiter

TTIP und CETA degradieren den Bundestag zu einer Folklore-Veranstaltung

Die aktuelle Diskussion um TTIP und CETA ist ein gewaltiges Ablenkungsmanöver: Tatsächlich leitet die juristische Form der neuen Freihandelsabkommen das Ende der Mitwirkung der nationalen Parlamente in der Frage des Schutzes der Konsumenten ein. Künftig können zentrale Fragen der Gesellschaft von der demokratisch nicht legitimierten EU-Kommission behandelt werden. Die Bürger werden mit dem Hinweis auf den Schutz für „Steirisches Kernöl“, „Schwarzwälder Schinken“ oder „Thüringer Rostbratwurst“ hinters Licht geführt. Quelle: DWN

Ceta TTip Obama EU Rat

Bei der Debatte um das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU handelt es sich um ein Ablenkungsmanöver. Während die Öffentlichkeit über Details wie die Investitionsschutzklauseln streitet, hat die EU bereits ihr Ziel erreicht: Die Zentralisierung der Bürokratie in Europa und die Aushebelung der nationalen Parlamente und Regierungen.

Wenn man betrachtet, welch weitreichende Wirkung die Selbst-Entmachtung der EU im Falle der Sanktionen-Russlands hat, kann man sich vorstellen, welch untergeordnete, ja folkloristische Funktion die nationalen Parlamente künftig spielen werden. Es ist kein Zufall, dass US-Vizepräsident Joe Biden die EU auffordert, das TTIP zügig fertigzustellen. Er tut dies just in derselben Rede, in der er Angela Merkel und die anderen EU-Regierungschefs bloßstellt: Biden gibt nämlich offiziell bekannt, dass die EU die Sanktionen nicht wollte – und von der US-Regierung gezwungen wurde, Schaden in Kauf zu nehmen für geopolitische Pläne, die ausschließlich im Interesse Washingtons und der dort tätigen Industrie-Lobbyisten liegen.

Mit Inkrafttreten des Lissabonner Vertrag 2009 wurde der EU die alleinige Kompetenz für den Beschluss von Freihandelsabkommen übertragen, insbesondere mit Bezug auf Dienstleistungen, geistiges Eigentum und Auslandsdirektinvestitionen.

In dem Zeitraum zwischen 1959 und heute haben EU-Mitgliedstaaten mit Drittstaaten fast 1.400 Investitionsschutzabkommen verhandelt. Diese wurden dann jeweils von den nationalen Parlamenten der Vertragsparteien ratifiziert. Laut der EU-Kommission müssen diese 1.400 Staatsverträge aber nun nach und nach neu verhandelt werden, und zwar von der EU-Kommission selbst.

Das CETA ist der erste wirkliche Ausdruck einer neuen Wirtschaftsordnung. Obwohl die Kommission angeblich versteht, dass ein für alle gleicher „Universalstaatsvertrag“ weder machbar noch wünschenswert sei, ist das CETA genau das: eine simplifizierte Einheitslösung die auf nationaler Ebene verhandelte Abkommen mit einem Schlag komplett überflüssig macht.

Das CETA ist bereits unterzeichnet. Die Titelseite bestätigt: „Der Text in diesem Dokument ist das Resultat der von der EU-Kommission geführten Verhandlungen. [Nach einen juristischen Überprüfung] wird das Dokument an den europäischen Rat und das Europaparlament zur Ratifizierung übersandt.“

Die EU-Kommission führte die Verhandlungen. Der europäische Rat und das Europaparlament sollen den Staatsvertrag ratifizieren. Dann wären alle 28 EU-Mitgliedstaaten an die völkerrechtlichen Normen darin gebunden. Sieben EU-Mitgliedstaaten haben bereits Investitionsschutzverträge mit Kanada geschlossen. Diese wären dann mit einem Mal überholt. Die demokratischen Institutionen der Mitgliedstaaten entmachtet.

Möglich gemacht wurde dieser „power grab“ durch den am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Lissabonner Vertrag. Laut Paragraf 207 hat nun die EU die alleinige Kompetenz über die „Änderung von Zollsätzen, für den Abschluss von Zoll- und Handelsabkommen, die den Handel mit Waren und Dienstleistungen betreffen, und für die Handelsaspekte des geistigen Eigentums, [sowie] die ausländischen Direktinvestitionen“.

Seitdem diskutieren Akademiker und Wirtschaftsakteure über das genaue Ausmaß dieser neugewonnenen Kompetenz. Die EU lässt keinen Zweifel aufkommen. Sie sieht sich als alleinigen Verhandler für Freihandelsverträge mit Drittstaaten.

Im August diesen Jahres zum Beispiel erließ das Europaparlament eine Verordnung, welche die finanzielle Verantwortung der Mitgliedstaaten reguliert. Laut dieser Verordnung müsste ein Mitgliedstaat bei einem Verstoß gegen CETA in der Regel Schadenersatz leisten, obwohl dieses von der EU ausverhandelt wurde. Einzige Ausnahme ist wenn der Verstoß eines Mitgliedstaates direkt der EU zuzuschreiben ist, zum Beispiel durch eine EU-Verordnung. Dann würde der Schadenersatz aus dem EU-Etat bezahlt. Für Deutschland bleibt also einzig die Entscheidung ob eine Strafe vom jeweiligen Bundesland oder vom Bund selbst bezahlt werden soll.

Der Inhalt vom CETA ist brisant. Aber nicht weil kanadische Unternehmen dadurch die Möglichkeit bekämen, Verstöße der Vereinbarung vor unabhängigen Schiedsgerichten zu beklagen. Sondern weil die 512 Seiten des Vertragsentwurfes eine beispiellose bürokratische Zentralisierung nach Brüssel eingeläutet haben.

Man nehme zum Beispiel Paragraf X.08. Dieser Absatz regelt die Wasserressourcen der Vertragsparteien. Laut Absatz 1 ist natürliches Wasser kein Gut und kein Produkt und wird prinzipiell von dem Abkommen ausgeschlossen. Absatz 2 bestätigt, dass jede Vertragspartei das Recht hat, seine jeweiligen Wasserressourcen zu schützen und zu erhalten. Wenn eine Vertragspartei die kommerzielle Nutzung einer bestimmten Wasserquelle erlaubt, muss dies laut Absatz 3 „im Einklang mit diesem Abkommen“ erfolgen.

Aber wer sind jetzt nun die „Vertragsparteien“? Sind es die EU und Kanada? Oder sind es die Mitgliedstaaten der EU und Kanada? Natürlich haben nur die Staaten selbst die Entscheidungshoheit über ihre Wasserquellen, nicht aber die EU. Daran kann und darf es keinen Zweifel geben. Trotzdem scheint diese Klausel die Grenzen zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten zunehmend zu verwischen.

Ein weiterer interessanter Aspekt des CETA ist das Konsultationsverfahren in Artikel X.18, Kapitel 10, Investitionen. Laut dieser Klausel sollen Streitparteien bei Investitionsschutzstreitigkeiten mindestens 60 Tage lang eine Einigung verhandeln. Bei diesen Streitigkeiten steht in der Regel ein Staat auf der einen, und ein Unternehmen oder eine Privatperson auf der anderen Seite.

Sobald eine Streitigkeit einer Maßnahme der EU „berührt“, sollen Verhandlungen über eine Einigung in Brüssel stattfinden. Nur wenn die Maßnahme eines Mitgliedstaates „ausschließlich“ die des Mitgliedstaates ist, sieht das CETA Verhandlungen in der Hauptstadt dieses Mitgliedstaates vor. Die Mehrzahl der Streitigkeiten berühren mit großer Wahrscheinlichkeit EU-Maßnahmen. Brüssel wird also zunehmend an Relevanz gewinnen.

Um die Öffentlichkeit zu beruhigen, haben sich die Verhandler das CETA etwas Nettes ausgedacht. Ungefähr 200 der mehr als 1.200 geschützten europäischen Produktbezeichnungen sind durch die eigentumsrechtlichen Normen des CETA geschützt, berichtet die FAZ. Abgesehen davon, dass also 1.000 europäische Produktbezeichnungen nicht mehr geschützt sind, wird den staunenden Bürgern als großer Erfolg der EU die groteske Tatsache verkauft, dass Kanadische Unternehmen  ihre Produkte nicht „Steirisches Kernöl“, „Schwarzwälder Schinken“ oder „Thüringer Rostbratwurst“ nennen dürfen.

Die europäische Demokratie ist im CETA ausdrücklich nicht als schützenswertes Gut aufgeführt.

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Die Vernichtungs-Privatisierung – “Privatisiert, ausgesaugt und wieder verstaatlicht” - Es geht nicht mehr darum, was an Wertschöpfung erarbeitet werden kann, um den Menschen ein anständiges Leben zu ermöglichen. Es geht heute allein um die Frage, wie kommt die Wall-Street in kürzester Zeit an das erarbeitete Vermögen der Menschheit? Und dies geht nur über die Wetten, die die Banken und Staaten mit Goldman-Sachs abschließen, denn daraus entstehen die “Rettungsprogramme”. hier weiter

Die Privatisierung des Weltgeldsystems – Tatsächlich wurden alle geschichtlichen Entwicklungen – zumindest seit Einführung des Bankwesens im 16. Jahrhundert durch die internationale ‘Hochfinanz’ manipuliert. hier weiter

Konzerne im Weltsystem - Können transnationale Konzerne den ökonomischen Fortschritt der Entwicklungsländer beschleunigen oder behindern sie ihn bloß? Während ältere Untersuchungen eine kritische Sicht nahelegen, kommt die vorliegende Studie zu einem etwas optimistischeren Schluss. hier weiter

Haben Sie noch eine Lebensversicherung? Retten Sie jetzt Ihr Geld, bevor es zu spät ist! Versicherungen als Kapitalanlage sind der Deutschen liebstes Kind und bei genauer Analyse eine grandiose Geldvernichtung für den Sparer. Fast 94 Millionen Lebensversicherungspolicen gibt es in Deutschland. Doch sind diese überhaupt noch sicher? hier weiter

Die Situation ist brandgefährlich, es riecht nach Krieg - aber nicht vor der amerikanischen – sondern vor der europäischen Haustür! Die Frage lautet jedoch: Von welcher Seite wird die die erste Initiative ausgehen? Wird diese Initiative als weitere “False Flag-Aktion” in die Geschichte eingehen, eine neue “Brutkastenlüge” in unsere Herzen gepresst? Wer ist verantwortlich für die Toten vom Maidan, die der Regierung von Janukowitsch angelastet werden? hier weiter 

Ausländer dominieren Organisierte Kriminalität

infoFast 60 Prozent der Tatverdächtigen bei Fällen der Organisierten Kriminalität hatten 2013 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Dies geht aus einem Lagebericht der Bundesregierung hervor. Die Mehrzahl der in Deutschland agierenden Gruppierungen „wird durch ausländische Staatsangehörige dominiert“, sagte der Chef des BKA, Jörg Ziercke. Insgesamt wurden 9.555 Tatverdächtige registriert.

„Wohnungseinbruch, Kraftfahrzeugdiebstahl und Betrügereien am Telefon – die Organisierte Kriminalität ist an der Haustür angekommen“, betonte Ziercke. Europaweit liege der Umsatz der organisierten Kriminalität im dreistelligen Milliardenbereich. Damit stelle diese „auch eine Gefahr für Staat und Wirtschaft dar“.

Besorgt zeigte sich auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). „Die Täter kommen aus aller Welt, insgesamt wurden über 100 unterschiedliche Nationalitäten registriert. Auf diese Entwicklungen müssen unsere Ermittlungsbehörden antworten“, betonte der CDU-Politiker und kündigte eine Neuausrichtung der Sicherheitsbehörden an. / Quelle: jungeFreiheit

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Explosive Brandherde: Der Atlas der Wut - Lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. hier weiter

Rekordzahlen bei Asyl-Anträgen: 19.431 Asy­lan­trä­ge nur im Ju­li 2014 - Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Juli 2014 19.431 Personen Asyl beantragt, davon 16.191 als Erstanträge und 3.240 als Folgeanträge. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vorjahresmonat um 8.368 Personen (75,6 Prozent) und gegenüber dem Vormonat … hier weiter

Deutschland von Sinnen - Akif Pirinçci rechnet ab – mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergöttert, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen. hier weiter

Albtraum Zuwanderung - Die »Bereicherung« durch Migranten ist mittlerweile in einen »Albtraum Zuwanderung« mutiert, der mit enormen Kosten, dem Verfall der europäischen Kultur und zahllosen Gewalttaten verbunden ist. hier weiter

Die Säure des Lebens - Mangel an Magensäure als Auslöser für eine Vielzahl von Folgeerscheinungen. Die Folgen erleben wir dann als Krankheiten, die aber von der Schulmedizin nur selten in Zusammenhang mit fehlender Magensäure gebracht werden. Aber nicht nur das. Die ersten feststellbaren Auswirkungen eines Magensäuremangels werden in der Regel völlig falsch behandelt. hier weiter

Washingtons Krieg gegen Russland

Die von Washington und der EU angekündigten Sanktionen gegen Russland machen keinen Sinn als rein wirtschaftliche Maßnahmen.

UN sicherheitsrat

Ich wäre überrascht, wenn die russischen Erdöl- und Militärindustrien in erwähnenswerter Weise von europäischen Kapitalmärkten abhängig wären. Eine derartige Abhängigkeit würde auf ein Versagen im strategischen Denken Russlands hinweisen.

Die russischen Unternehmen sollten imstande sein, die entsprechende Finanzierung durch russische Banken oder von der russischen Regierung zu bekommen. Wenn Kredite aus dem Ausland erforderlich sind, kann Russland von China Geld leihen.

Wenn entscheidende russische Industrien von europäischen Kapitalmärkten abhängig sind, werden die Sanktionen Russland zugute kommen, weil sie ein Ende dieser lähmenden Abhängigkeit erzwingen. Russland sollte vom Westen in keiner Weise abhängig sein.

Die entscheidende Frage ist die nach dem Zweck der Sanktionen. Meine Auffassung ist, dass die Sanktionen bezwecken, Europas wirtschaftliche und politische Beziehungen mit Russland aufzubrechen und zu untergraben. Wenn internationale Beziehungen vorsätzlich untergraben werden, dann kann das zu Krieg führen. Washington wird weiterhin auf Sanktionen gegen Russland drängen, bis Russland Europa zeigt, dass als Washingtons Werkzeug zu dienen mit hohen Kosten verbunden ist.

Russland muss diesen Kreislauf von immer mehr Sanktionen aufbrechen, um den Trieb in Richtung Krieg abzulenken. Meiner Meinung nach ist das für Russland einfach. Russland kann Europa sagen, wenn ihr unsere Erdölfirmen nicht mögt, müsst ihr auch unsere Erdgasfirma nicht mögen, also drehen wir das Gas ab. Oder Russland kann Europa sagen, dass es kein Gas an NATO-Mitglieder verkauft, oder Russland kann sagen, dass es weiterhin Gas verkaufen wird, dieses aber mit Rubeln anstatt mit Dollars bezahlt werden muss. Das hätte den zusätzlichen Nutzen, dass die Nachfrage nach dem Rubel auf den Währungsmärkten steigt und es dadurch für Spekulanten und die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika schwerer wird, den Wert des Rubels nach unten zu treiben.

Die wirkliche Gefahr für Russland besteht in einer Fortsetzung seiner niederschwelligen moderaten Reaktion auf die Sanktionen. Das ist eine Reaktion, die zu mehr Sanktionen anregt. Um die Sanktionen zu stoppen, muss Russland Europa zeigen, dass die Sanktionen mit ernsthaften Kosten für Europa verbunden sind.

Eine russische Antwort an Washington wäre, den Verkauf der russischen Raktentriebwerke an die Vereinigten Staaten von Amerika einzustellen, von denen das Satellitenprogramm der Vereinigten Staaten von Amerika abhängig ist. Das könnte dazu führen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sechs Jahre lang ohne Raketen für ihre Satelliten dastehen, von 2016 bis 2022.

Möglicherweise hat die russische Regierung Bedenken, die Einkünfte aus den Verkäufen von Erdgas und Raketen zu verlieren. Wie auch immer, Europa ist auf das Erdgas angewiesen und würde schnell seine Teilnahme an den Sanktionen einstellen, also gingen keine Einkünfte aus dem Erdgas verloren. Die Amerikaner werden ohnehin ihre eigenes Raketentriebwerke entwickeln, daher würden die russischen Verkäufe von Raketentriebwerken an die Vereinigten Staaten von Amerika höchstens weitere sechs Jahre weitergehen. Die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem verminderten Satellitenprogramm für sechs Jahre wären eine große Erleichterung für die gesamte Welt, da das amerikanische Schnüffelprogramm beeinträchtigt wäre. Das würde auch eine militärische Aggression der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Russland in diesem Zeitraum erschweren.

Der russische Präsident Putin und seine Regierung haben sehr zurückhaltend und unprovokant auf die Sanktionen und Probleme reagiert, die Washington Russland in der Ukraine weiterhin bereitet. Das zurückhaltende Verhalten Russlands kann verstanden werden als Strategie zur Unterminierung von Washingtons Gebrauch Europas gegen Russland, indem es Europa gegenüber eine nicht bedrohliche Haltung einnimmt. Eine andere Erklärung allerdings bietet die Anwesenheit einer Fünften Kolonne in Russland, die Washingtons Interessen vertritt und die Macht der russischen Regierung einschränkt.

Strelkov beschreibt die amerikanische fünfte Kolonne hier in einem Video (deutsche Untertitel können aktiviert werden), den dazugehörigen Text gibt es hier (nur in englischer Sprache).

Saker beschreibt die beiden Machtgruppierungen in Russland als die Befürworter einer eurasischen Souveränität, die hinter Putin und einem unabhängigen Russland stehen, und die atlantischen Integrationisten, die fünfte Kolonne, welche daran arbeitet, Russland in ein Europa unter der Herrschaft der Vereinigten Staaten von Amerika einzugliedern, oder, falls das nicht funktioniert, Washington dabei zu helfen, die Russische Föderation in mehrere schwächere Länder zu zerbrechen, welche zu schwach sind, um Washingtons Machtgebrauch einzuschränken. (Link zum Artikel in englischer Sprache)

Russlands atlantische Integrationisten sind bezüglich der Brzezinski- und Wolfowitz-Doktrin der gleichen Meinung wie Washington. Diese Doktrinen bilden die Grundlage der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Doktrinen definieren das Ziel der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika dahingehend, dass das Aufkommen anderer Länder wie etwa Russland und China, die die Weltherrschaft Washingtons einschränken könnten, verhindert werden muss.

Washington ist in der Lage, die Spannungen zwischen diesen beiden russischen Machtgruppierungen auszunützen. Washingtons fünfte Kolonne ist nicht optimal aufgestellt, um sich durchzusetzen. Immerhin kann Washington mit der Auseinandersetzung unter den Anhängern der eurasischen Souveränität über Putins zurückhaltende Reaktion auf die Provokationen des Westens rechnen. Einiges von dieser Uneinigkeit lässt sich erkennen in der Verteidigung Russlands und mehr durch Strelkov (> LINK in englischer Sprache).

In der Meinung, dass der Kalte Krieg mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion beendet sei, öffnete sich Russland gegenüber dem Westen. Russische Regierungen vertrauten dem Westen, und als Ergebnis der Leichtgläubigkeit Russlands konnte der Westen zahlreiche Anhänger unter den russischen Eliten kaufen. Je nach Aufstellung der Medien sind diese kompromittierten Eliten imstande, Putin umzubringen und einen Staatsstreich zu versuchen.

Man würde meinen, das mittlerweile Putins Regierung die Gefahr erkennen und die führenden Elemente der fünften Kolonne verhaften würde, gefolgt von Gerichtsverfahren und Hinrichtung wegen Landesverrats, um sicherzustellen, dass Russland geeint gegen die Bedrohung des Westens stehen kann. Wenn Putin diesen Schritt nicht macht, dann heißt das entweder, dass Putin das Ausmaß der Gefahr nicht erkennt, oder dass seine Regierung nicht die Macht hat, Russland vor der inneren Bedrohung zu schützen.

Es ist klar, dass Putin keine Atempause für seine Regierung von der Propaganda des Westens und dem wirtschaftlichen Angriff dadurch bekommen hat, dass er sich weigerte, die Region Donbass gegen den ukrainischen Angriff zu verteidigen, und dass er die Volksrepublik Donetsk unter Druck setzte, einen Waffenstillstand zu schließen, als deren militärische Kräfte dabei waren, der sich auflösenden ukrainischen Armee eine schwere Niederlage zuzufügen. Alles, was Putin erreicht hat, ist sich der Kritik von Seiten seiner Unterstützer auszusetzen, weil er die Russen in der östlichen und südlichen Ukraine im Stich gelassen hat.

Die europäischen Politiker und Eliten stecken so tief in Washingtons Tasche, dass Putin kaum Chancen hat, Europa mit einer russischen Show des guten Willens zu beeindrucken. Ich habe nie daran geglaubt, dass diese Strategie funktionieren kann, obwohl ich mich freuen würde, wenn das doch der Fall wäre. Nur eine direkte Drohung, Europa die Energiezufuhr abzuschneiden, hat eine Chance, in Europa eine von Washington unabhängige Außenpolitik herbeizuführen. Ich glaube nicht, dass Europa einen Ausfall des russischen Erdgases überleben kann. Europa würde die Sanktionen zurückziehen, um die Versorgung mit Erdgas zu gewährleisten. Wenn Washingtons Zugriff auf Europa dermaßen mächtig ist, dass Europa bereit ist, eine größere Unterbrechung seiner Energiezufuhr als Preis seines Vasallentums zu erdulden, dann wird Russland wissen, dass es seine fruchtlosen diplomatischen Versuche einstellen kann und dass es sich besser auf den Krieg vorbereitet. 

Wenn China zuschaut, dann wird China das nächste isolierte Ziel sein und wird die gleiche Behandlung erhalten.

Washington ist darauf aus, beide Länder in die Knie zu zwingen, sei es durch innere Konflikte oder durch Krieg. Keine Äußerung von Obama oder einem Mitglied seiner Regierung oder einer einflussreichen Stimme im Kongress hat irgendeinen Rückzieher bei Washingtons Streben nach der Weltherrschaft erkennen lassen. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ist jetzt abhängig von Raub und Plünderung, und Washingtons Weltherrschaft ist die wesentliche Voraussetzung für diese korrupte Form des Kapitalismus.

Quelle: Paul Craig Roberts

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Der Fluch der bösen Tat – Es gärt und brodelt überall: Syrien versinkt im blutigen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Der Atomkonflikt zwischen Iran und Israel schwelt weiter, die Einmischung iranischer Schiiten wie saudischer Wahabiten in die Konflikte der Region nimmt zu. Ägypten ist in Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv. Mit der ihm eigenen Unbestechlichkeit beleuchtet Peter Scholl- Latour diese unselige Weltregion, über der ein Fluch zu liegen scheint. hier weiter

Russland unter Putin ist nur ein Spielball von Rothschild! Das heutige Russland unter Putin ist genauso wie die westliche Hemisphäre des Planeten nur ein Spielball der Geldmächtigen. Wer bei der Führung in Russland Hoffnung sucht, liegt einem gewaltigen Irrtum auf. hier weiter

Die Welt aus den Fugen – Peter Scholl-Latour – Betrachtungen zu den Wirren der Gegenwart -Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Schwarzafrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. hier weiter

Die neue Weltordnung - Peter Scholl-Latour – Seit der Machtübernahme durch die Bush-Administration weht aus den USA ein anderer Wind. Und dieser Wind ist eisig, und er weht über die ganze Erde. Die USA verfolgen mit ihrer Politik einen genau kalkulierten Plan zur Beherrschung der strategisch wichtigsten Länder der Erde und ihrer Rohstoffvorkommen. hier weiter

Der Weg in den neuen Kalten Krieg – Peter Scholl-Latour – Die Welt rüstet zum neuen Kalten Krieg. Der west-östliche Schulterschluss im Antiterrorkrieg ist verspielt. Die heillose Ost-Expansion der westlichen Allianz stößt auf den Widerstand Moskaus. Am Kaukasus ist Schluß. Zugleich scheitert Washingtons Strategie in Afghanistan und im Irak schmählich. Bush hat seinem Nachfolger Barack Obama einen Scherbenhaufen hinterlassen. hier weiter

Rußland im Zangengriff - Peter Scholl-Latour – ‘Seit der Implosion der Supermacht Sowjetunion haben sich die Gewichte der Welt nachhaltig verschoben. Zwar hat das russische Imperium unter Putin zu innerer Stabilität zurückgefunden, doch an seinen Außengrenzen brodelt es. Peter Scholl-Latour hat die russischen Grenzgebiete von Minsk bis Wladiwostok bereist. hier weiter

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen

Tommy Hansen ist ein investigativer Journalist aus Dänemark, der die Idee hatte, das Netz haptisch werden zu lassen, indem er Artikel von ihm und anderen freien Journalisten klassisch layoutet und als PDF-Datei anbietet. Der User bekommt so die Möglichkeit, die Berichte schwarz auf weiß ausdrucken zu können. Bedrucktes Papier ist nicht nur gut zu archivieren, es genießt auch immer noch die höchste Glaubwürdigkeit. Über die Seite www.free21.org wird diese Form des Journalismus zukünftig abrufbar sein. KenFM führte mit Tommy Hansen im August ein ausführliches Gespräch zu diesem Konzept.

KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen

wwwKenFMde

Dieser Tage trafen wir uns erneut mit dem dänischen Journalisten, diesmal bei uns im Studio in Berlin, um den aktuellen Stand des Free21-Projekts zu besprechen, sowie um auf ein von Tommy Hansen geführtes Video-Interview aufmerksam zu machen, das wir auf KenFM präsentieren. Hansen traf den Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser, der den meisten KenFM-Usern bekannt sein dürfte, und sprach mit ihm über die Verbindung zwischen Öl und Krieg. Das Gespräch wurde in Englisch geführt und ist ab sofort auf unserem YouTube-Kanal abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=xxjzf…

9/11: Haben wir etwas daraus gelernt? Wie gut hat sich die offizielle Darstellung dieses Ereignisses durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika über diesen Zeitraum hinweg gehalten? hier weiter

Im Namen des Staates - Die östlichen Geheimdienste waren böse, die westlichen – BND, CIA und Mossad – hingegen “sauber”. Diese weitverbreitete Ansicht machte den Bundestagsabgeordneten von Bülow mißtrauisch, und er begann auf eigene Faust zu ermitteln. Das Ergebnis seiner Recherchen war alarmierend: Die westlichen Geheimdienste, so seine Behauptung, haben in den vergangenen Jahren kräftig mitgemischt – beim Drogenhandel, im Terrorismus und in Kreisen der organisierten Kriminalität. hier weiter

Der Krieg gegen den Terror ist ein vom „FBI Manufactured War“ - Vor einigen Wochen erschien das Buch „The Terror Factory“, das hohe Wellen wirft. Der preisgekrönte Journalist Trevor Aaronson beschuldigt das FBI, dass fast jeder vereitelte Terroranschlag von Undercover FBI-Agenten angezettelt wurde. Er analysierte mit Berkley-Studenten die Akten und Daten von verhinderten Terroranschlägen. Das Ergebnis: Der Krieg gegen den Terror ist ein vom „FBI Manufactured War“. hier weiter

9/11 – Die besten Beweise, dass wirklich alles anders war - In offiziellen »Studien« zum 11. September 2001 wurden Daten verfälscht, brisante Informationen verschwiegen, wichtige Zeugen mundtot gemacht, Fakten vernebelt und Beweise eiligst beseitigt. Wirklich alles deutet darauf hin, dass der gigantische Terroranschlag vom 11. September 2001 von geheimen Kräften innerhalb der US-Regierung gesteuert wurde. hier weiter

Faktencheck 9/11 - Die NSA und andere Geheimdienste rechtfertigen ihre weltweiten Abhörprogramme mit der Terrorabwehr und konkret mit 9/11. Die Anschläge bleiben jedoch unaufgeklärt. Zwölf Jahre danach legen neue Indizien nahe, dass dem 11. September kein Selbstmordplan zugrunde lag. hier weiter